Frankenhardt

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Frankenhardt
Frankenhardt
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Frankenhardt hervorgehoben
49.0816666666679.9783333333333455Koordinaten: 49° 5′ N, 9° 59′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Schwäbisch Hall
Höhe: 455 m ü. NHN
Fläche: 69,87 km²
Einwohner: 4761 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 68 Einwohner je km²
Postleitzahl: 74586
Vorwahl: 07959
Kfz-Kennzeichen: SHA, CR
Gemeindeschlüssel: 08 1 27 103
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Crailsheimer Straße 3
74586 Frankenhardt
Webpräsenz: www.frankenhardt.de
Bürgermeister: Jörg Schmidt
Lage der Gemeinde Frankenhardt im Landkreis Schwäbisch Hall
Bayern Hohenlohekreis Landkreis Heilbronn Main-Tauber-Kreis Neckar-Odenwald-Kreis Ostalbkreis Rems-Murr-Kreis Blaufelden Braunsbach Bühlertann Bühlerzell Bühlerzell Crailsheim Fichtenau Fichtenberg Frankenhardt Gaildorf Gerabronn Ilshofen Ilshofen Kirchberg an der Jagst Kreßberg Langenburg Mainhardt Michelbach an der Bilz Michelfeld Oberrot Obersontheim Rosengarten (Landkreis Schwäbisch Hall) Rot am See Satteldorf Schrozberg Schwäbisch Hall Stimpfach Sulzbach-Laufen Untermünkheim Vellberg Wallhausen (Württemberg) WolpertshausenKarte
Über dieses Bild

Frankenhardt ist eine Gemeinde im Landkreis Schwäbisch Hall im fränkisch geprägten Nordosten Baden-Württembergs.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Frankenhardt liegt im Hohenloher Land im Nordosten Baden-Württembergs. Die Gemeinde hat Anteil an den Naturräumen Schwäbisch-Fränkische Waldberge, Frankenhöhe und Hohenloher-Haller Ebene.[2] Durch das Gemeindegebiet fließt die Jagst.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Die Gemeinde grenzt im Norden an die Stadt Crailsheim, im Osten an Stimpfach, im Südosten an Jagstzell, im Süden an Rosenberg, beide im Ostalbkreis, im Südwesten an Bühlertann, im Westen an Obersontheim und die Stadt Vellberg.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde Frankenhardt setzt sich aus 39 Dörfern, Weilern, Höfen und Häusern zusammen.[3]

Honhardt

Zur ehemaligen Gemeinde Honhardt gehören das Dorf Honhardt, die Weiler Altenfelden, Appensee, Bechhof, Eckarrot, Gauchshausen, Hirschhof, Ipshof, Mainkling, Neuhaus, Reifenhof, Reishof, Sandhof, Steinbach an der Jagst, Unterspeltach, Vorderuhlberg und Zum Wagner, das Gehöft Belzhof und die Wohnplätze Fleckenbacher Sägmühle, Grunbachsägmühle, Henkensägmühle und Tiefensägmühle.

Der Teilort Honhardt mit Kirche und Schloss. Das Foto wurde vom Süden auf dem Sandberg in Richtung Norden aufgenommen.

Des Weiteren liegen auf dem Gebiet der ehemaligen Gemeinde Honhardt zahlreiche abgegangene Ortschaften. Einige der folgenden abgegangenen Ortschaften dürften aufgrund von Gebietverkleinerungen des althällischen Amtes Honhardt und der daraus entstandenen Gemeinde heute in benachbarten Gemeinden liegen; Altach oder Altauwe, Betzenhof[4], Birenbuch, Buchenhof, Der Völken, Fleckenbach, Im Trachenloch, Kaltenbrunnen, Kleinhochtänn,[5] Lysenmühle, Niederhofen,[6] Ronberg,[7] Ronenberg,[7] Nusatz, Schelmenbuck,[8] Sonnenberg, Steckach, Tupse, Waltzenhof,[9] Zum Bruckner, Zum Dreschel, Zum Folmar (auch Volmar), Zum Glaser, Zum Habsbecken, Zum Handroß, Zum Kleman, Zum Knur(re) (oder Knauer), Zum Ruher, Zum Schedler, Zum Schytrer, Zu dem Stege, Zu Suntheim, Zum Surenberg, Zum Völken und Zum Volpreht.

Gründelhardt

Zur ehemaligen Gemeinde Gründelhardt gehören das Dorf Gründelhardt, die Weiler Banzenweiler, Birkhof (Birklein), Brunzenberg, Fichtenhaus (Schmierhaus), Hellmannshofen, Hinteruhlberg, Markertshofen, Spaichbühl und Stetten (Burgstall Stetten) und das Gehöft Betzenmühle. Des Weiteren liegen auf dem Gebiet der ehemaligen Gemeinde Gründelhardt die abgegangenen Ortschaften Burg Griffenberg, Vogelsberg[10] und Girsberg, Weiler und Zum Mörder.[11] Am Südufer des Hinteren Schenkensees liegt der Burghügel des Burgstalls bei den Schenkenseen.

Oberspeltach

Zur ehemaligen Gemeinde Oberspeltach gehören das Dorf Oberspeltach, die Weiler Bonolzhof, Steinehaig und Waldbuch und das Haus Neuberg (unbewohntes Forsthaus) sowie die abgegangenen Ortschaften Hofstatt, Reinhartsweiler,[12] Wolfsberg[13] und Burgberg.[14]

Geschichte[Bearbeiten]

Frankenhardt ist im Zuge der Verwaltungsreform am 1. Januar 1974 durch den Zusammenschluss der ehemals selbständigen Gemeinden Gründelhardt und Honhardt entstanden. Ein Jahr später, am 1. Januar 1975, wurde noch die zuvor selbstständige Gemeinde Oberspeltach eingemeindet.
siehe auch Burgstall Burgberg, Burgruine Neuberg

Politik[Bearbeiten]

Die Gemeinde gehört zur Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Crailsheim.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Das Wasserschloss Honhardt
Burgbergturm

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Den Brandschutz gewährleistet die Freiwillige Feuerwehr Frankenhardt und die Stützpunktwehr Crailsheim. In der Gemeinde sind insgesamt fünf Einsatzfahrzeuge stationiert, nämlich zwei Fahrzeuge in Gründelhardt, zwei in Honhardt und eines in Oberspeltach. Die Freiwilligen Feuerwehr Frankenhardt kann maximal etwa 100 Mann mobilisieren.[15]

Bildung[Bearbeiten]

Es gibt eine Grundschule in Frankenhardt-Gründelhardt und eine Hauptschule mit Werkrealschule in Frankenhardt-Honhardt.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Naturräume Baden-Württembergs. Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg, Stuttgart 2009
  3. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg. Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1. S. 442–447
  4. Ein Betzenhof, ein Weiler mit einem Sägmühlteich an der oberen Blinden Rot, liegt heute wenig südlich der Gemeindegrenze auf Rosenberger Gemeindegebiet.
  5. Gerade eben jenseits auf Rosenberger Gemeindegebiet liegt der Weiler Hochtänn über dem Eisenbach bei Willa.
  6. Auf der TK25 Gemarkungsname etwa einen Kilometer ostnordöstlich von Unterspeltach am linken Ufer der Speltach.
  7. a b Ein Feldgewann Rohnbühl liegt nach der TK25 ca. 1,8 km östlich der Honhardter Dorfmitte rechts des Klingenbachs vor dem Geländeabfall zum Jagsttal bei Appensee.
  8. Auf der TK25 ein Hügel unmittelbar westsüdwestlich von Unterspeltach im Dreieck der Straße K 2641 von Unterspeltach nach Stetten, der Speltach im Norden und des in diese mündenden Stettbachs im Westen.
  9. Ein Waldgewann Walz liegt auf heute Rosenberger Gemeindegebiet beidseits der K 3323 zwischen dem Herlingsweiher im Süden und der Spitzensägmühle im Norden.
  10. Die TK25 weist ein Waldgebiet Vogelsberg am Westabfall der Ellwanger Berge zwischen Hinteruhlberg und Bühlertann-Himmelreich.
  11. Ein Waldgewann Mörder, auch Mörter geschrieben, liegt auf bis zu 515,3 m ü. NN zwischen der L 1066 im Norden und dem Schenkenbach mit den Schenkenseen und der Mörder-/Mörterklinge im Süden.
  12. Zwischen dem nördlichen Lanzenbach-Zulauf Muckenbach im Westen und dem Burgberg mit dem Burgbergturm im Osten weist die TK25 ein Waldgewann Reinsweiler aus.
  13. Auf der TK25 der Name eines kleinen Bergsporns zum Lanzenbach am Nordrand von Oberspeltach.
  14. Dieses Hochplateaus auf 534,1 m ü. NN liegt, von vorgeschichtlichen Wällen umgeben, im nördlichsten Gemeindegebiet etwa 2 km nordnordwestlich von Oberspeltach. Auch im Mittelalter laut dortiger Informationstafel teilweise besiedelt.
  15. Informationen über die Freiwillige Feuerwehr Frankenhardt (abgerufen am 23. Dezember 2014)

Literatur[Bearbeiten]

  • „TK25“: Topographische Karte 1:25.000 Baden-Württemberg Nord, im Einzelblattschnitt die Karten Nr. 6825 Ilshofen, Nr. 6826 Crailsheim, Nr. 6925 Obersontheim und Nr. 6926 Stimpfach.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Frankenhardt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien