Furkajoch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel erläutert den Pass in Österreich, zu dem in der Schweiz siehe Furkapass.
Furkajoch
Blick vom Furkajoch auf Damüls

Blick vom Furkajoch auf Damüls

Himmelsrichtung West Ost
Passhöhe 1761 m ü. A.
Bundesland Vorarlberg, Österreich
Wasserscheide Frutz Ladritsch
Talorte Rankweil Damüls
Ausbau Straße
Wintersperre Ja
Profil
Ø-Steigung 5.93 % (1293 m / 21.8 km) 4.33 % (329 m / 7.6 km)
Karte
Furkajoch (Österreich)
Furkajoch
x
Koordinaten 47° 16′ 0″ N, 9° 49′ 58″ O47.2666666666679.83277777777781761Koordinaten: 47° 16′ 0″ N, 9° 49′ 58″ O

Das Furkajoch ist ein Gebirgspass (Passhöhe 1761 m ü. A., bis 14 % Steigung) in den Alpen (Ostalpen, Nördliche Kalkalpen). Es befindet sich in Österreich (Bundesland Vorarlberg) und verbindet das Tal der Bregenzer Ach (Bregenzerwald) bei Damüls mit dem Tal der Frutz (Laternsertal) bei Laterns.

Das Furkajoch (italienisch forca ‚Bergpass‘, Name mit rätoromanischen Wurzeln) ist ein Passübergang mit alter, aber rein lokaler Bedeutung. Entsprechend einfach war der Passweg ausgebaut, der bis in jüngste Zeit kaum mehr als ein Naturweg war. Erst vor wenigen Jahren wurde eine moderne, schmale Straße über das Furkajoch erbaut, die Landesstraße L 51 Laternser Straße RankweilLaternsDamüls.[1] Die Strecke ist beliebt bei Motorradfahrern und im Winter gesperrt.

Blick Richtung Osten über den Ladritschertobel gegen Unterdamüls am Gegenhang: rechts Portlahorn, links Glatthorn mit dem Damülser Mittagsspitz genannten Vorgipfel
Blick Richtung Westen in das Laternsertal und auf den Walserkamm

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Furkajoch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Steffan Bruns: Alpenpässe. Die Pässe zwischen Bodensee und Comer See. 2, L. Staackmann Verlag, München 2010, ISBN 978-3-88675-281-2, S. 29.