Gräfrath
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Gräfrath ist ein Stadtteil bzw. Stadtbezirk von Solingen. Gräfrath liegt im Norden der Stadt Solingen und grenzt an die Städte Haan und Wuppertal. Hier entspringt die Itter, die bei Benrath in den Rhein mündet.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Erstmals 1135 als villa Greverode (Rodung eines Grafen) erwähnt, wurde Gräfrath 1402 durch Herzog Wilhelm I. von Jülich-Berg zur Freiheit erhoben. Die Stadtrechte erhielt Gräfrath 1865.
1929 wurde Gräfrath mit der Stadtgemeinde und dem Stadtkreis Solingen sowie den Städten Wald, Höhscheid und Ohligs zur Großstadt Solingen zusammengeschlossen.
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
- 1871: 5.424
- 1880: 5.881
- 1900: 7.935
- 1910: 10.066
- 1925: 10.582
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Historischer Ortskern mit Marktplatz
- Ehemalige Kloster- und heutige Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt
- Deutsches Klingenmuseum, im ehemaligen Kloster in der Nähe des Marktplatzes (Ausstellung über Schneidwerkzeuge, Messer und Blankwaffen)
- Museum Baden im ehemaligen Gräfrather Rathaus, erbaut 1907–1908 durch den Architekten Arno Eugen Fritsche, bis 1929 als Rathaus und 1934–1989 als Deutsches Klingenmuseum genutzt
- Tierpark „Fauna“
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Literatur
- The great oculist or all about Graefrath. - London : Hatchard & Co., 1859. Digitalisierte Ausgabe der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf
- Gräfrath, die Abtei und die Stadt : eine Wanderung durch acht Jahrhunderte. Voß, Düsseldorf 1883 (Digitalisierte Ausgabe)
[Bearbeiten] Weblinks
51.2080555555567.0761111111111Koordinaten: 51° 12′ N, 7° 5′ O
