Gustav Hügel

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Gustav Hügel Eiskunstlauf
Voller Name Gustav Hügel
Nation Osterreich-UngarnÖsterreich-Ungarn Österreich-Ungarn
Geburtstag
Karriere
Disziplin Einzellauf
Medaillenspiegel
WM-Medaillen 3 × Gold 2 × Silber 0 × Bronze
EM-Medaillen 1 × Gold 4 × Silber 0 × Bronze
ISU Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften
Silber Sankt Petersburg 1896 Herren
Gold Stockholm 1897 Herren
Silber London 1898 Herren
Gold Davos 1899 Herren
Gold Davos 1900 Herren
ISU Eiskunstlauf-Europameisterschaften
Silber Wien 1894 Herren
Silber Budapest 1895 Herren
Silber Davos 1899 Herren
Silber Berlin 1900 Herren
Gold Wien 1901 Herren
 

Gustav Hügel (* unbekannt; † unbekannt) war ein österreichischer Eiskunstläufer, der im Einzellauf startete. Er ist der Weltmeister von 1897, 1899 und 1900 und der Europameister von 1901.

Er startete für den Wiener Eislauf-Verein. Zusammen mit Georg Zachariades gilt er als der Erfinder der „tiefen“ Pirouette. Sein erster Erfolg war der Gewinn der deutsch-österreichischen Verbandsmeisterschaft 1894 in Troppau, die damals für beide Staaten gemeinsam vom Deutschen und Österreichischen Eislaufverband ausgetragen wurde.

Die Silbermedaille im Wettbewerb der Herren 1896 in Sankt Petersburg hinter dem Deutschen Gilbert Fuchs war die erste von insgesamt fünf Weltmeisterschaftsmedaillen, es folgte die Goldmedaille in Stockholm 1897 vor dem Schweden Ulrich Salchow, erneut Silber in London 1898, diesmal hinter dem Schweden Henning Grenander, bevor er noch zweimal hintereinander, 1899 und 1900, Salchow, den später dominierenden zehnfachen Weltmeister, auf den zweiten Platz verweisen konnte.

Bei Europameisterschaften konnte er seinen großen Konkurrenten Salchow nur im Jahr 1901 schlagen, 1899 und 1900 war er dem Schweden im Gegensatz zu den Weltmeisterschaften jeweils unterlegen, nachdem er sich bereits 1894 seinem Landsmann Eduard Engelmann und 1895 dem Ungarn Tibor von Földváry beugen musste.

Ergebnisse[Bearbeiten]

Wettbewerb / Jahr 1892 1894 1895 1896 1897 1898 1899 1900 1901
Weltmeisterschaften 2. 1. 2. 1. 1.
Europameisterschaften 6. 2. 2. 2. 2. 1.
Deutsche Meisterschaften 1. 2.

Weblinks[Bearbeiten]