Hörbranz
| Hörbranz | ||
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| Basisdaten | ||
| Staat: | Österreich | |
| Bundesland: | Vorarlberg | |
| Politischer Bezirk: | Bregenz | |
| Kfz-Kennzeichen: | B | |
| Fläche: | 8,74 km² | |
| Koordinaten: | 47° 33′ N, 9° 45′ O47.5552777777789.7527777777778426Koordinaten: 47° 33′ 19″ N, 9° 45′ 10″ O | |
| Höhe: | 426 m ü. A. | |
| Einwohner: | 6.318 (1. Jän. 2013) | |
| Bevölkerungsdichte: | 723 Einw. pro km² | |
| Postleitzahl: | 6912 | |
| Vorwahl: | 05573 | |
| Gemeindekennziffer: | 8 02 18 | |
| NUTS-Region | AT342 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Lindauer Straße 58 6912 Hörbranz |
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| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Karl Hehle (ÖVP) | |
| Gemeindevertretung: (2010) (27 Mitglieder) |
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| Lage der Marktgemeinde Hörbranz im Bezirk Bregenz | ||
| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
Hörbranz ist eine Marktgemeinde mit 6318 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2013) in Österreich in Vorarlberg im Bezirk Bregenz.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Hörbranz liegt im westlichsten Bundesland Österreichs, Vorarlberg, im Bezirk Bregenz nördlich des Bodensees auf 426 Metern Höhe. 23,6 % der Fläche sind bewaldet. Es existieren keine weiteren Katastralgemeinden in Hörbranz. Hörbranz umgeben im Uhrzeigersinn die Gemeinden Hohenweiler, Möggers, Eichenberg und Lochau sowie (in Deutschland) Lindau am Bodensee und Sigmarszell.
Geschichte [Bearbeiten]
Im Betzentobel stand in spätantiker Zeit ein Burgus. An der Römerstraße von Brigantium nach Cambodunum gelegen, diente er zum Schutz der Grenze. Als Liubilunaha wurde die Parzelle Leiblach erstmals 802 urkundlich erwähnt, die erste gesicherte urkundliche Erwähnung des heutigen Ortsnamens datiert auf 1226 als Herebrandeswiler. 1523 kam Hörbranz mit einem Teil von Bregenz zu Österreich.
Die Habsburger regierten die Orte in Vorarlberg wechselnd von Tirol und Vorderösterreich (Freiburg im Breisgau) aus. Von 1805 bis 1814 gehörte der Ort zu Bayern, dann wieder zu Österreich. Zum österreichischen Bundesland Vorarlberg gehört Hörbranz seit der Gründung 1861. Der Ort war von 1945 bis 1955 Teil der französischen Besatzungszone in Österreich.
Am 6. Juli 2008 wurde Hörbranz zur Marktgemeinde ernannt.[1]
Bevölkerung [Bearbeiten]
Bevölkerungsentwicklung [Bearbeiten]

Einschließlich der Zweitwohnsitze wurden am 31. Dezember 2002 6.481 Einwohner gezählt, wobei der Ausländeranteil bei 11,6 % lag.
Politik [Bearbeiten]
Die Gemeindevertretung besteht aus 27 Mitgliedern. Die Zusammensetzung nach der Wahl 2010 ist: ÖVP 12 Sitze, FPÖ 7 Sitze, Grüne 3 Sitze, BZÖ 3 Sitze und SPÖ 2 Sitze. Bürgermeister ist Karl Hehle (ÖVP), Vizebürgermeisterin ist Petra Srienz (Grüne). Die Gemeindeeinnahmen aus Steuern und sonstigen Abgaben lagen 2001 bei 4.766.400 €, die gemeindlichen Ausgaben bei 14.855.200 €. Der Schuldenstand betrug 2001 2.528.700 €.
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Bauwerke [Bearbeiten]
Salvatorianerkolleg (1903/04) [Bearbeiten]
Unmittelbar nach der Jahrhundertwende wurden viele Kirchen in Vorarlberg von Schweizer Architekten gebaut.
Der etwas trockene Schweizer Historismus des Architekten August Hardegger erfährt durch den Campanile-artigen Turm und durch die beiden Eckturmrisalite einen mediterranen Akzent.
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Am Ort gab es im Jahr 2003 101 Betriebe der gewerblichen Wirtschaft mit 763 Beschäftigten und 58 Lehrlingen. Lohnsteuerpflichtige Erwerbstätige gab es 2.686.
Landwirtschaft spielt eine wichtige Rolle. Der Anteil der landwirtschaftlichen Flächen an der Gesamtfläche liegt bei 55,9 %.
Bildung [Bearbeiten]
Am Ort gibt es (Stand Januar 2003) 652 Schüler. In Hörbranz gibt es zudem 5 Kindergärten.
Weblinks [Bearbeiten]
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Commons: Hörbranz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien - Gemeindedaten von Hörbranz. In: Statistik Austria.
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Hörbranz wurde zur Marktgemeinde erhoben (6. Juli 2008)
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