Schwarzach (Vorarlberg)

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Schwarzach
Wappen von Schwarzach
Schwarzach (Vorarlberg) (Österreich)
Schwarzach (Vorarlberg)
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Vorarlberg
Politischer Bezirk: Bregenz
Kfz-Kennzeichen: B
Fläche: 4,91 km²
Koordinaten: 47° 27′ N, 9° 46′ O47.4447222222229.7630555555556433Koordinaten: 47° 26′ 41″ N, 9° 45′ 47″ O
Höhe: 433 m ü. A.
Einwohner: 3.820 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 778 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6858
Vorwahl: 05572
Gemeindekennziffer: 8 02 35
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Am Dorfplatz 2
6858 Schwarzach
Website: www.schwarzach.at
Politik
Bürgermeister: Manfred Flatz (ÖVP)
Gemeindevertretung: (2010)
(24 Mitglieder)
12 ÖVP
9 Unabhängige Wählergemeinschaft
2 Grüne
1 SPÖ
Lage der Gemeinde Schwarzach im Bezirk Bregenz
Alberschwende Andelsbuch Au Bezau Bildstein Bizau Bregenz Buch Damüls Doren Egg Eichenberg Fußach Gaißau Hard Hittisau Höchst Hörbranz Hohenweiler Kennelbach Krumbach Langen bei Bregenz Langenegg Lauterach Lingenau Lochau Mellau Mittelberg Möggers Reuthe Riefensberg Schnepfau Schoppernau Schröcken Schwarzach Schwarzenberg Sibratsgfäll Sulzberg Warth Wolfurt VorarlbergLage der Gemeinde Schwarzach (Vorarlberg) im Bezirk Bregenz (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Gemeinde Schwarzach
Gemeinde Schwarzach
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Schwarzach ist eine Gemeinde im Bezirk Bregenz im österreichischen Bundesland Vorarlberg mit 3820 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014).

Geografie[Bearbeiten]

Schwarzach liegt im westlichsten Bundesland Österreichs, Vorarlberg, im Bezirk Bregenz südlich des Bodensees auf 433 Metern Höhe. 29,1 % der Fläche sind bewaldet. Es existieren keine weiteren Katastralgemeinden in Schwarzach.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Die Gemeinde Schwarzach ist eine der Gemeinden Vorarlbergs mit den wenigsten Nachbargemeinden. Nur drei andere Gemeinden haben eine gemeinsame Gemeindegrenze mit Schwarzach. Dies sind die Marktgemeinde Wolfurt und die Gemeinde Bildstein im Bezirk Bregenz sowie die Stadt Dornbirn im gleichnamigen Bezirk Dornbirn.

Geschichte[Bearbeiten]

Schwarzach wurde erstmals 1249 urkundlich erwähnt als „Swarzahe“. Der Ort gehörte zum Niedergericht Hofsteig.

Zusammen mit einem Teil der Herrschaft Bregenz kam der Ort 1451 an Österreich. Die Habsburger regierten die Orte in Vorarlberg wechselnd von Tirol und Vorderösterreich (Freiburg im Breisgau) aus.

Von 1805 bis 1814 gehörte der Ort zu Bayern, dann wieder zu Österreich. Zum österreichischen Bundesland Vorarlberg gehört Schwarzach seit dessen Gründung 1918.

Der Ort war 1945 bis 1955 Teil der französischen Besatzungszone in Österreich.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]


Der Ausländeranteil lag Ende 2002 bei 12,2 Prozent.

Politik[Bearbeiten]

Die Gemeindevertretung besteht aus 24 Mitgliedern. Nach der Gemeindevertretungswahl 2010 erreichte die ÖVP (Wählerinitiative Manfred Flatz) 12 Mandate, die UWG (Unabhängige Wählergemeinschaft, Liste Horst Fertschnig) 9 Mandate, Die Grünen (Die Grünen Schwarzach) 2 Mandate und die SPÖ (SPÖ und Parteifreie Schwarzach) 1 Mandat. Zum Bürgermeister wurde mit 59,50 % in der Bürgermeisterdirektwahl Manfred Flatz von der ÖVP gewählt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Schwarzach (Vorarlberg)
Pfarrkirche hl. Sebastian
Hofsteiger Gemeindezentrum
Pfarrkirche Hl Sebastian
1468 stand hier eine Sebastianskapelle. 1901 bis 1903 wurde ein neues Kirchengebäude an heutiger Stelle nach Plan von Peter Huter durch Josef Kröner errichtet.
Lourdeskapelle
Dieser neugotische Rechteckbau wurde erbaut nach Plänen von Georg Baumeister.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Im Jahr 2003 gab es am Ort 82 Betriebe der gewerblichen Wirtschaft mit 1.454 Beschäftigten und 78 Lehrlingen. Lohnsteuerpflichtige Erwerbstätige gab es 1.529. Landwirtschaft spielt eine wichtige Rolle. Der Anteil der landwirtschaftlichen Flächen an der Gesamtfläche liegt bei 47 %.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

In Schwarzach ist eine international tätige Firma, die Rieger Orgelbau GmbH, ansässig, die seit 1946 hier Orgeln für Kirchen und Festsäle in aller Welt baut und damit die Orgelbautradition in Schwarzach fortsetzt.

Medien[Bearbeiten]

In Schwarzach ist das Vorarlberger Medienhaus beheimatet, das mit seinen Produkten Vorarlberger Nachrichten, Neue Vorarlberger Tageszeitung, Wann&Wo, Vorarlberg Online sowie dem Radiosender Antenne Vorarlberg das größte und einflussreichste Medienunternehmen Vorarlbergs darstellt.

Verkehr[Bearbeiten]

Seit dem Jahr 2009 verläuft die Bregenzerwaldstraße (Bundesstraße 200) durch den zwischen Dornbirn und Alberschwende errichteten Achraintunnel und hat eine direkte Verbindung zur Autobahnauffahrt Dornbirn-Nord und damit zur Rheintal/Walgau Autobahn (A14). Diese neue Straßenführung entlastet Schwarzach und bindet den Bregenzerwald direkter an das Autobahnnetz an.

Bildung[Bearbeiten]

Im Ort gibt es (Stand Januar 2003) 407 Schüler. In Schwarzach gibt es zudem zwei Kindergärten. Ebenfalls gibt es eine Mittelschule mit sprachlichem und technischem Schwerpunkt.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Schwarzach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien