HSV Hamburg

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Dieser Artikel behandelt den Handballverein HSV Hamburg. Für den in erster Linie durch seine Fußballabteilung bekannten Verein, siehe Hamburger SV.
HSV Hamburg
Logo
Voller Name Handball Sport Verein Hamburg e.V. (Hauptverein)
HSV Handball Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG (Spielbetrieb Handball-Bundesliga)
Abkürzung(en) HSV
Gegründet 1999
Vereinsfarben schwarz, weiß, blau
Halle O2 World Hamburg
Sporthalle Hamburg
Plätze 13.296 Plätze
4.144 Plätze
Präsident Matthias Rudolph
Geschäftsführer Martin Schwalb, Christoph Wendt
Trainer Martin Schwalb
Liga Handball-Bundesliga
2011/12
Rang 4. Platz
DHB-Pokal Halbfinale
International Champions League Achtelfinale
Website www.hsvhandball.com
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Heim
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Auswärts
Größte Erfolge
National Deutscher Meister
2011
DHB-Pokal
2006, 2010
DHB-Supercup
2004, 2006, 2009, 2010
International Europapokal der Pokalsieger
2007
Der ehemalige Vereinspräsident Andreas Rudolph
Geschäftsführer und Trainer Martin Schwalb
Die Mannschaft der Saison 2011/12 mit Auflaufkindern in Halle/Westfalen
Siegesfeier nach dem Europapokalsieg 2007 vor dem Hamburger Rathaus

Der Handball Sport Verein Hamburg ist ein Sportverein aus Hamburg, der am Spielbetrieb der Handball-Bundesliga teilnimmt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Der Verein wurde 1999 als HSV (= Handballsportverein) Lübeck gegründet und übernahm die Bundesligalizenz des VfL Bad Schwartau, mit dem er bis 2002 eine Spielgemeinschaft bildete (SG VfL Bad Schwartau-Lübeck). Im Jahr 2002 wurde diese Spielgemeinschaft gelöst, und der HSV zog nach Hamburg um.

Bedeutendster Mäzen des Vereins ist Andreas Rudolph, der von 2005 bis 2011 auch Präsident war.

[Bearbeiten] Name

Zu Marketingzwecken wurde ein Vertrag mit dem Hamburger SV geschlossen, um dessen Abkürzung und Logo nutzen zu dürfen. Viele Zeitungen haben den Unterschied zwischen beiden Vereinen nicht umgesetzt und berichten in der Handball-Bundesliga stets vom Hamburger SV. Auch wird der Verein fälschlicherweise immer wieder als „HSV Handball“ bezeichnet. Dies ist lediglich der Name der Betriebsgesellschaft des Vereins, der seine Heimspiele seit 2002 unter dem Namen HSV Hamburg in der O2 World Hamburg (ehemals Color Line Arena) bzw. der Sporthalle Hamburg in Hamburg bestreitet.

Im Sommer 2008 wurde im Bereich unter der Bundesliga-Mannschaft eine Spielgemeinschaft des Handball-Sport-Vereins Hamburg und der Handball-Abteilung des Hamburger SV unter dem Namen SG HSV Handball eingerichtet. Ziel war, auch in der Bundesliga unter dem offiziellen Namen Hamburger Sport-Verein auflaufen zu können.

[Bearbeiten] Handball-Bundesliga

Die Spielsaison 2002/03 beendete das Team als Tabellenachter. In der folgenden Saison 2003/04 belegte der HSV den fünften Rang und erreichte das Finale des DHB-Pokals. In der Saison 2004/05 kam die Mannschaft über den neunten Platz der Abschlusstabelle nicht hinaus. 2006 belegte der Verein in der Liga den zehnten Platz, konnte aber den DHB-Pokal und den DHB-Supercup gewinnen und qualifizierte sich für den Europapokal der Pokalsieger. 2007 gewann der HSV den Europapokal der Pokalsieger und wurde Vizemeister hinter dem THW Kiel, außerdem erreichte man das Halbfinale des DHB-Pokals. 2008 wurde erneut das Finale des DHB-Pokals erreicht, in dem der HSV dem THW Kiel unterlag, im Halbfinale der EHF-Champions League scheiterte der HSV am Sieger BM Ciudad Real. 2009 wurde der HSV erneut Vizemeister hinter dem THW Kiel, außerdem erreichte man das Halbfinale des DHB-Pokals und der EHF-Champions League, wo wiederum BM Ciudad Real Endstation war. 2010 gewann der HSV den DHB-Pokal durch einen Finalsieg über die Rhein-Neckar Löwen und wurde Vizemeister hinter Kiel. In der Spielzeit 2010/11 gewann der HSV Hamburg erstmals in seiner Geschichte die Deutsche Meisterschaft; bereits drei Spieltage vor Saisonende stand der Verein als Meister fest.

Martin Schwalb wurde nach der Saison 2010/11 Geschäftsführer und Präsident,[1][2] den Trainerposten übernahm Per Carlén.[3] Am 29. Dezember 2011 gab der Verein die Trennung von Carlén bekannt.[4] Vorerst übernahm der U23- und bisherige Co-Trainer Jens Häusler das Traineramt[5]. Ab dem 16. März 2012 kehrte Martin Schwalb als Trainer auf die HSV-Bank zurück, Jens Häusler übernahm erneut den Posten des Co-Trainers[6]. Am 29. Mai 2012 gab der HSV Hamburg bekannt, dass das Gespann mit Martin Schwalb und Jens Häusler auch in der folgenden Saison im Amt bleibt[7]. Im Juli 2012 wurde Matthias Rudolph für den auf den Trainerposten gewechselten Schwalb vom Aufsichtsrat für drei Jahre als Präsident bestellt. Matthias Rudolph ist der Bruder von Andreas Rudolph, des früheren Hauptgesellschafters, Präsidenten und Mäzens des Vereins. Er ist Apotheker und war bisher Mitglied des Aufsichtsrats und ein Sponsor des Vereins [8]

[Bearbeiten] Kader für die Saison 2012/13

Nr. Nationalität Name Position
1 DeutscherDeutscher Johannes Bitter TW
12 FranzoseFranzose/DeutscherDeutscher Max-Henri Herrmann TW
2 DeutscherDeutscher Michael Kraus RM
3 DeutscherDeutscher Stefan Schröder RA
4 KroateKroate Domagoj Duvnjak RM
5 DeutscherDeutscher Torsten Jansen LA
6 KroateKroate Blaženko Lacković RL
7 DeutscherDeutscher Matthias Flohr LA
9 KroateKroate Igor Vori KM
18 DäneDäne Hans Lindberg RA
19 SerbeSerbe Stefan Terzić RR
20 DeutscherDeutscher Robert Schulze LA
21 SchwedeSchwede Andreas Nilsson KM
22 PolePole Marcin Lijewski RR
23 DeutscherDeutscher Pascal Hens RL
24 SchwedeSchwede Fredrik Petersen LA
27 DeutscherDeutscher Marcel Schliedermann RM
66 SchwedeSchwede Oscar Carlén RR
DeutscherDeutscher Martin Schwalb Trainer
DeutscherDeutscher Jens Häusler Co-Trainer

[Bearbeiten] Transfers

[Bearbeiten] Neuzugänge 2012/13

[Bearbeiten] Abgänge 2012/13

[Bearbeiten] Neuzugänge 2013/14

[Bearbeiten] Abgänge 2013/14

[Bearbeiten] Bekannte ehemalige Spieler

[Bearbeiten] Halle

Hauptspielstätte des HSV Hamburg, die O2 World Hamburg

Heimspielstätte ist grundsätzlich die O2 World Hamburg (bis April 2010 Color Line Arena genannt). Sollte diese nicht zur Verfügung stehen oder werden weniger Zuschauer erwartet, werden die Heimspiele in der Sporthalle Hamburg (Alsterdorfer Sporthalle) ausgetragen.

Einen Sonderfall stellte 2007 das Heimspiel im Europapokal der Pokalsieger gegen den HC Portovik Juschni (Ukraine) dar. Am 25. Februar wurde das Spiel in der Lübecker Hansehalle (Heimspielstätte des VfL Bad Schwartau) ausgetragen, da sowohl die Color Line Arena als auch die Alsterdorfer Sporthalle bereits belegt waren.

[Bearbeiten] Zuschauer

Saison Zuschauerschnitt
2002/03 6.700
2003/04 7.498
2004/05 6.188
2005/06 6.459
2006/07 8.015
2007/08 8.693
2008/09 9.831
2009/10 10.392
2010/11 10.690
2011/12 10.385

Quelle: www.hsvhandball.com, www.toyota-handball-bundesliga.de

[Bearbeiten] Erfolge

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. http://www.abendblatt.de/sport/hsv-handball/article1571561/Praesident-Rudolph-und-Coach-Schwalb-hoeren-2011-auf.html
  2. http://www.hsvhandball.com/de/aktuelles/news/news/artikel/9660/20/
  3. Per Carlén ab Juli neuer Trainer beim HSV Handball, Webseite des HSV Hamburg am 11. Februar 2011
  4. HSV Handball trennt sich von Trainer Per Carlén, Webseite des HSV Hamburg am 29. Dezember 2011
  5. http://www.handball-world.com/o.red.c/newsprint-1-1-1-36009.html
  6. http://www.hsvhandball.com/de/aktuelles/news/news/artikel/velux-ehf-cl-achtelfinal-hinspiel-am-sonntag-in-berlin/
  7. http://www.hsvhandball.com/de/aktuelles/news/news/artikel/-19f7f9245e/
  8. Matthias Rudolph neuer Chef der HSV-Handballer, Webseite des NDR vom 5. Juli 2012, gesehen am 21. Oktober 2012
  9. Kentin Mahé kommt bereits zur Saison 2013/14 auf hsvhandball.com vom 25. März 2013, abgerufen am 25. März 2013
  10. HSV mit Transfercoup: Europameister Cleverly kommt auf handball-world.com vom 23. April 2013, abgerufen am 23. April 2013
  11. Kevin Herbst: Neuzugang aus der eigenen Jugend auf abendblatt.de vom 6. Mai 2013, abgerufen am 6. Mai 2013

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: HSV Hamburg – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien