Internet-Phänomen

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Als Internet-Phänomen (auch Internet-Hype) wird ein Konzept in Form eines Links oder einer Bild-, Ton- oder Videodatei bezeichnet, das sich schnell über das Internet verbreitet. Die am weitesten verbreitete Unterform ist das Mem(e).

Entstehung von Internet-Phänomenen[Bearbeiten]

Das Interesse der Nutzer im Rahmen eines Internet-Phänomens macht sich an verschiedenen Arten von Content fest (Beispiele s. u.), dazu gehören unter anderem Flash-Animationen, Kurzfilme, Bilder, Audiobeiträge, Blogs und ganze Websites. Die Inhalte können humoristischer, satirischer oder „schockierender“ Natur sein, ihre Intention umfasst neben künstlerischer Verwirklichung, dem Versuch einer solchen und Werbung auch Selbstdarstellung und Propaganda. Nicht immer übernimmt ein Ersteller die Verantwortung für das Einstellen der Inhalte in das Medium Internet, sodass eine solche Veröffentlichung auch ohne Wissen und Zustimmung der dargestellten Personen erfolgen kann.

Mit der zunehmenden Verbreitung des Internets im privaten und gewerblichen Umfeld und dessen Etablierung als Massenmedium seit Mitte der 1990er Jahre nahmen die Möglichkeiten Einzelner, Informationen schnell und nahezu kostenlos zu verbreiten, sprunghaft zu. Über Websites, Formen des Chats, Massenversand von E-Mails, Blogs, Wikis, Internet-Fernsehen etc. bietet sich die Möglichkeit, mittels Hyperlinks auf Inhalte aufmerksam zu machen, das gelegentliche Aufgreifen etablierter Massenmedien forciert das Publikumsinteresse. Der Austausch von Dateien wurde darüber hinaus auch durch die verschiedenen Möglichkeiten des gemeinsamen Datenzugriffs und Websites, die das Einstellen von Kurzfilmen und Bildern durch Nutzer gestatten, ohne dass dieser über eigenen Speicherplatz auf einem Server verfügen muss, vereinfacht. Auch die zunehmende Verfügbarkeit von digitalen Aufnahmetechniken (Camcorder, Digitalkameras, Webcams) sowie die zur Verarbeitung notwendige Hard- und Software ermöglicht und vereinfacht die Erstellung von Bildern, Videos und Tonaufnahmen außerhalb eines professionellen Umfeldes.

Auftreten außerhalb des Internets[Bearbeiten]

Meme auf einem Straßenschild: der Kopf eines Piktogramms wurde durch ein Trollface überklebt

Ein Internet-Phänomen kann national oder international auch außerhalb des Internets Resonanz finden. Dadurch, dass ein Internet-Phänomen eine gewisse Popularität im Internet erlangt, kann es sich auch über die Grenzen des Internet hinausbewegen. Das Auftreten außerhalb des Internets kann in vielen verschiedenen Formen passieren. So können sie durch andere Medien aufgegriffen und verwertet werden. Das Musikvideo zu dem Lied „Pork and Beans“ der amerikanischen Rock-Band Weezer etwa beinhaltet eine Vielzahl an Gastauftritten und Anspielungen auf populäre Internet-Phänomene.[1] Ein Musterbeispiel für die Umsetzung eines Internet-Phänomens auf das echte Leben stellt „Rickrolling“ dar. Beim „Rickrolling“ wird ein Internetnutzer durch einen Link auf das Musikvideo zu Rick Astleys Lied „Never Gonna Give You Up“ geleitet. Seinen Ursprung hat „Rickrolling“ auf dem Imageboard 4chan. Waren diese Späße vorerst nur auf das Internet beschränkt, fanden sie rasch auch ihren Weg ins echte Leben. Das reicht von Scientology-Protesten,[2] über Basketball-Spiele,[3] Baseball-Spiele, Flashmobs bis hin zu den MTV Europe Music Awards 2008[4], wo Rick Astley zum „Best Act Ever“ gekürt wurde, und der „Macy’s Thanksgiving Day Parade“, auf der Rick Astley persönlich eine laufende Musiknummer „rickrolled“.[5] Aktuell wurden primär bei US-amerikanischen Protestveranstaltungen viele Schilder mit populären Internetphänomen gesichtet, u.a. Pedobär,[6] Sad Keanu Reeves[7] u.v.m.

Beispiele[Bearbeiten]

Ereignisse[Bearbeiten]

  • Der Kopfstoß von Zinédine Zidane gegen Marco Materazzi im Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 löste im Internet eine große Resonanz aus. Focus-Online berichtete, dass neben Computerspielen, bei denen man so vielen italienischen Fußballspielern wie möglich einen Kopfstoß geben muss, auch Szenen auf offener Straße nachgestellt, gefilmt und ins Netz gestellt wurden.[8]
  • Die Zerstörung eines Blumenkübels in Neuenkirchen löste am 3. August 2010 die rasante Verbreitung des Hashtags #Blumenkübel über den Mikrobloggingdienst Twitter aus.
  • Das Geständnis des Bergsteigers Christian Stangl, er habe seine Besteigung des K2 nur visualisiert[9] und das Gipfelfoto sei gar nicht am Gipfel des K2 entstanden,[10] führte zuerst auf Twitter zu einer rasanten Verbreitung und schließlich zu einer gemeinsamen virtuellen Erstbesteigung des K2[11] via Foursquare mit über 700 Teilnehmern.[12]
  • Während einer Rede des damaligen US-Senators und Ex-Präsidentschaftskandidaten John Kerry am 17. September 2007 in einem Hörsaal an der Universität von Florida wurde der 21-jährige Student Andrew Meyer mit Gewalt aus dem Hörsaal befördert. Da sich Meyer zur Wehr setzte, wurde er von den Sicherheitskräften mit einer Elektroschockpistole ruhiggestellt. Mehrere Videos des Vorfalls wurden ins Internet hochgeladen und erreichten Zugriffe in Millionenhöhe. In Folge kam die Phrase „Don’t Tase me, Bro“ zu einer hohen Beliebtheit im Netz.[13] Diese führte soweit, dass das Wort „tase/taze“ vom New Oxford American Dictionary als eines der Wörter des Jahres 2007 gelistet wurde.[14]

Selbstdarsteller[Bearbeiten]

  • Andy Milonakis erlangte durch kurze Videos, die er selbst vor der Webcam drehte, schnell Bekanntheit. Er erhielt bei MTV eine eigene Comedyshow (The Andy Milonakis Show), die auch in Deutschland ausgestrahlt wurde. Die Sendung wurde in Deutschland nach wenigen Folgen wieder abgesetzt. In den USA wurden drei Staffeln ausgestrahlt.
  • Das Video des „Star Wars Kid“, der mit seiner Videokamera Privataufnahmen seiner Kampfbewegungen macht, welche die Kampfbewegungen des Darth Maul aus Star Wars nachahmen. Die Aufnahmen gelangten durch einen Schulkameraden ins Internet.[15]
  • Der „Tourist Guy“, ein Mann mit einer Wollmütze, wurde aufgrund des angeblich letzten Fotos vor den Anschlägen des 11. September 2001 weltweit bekannt. Infolgedessen wurde er so populär, dass er unter anderem in historische Momente wie den Absturz der Hindenburg eingebaut wurde. Später stellte sich das Bild als Fälschung heraus.
  • „lonelygirl15“ ist der Name einer Web-Serie, die sich um das Leben des fiktionalen 16-jährigen Mädchens Bree dreht. Die Serie lief von Juni 2006 bis August 2008. Im September 2006 wurde bekannt, dass es sich um einen Fake handelt.[16][17] Mit ihren scheinbar realen Video-Blog-Einträgen wurde Lonelygirl15 eine populäre Gestalt im Internet. Bree wurde von der amerikanisch-neuseeländischen Schauspielerin Jessica Lee Rose dargestellt.

Musik[Bearbeiten]

  • Das Lied Gangnam Style von Psy, der innerhalb weniger Wochen weltweit mehrere Millionen „Klicks“ auf YouTube erreichte und so zum erfolgreichsten Internet-Video aller Zeiten wurde. Der Rapper schaffte es so innerhalb kürzester Zeit zu globaler Berühmtheit; selbst der UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon tanzte mit Psy den „Gangnam Style“.
  • Das Lied Call Me Maybe von Carly Rae Jepsen, das durch verschiedenste virtuelle Tanzeinlagen, unter anderem von der US Army und dem amerikanischen Olympia-Schwimmteam, vom normalen Musikstück zum Internet-Phänomen wurde.
  • Der sogenannte Harlem Shake, bei dem sich Menschen zum Teil Flashmob-artig in zuckenden Bewegungen zu dem Lied Harlem Shake von Harry Rodrigues, besser bekannt als Baauer bewegen und die Videos daraufhin ins Internet stellen. Bekannt wurden besonders Flashmobs in New York City und Tanzeinlagen der US Marines.[18]
  • Das Musikvideo Wo bist du mein Sonnenlicht?[19] von Grup Tekkan, einer Gruppe in ihrer Freizeit musizierender türkischer Jugendlicher, hatte durchschlagenden Erfolg, der weniger in den musikalischen Qualitäten der Jugendlichen als in der humoristischen Note begründet war. Das Video kursierte zunächst im Internet, war dann aber auch in der Fernsehsendung TV total zu sehen.
  • Die Liedperformance „Kleiner Hai“ von Alemuel wurde nach der Veröffentlichung des Videos von einer Vielzahl von Benutzern in eigener Version nachgeahmt und als Antwort ins Netz gestellt. Schließlich erhielt Alemuel für das Lied sogar einen Plattenvertrag.
  • Die im Abspann der Anime-Fernsehserie Die Melancholie der Haruhi Suzumiya gezeigte Animation zu dem Titel „Hare Hare Yukai“ wurde ebenfalls ein Internet-Phänomen. Es existieren zahlreiche Parodien und von Fans erstellte Videos, die sich auf die Musik und/oder die Choreografie beziehen.[20] Der Lizenzbesitzer Kadokawa Shoten nutzt diese Entwicklung für ein millionenschweres Experiment zwecks Überprüfung der Medienwirksamkeit und versucht die Fans bei der Legalisierung der Videos zu unterstützen, die teilweise millionenfach angesehen wurden.[21]
  • Bei Vocaloid handelt es sich um einen von der Yamaha Corporation entwickelten Synthesizer, mit dessen Hilfe es möglich ist, Gesang wie mit einem Instrument zu erzeugen. Aufbauend auf der Software entstanden verschiedene kommerzielle Stimmen und zugehörige Figuren, die als Vocaloids bezeichnet werden. Ausgehend von der japanischen Internetseite Nico Nico Douga entwickelten sich tausende von Musikstücken, und es erwuchs ein gewisser Kult um die Figuren. Besonders bekannt davon ist die Figur und Stimme Miku Hatsune, deren Alben und Singles sich ebenfalls in den japanischen Charts platzieren konnten.
  • Das Musikvideo Never Gonna Give You Up[22] von Rick Astley wurde und wird oft als „Scherz“-Video über das Internet verbreitet. Es wird oftmals als Vorschau für ein Spiel oder ähnliches getarnt und soll den Empfänger ärgern. Für dieses bewusste Hereinlegen der Zuschauer prägte sich der Begriff Rickrolling oder auch Rick Rolling heraus.
  • Autotune the News ist eine Internet-Serie, in der hauptsächlich Nachrichtenberichte aus dem amerikanischen Fernsehen mittels Autotuner so verändert werden, dass es den Anschein hat, als ob die Moderatoren singen würden. Produziert werden diese Videos von der Musikgruppe „The Gregory Brothers“. Innerhalb kürzester Zeit erreichten ihre Videos eine immense Popularität im Internet, sowie auch außerhalb des Netzes. Der Song Bed Intruder, der seine Basis in einem Nachrichtenbericht über eine versuchte Vergewaltigung und insbesondere des skurrilen Interviews mit Antoine Dodson hat, stieg sogar auf Platz 89 der amerikanischen Billboard Hot 100 ein[23] und hatte bei YouTube schnell über 75 Millionen Zugriffe.[24]

Filme[Bearbeiten]

  • „Prank-Flash“, „Screamer“ oder „Shock-Flash“ sind die Bezeichnung einer etwas länger anhaltenden Trendwelle von Flash-Animationen, in denen der Betrachter zuerst durch eine normale Geschichte mit leiser Musik abgelenkt bzw. angehalten wird, sich auf subtile Details zu konzentrieren, bis plötzlich aus dem Nichts eine „Horrorfratze“ mit tösendem Geschrei auftaucht und den Betrachter erschreckt. Die Fernsehwerbung für das Kaffee-Misch-Getränk „K-Fee“ griff dieses Konzept auf.[25]
  • „Animutation“, ein Animationstrend innerhalb der Flash-Szene, in der mit möglichst wenig Aufwand möglichst viele bunte Bilder des Zeitgeschehens wahllos aneinander gereiht werden, meistens untermalt mit japanischer Dance-Musik.
  • Neusynchronisierungen: Filmklassiker werden auf alberne Weise neu synchronisiert, beispielsweise Sinnlos im Weltraum (eine Parodie auf Star Trek), Lord of the Weed (eine Parodie auf Herr der Ringe), Harry Potter und ein Stein (eine Parodie von Coldmirror auf Harry Potter und der Stein der Weisen).

Politik[Bearbeiten]

  • Der Vorsitzende der Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft des Deutschen Bundestags, Axel E. Fischer, hatte Mitte November 2010 in einem Zeitungsinterview[26] und dann auf seiner persönlichen Facebook-Seite[27] ausgeführt, es müsse ein „Vermummungsverbot“, also eine „Pflicht zur Klarnamen-Nennung im Internet“ in ausnahmslos allen Internet-Foren geben, im Gegenzug müsste ein „Radiergummi“ entwickelt werden, mit dem man Inhalte aus dem Internet löschen könne. Die Netzgemeinde fühlte sich vom obersten Sachverständigen des Bundestags in mehrfacher Hinsicht provoziert: Die Vokabel „Vermummungsverbot“ stellt sie auf eine Stufe mit gewalttätigen Beteiligten an Straßenschlachten, Zulassung von Anonymität in Internet-Foren ist Angelegenheit der Betreiber von Foren und in vielen Fällen aus guten Gründen unumgänglich, und die Löschung einmal in das Web eingestellter Informationen ist schier unmöglich – „das Netz vergisst nie!“ Wegen der technischen Absurdität der erhobenen Forderung wurden anschließend eine Vielzahl vermeintlich genauso sinnfreier fiktiver Forderungen („Axel E. Fischer, CDU, fordert“) auf Twitter und in Blogs tausendfach weiterverbreitet. Sie verbinden jeweils kreativ einen Fachbegriff aus dem Bereich IT/Web-Community/Computerspiele mit einer sinnlosen Forderung und verulken so die fehlende Sachkunde des Politikers.[28][29][30] Nach einer Woche war Fischer mit mehr als einer Million Treffern bei Google (nach zuvor wenigen hundert) einer der im Netz bekanntesten Politiker Deutschlands.
  • Christopher Lauer, MdA im Abgeordnetenhaus von Berlin für die Piratenpartei, trat nach der Wahl 2011 häufiger in Talkshows auf, bei denen er öfters komische Gesichtsausdrücke machte. So entstand im Oktober 2011 in Anlehnung an die „Rage Faces“ die Website „Lauerfac.es“ mit Screenshots dieser unterschiedlichen Gesichtsausdrücke.[31] Dieses Mem wurde insbesondere in Kreisen der Partei innerhalb sozialer Netzwerke häufiger genutzt.

Werbung[Bearbeiten]

  • Die Werbewirtschaft versucht, das Auftreten dieses starken Nutzerinteresses im Rahmen des viralen Marketings zu nutzen. Werbebotschaften werden so kostenneutral, beispielsweise als „Spaßvideo“ oder Blog getarnt, durch Internetnutzer verbreitet. Auch Computerspiele wie Moorhuhn (Werbung für eine Whisky-Marke), die zum kostenlosen Herunterladen stehen und zur Weiterempfehlung anregen, fallen in diese Kategorie.[32]
  • "Will it blend?" ist eine Internetserie der Küchengerätefirma Blendtec. In den Videos werden diverse Objekte, wie etwa Mobiltelefone, Leuchtstäbe, Golfbälle o. ä., in einem Mixer vernichtet, um dessen Qualität zu bewerben.

Sonstiges[Bearbeiten]

Deutsche Version des xkcd-Comics „Wikipedian Protester“
  • Creepypasta, unheimliche Geschichten oder Moderne Sagen, die im Internet kursieren und sich um bestimmte Videos, Filme oder Videospiele drehen.[33] Videospiel-Creepypasta befassen sich oft mit einer gehackten, defekten, Bootleg- oder Beta-Version eines Videospieles, das in der Regel in Billigläden oder auf Flohmärkten erhältlich ist. Sie handeln oft von Änderungen im Gameplay, die besonders gewalttätig, sadistisch oder dämonisch sind.
  • Lolcat, Fotos von Katzen, denen passende, orthographisch, interpunktorisch und grammatikalisch inkorrekte Worte in den Mund gelegt werden
  • Grumpy Cat, eine aufgrund felinen Minderwuchs[34][35] ständig mürrisch guckende Katze. Ein Youtube-Video vom 25. September 2012 verbreitete sich viral.[36]
  • Rage Comic, ein ziemlich einfach (meistens mit Microsoft Paint) gemalter Webcomic, der eine kurze Geschichte erzählt. Daraus entstanden sind mehrere „Rage Faces“.[37][38]
  • [Citation needed] (Beleg erforderlich) hat sich durch die Verbreitung in und mit Wikipedia zu einem über die Netzkultur hinaus international bekannten Mem entwickelt.[39]
  • All your base are belong to us, ein Zitat aus der Eröffnungssequenz des Computerspiels Zero Wing
  • Sex mit Cousine: Ein Webradio-Moderator liest einen Forumsbeitrag vor, der aufgenommen und durchs Internet rasend schnell verbreitet wurde.[40]
  • Schockerseite, eine Website, auf deren Startseite direkt ein „obszönes“ oder schockierendes Bild gezeigt wird. Der Link wird als harmlose Empfehlung über E-Mail etc. verbreitet. Beispiele hierfür sind Goatse.cx und ebenso die Gay Nigger Association of America.[41]
  • „…, but then I took an arrow in the knee“, ein Zitat von diversen Spielfiguren des Computerspiels Skyrim.[42] Häufig wird auch die nicht dem Originaltext entsprechende Formulierung „to the knee“ verwendet.
  • Doge ist ein Mem, bei dem ein Bild eines Shiba mit einer kurzen Phrase in rudimentärem Englisch kombiniert wird.
  • Das Social Beer Game, bei dem der „Nominierte“ ein Bier exen und daraufhin drei weitere Personen ernennen muss, die es ihm innerhalb von 24 Stunden gleich tun sollen. Der Trend stammt ursprünglich aus dem englischsprachigen Raum (wahrscheinlich Australien) und heißt dort Nek Nomination („to nek“ bedeutet Exen), wobei es dort neben dem Trinken auch auf eine besonders skurrile Umsetzung ankommt.[43][44] Einige Quellen sehen den Anfang des Internet-Phänomens bei den sogenannten Bierjungen, einem Kampftrink-Duell bei Studentenverbindungen.[45] Bei dem Spiel soll es angeblich bereits zwei Todesfälle gegeben haben.[46]

Literatur[Bearbeiten]

  • Conor Lastowka, Josh Fruhlinger: [Citation Needed]: The Best of Wikipedia’s Worst Writing. CreateSpace, 2011, ISBN 978-1466346987.
  • erlehmann (Nils Dagsson Moskopp), plomlompom (Christian Heller): Internet-Meme, kurz & geek. O’Reilly, Köln 2013, ISBN 978-3-86899-805-4.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Internet-Phänomen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. dispo.se: List of memes referenced in Pork and Beans by Weezer
  2. The Guardian: Taking the Rick, Shean Michaels, 19. März 2008
  3. LAist: College Basketball Game Rick Roll'd, Adam Rose, 19. März 2008
  4. BBC: BBC NEWS: Astley shortlisted for MTV award, 2. Oktober 2008
  5. The Daily Telegraph: Macy's Thanksgiving Day parade: Rick Astley performs his own Rickroll, Matthew Moore, 28. November 2008
  6. Pedobear Offers To Help Scott Walker By Teaching Wisconsin’s Kids, Jack Stuef, 24. Februar 2011
  7. The 100 Best Signs At The Rally To Restore Sanity And/Or Fear, Matt Stopera
  8. Focus Online: Hype um Zidanes Kopfstoß im Netz, Alexander von Streit, 14. Juli 2006
  9. Der Standard Online: Skyrunner Stangl: K2-Besteigung nur „visualisiert“, Martin Obermayr, 7. September 2010
  10. ORF Online: Gipfelfoto gefälscht: „Skyrunner“ Stangl nicht auf K2, 7. September 2010
  11. Digital Affairs: Veranstaltungstipp der Woche: K2 Besteigung samt Swarm Badge, Richard Hemmer, 8. September 2010
  12. smec Blog: K2 Mountain und Foursquare – wie Christian Stangl zum Meme wurde, Ulf Weihbold, 9. September 2010
  13. twoday.net: After-Shock-Party: „Don't Tase Me, Bro' !“, sfux, 19. Oktober
  14. ksl.com: Oxford Dictionary Announces „Word of the Year“, Keith McCord, 14. November 2007
  15. Internetstars: Von Star Wars Kids und Lonelygirls, Netzwelt
  16. Lonelygirl15: Der Name der Rose, Der Spiegel, Frank Patalong, 13. September 2009
  17. Internetberühmtheiten: Die Enttarnung von Lonelygirl15, Stern, dpa, Barbara Munker, 14. September 2006
  18. focus.de über Harlem Shake
  19. YouTube: Grup Tekkan, Mein Sonnenlicht (Studio Version)
  20. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Archivdatum nicht im ISO-FormatAkiko Kashiwagi: Japan Too, YouTube? In: Newsweek International. 4. September 2006, archiviert vom Original am 15. Oktober 2006, abgerufen am 11. Dezember 2008.
  21. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatKenji Hall: Japanese Anime Studio Embraces YouTube Pirates. In: BusinessWeek. 5. August 2008, abgerufen am 27. Dezember 2008 (englisch).
  22. YouTube: Rick Astley – Never Gonna Give You Up
  23. diepresse.com: Bed Intruder: YouTube-Scherz schafft es in US-Charts, db, 6. September 2009
  24. YouTube: Auto-Tune the News : BED INTRUDER SONG!!! (now on iTunes)
  25. albinoblacksheep.com: Beispiel einer Animation, Netspooky
  26. Badische Neueste Nachrichten
  27. Axel Fischer: Vermummungsverbot im Internet – Pflicht zur Klarnamen-Nennung im Internet – Radiergummi entwickeln. In: Facebook. 15. November 2010, abgerufen am 27. Februar 2011.
  28. Christian Persson: CDU-Politiker für „Vermummungsverbot im Internet“ [2. Update]. In: heise online. 14. November 2010, abgerufen am 27. Februar 2011.
  29. Konrad Lischka: CDU-Idee Klarnamenzwang: Ein Lob der Pseudonyme. In: Spiegel Online. 15. November 2010, abgerufen am 27. Februar 2011.
  30. CDU-Politiker blamiert sich: Axel E. Fischer nicht länger anonym. In: taz.de. 16. November 2010, abgerufen am 27. Februar 2011.
  31. lauerfac.es
  32. Hier schreibt sogar der Vorstandschef. In: FAZ Online, 5. März 2006
  33. Austin Considine: Bored at Work? Try Creepypasta, or Web Scares.. In: New York Times, 12. November 2010. Abgerufen am 16. Juli 2012. 
  34. Grumpy Cat: The Internet’s Favorite Sour Cat Draws Crowds at SXSW - ABC News
  35. About Grumpy Cat | Grumpy Cat™ - The internet's grumpiest cat!
  36. The Original Grumpy Cat, youtube.com, 25. September 2012, bis zum 5. Juni 2013 mehr als 10 Millionen Mal angesehen.
  37. Knowyourmeme - Rage faces
  38. ragefac.es
  39. citation needed auf knowyourmeme.com
  40. mytrash.tv: JaY^JaY – Sex mit Cousine – Telefonscherz!, rautemusik.fm, JaY^JaY, 9. September 2006
  41. DailyTech - Interview: Goatse Security on FBI Charges Following AT&T iPad Breach. Abgerufen am 23. März 2014.
  42. YouTube: Then I took an arrow in the knee [HD], Ingame-Video aus Skyrim
  43. http://www.focus.de/kultur/vermischtes/facebook-neknomination-bier-auf-ex-trinken-als-neuer-facebook-trend_id_3590977.html
  44. http://www.augsburger-allgemeine.de/digital/Social-Beer-Game-Harmloser-Trend-oder-Gefahr-fuer-Jugendliche-id28690027.html
  45. http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/social-beer-game-das-hat-dem-internet-noch-gefehlt-12785100.html
  46. http://www.augsburger-allgemeine.de/digital/Social-Beer-Game-Zwei-junge-Maenner-in-Irland-gestorben-id28701192.html