Jérémy Chardy

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Jérémy Chardy Tennisspieler
Jérémy Chardy
Jérémy Chardy 2012 in Wimbledon
Nationalität: FrankreichFrankreich Frankreich
Geburtstag: 12. Februar 1987
Größe: 188 cm
Gewicht: 75 kg
1. Profisaison: 2005
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Magnus Tideman
Preisgeld: 4.503.503 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 161:160
Karrieretitel: 1
Höchste Platzierung: 25 (28. Januar 2013)
Aktuelle Platzierung: 30
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 72:96
Karrieretitel: 2
Höchste Platzierung: 58 (20. September 2010)
Aktuelle Platzierung: 63
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Letzte Aktualisierung der Infobox: 27. Oktober 2014
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Jérémy Chardy (* 12. Februar 1987 in Pau) ist ein französischer Tennisspieler. Er gewann 2005 den Wimbledon-Juniorentitel.

Leben[Bearbeiten]

Chardy wurde ab seinem 18. Lebensjahr vom ehemaligen Profi Frédéric Fontang betreut. Sein erstes Grand-Slam Turnier waren die French Open 2006. In der ersten Runde gewann er gegen Jonas Björkman, schied allerdings in der zweiten Runde gegen David Ferrer aus. 2008 erreichte er bei den French-Open nach einem Sieg über den Weltranglisten-Siebten David Nalbandian die vierte Runde.

2009 zog Chardy in sein erstes ATP Finale in Johannesburg ein. In diesem unterlag er allerdings Jo-Wilfried Tsonga mit 6:4 und 7:6 (7:5). [1] Kurz darauf erreichte er das Halbfinale in Delray Beach. Am 19. Juli 2009 gewann er durch einen Dreisatzsieg gegen Victor Hănescu das ATP-Turnier in Stuttgart, was zugleich seinen ersten Turniersieg auf der ATP-Tour bedeutete. Im ersten Turnier des Jahres 2010 in Brisbane gewann er mit Marc Gicquel den ersten Doppeltitel in seiner Karriere.

2011 trennte sich Chardy von Fontang, was zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung führte.[2]

2013 besiegte er bei den Australian Open in der dritten Runde Juan Martín del Potro und im Achtelfinale Andreas Seppi. Mit dem Einzug in das Viertelfinale verbesserte er seine bisherige Bestleistung bei einem Grand-Slam-Turnier. Dort verlor er gegen Andy Murray.

Erfolge[Bearbeiten]

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
Tennis Masters Cup
ATP Masters Series
ATP World Tour Masters 1000
ATP International Series Gold
ATP World Tour 500
ATP International Series
ATP World Tour 250 (3)
Titel nach Belag
Hartplatz (1)
Sand (2)
Rasen (0)
Teppich (0)

Einzel[Bearbeiten]

Siege[Bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Endergebnis
1. 13. Juli 2009 DeutschlandDeutschland Stuttgart Sand RumänienRumänien Victor Hănescu 1:6, 6:3, 6:4

Finalteilnahmen[Bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Endergebnis
1. 2. Februar 2009 SudafrikaSüdafrika Johannesburg Hartplatz FrankreichFrankreich Jo-Wilfried Tsonga 4:6, 6:75

Doppel[Bearbeiten]

Siege[Bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Endergebnis
1. 4. Januar 2010 AustralienAustralien Brisbane Hartplatz FrankreichFrankreich Marc Gicquel TschechienTschechien Lukáš Dlouhý
IndienIndien Leander Paes
6:3, 7:65
2. 15. Juli 2012 DeutschlandDeutschland Stuttgart Sand PolenPolen Łukasz Kubot SlowakeiSlowakei Michal Mertiňák
BrasilienBrasilien André Sá
6:1, 6:3

Finalteilnahmen[Bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Endergebnis
1. 26. Oktober 2009 RusslandRussland St. Petersburg Hartplatz (i) FrankreichFrankreich Richard Gasquet Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Colin Fleming
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ken Skupski
6:2, 5:7, [4:10]
2. 25. Juli 2010 DeutschlandDeutschland Hamburg Sand FrankreichFrankreich Paul-Henri Mathieu SpanienSpanien Marc López
SpanienSpanien David Marrero
3:6, 6:2, [8:10]
3. 27. Februar 2011 Vereinigte Arabische EmirateVereinigte Arabische Emirate Dubai Hartplatz SpanienSpanien Feliciano López RusslandRussland Michail Juschny
UkraineUkraine Serhij Stachowskyj
6:4, 3:6, [3:10]
4. 29. April 2012 RumänienRumänien Bukarest Sand PolenPolen Łukasz Kubot SchwedenSchweden Robert Lindstedt
RumänienRumänien Horia Tecău
6:72, 3:6
5. 13. Juli 2014 SchwedenSchweden Båstad Sand OsterreichÖsterreich Oliver Marach Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Nicholas Monroe
SchwedenSchweden Johan Brunström
6:4, 6:75, [7:10]
6. 26. Oktober 2014 SpanienSpanien Valencia Hartplatz (i) SudafrikaSüdafrika Kevin Anderson NiederlandeNiederlande Jean-Julien Rojer
RumänienRumänien Horia Tecău
4:6, 2:6

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Jérémy Chardy – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Focus: Tsonga triumphiert in Johannesburg, 8. Februar 2009
  2. Tennis World USA (englisch)