Karlsruher Verkehrsverbund

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Karlsruher Verkehrsverbund
Logo des KVV
Basisinformationen
Unternehmenssitz Karlsruhe
Webpräsenz www.kvv.de
Bezugsjahr 2008
Eigentümer Landkreis Germersheim, Landkreis Karlsruhe, Landkreis Rastatt, Landkreis Südliche Weinstraße, Baden-Baden, Karlsruhe und Landau in der Pfalz
Geschäftsführung Walter Casazza
Statistik
Fahrgäste 173 Mio. pro Jahr
Länge Liniennetz
Eisenbahnlinien 347 km
Straßenbahnlinien 71 km
Stadtbahnlinien 411 km
Buslinien 2.150 km

Der Karlsruher Verkehrsverbund ist ein Verkehrsverbund, dessen Tarifgebiet sich über Mittelbaden und die Südpfalz erstreckt. Er ist somit länderübergreifend in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz tätig.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Die Verbundstruktur

Bis 2010 verwendetes Logo

Im KVV sind 19 Verkehrsunternehmen zusammengeschlossen, die einen gemeinsamen Wabentarif anbieten. Sie bedienen insgesamt 216 Linien. Die Schienenstrecken innerhalb des KVV sind 829 Kilometer lang. 411 Kilometer entfallen auf die Stadtbahn, 347 Kilometer sind DB-Strecken und das Straßenbahnnetz umfasst 71 Kilometer. Das Busliniennetz umfasst eine Länge von insgesamt 2150 Kilometer. 2008 wurden 173 Millionen Fahrgäste befördert. Dabei erschließt der KVV eine Fläche von 3550 km².

Der Verbundgesellschaft Karlsruher Verkehrsverbund GmbH (KVV) gehören die Landkreise Germersheim, Karlsruhe, Rastatt, Südliche Weinstraße sowie die Städte Baden-Baden, Karlsruhe und Landau in der Pfalz als Gesellschafter an. Es handelt sich damit um einen Kommunalverbund. Der KVV wurde 1994 gegründet. Das Tarifgebiet geht über das Gebiet der obigen Gebietskörperschaften hinaus. Ein Vorläufer des KVV war der Tarifverbund zwischen den Verkehrsbetrieben Karlsruhe (VBK) und der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) in Karlsruhe. Der Karlsruher Verkehrsverbund ist für die Verkehrsplanung, den Verbundtarif, das Marketing und die Verteilung der Fahrgeldeinnahmen zuständig. Die Bestellung der Verkehrsleistungen obliegt den Kommunen bzw. dem Land.

Der KVV ist auch Teilnehmer des Programms KONUS. KONUS steht für die KOstenlose NUtzung des öffentlichen Nahverkehrs für übernachtende Schwarzwaldurlauber. Mit der Konus-Gästekarte können die Schwarzwald-Urlauber ihr Ausflugsziel, den Startpunkt für die Wanderung oder die Skitour usw. gratis ansteuern. Finanziert wird diese Gästekarte über eine pauschale Abgabe von 30 Cent pro Übernachtung.

Geschäftsführer des KVV ist seit 2. August 2006 Walter Casazza, der zuvor als Betriebsleiter der Innsbrucker Verkehrsbetriebe tätig war. Sein Vorgänger war Dieter Ludwig. Nachdem Ludwig bereits am 1. Februar 2006 die Geschäftsführertätigkeiten bei VBK und AVG an Walter Casazza abgegeben hat, wurde Casazza am 2. August 2006 auch als sein Nachfolger als Geschäftsführer des KVV bestimmt. Dieter Ludwig hat sich in dieser Tätigkeit weit über die Stadtgrenze hinaus als „Nahverkehrspapst“ einen Namen gemacht.

Der KVV wurde durch das Karlsruher Modell weit bekannt.

[Bearbeiten] Beteiligte Verkehrsunternehmen

[Bearbeiten] Gebietskörperschaften

[Bearbeiten] Sonstiges

Die Haltestellen im Bereich des KVV werden seit 2010 von Anneta Politi angesagt. In dieser Funktion löste sie Dorothee Roth ab.[1]

Benachbarte Verkehrsverbünde sind:

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. "Mein längster Job": Anneta Politi spricht Klartext. In: ka-news. 21. Mai 2010 (http://www.ka-news.de/region/karlsruhe/Mein-laengster-Job-Anneta-Politi-spricht-Klartext;art6066,407180,+abgerufen+am 26. November 2011).
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