Kierspe

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Kierspe
Kierspe
Deutschlandkarte, Position der Stadt Kierspe hervorgehoben
51.1316666666677.5891666666667395Koordinaten: 51° 8′ N, 7° 35′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Arnsberg
Kreis: Märkischer Kreis
Höhe: 395 m ü. NHN
Fläche: 71,91 km²
Einwohner: 16.139 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 224 Einwohner je km²
Postleitzahl: 58566
Vorwahlen: 02359 (Kierspe), 02269 (Rönsahl)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: MK
Gemeindeschlüssel: 05 9 62 028
Adresse der
Stadtverwaltung:
Springerweg 21
58566 Kierspe
Webpräsenz: www.kierspe.de
Bürgermeister: Frank Emde (parteilos)
Lage der Stadt Kierspe im Märkischen Kreis
Dortmund Ennepe-Ruhr-Kreis Hagen Hochsauerlandkreis Kreis Olpe Kreis Soest Kreis Unna Oberbergischer Kreis Altena Balve Halver Hemer Herscheid Iserlohn Kierspe Lüdenscheid Meinerzhagen Menden (Sauerland) Nachrodt-Wiblingwerde Neuenrade Plettenberg Schalksmühle WerdohlKarte
Über dieses Bild

Kierspe ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen, Deutschland. Sie liegt im westlichen Sauerland und gehört zum Märkischen Kreis.

Geographie[Bearbeiten]

Sperrmauer der Kerspetalsperre

Geographische Lage[Bearbeiten]

Die Stadt Kierspe ist eine Flächengemeinde im südwestlichen Westfalen in der Grenzlage zwischen dem Bergischen Land und dem Sauerland. Durch die auseinandergezogene Lage des Ortes entlang der B54, B237 und der L528 und aufgrund der Topografie ergibt sich eine städtebaulich ungünstige Ausgangssituation für das Ortszentrum.

Kierspe hat eine mittlere Höhenlage von 370 m über NN mit zum Teil erheblichen Abweichungen. Der höchste Punkt liegt mit 553 m über NN an der nördlichen Stadtgrenze, der tiefste im Volmetal bei 280 m über NN.[2]

Kierspe liegt im westlichen Zipfel des Ebbegebirges, südlich des Stadtgebietes grenzt der Naturpark Bergisches Land an. Das westliche Stadtgebiet um die ehemalige Gemeinde Rönsahl gehört zur naturräumlichen Einheit Wipperquellgebiet innerhalb der Bergischen Hochflächen, das mittlere und östliche Stadtgebiet zur Kiersper Bucht innerhalb des Märkischen Oberlands. Der äußerste Nordwestzipfel des Stadtgebiets zwischen Rönsahl und der Kerspetalsperre zählt naturräumlich noch zu dem Bever-Neye-Kerspe-Rückenland, der Norden zu den Halver-Lüdenscheider Hochflächen. Am Naturraum Griesingrücken des Ebbegebirges hat der östliche Rand des Stadtgebiets einen größeren Anteil.[3] Nördlich der ehemals selbstständigen Gemeinde Rönsahl bildet die teilweise auf Kiersper Stadtgebiet liegende Kerspetalsperre eine Grenze zu Halver, der Fluss Wehe bildet östlich der Ortslagen Höhlen und Friedrichstal eine Grenze zu Meinerzhagen. Gespeist wird die Trinkwassertalsperre unter anderem durch den Hauptfluss die Kerspe und kleinere Flüsse wie den Antlenbach und den Erlenbach. Im nördlichen Stadtgebiet liegt die Jubachtalsperre, die ebenfalls der Trinkwasserversorgung dient. Durch das nordliche Stadtgebiet fließt die Volme, die südöstlich von Meinerzhagen kommend, das Stadtgebiet kurz nach der Ortslage Rhadermühle nördlich wieder verlässt. Rönsahl und Lingese fließen durch das südliche Stadtgebiet.

Flächennutzung[Bearbeiten]

Nutzungsarten der Gemeindefläche (Stand: 31. Dezember 2011)[4]
Gebäude-, Frei- und Betriebsfläche
  
5,11 km²
Verkehrsfläche
  
2,28 km²
Erholungs- und Friedhofsfläche
  
0,30 km²
Landwirtschaftsfläche
  
28,84 km²
Waldfläche
  
33,96 km²
Wasserfläche
  
0,99 km²
Sonstige Flächen
  
0,15 km²

Von den 7.163 Hektar (ha) Gemeindefläche entfallen 769 ha auf Siedlungs- und Verkehrsflächen (10,7 % der Gesamtfläche), 3.396 ha auf Wald (47,4 % der Gesamtfläche), 2.884 ha auf landwirtschaftliche Flächen (40,3 % der Gesamtfläche) sowie 114 ha auf Wasser- und sonstige Flächen (0,2 % der Gesamtfläche).[4]

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Kierspe grenzt im Nordwesten an Halver, im Norden an Lüdenscheid und im Osten an Meinerzhagen. Diese Kommunen gehören wie Kierspe zum Märkischen Kreis. Im Süden und Südwesten grenzt die Gemeinde an den Oberbergischen Kreis mit Marienheide (S) und Wipperfürth (SW).

Halver Lüdenscheid
Nachbargemeinden Meinerzhagen
Wipperfürth Marienheide

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Das Stadtgebiet ist nicht in Ortsteile gegliedert.[5]

Kierspe ist räumlich unterteilt in den alten Ortskern um die Margarethenkirche, das „Dorf“ und den im Volmetal gelegenen Ortsteil „Bahnhof“. Mit Anschluss des Ortes an die Bahnstrecke entstand seinerzeit dieser jüngere Ortsteil.

Ortslagen von Kierspe: (Aufzählung unvollständig)

Ortsdurchfahrt (K44) Höhlen
  • Antlenberg
  • Auf der Mark
  • Bahnhof
  • Becke
  • Beckinghausen
  • Beerenburg
  • Belkenscheid
  • Benninghausen
  • Berken
  • Berkenbaum
  • Berkermühle
  • Blechen
  • Börlinghausen
  • Bollwerk
  • Bordinghausen
  • Brake
  • Breye
  • Bruch
  • Bungenroth
  • Burg
  • Bürhausen
  • Dorf
  • Dorn
  • Dörscheln
  • Düren
  • Dürenerhaus
  • Eicken
  • Eickener Mühle
  • Eickerhof
  • Eickmannsholt
  • Elbringhausen
  • Eltinghausen
  • Feld
  • Felderhof
  • Fernhagen
  • Friedrichstal
  • Glietenberg
  • Grünenbaum
  • Grünenschlade
  • Gut Haarbecke
  • Haarhausen
  • Halzenbach
  • Hammecke
  • Haustätte
  • Hemecke
  • Herlinghausen
  • Hinterste Berg
  • Hinterste Vornberg
  • Höckinghausen
  • Höferhof
  • Höhlen
  • Holt
  • Hölterhaus
  • Hüttebruch
  • Immelscheid
  • In der Grüne
  • In der Mark
  • Kierspehagen
  • Kiersper Wöste
  • Kiersper Löh
  • Kiersper Oberhof
  • Lammecke
  • Linden
  • Lingese
  • Loh
  • Lohfeld
  • Meienborn
  • Mittelheukelbach
  • Mühlenschmidthausen
  • Neuebrücke
  • Neuenhaus
  • Niederhohenholten
  • Nott
  • Oberheukelbach
  • Oberhohenholten
  • Ohl
  • Pielenhöhlen
  • Quabecke
  • Rhadermühle
  • Rensiepen
  • Rhinschen Schmidthausen
  • Rönsahl
  • Rönsahler Löh
  • Rönsahler Wöste
  • Romberg
  • Sankel
  • Schleipe
  • Sessinghausen
  • Sprotterhammer
  • Stöcken
  • Thal
  • Varmert
  • Vollme
  • Vorderste Berg
  • Vorderste Vornberg
  • Vornholt
  • Vorth
  • Vortherhammer
  • Wällen
  • Werfelscheid
  • Windfuhr
  • Wolzenburg
  • und andere

Geschichte[Bearbeiten]

Haus Rhade

Der Name Kierspe wird in einer Schrift des Klosters Werden an der Ruhr zwischen 900 und 1130 erstmals urkundlich erwähnt. Die erste urkundliche Erwähnung des Hauses Rhade geht auf das Jahr 991 zurück, als Heribert, der Kölner Erzbischof, den Herrenhof Rhade, den er 1003 dem Benediktinerstift Deutz schenkte, erwarb.

Die Servatiuskirche in Rönsahl wurde 1260 wahrscheinlich an Stelle eines Vorgängerbaus errichtet. 1330 wurde die hölzerne Kirche im Ortszentrum durch eine Steinkirche ersetzt, an deren Platz heute die zwischen 1816 und 1817 erbaute evangelische Pfarrkirche St. Margaretha steht. Die mittelalterliche Kirche bildete den Mittelpunkt des Ortes. Die ringförmige Straßenführung um die Kirche ist noch heute erkennbar.

Politisch gehörte das Kierspe im Mittelalter und der Frühen Neuzeit zur Grafschaft Mark. Rönsahl lag zunächst im Herrschaftsbereich der Grafen von Berg, ehe der Ort 1367 ebenfalls an die Grafschaft Mark kam. Im Zuge der Reformation dieses Territoriums wurden auch die Einwohner Kierspes seit 1574 protestantisch. Im Spätmittelalter war die so genannte Thingslinde Verhandlungsort eines Femegerichts. In Rönsahl bestand von 1565 bis 1753 ein eigenes Gericht.

Wirtschaftlich bedeutend war schon im Mittelalter die Eisenverarbeitung. Es gab eine Reihe von Hammerwerken im heutigen Stadtgebiet. Ursprünglich basierte dieses Gewerbe auf lokalen Erzvorkommen. Eine Eisenhütte an der Jubach wurde vor einigen Jahren archäologisch untersucht.[6] Nachdem diese ausgebeutet waren, wurde das nötige Roheisen aus dem Siegerland bezogen. Die Bezeichnung „Eisenstraße“ weist auf diese Vergangenheit hin.

Der Ortsteil Rönsahl erlebte einen bedeutenden wirtschaftlichen Aufschwung durch die Pulverfabrikation. Davon zeugen noch einige herrschaftliche Villen im Ort. Bekannt wurde das Rönsahler Jagdpulver Diana.[7]

Altes Amtshaus mit Bakelitmuseum und Geschäftsstelle der VHS Volmetal

Der Beschluss von 1841, Kierspe und Rönsahl zu einem Amt zu erheben, wurde fünf Jahre später in die Tat umgesetzt.

1908 wurde das Amts- und spätere Rathaus Kierspe fertiggestellt. Nach vierjähriger Bauzeit wurde 1913 die Kerspetalsperre mit 16 Millionen m³ Stauraum in Betrieb genommen.

Das Amt Kierspe wurde 1968 das Amt zu Gunsten der künftigen Stadt Kierspe aufgelöst. Bereits 1969 wurde in Kierspe die erst Gesamtschule im ländlich-kleinstädtischen Raum Nordrhein-Westfalens gegründet. Im 1986 zog das Rathaus in die ehemalige Zentrale der Schraubenfabrik Knipping ein.[8]

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Die Stadt in den heutigen Grenzen entstand unter anderem im Zuge der kommunalen Neugliederung des Landkreises Altena und der kreisfreien Stadt Lüdenscheid am 1. Januar 1969, als die beiden Gemeinden des Amtes Kierspe, Kierspe und Rönsahl, zusammengefasst wurden und Gebietsteile der aufgelösten Gemeinde Lüdenscheid-Land hinzukamen.[9] Die daraus entstandene Großgemeinde bekam gleichzeitig das Stadtrecht verliehen.[10] Leichte Veränderungen wurden nur noch zum 1. Januar 1975 umgesetzt, als Kierspe Teile des Stadtgebiets an Marienheide abtrat und gleichzeitig Gebiete der Gemeinde Klüppelberg (Oberbergischer Kreis) eingliederte.[11]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung 1975 bis 2012

Die grafische Darstellung der Bevölkerungsentwicklung zeigt einen fast kontinuierlichen Anstieg der Einwohnerzahlen der Stadt Kierspe in den Jahren 1975 bis 2004. Seitdem nimmt die Einwohnerzahl wieder ab.

Jahr Einwohner
1634 2.570
1875 3.513
1905 5.002
1925 6.432
1935 6.899
1950 9.946
1961 10.530
1970 13.500
1974 13.577
Jahr Einwohner
1975 13.478 ¹
1976 13.585 ¹
1977 13.750 ¹
1978 13.803 ¹
1979 14.020 ¹
1980 14.436 ¹
1981 14.536 ¹
1982 14.532 ¹
1983 14.656 ¹
1984 14.588 ¹
Jahr Einwohner
1985 14.665 ¹
1986 14.731 ¹
1987 14.933
1988 15.082
1989 15.789
1990 16.257
1991 16.574
1992 17.068
1993 17.416
1994 17.440
Jahr Einwohner
1995 17.541
1996 17.638
1997 17.917
1998 18.143
1999 18.324
2000 18.353
2001 18.299
2002 18.277
2003 18.225
2004 18.292
Jahr Einwohner
2005 18.209
2006 17.974
2007 17.772
2008 17.605
2009 17.376
2010 17.270
2011 17.103
2012 16.139
2013 16.116

¹ Schätzung
Ab 1975 Stichtag 31. Dezember – Landesdatenbank NRW[12]

Religionen[Bearbeiten]

Als Teil der früheren Grafschaft Mark gehört der größte Teil der Einwohner (44%) der evangelischen Konfession an. Etwa 18% sind katholisch. Weitere 38% sind konfessionslos oder gehören einem anderen Glauben an.[13] Insbesondere getragen von russlanddeutschen Zuwanderern existieren baptistische Gemeinden am Ort.[14]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Rat der Gemeinde Kierspe besteht aus 34 Mitgliedern aus vier Parteien und zwei Wählergruppen. Während die SPD von 1975 bis 1994 stärkste Kraft war, ist es seitdem die CDU.

Rat der Gemeinde Kierspe: Wähleranteil und Gemeinderäte seit 1975
SPD
CDU
Bündnis 90/Die Grünen
FDP

UWG1

Freie Wähler1

Sonstige1

Gesamt Wahl-
beteiligung
Wahlperiode  % Mandate  % Mandate  % Mandate  % Mandate  % Mandate  % Mandate  % Mandate  % Gesamtanzahl der Sitze im Rat  %
1975–1979 43,45 35,33 9,53 11,96 3 100 84,65
1979–1984 43,46 37,65 9,53 12,17 4 100 70,44
1984–1989 40,06 33,36 9,11 3,65 13,81 4 100 65,57
1989–1994 41,43 14 37,66 12 8,70 3 12,2 4 100 33 65,90
1994–1999 37,73 13 40,50 14 7,80 2 14,0 4 100 33 78,90
1999–2004 30,53 10 45,80 16 7,39 2 16,3 6 100 34 53,36
2004–2009 29,30 10 37,02 13 7,09 2 6,66 2 19,9 7 100 34 52,40
2009–2014 21,80 7 32,59 11 9,02 3 8,32 3 20,73 7 7,54 3 100 34 46,16
Prozentanteile gerundet. Quellen: Landesdatenbank NRW;[15] Landesbetrieb Information und Technik NRW[16]

1 In den zu Grunde liegenden Daten der Landesdatenbank NRW sind die Wahlergebnisse von UWG und freie Wähler kumuliert angegeben. Deshalb können sie hier nicht getrennt dargestellt werden und finden sich jeweils unter Sonstige wieder.

Bürgermeister[Bearbeiten]

Jahr Bürgermeister
1999–2004 Joachim Timpe (CDU) hauptamtlich
seit 2004 Frank Emde (parteilos) hauptamtlich

Erster Stadtdirektor von Kierspe war Wolfgang Barthold, der bereits von 1950 bis 1968 Amtsdirektor im Amt Kierspe war. Nach der Gemeindeordnung von 1994 sind die Ämter des nebenamtlichen Bürgermeisters und des hauptamtlichen Stadtdirektors seit 1999 in einer Person vereint; dieser hauptamtliche Bürgermeister wird immer für fünf Jahre gewählt. Erster hauptamtlicher Bürgermeister von Kierspe war Joachim Timpe.

Jahr Stadtdirektor
1969–1974 Wolfgang Barthold
1974–1987 Helmut Brockmeier
1987–1994 Manfred Lipphardt
1995–1999 Heinrich Hüther

Wappen[Bearbeiten]

Stadtwappen Kierspe
Rönsahler Wappen

Das Wappen der Stadt Kierspe wurde vom Amt Kierspe übernommen:

Es zeigt einen durch einen rot-silbernen Schachbalken des Grafen von der Mark geteilten Schild von Gold und Silber, oben einen nach rechts schreitenden schwarzen Raben (Rauk), unten den blau bewehrten roten Löwen der Herzöge von Berg.[17]

Das Wappen vereinigt Symbole aus den beiden Mitgliedsgemeinden des Amtes. Die Gemeinde Rönsahl hatte im oberen Feld Sankt Servatius den Schutzpatron der Kirche in Rönsahl, während darunter der Balken und der Löwe waren. Im Wappen der Gemeinde Kierspe dagegen war das untere Feld leer, und im oberen Feld befand sich der Rabe oder Rauk. Der Rauk wurde zum Symbol der Gemeinde, da im 18. Jahrhundert die jungen Rekruten im blauen Kittel bei der Musterung den Ruf des Raben nachmachten. Der gleiche Ruf war auch Kampfruf bei Keilereien.

Die Wappen wurden von Otto Hupp entworfen. Die Gemeindewappen von Kierspe und Rönsahl wurden am 17. Oktober 1935, das Amtswappen am 20. August 1936 und das Stadtwappen am 29. Juli 1969 genehmigt.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Seit 1988 besteht eine Städtepartnerschaft mit dem französischen Ort Montigny-le-Bretonneux in der Nähe von Paris. Die Partnerschaft ist aus einem langjährigen Schüleraustausch der Gesamtschule Kierspe mit einem College in Montigny-le-Bretonneux entstanden.

Mit der englischen Stadt Denton, einem Vorort der Stadt Manchester, besteht seit 2012 eine Patenschaft.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kierspe verfügt über kein Theater. Für kulturelle Veranstaltungen steht mit einer Platzkapazität von über 400 Personen das Pädagogische Zentrum der Gesamtschule Kierspe zur Verfügung. Ein weiterer Veranstaltungsort ist die Historische Brennerei in Kierspe-Rönsahl, die für etwa 120 Personen Platz bietet. Kulturelle Veranstaltungen in Kierspe und der Nachbarstadt Meinerzhagen werden durch den Kommunikations- und Kultur-Verein KUK gefördert.

Museen[Bearbeiten]

Museum Hammerwerk Schleiper Hammer

Im Alten Amtshaus von Kierspe befindet sich Deutschlands erstes Bakelit-Museum. Im Museum Hammerwerk Schleiper Hammer wird die Herstellung von Bakelitgegenständen wie Eierbechern, Tabakdosen, Trichtern und Untersetzern aus Bakelit mit alten Originalmaschinen aus den Anfängen der Kunststoffherstellung um 1930 gezeigt. Im „Schleiper Hammer“ gibt es ebenfalls Vorführungen alter Schmiedekunst. Speziell wird die Herstellung des Afrikaspaten gezeigt. Im Fritz-Linde-Museum wird die Geschichte des Heimatdichters Fritz Linde in dessen ehemaligen Wohnhaus dargestellt. Im privat geführten Märkischen Zinnfiguren Kabinett können etwa 15.000 Zinnfiguren und 50 Dioramen besichtigt werden. Das Museum befand sich bis 1997 in der Altstadt von Lüdenscheid.

Musik[Bearbeiten]

In der Musikgemeinschaft Kierspe haben sich die Stadtkapelle, die Big Band Swingsound, die Jugend-Big-Band High-Vol(u)me, das Jugend-Orchester WGK-Wild-Generationen-Kids und das Akkordeonorchester zu einem gemeinsamen Verein zusammengeschlossen. Neben diesem Zusammenschluss wird im Spielmannszug der Feuerwehr, dem Bläserchor der Freien evangelischen Gemeinde, dem Bläserkorps Hegering Rönsahl und dem Bläserkreis Rönsahl musiziert.

Bauwerke[Bearbeiten]

Margarethenkirche
Katholische Kirche St. Josef
Raukbrunnen

Ein sehr altes Gebäude in Kierspe ist der Herrenhof Haus Rhade. Er wurde 991 erstmals erwähnt. Nachdem der Hof in den folgenden Jahrhunderten an verschiedene Adelsfamilien verpfändet worden war, wurde er von der Familie von Holtzbrinck übernommen. Seit 1916 bewohnt Familie Schwietzke das Anwesen, weshalb es nicht öffentlich zugänglich ist. Zwischen 1250 und 1450 war eine Eisenhütte oberhalb des Hauses in Betrieb.

Die Margarethenkirche ist die älteste Kirche Kierspes, geht auf das 12. Jahrhundert zurück und ist mittlerweile eine evangelische Pfarrkirche. Der heutige Bau mit dem Zwiebelturm wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts errichtet. Die zweitälteste Kirche der Stadt ist die heutige Evangelische Kirche Rönsahl. Sie wurde in spätromanischer Zeit errichtet. 1766 brannte das Kirchenschiff ab und wurde im Barock wieder aufgebaut. Zwischen 1959 und 1961 erbaute Gottfried Böhm die moderne katholische Kirche St. Josef. Die freie evangelische Christuskirche wurde 1952 im Ortsteil Bahnhof, der vor allem durch Industrie geprägt ist, erbaut. Im Ortsteil Rönsahl befindet sich die St.-Engelbert-Kirche.

Weitere bedeutende Stadtgebäude sind das Alte Amtshaus und das 1784 im frühklassizistischen Stil erbaute Reidemeisterhaus Voswinkel. Das Haus Isenburg, eine ehemalige Galerie, wird seit 2009 als Wohnhaus genutzt.

Bauwerk mit industrieller beziehungsweise handwerklicher Nutzung ist das 1853 erbaute Gebäude der historischen Brennerei Rönsahl (ehemals Brennerei Krugmann aus Meinerzhagen), die Ölmühle in Rönsahl mit alten Fischteichen, der Schleiper Hammer und die als Zwangsmühle nahe dem Anwesen Haus Rhade erbaute Kornmühle (Rhader Mühle).

Der Raukbrunnen, der vom Künstler Waldemar Wien, der auch den Spatenbrunnen vor dem Rathaus erstellt hat, entworfen wurde, befindet sich in der Nähe der Margarethenkirche. Das Wappentier Kierspes, der Rabe (altdeutsch: Rauk), ist auf dem Brunnen dargestellt.

Auf dem Wienhagen (479 m über NN) wurde zum Gedenken an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs der Wienhagener Aussichtsturm errichtet.

Parks und Grünanlagen[Bearbeiten]

Neben einem nicht öffentlich zugänglichen Park in Haus Rhade verfügt Kierspe über eine Grünanlage am Thaler Teich in Kierspe-Dorf.

Schutzgebiete für die Natur[Bearbeiten]

Seit dem 30. Dezember 2003 gibt es für das Kierspe Stadtgebiet einen Landschaftsplan, in dem die Flächen außerhalb der bebauten Ortsteile und des Geltungsbereichs eines Bebauungsplans als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen wurden, sofern kein höherer Schutzstatus wie beispielsweise Naturschutzgebiet (NSG) besteht.

Die Bruchwälder Wöste mit zwei Teilflächen wurden als Europäisches Schutzgebiet (FFH-Gebiete) ausgewiesen. Es gibt insgesamt 24 Naturschutzgebiete unterschiedlicher Größe, die insgesamt 248,41 Hektar umfassen, welche eine Größe von 0,68 ha bis 56,88 ha haben. Dabei ist das Naturschutzgebiet Wienhagen gleichzeitig Teil des FFH-Gebietes Bruchwälder Wöste. 15 der Naturschutzgebiete sind Bauauen, sechs sind Wälder, zwei Günlandbereichen und ein Gebiet ist eine Heide.[18]

Im Stadtgebiet gibt es 32 Naturdenkmale. Bei 27 Naturdenkmalen handelt es sich um alte Einzelbäume bzw. Baumgruppen, während die anderen vier Naturdenkmale ehemalige Steinbrüche mit einer Gesamtfläche von 0,64 ha sind.[19] Unter den Naturdenkmälern befindet sich die Thingslinde. Dieser alte Gerichtsbaum stand im Mittelalter an der wichtigen Landstraße zwischen Amsterdam und Frankfurt und konnte aus weiter Entfernung gesehen werden. Die Kaiser-Wilhelm-Linde steht der Thingslinde direkt gegenüber und ist noch größer. Die Namensgebung sollte an die Gründung des zweiten deutschen Kaiserreiches erinnern. Die Höhle Hülloch ist eine Höhle im Bereich des Berges Arnei, deren Eingang verschüttet war, jedoch mittlerweile wieder freigelegt ist. Nach einer lokalen Sage lebten die Schanhollen, kleine elfenartige Wesen, im Hülloch und kamen nachts zum Vorschein. Schon 1798 berichtete J.C.F. Bährens über das Hülloch. Er berichtet auch über „Sagen“ alter Kiersper, dass das Hülloch im Dreißigjährigen Krieg eine Zufluchtsstätte für die Bewohner Kierspes war. Im Jahr 2008 wurde begonnen das Hülloch mit teilweise schweren Baumaßnahmen zu erforschen bzw. freizulegen. 2010 gelang die Freilegung eines Zugangs zur Höhle.[20]

Im Stadtgebiet befinden sich auch 32 kleinflächige geschützte Landschaftsbestandteile. Dazu kommen noch zahlreiche kleinere gesetzlich geschützte Biotope, die gleichzeitig in Flächen anderer Schutzkategorien liegen.[21]

Das gesamte Stadtgebiet ist Teil des Naturparks Ebbegebirge. Ein Großteil davon war seit der Gründung des Naturparks in den 1964er-Jahren bereits als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Im Landschaftsplangebiet gibt es zwei Landschaftsschutzgebiete. Es sind dies das Landschaftsschutzgebiet Kierspe Typ A mit 5 717,63 ha und das Landschaftsschutzgebiet Kierspe Typ B mit 312,91 ha. Landschaftsschutzgebiet Typ A, steht für Allgemeiner Landschaftsschutz, während Typ B für Besonderer Landschaftsschutz steht. Im Landschaftsschutzgebiet Typ A ist unter anderem das Errichten von Bauten und Erstaufforstungen, auch die Neuanlage von Weihnachtsbaumkulturen, verboten. Im Typ B besteht zusätzlich ein Umwandlungsverbot von Grünland und Grünlandbrachen. Das Landschaftsschutzgebiet Typ B besteht aus mehreren Teilflächen, während das Landschaftsschutzgebiet Typ A eine zusammenhängende Fläche bildet, in dem alle anderen Schutzgebiete und die bebauten Bereiche innerhalb des Plangebietes liegen.[22]

Neben anderen Vogelarten kommen in Kierspe die Großvogelarten Schwarzstorch und Rotmilan vor.[23]

Sport[Bearbeiten]

Im Stadtgebiet sind für sportliche Aktivitäten Sporthallen, Sportplätze, Tennisplätze und drei Schießsportanlagen vorhanden. Weitere sportliche Möglichkeiten sind auf einem Golf-, Bolz- und einem Motoballplatz, einer Inlinerbahn und einer Reitanlage gegeben.

Zu den ältesten Sportvereinen gehören der TSV Kierspe (1879), der Kiersper Schützenverein (1899), der Allgemeiner Schützenverein Kierspe (1924), der Ländliche Reit- und Fahrverein Kierspe (1926), der Schießverein Diana Höferhof (1930) und der Motoballverein MSF Tornado Kierspe (1959).

Aus Kierspe stammen die beiden Motoball-Bundesligisten MBC und MSF Tornado Kierspe.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Neben Konzerten und Festivals finden in Kierspe wiederkehrend Schützenfeste und Advents- und Weihnachtsmärkte statt. Zweijährlich in geraden Jahren wird am zweiten Sonntag im September ein Stadtfest gefeiert. In den ungeraden Jahren wird zum Schanhollenfest eingeladen. Am Mühlentag sind der Schleiper Hammer und die Rhader Mühle geöffnet.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Klein- und mittelständische Unternehmen prägen das Bild der Wirtschaft.[24] Zum 30. Juni 2011 gab es in Kierspe 3.684 sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse. Die Mehrheit der Beschäftigungsverhältnisse (66,7 Prozent) lag im produzierenden Gewerbe überwiegend auf dem Gebiet der Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren, sowie der Herstellung von Metallerzeugnissen. Die Wirtschaftszweige Handel, Gastgewerbe, Verkehr und Lagerei machten 12,3 Prozent aus. 20,6 Prozent der Beschäftigungsverhältnisse gab es bei sonstigen Dienstleistungsunternehmen. Lediglich 0,4 Prozent Beschäftigung fand sind in der Land- und Forstwirtschaft, einschließlich Fischerei.[25]

Mitte 2002 hatte Kierspe noch 4.250 sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse.[24]

Industrie- und Handwerksbetriebe können sich in den von der Stadt ausgewiesenen Gewerbegebieten Wildenkuhlen I und II, Kiersperhagen und Hammerwiesen ansiedeln. Als weiteres Gewerbegebiet ist Grünewald, ein gemeinsames Gewerbegebiet der Städte Meinerzhagen und Kierspe, ausgewiesen.[26]

Verkehr[Bearbeiten]

Straßenverkehr[Bearbeiten]

Die B 237 führt von Remscheid-Bergisch Born über Wipperfürth und den Stadtteil Rönsahl nach Kierspe-Bahnhof. Früher ging dieser „Weg“ über Rönsahl nach Meinerzhagen. Die B 54 durchquert die Kiersper Ortsteile Rhadermühle, Bollwerk, Vollme, Grünenbaum und Bahnhof von Süden von Meinerzhagen und von Norden von Lüdenscheid-Brügge kommend. Die L 528 von Meinerzhagen kommend geht durch den Ortsteil Dorf und weiter in Richtung Halver.

Bus- und Flugverkehr[Bearbeiten]

Der Busverkehr wird heute überwiegend durch die Märkische Verkehrsgesellschaft (MVG) und die Busverkehr Ruhr-Sieg (BRS) in der Verkehrsgemeinschaft Ruhr-Lippe (VRL) durchgeführt. Zehn Buslinien verbinden Kierspe mit Meinerzhagen, Lüdenscheid, Hagen, Rönsahl und Ohl. Darüber hinaus verkehren weitere Linien, die vorwiegend dem Schülerverkehr dienen, sowie ein Bürgerbus.

Geschäftsflugverkehr ist über den Flugplatz Meinerzhagen möglich.

Zugverkehr[Bearbeiten]

Kierspe hat einen Bahnhof für Güterzugverkehr an der Volmetalbahn. Der Schienenpersonennahverkehr wurde 1986 auf der Strecke zwischen Marienheide und Brügge eingestellt. Eine Reaktivierung des Personennahverkehrs auf dieser Strecke ist geplant.[27] Momentan beschränkt sich jedoch der Schienenverkehr auf die von Meinerzhagen-Krummenerl kommenden Güterzüge des dortigen Steinbruchs, die auf der Volmetalbahn durch Kiersper Bahnhof nach Norden weiterfahren.

Medien[Bearbeiten]

Tageszeitung in Kierspe ist die Meinerzhagener Zeitung. Der lokale Hörfunk erfolgt in Kierspe durch Radio MK über die Frequenz 100,2 MHz (Antenne) und 103,25 (Kabel).

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Gebäude der Feuerwehr Kierspe, Löschzug Stadtmitte.

Das Hallenbad „Räukepütt“,die Stadtbücherei und die städtische Musikschule sind an die Gesamtschule angegliedert. Die Stadtbücherei hat in Rönsahl in der Alten Post eine Zweigstelle. In Kierspe und Rönsahl sind Jugendzentren eingerichtet.

Die örtliche Feuerwehr ist gegliedert in die Löschzüge Wehestrasse/Höckinghausen, Stadtmitte, Rönsahl und Vollme/Neuenhaus. Die Löschgruppe Neuenhaus besteht seit 1835. Sie ist die erste Löscheinheit, die von deutschen Behörden gegründet wurde.[28]

Bildung[Bearbeiten]

Hinweisschild am Alten Amtshaus

In Kierspe gibt es mit der Bismarckschule, der Pestalozzischule (mit dem Teilstandort Schanhollenschule) und der Servatiusschule drei städtische Gemeinschaftsgrundschulen.

Die freie Waldorf-Dorfschule ist eine staatlich genehmigte Privatschule eigener Art.

Die Städtische Gesamtschule Kierspe (GSKI) wurde 1968/69 als eine der ersten Schulen dieser Art in Nordrhein-Westfalen errichtet. Sie galt als wichtigstes kommunales Projekt der Nachkriegszeit, weil dadurch auch das Kulturangebot vor Ort vergrößert werden konnte.

Die Volkshochschule Volmetal ist durch eine Zweigstelle und die Geschäftsstelle in Kierspe vertreten.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben[Bearbeiten]

  • Annette Gonserowski (* 1949 in Lüdenscheid) lebt auf dem Höferhof, mehrfache literarische Preisträgerin, unter anderem Alfred-Müller-Felsenburg-Preis für aufrechte Literatur, 6 Buchveröffentlichungen, Mitglied des Autorenkreises *Ruhr-Mark* e. V.
  • Wilhelm Brüggenwirth (* 30. Dezember 1899 in Weslarn, Kreis Soest; † 18. Juni 1981 in Kierspe), Kommunalpolitiker
  • Günter Lyhs, Turner (Bronzemedaille im Mannschaftsturnen Olympische Sommerspiele 1964)
  • Friedrich Deisting, praktischer Arzt, der die Bakelit-Industrie nach Kierspe gebracht hat, Mitgründer der Bäuerlichen Genossenschaft und Molkerei[29]
  • Waldemar Wien (* 1927 in Dortmund, † 1994 in Kierspe), Bildhauer
  • Anny Wienbruch (* 9. Juli 1899 in Sablon, Elsaß-Lothringen, Landkreis Metz; † 14. Juli 1976 in Kierspe), Volksschullehrerin, die in Kierspe viele Kinderbücher geschrieben hat. Ein großer Teil ihrer Werke sind im Fritz-Linde-Museum zu besichtigen.

Sonstiges[Bearbeiten]

Beckinghausen (zweimalig) und Rönsahl (mehrfach) wurden beim Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden – Unser Dorf hat Zukunft“ zum Golddorf gekürt.

Literatur[Bearbeiten]

  • Fritz Linde: Dürch Hien un Strüke. Gedichte und Geschichten. Selbstverlag, 1928.
  • Karl Friedrich Bühren: Album eines Sauerland-Dorfes : tausend Jahre Beckinghausen. Seltmann und Hein, Köln 2002.
  • Karl Friedrich Bühren: Pulver, Höhlen, Geisterstädte. Selbstverlag, Kierspe 2006.
  • Reinhard Distel, Hans Ludwig Knau: 3 Hypothekenbücher. Heimatverein.
  • Ulrich Finke: Kierspe. Sutton Verlag, Erfurt 2002.
  • Aus der Reihe "Werkstatt Geschichte" des Heimatvereins sind seit 2010 bisher 20 Hefte aus verschiedenen Stadtteilen von Kierspe erschienen. Autoren: Reinhard Distel, Klaus Dreyhaupt, Ulrich Finke, Hans Ludwig Knau, Marlen Vedder

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kierspe – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 31. Juli 2013. (Hilfe dazu)
  2.  Helmut Brockmeier, Klaus-F. Dreyhaupt, u.a.: Kierspe Wirtschaft – Kultur – Geschichte. Stuttgart 1994, ISBN 3-09-303992-4.
  3. Martin Bürgener: Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands. Blatt 110: Arnsberg 1969. (Digitalisat der zugehörigen Karte, PDF; 5,9 MB)
  4. a b Landesdatenbank IT.NRW: Kommunalprofil der Stadt Kierspe (PDF; 220 kB) Abgerufen am 27. April 2013.
  5. Hauptsatzung der Stadt Kierspe vom 15. Februar 2013 (PDF; 44 kB) Abgerufen am 27. April 2013.
  6. Hans Ludwig Knauer: Die Massenhütte an der Jubach in Kierspe.
  7. nrhz.de
  8. Peter Kracht: Sauerland, Siegerland und Wittgensteiner Land. Münster, ISBN 3-402-05497-3, S. 128.
  9.  Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 76, DNB 456219528.
  10. § 7 des Gesetzes zur Neugliederung des Landkreises Altena und der kreisfreien Stadt Lüdenscheid Abgerufen am 27. April 2013.
  11.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 330.
  12. Landesdatenbank NRW - Bevölkerungsstand nach Geschlecht - Gemeinden - Stichtag
  13. Peter Kracht: Sauerland, Siegerland und Wittgensteiner Land. Münster, ISBN 3-402-05497-3, S. 127.
  14. Friedrich W. Stallberg: Russlanddeutsche als Kleinstadtproblem. In: Axel Groenemeyer, Silvia Wieseler (Hrsg.): Soziologie Sozialer Probleme und Sozialer Kontrolle. Wiesbaden 2008, S. 559.
  15. Landesdatenbank NRW; Wahlergebnisse zum Gemeindecode 05962028
  16. Landesbetrieb Information und Technik NRW: Kommunalwahlen
  17. § 2 der Hauptsatzung der Gemeinde Kierspe (PDF-Datei; 42 kB)
  18. Märkischer Kreis: Landschaftsplan Nr. 7 Kierspe, S. 26–94.
  19. Märkischer Kreis: Landschaftsplan Nr. 7 Kierspe, S. 106–119.
  20. J.C.F Bährens: Beschreibung einer in der Graffschaft Mark zwischen Meinertshagen und Kierspe befindlichen Höle; das Hülloch genannt. In: Neues fortgesetztes Westphälisches Magazin zur Geographie, Historie und Statistik. 1798–1799.', 1.Bd.,1.St. (herausgegeben von Weddigen, Wesel), unter der Rubrik „Physicalische Merkwürdigkeiten“
  21. Märkischer Kreis: Landschaftsplan Nr. 7 Kierspe, S. 120–185.
  22. Märkischer Kreis: Landschaftsplan Nr. 7 Kierspe, S. 95–105.
  23. Klaus Nottmeyer-Linden, Jochen Bellebaum, Andreas Buchheim, Christopher Husband, Michael Jöbges, Volker Laske: Die Vögel Westfalens. Natur in Buch und Kunst, Neunkirchen 2002, ISBN 3-931921-06-9.
  24. a b Peter Kracht: Sauerland, Siegerland und Wittgensteiner Land. Münster, ISBN 3-402-05497-3, S. 129.
  25. it.nrw.de: Kommunalprofil Kierspe, Stadt (Seite 15) (PDF; 295 kB) Abgerufen am 22. September 2013.
  26. Gewerbegebiete der Stadt Kierspe Abgerufen am 22. September 2013.
  27. Bahn investiert in die Reaktivierung der Strecke. In: Meinerzhagener Zeitung. 8. Oktober 2012.
  28. Feuerwehr Kierspe Abgerufen am 22. September 2013.
  29. Firma war Wegbereiter für Lichtschalter in: Der Westen 26. Mai 2009