Nachrodt-Wiblingwerde

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde
Nachrodt-Wiblingwerde
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde hervorgehoben
51.33757.6355555555556305Koordinaten: 51° 20′ N, 7° 38′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Arnsberg
Kreis: Märkischer Kreis
Höhe: 305 m ü. NHN
Fläche: 29,03 km²
Einwohner: 6608 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 228 Einwohner je km²
Postleitzahl: 58769
Vorwahlen: 02352 u. 02334Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: MK
Gemeindeschlüssel: 05 9 62 044
Gemeindegliederung: 7 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hagener Straße 76
58769 Nachrodt-Wiblingwerde
Webpräsenz: www.nachrodt-wiblingwerde.de
Bürgermeister: Birgit Tupat (parteilos)
Lage der Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde im Märkischen Kreis
Dortmund Ennepe-Ruhr-Kreis Hagen Hochsauerlandkreis Kreis Olpe Kreis Soest Kreis Unna Oberbergischer Kreis Altena Balve Halver Hemer Herscheid Iserlohn Kierspe Lüdenscheid Meinerzhagen Menden (Sauerland) Nachrodt-Wiblingwerde Neuenrade Plettenberg Schalksmühle WerdohlKarte
Über dieses Bild

Nachrodt-Wiblingwerde ist eine Gemeinde in Nordrhein-Westfalen, Deutschland. Sie liegt im Sauerland und gehört zum Märkischen Kreis. Weite Flächen auf den Höhen des Lennegebirges und das enge Tal der Lenne prägen das Gemeindegebiet. Im frühen 19. Jahrhundert begannen sich im derzeitigen Gemeindegebiet metallverarbeitende Betriebe anzusiedeln. Mittelständische Unternehmen im Bereich der Metallverarbeitung sind auch heute noch ansässig. Die Gemeinde entstand 1907 aus dem Zusammenschluss der Gemeinden Kelleramt (seither Nachrodt genannt) und Wiblingwerde.

Geographie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Nachrodt-Wiblingwerde liegt im Westen des Märkischen Kreises am nordwestlichen Rand des Sauerlands. Die nächste Großstadt ist das benachbarte Hagen, das schon zum Randgebiet des Ruhrgebiets gehört. Das Gemeindegebiet ist geprägt vom engen Tal der Lenne und den weiten Flächen auf den Höhen des Lennegebirges.

Die Gemeinde entstand aus zwei sehr verschiedenen amtsangehörigen Gemeinden. Zum einen liegt Nachrodt mit einigen Ortsteilen im Tal der Lenne zwischen Altena und Iserlohn-Letmathe, während Wiblingwerde auf dem westlichen Höhenzug des Lennegebirges liegt zwischen Nachrodt, Hohenlimburg und Lüdenscheid. Es bezeichnet sich als das „höchste Kirchdorf im Märkischen Kreis“. Im Kreisgebiet ist Nachrodt-Wiblingwerde mit 29 km² flächenmäßig die kleinste Gemeinde.

Der niedrigste Punkt im Gemeindegebiet liegt im Lennetal nördlich von Nachrodt auf 128 m ü. NN. Der höchste Punkt befindet sich auf dem Lohhagen am Südrand von Wilblingwerde auf einer Höhe von 495 m ü. NN.

Geologie[Bearbeiten]

Nachrodt-Wiblingwerde liegt am Nordrand des Rheinischen Schiefergebirges. Langgestreckte Höhenzüge und tief eingeschnittene Täler zeichnen die waldreiche Mittelgebirgslandschaft.

Ausdehnung des Gemeindegebietes[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet erstreckt sich rund 8 km in Nord-Süd-Richtung und rund 6 km in West-Ost-Richtung.[2] Von den 2.899 ha (Hektar) Gemeindefläche entfallen 332 ha auf Siedlungs- und Verkehrsflächen, 1.637 ha auf Wald (56,6 % der Gesamtfläche), 889 ha auf landwirtschaftliche Flächen sowie 42 ha auf Wasser- und sonstige Flächen.[3]

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Nachbargemeinden von Nachrodt-Wiblingwerde sind im Norden und Nordosten Iserlohn, im Osten Altena, im Südwesten Schalksmühle (alle im Märkischen Kreis) und im Westen die kreisfreie Stadt Hagen.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Nachrodt, Obstfeld-Langenstück, Obstfelder Stall-Schmalsgotte, Einsal, Helbecke-Opperhusen, Wiblingwerde und Veserde.[4]

Im Lennetal liegen neben Nachrodt Obstfeld, Einsal und Opperhusen. Auf dem Bergrücken liegen Wiblingwerde, Veserde und Brenscheid. Daneben gibt es eine Vielzahl Höfe im Tal und auf dem Berg, unter anderem Holensiepen, Helbecke, Rennerde, Sassenscheid, Eilerde, Wörden, Hallenscheid, Haste und Oevenscheid.

Klima[Bearbeiten]

Nachrodt-Wilblingwerde liegt in einer gemäßigten Klimazone mit ozeanisch beeinflusstem Höhenklima. Die Winter sind relativ mild und regnerisch, die Sommer feucht und frisch. Die Niederschlagsmengen liegen bei etwa 900 bis 1.000 mm/Jahr. Bei Hochdruckwetter kommt es in der kalten Jahreszeit häufig zu Inversionswetterlagen und zu Strahlungsnebel in den Tälern.[5] (Seite 241)

Geschichte[Bearbeiten]

Bodenfunde belegen eine Besiedlung Wiblingwerdes im 9. Jahrhundert. Wahrscheinlich zur Zeit Karls des Großen wurden dort eine Kapelle und ein Curtis gegründet. Ein Curtis hatte in karolingischer Zeit regelmäßige Zahlungen an den königlichen Hofstaat zu dessen Versorgung zu leisten.

Dorfkirche St. Johannes im Ortsteil Wiblingwerde

Im 13. Jahrhundert wurde die Johanneskirche, wohl als Nachfolgerin der alten Kapelle, in Wiblingwerde errichtet. Das Dorf tauchte 1316 im Abgabenverzeichnis an die Kölner Kirche, dem „liber valoris ecclesiarum Coloniensis deioeccesis“, auf. Es gehörte zum Dekanat Lüdenscheid.

Graf Engelbert II. von der Mark verlor Reichsgüter in dieser Gegend, die der König Ludwig der Bayer dem Grafen Dietrich von Kleve am 22. Mai 1317 als Lehen übertrug, darunter das „curtem dictam Web(elg)engwerde“.

Eine erste Erwähnung der Ortschaften im Lennetal stammt aus dem Jahr 1423, als der Hof Einsal genannt wurde, sowie 1510 der Hof Obstfeld.

Haus Nachrodt geht etwa auf das Jahr 1600 zurück. Die größten Höfe im 17. Jahrhundert waren das Kelleramtsgut Opperhusen (ab 1662 belegt)[6] und Helbecke zwischen Opperhusen und Einsal, das ab 1666 sicher belegt ist. Ein Vorläufer „älteres Haus Helbecke“ soll bereits 1535 bestanden haben.[7] Der Hof diente wie auch umliegende Höfe der Versorgung der Burg Altena.

In den Jahren 1663, 1690 und 1703 kam es in Wiblingwerde zu größeren Bränden.[8] Am 29. Dezember 1709 brannte fast der ganze Ort nieder. Auch das Pfarrhaus, das Dach und die Turmspitze der Wiblingwerder Kirche wurden ein Opfer der Flammen. Daher sind aus der Zeit davor nur noch wenige schriftliche Dokumente erhalten geblieben.

Eduard Schmidt Puddel- und Walzwerke in Nachrodt (um 1900, als sie bereits zur Westfälischen Union gehörten)

Im frühen 19. Jahrhundert begannen sich im heutigen Gemeindegebiet metallverarbeitende Betriebe anzusiedeln, so unter anderem die Eduard Schmidt Puddel- und Walzwerke, die später zur Westfälischen Union AG gehörten. Im Jahr 1900 wurde der Bahnhof in Nachrodt eröffnet.

Durch königlichen Erlass wurde bei der Auflösung des Amtes Altena am 1. April 1907 aus den amtsangehörigen Gemeinden Kelleramt und Wiblingwerde die amtsfreie Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde gebildet.[9]

Im Zweiten Weltkrieg war das Gemeindegebiet vom 1. April 1945 Teil des von den Alliierten eingeschlossenen Ruhrkessels.[10] Am 15. April wurde das Gemeindegebiet kampflos von der US-Army besetzt nach dem die Panzerlehrdivision am gleichen Tag in Altena kapituliert hatte.[11]

Im Gegensatz zu vielen anderen Gemeinden kam es bei der kommunalen Neugliederung zwischen 1969 und 1975 zu keinen Gebietsveränderungen in Nachrodt-Wiblingwerde. 1984 wurde Wiblingwerde zum staatlich anerkannten Erholungsort ernannt. Schwerpunkt sind umgestaltete Bauernhöfe.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Zum 1. April 1907 wurden die ehemals selbstständigen Gemeinden Kelleramt und Wiblingwerde im Landkreis Altena aufgelöst und zur neuen nicht amtsangehörigen Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde zusammengeschlossen. Kelleramt bekam seinen neuen Namen nach Haus Nachrodt. Es folgten Teilabtretungen des Gemeindegebietes von 0,74 km² an die Stadt Altena am 23. März 1908, 4,22 km² an die Stadt Altena, 0,96 km² an die Stadt Neuenrade und 3,71 km² an die Stadt Werdohl am 1. April 1936, 8 ha an die Stadt Altena am 1. April 1937 sowie 60 ha an die Stadt Altena am 1. April 1960.[12]

Am 1. Januar 1969 trat das Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Altena und der kreisfreien Stadt Lüdenscheid in Kraft, welches in § 3 einige Flurstücke von Nachrodt-Wiblingwerde in die Stadt Altena eingliederte. Gleichzeitig wurde der Landkreis Altena aufgelöst und ging im Landkreis, später Kreis Lüdenscheid auf.[13] Das Sauerland/Paderborn-Gesetz löste zum 1. Januar 1975 den Kreis Lüdenscheid auf. Er wurde mit dem Kreis Iserlohn zum heutigen Märkischen Kreis zusammengeschlossen.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Stichtag Einwohner Davon männlich Davon weiblich
31.12.1939 4174
31.12.1950 5725
31.12.1961 6226
31.12.1965 6303
31.12.1970 6819
31.12.1975 6720 3228 3492
31.12.1980 6824 3311 3513
31.12.1985 6525 3126 3399
31.12.1990 6469 3101 3368
31.12.1995 6964 3429 3535
31.12.2000 7011 3439 3572
Stichtag Einwohner Davon männlich Davon weiblich
31.12.2005 6890 3383 3507
31.12.2006 6966 3419 3547
31.12.2007 6960 3403 3557
31.12.2008 6848 3344 3504
31.12.2009 6790 3341 3449
31.12.2010 6724 3313 3411
31.12.2011 6634 3260 3374
31.12.2012 6608

Daten bis 1961: Auf den heutigen Gebietsstand umgerechnete Werte der Volkszählungen 1939, 1950 und 1961. Quelle: LDS NRW[14] Übrige Daten: Landesdatenbank NRW[15][16]

Die Einwohnerentwicklung der einzelnen Ortsteile zeigt folgendes Bild:

Stichtag Nachrodt Obstfeld-Langenstück Obstfelder Stall-Schmalsgotte Einsal Helbecke-Opperhusen Wiblingwerde Veserde
31.12.2008 758 1672 1046 1100 518 1536 373
31.07.2010 711 1635 1021 1068 497 1523 351
31.12.2011 775 1592 1018 996 485 1545 348

Quellen: LDS NRW[17] und Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde[18]

Religion[Bearbeiten]

Der Anteil der evangelischen Bevölkerung liegt bei 48 %. 21 % sind katholisch und 30 % haben eine andere Religionszugehörigkeit oder sind konfessionslos.[19] In Wiblingwerde steht eine evangelisch-reformierte Pfarrkirche. Eine weitere evangelische Kirche steht im Ortsteil Nachrodt-Obstfeld. Sie gehören zum Kirchenkreis Iserlohn der Evangelischen Kirche von Westfalen.

Die Katholiken in Nachrodt-Wiblingwerde gehören zur Pfarrei St. Matthäus in Altena im Bistum Essen. Filialkirche vor Ort ist St. Josef.

Politik[Bearbeiten]

Altes Amtshaus

Gemeinderat[Bearbeiten]

Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die bei den Wahlen erzielten Sitze.

Partei[17] 1994 1999 2004 2009
CDU 9 Sitze 10 Sitze 10 Sitze 8 Sitze
SPD 8 Sitze 8 Sitze 8 Sitze 8 Sitze
UWG 4 Sitze 6 Sitze 5 Sitze
OSL 1 Sitz
Sonstige 4 Sitze

Die Wahlbeteiligung lag bei der Kommunalwahl 2009 bei 55,7 %. Die Abkürzung UWG steht für „Unabhängige Wählergemeinschaft“, die Abkürzung OSL steht für „Offene Soziale Liste“.

Ergebnisse der Landtags- und Bundestagswahlen[Bearbeiten]

Bei der letzten Landtags- und Bundestagswahl erhielten die Parteien in Nachrodt-Wiblingwerde folgende Stimmenanteile:

Partei Bundestagswahl 2005[20] Bundestagswahl 2009[21] Landtagswahl 2010[22] Landtagswahl 2012[23]
CDU 38,6 % 36,6 % 33,4 % 25,69 %
SPD 50,1 % 42,6 % 39,5 % 47,24 %
FDP 3,2 % 7,2 % 6,0 % 6,78 %
Die Grünen 2,4 % 4,4 % 9,0 % 6,35 %
Die Linke 4,3 % 7,4 % 5,3 % ----
Piraten 4,3 % 7,4 % 5,3 % 8,32 %
Sonstige 1,4 % 1,9 % 6,8 % 5,60 %
2010
Die Wahlbeteiligung in Nachrodt-Wiblingwerde lag bei der Landtagswahl 2010 bei 60,70 Prozent. Bei den Erststimmen landete in Nachrodt-Wiblingwerde der SPD Kandidat Michael Scheffler auf dem ersten Platz. Scheffler gewann den Wahlkreis Märkischer Kreis I zu dem auch die Gemeinde zählt mit 40,6 %[24] und löst damit den CDU Kandidaten Thorsten Schick als Abgeordneter im Düsseldorfer Landtag ab.
2012
Die Wahlbeteiligung in Nachrodt-Wiblingwerde lag bei der Landtagswahl 2012 bei 61,25 Prozent.[25] Bei den Erststimmen landete in Nachrodt-Wiblingwerde der SPD Kandidat Michael Scheffler mit 49,95 %[26] der Stimmen auf dem ersten Platz. Scheffler gewann den Wahlkreis Märkischer Kreis I zu dem auch die Gemeinde zählt mit 45,40 %[27]und zieht als Direktkandidat wieder in den Düsseldorfer Landtag ein.

Bürgermeister[Bearbeiten]

  • 1999–2004: Herbert Ferreau (Freie Wähler)
  • 2004–2007: Friedhelm Schröder (CDU)
  • 2007–31. Januar 2012: Beatrix Naujoks (SPD)
  • ab Mai 2012: Birgit Tupat (parteilos)

Ergebnisse der Bürgermeisterwahl 2012[Bearbeiten]

Partei Bürgermeisterwahl
6. Mai 2012[28]
Bürgermeisterstichwahl
13. Mai 2012[29]
Gerd Schröder (SPD) 37,04 % 41,43 %
Klaus-Dieter Jacobsen (CDU) 19,88 % ausgeschieden
Birgit Tupat (parteilos) 43,08 % 58,57 %

Die Wahlbeteiligung lag bei der Bürgermeisterwahl am 6. Mai 2012 bei 49,25 % und bei der Bürgermeisterstichwahl am 13. Mai 2012 bei 57,67 %. Gewählt ist somit die parteilose Kandidatin Birgit Tupat.

Wappen[Bearbeiten]

Wappen von Nachrodt-Wiblingwerde
Blasonierung:

„Das Wappen der Gemeinde zeigt einen gelben (goldenen) Schild, der in der Mitte durch den einen rotsilbern geschachteten Balken dreigeteilt wird. Unterhalb ist ein blaues Wellenband dargestellt, oberhalb befindet sich eine rote Rose.“[30]

Beschreibung:

Der Schachbalken steht für die frühere Zugehörigkeit zur Grafschaft Mark. Das blaue Wellenband repräsentiert die Lenne. Die rote Rose wurde dem Kirchensiegel des Kirchspiels Wiblingwerde entnommen. Das Wappen wurde von Otto Hupp entworfen und am 17. Oktober 1935 vom Oberpräsidenten der Provinz Westfalen genehmigt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Theater- und Kulturverein[Bearbeiten]

Die lokale Amateurtheatergruppe ist das 1975 gegründete „Brettken am Drögen Pütt“. Jeden Sommer wird eine abendfüllende Komödie in der Gaststätte „Zur Rastatt“ und jeden Winter (Adventszeit) ein Märchentheaterstück mit großem Bühnenbild in der Nachrodter „Lennehalle“ aufgeführt.[31]

Um das kulturelle Angebot der Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde zu erweitern wurde der Kulturverein „Kultur-Schock e. V.“ gegründet. Der Verein möchte durch Kabarett/Comedy, Lesungen, Konzerte, Ausstellungen etc. mehr Leben in die Doppelgemeinde bringen.[32]

Museum[Bearbeiten]

1977 gründete sich der Heimat- und Verkehrsvereins Nachrodt-Wiblingwerde, der sich in der Gemeinde um die Heimat- und Brauchtumspflege kümmert. Im Ortsteil Wiblingwerde, neben der Grundschule im ehemaligen Feuerwehrhaus, entstand 1990 das örtliche Museum, die sogenannte „Heimatstube“. Gezeigt werden im Wesentlichen Möbel, Einrichtungs- und Gebrauchsgegenstände aus dem bäuerlichen Haushalt des 19. Jahrhunderts. 1995 wurde das Museum um die Remise für bäuerliches Großgerät erweitert.

Musik[Bearbeiten]

Der Männergesangsverein Wiblingwerde 1895 und der MGV Eintracht Veserde, ebenfalls 1895 gegründet, sind die ältesten Gesangvereine im Ort. Der MGV Eintracht Veserde ist seit 1977 ein gemischter Chor. Der Männergesangverein Frohsinn Nachrodt 1904 ist ein Volkslieder-Leistungschor im Deutschen Chorverband.

Bauwerke[Bearbeiten]

Kirche St. Josef in Nachrodt

Sehenswert ist die aus dem 13. Jahrhundert stammende alte Dorfkirche St. Johannes in Wiblingwerde. Im Ortsteil Nachrodt steht die katholische Kirche St. Josef.

Johannisborn

Zwischen Wiblingwerde und Gut Sassenscheid liegt der Johannisborn, eine dem Glauben nach heilsame Quelle. Es ist das älteste Kulturdenkmal der Gemeinde und Johannes dem Täufer geweiht. Seit Jahrhunderten wurden hier Taufen durchgeführt und das Taufwasser auch in die Johanneskirche in Wiblingwerde gebracht. 1954 wurde die Quelle in Bruchsteine gefasst und ein Steinrelief von Fritz Korte installiert, das eine frühmittelalterliche Taufszene zeigt.[33]

Bemerkenswert ist die Brenscheider Mühle. Diese ursprünglich landesherrliche Bannmühle wurde bereits 1593 erwähnt. Im Jahr 1765 wurde sie vom preußischen Staat verpachtet und 1839 verkauft. Im Jahr 1893 wurde der Wasserbetrieb durch eine Dampfmaschine unterstützt. Die Mühle wurde bis 1952 betrieben und ist heute restauriert und betriebsfähig. In der Nähe liegt eine 1845 errichtete Ölmühle. Auch diese ist bis heute erhalten.[34]

Natur[Bearbeiten]

Aufgrund des basenarm verwitternden Ausgangsgesteins stellen im größten Teil des Gemeindegebietes artenarme und artenreiche Hainsimsen-Rotbuchen-Wälder den potentiell natürlichen Vegetationstyp dar. Obwohl großflächig durch Siedlung, Kulturland und Forsten ersetzt, haben sich doch eindrucksvolle Bestände erhalten, vor allem an den Hängen des Lennetals. In den kleinen Seitentälchen (Siepen) können die Buchenwälder je nach Kleinklima und Bodenfeuchte mit Eichen-Hainbuchen-Wäldern oder Schwarzerlen-Galeriewäldern verzahnt sein.

Vollständig verschwunden sind die großen Heideflächen, welche noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts viele Hektar der Wiblingwerder Höhenfläche bedeckten. Als Naturdenkmal zeugt heute allein noch der Wacholderbestand auf dem Lohhagen von dieser historischen Kulturlandschaft. Er wurde bereits in den 1930er Jahren auf Vermittlung der damaligen Landschaftsstelle für Naturschutz Altena-Lüdenscheid unter Schutz gestellt. Heute ist er von einem eindrucksvollen Eichenwald mit hohem Stechpalmenanteil umgeben, der ein wichtiges Naherholungsgebiet mit Waldlehrpfad bildet. Auf dem Gelände dieses Waldlehrpfades gab es im Jahr 2010 über 30 Führungen. Seit 1984 darf sich die Gemeinde als „Staatlich anerkannter Erholungsort“ bezeichnen. Diese durch die Bezirksregierung Arnsberg verliehene Auszeichnung erfolgte unter anderem auch aufgrund des Waldlehrpfades und der vielen markierten und gepflegten Wanderwege.[35]

Brenscheider Bach

Das Grünland im Lennetal und auf den Höhen rund um Wiblingwerde zeigt stellenweise Elemente der Glatthaferwiesen, ist aber durch hohen Stickstoffeintrag häufig an Arten verarmt, wenn auch aufgrund der hohen Niederschläge wüchsiger als beispielsweise im Münsterland.

Stellenweise findet sich in Bachrandlagen, z.B. oberhalb der Brennscheider Mühle oder bei Rohland im Lennetal, noch die Hohe Schlüsselblume. Artenreiche Hainsimsen-Rotbuchen-Wälder bei Finkingsen beherbergen in ihrer Krautschicht Geflecktes Lungenkraut, Gefleckten Aronstab, Buschwindröschen und Scharbockskraut, reichen in ihrem Artenreichtum aber nicht an Waldmeister-Buchenwälder der Massenkalkzone weiter im Norden heran.

Als Eiszeitrelikt findet sich im Tiefenbach bei Finkingsen eine stenotherme Rotalge (Gattung Hildebrantia).

Die Tierwelt zeichnet sich vor allem durch teilweise überregional bedeutsame Amphibienvorkommen aus. Als FFH-Art ist die Geburtshelferkröte (Alytes obstetricans) noch an mehreren Stellen im Gemeindegebiet vertreten. Molche, wie Bergmolch und Fadenmolch, besiedeln in kleineren Populationen verschiedene Gewässertypen der Kulturlandschaft. Auch der wärmeliebende Teichmolch dringt von Norden her in das Gemeindegebiet ein, bleibt aber selten und ist nur an wenigen Fundpunkten auf der Wiblingwerder Hochfläche sowie im Lennetal zu finden. Fast überall häufig, obschon nicht allzu oft sichtbar ist der Feuersalamander, welcher früher auch als Erdmolch bezeichnet wurde.

Aufgrund der abwechslungsreichen und deckungsreichen Struktur der Kulturlandschaft finden sich in Nachrodt-Wiblingwerde sowohl Offenland als auch Wald bewohnende Brutvogelarten. Weihnachtsbaumplantagen werden von Goldammer und Fitis besiedelt. Vier Spechtarten bewohnen vorwiegend die Hochwälder an den Hängen des Lennetales. Waldschnepfe und Schwarzstorch lassen sich mit Glück in den Bacheinschnitten im östlichen Bereich der Wiblingwerder Hochfläche etwa zwischen Oevenscheid, Sassenscheid, Hallenscheid bis Nordhelle beobachten.

Im Lennetal brüten unter anderem Eisvogel, Gebirgsstelze und Wasseramsel. Die Lenne ist zurzeit (Oktober 2009) im Bereich Einsal nur gering organisch belastet. Dies zeigt unter anderem das Auftreten des Bachflohkrebses und der Blauflügel-Prachtlibelle.[36]

Wanderwege[Bearbeiten]

Die Gemeinde besitzt ein dichtmaschiges Wanderwegenetz. 32 Rundwanderwege von 5 bis 20 Kilometer Streckenlänge werden von dem Heimat- und Verkehrsverein Nachrodt-Wiblingwerde betreut,[37] weitere 14 wurden von einem privaten Hotelleriebetrieb eingerichtet.[38] Dazu kommen mehrere Wege des Sauerländischen Gebirgsvereins, die von den Nachbargemeinden nach Nachrodt-Wiblingwerde führen oder das Stadtgebiet berühren.[38] Durch den Ortsteil Wiblingwerde führt der Plackweg, eine Hauptwanderstrecke des Sauerländischen Gebirgsvereines.[39]

Sport[Bearbeiten]

In der Gemeinde existieren ein Sportplatz im Ortsteil Nachrodt und ein Sportplatz im Ortsteil Wiblingwerde, zwei Turnhallen und eine Mehrzweckhalle, die „Lennehalle“. Im Ortsteil Nachrodt befindet sich das Gartenhallenbad Holensiepen. Für den dauerhaften Erhalt des Hallenbades gründete sich Ende 2007 ein Förderverein.[40]

Folgende Sportvereine sind in Nachrodt-Wiblingwerde aktiv: Betriebssportgemeinschaft Walzwerke Einsal, DLRG Ortsgruppe Nachrodt-Wiblingwerde, Sportvereinigung Nachrodt 1919, Tennisclub Blau-Gold Einsal, Turn- und Spielverein Nachrodt-Obstfeld 1891 und der Turnverein Wiblingwerde von 1912.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Zu einer regelmäßig wiederkehrenden Veranstaltung gehört seit 1984 der Mühlenbacktag mit kleinem Landmarkt, der die Sommersaison an der Brenscheider Kornmühle eröffnet. Von Mai bis Oktober finden in der Mühle jeden ersten Samstag im Monat Backvorführungen statt.[41] Am 1. Mai eines jeden Jahres wird auf dem Dorfplatz Wiblingwerde ein Maibaum in Form einer mit bunten Bändern geschmückten Birke aufgestellt. Die Veranstaltung endet mit einem nachmittäglichen Kaffeetrinken in der Heimatstube. Seit 1990 veranstaltet der örtliche Heimatverein im Ortsteil Wiblingwerde am ersten Sonntag im Oktober das Erntedankfest mit frisch geernteten Früchten des Feldes, Speisen, Getränken und Verkaufsständen mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen. Am Abend vor dem ersten Advent wird an der evangelisch-reformierten Kirche Wiblingwerde von Kindergartenkindern, Schülern der Grundschule, Sängern der örtlichen Chöre Veserde und Wiblingwerde zusammen mit der Bevölkerung der Adventskranz aufgehängt und es findet das sogenannte „Ansingen zum 1. Advent“ statt.[42]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Die Wirtschaftsstruktur unterscheidet sich im Gemeindegebiet teilweise stark. Insbesondere im Lennetal um Nachrodt existiert ein meist mittelständisches produzierendes Gewerbe insbesondere im Bereich der Metallverarbeitung. Dagegen gibt es in Wiblingswerde nur vergleichsweise wenig Gewerbe. In einigen Ortschaften spielt die Landwirtschaft auch noch eine gewisse Rolle. Im Jahr 2002 gab es in der Gemeinde 1112 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte. Davon waren 575 im produzierenden Gewerbe, 168 im privaten Dienstleistungssektor, 96 im Baugewerbe und 95 im Handel tätig.[43]

Verkehr[Bearbeiten]

Ehemaliger Bahnhof Nachrodt

Durch das Lennetal verläuft die B 236 auf einer Länge von 6,3 km im Gemeindegebiet. Der nächste Autobahnanschluss ist Iserlohn-Oestrich an der A 46 (ca. 5 km). Die Landesstraße L 692 führt über 9,5 km von Nachrodt über Wiblingwerde Richtung Lüdenscheid.

Der öffentliche Personennahverkehr wird heute überwiegend durch die Märkische Verkehrsgesellschaft (MVG) und dem Bürgerbus Nachrodt-Wiblingwerde durchgeführt. Zwar verläuft die Ruhr-Sieg-Strecke durch Nachrodt-Wiblingwerde, doch es existiert seit einigen Jahrzehnten kein Personenbahnhof mehr. Die nächsten Bahnhöfe sind in Letmathe und Altena. Seit ein paar Jahren wird überlegt, den ehemaligen Haltepunkt im Stadtteil Einsal zu reaktivieren.[44]

Medien[Bearbeiten]

Im Gemeindegebiet erscheinen die Tageszeitungen des Altenaer Kreisblattes und der Westfälischen Rundschau.[45] Der Märkischer Zeitungsverlag Lüdenscheid stellt online Lokalmeldungen zur Gemeinde auf der Plattform come-on.de bereit.[46] Radio MK ist über Antenne auf 90,8 MHz und über Kabel auf 92,15 MHz zu empfangen.[47]

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Bürgerhaus Wiblingwerde

Das Jugendheim „Auf dem Ahorn“ in Wiblingwerde ist eine Ferien- und Tagungsstätte des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden, in der unter anderem jährlich an Fronleichnam der traditionelle Westfälische Gemeindetag stattfindet.

Das „Haus am Lohagen“ ist ein Freizeitheim in Trägerschaft des VCP. Es befindet sich in ruhiger Lage an einem Waldhang nahe Wiblingwerde.

Die medizinische Notfallversorgung der Gemeinde erfolgt nach einem Rettungsdienstbedarfsplan des Märkischen Kreises unter anderem durch die umliegenden Krankenhäuser St. Vinzenz in Altena, Marien-Hospital in Letmathe und das Krankenhaus in Hohenlimburg-Elsey.[48]

Bildung[Bearbeiten]

Es existieren drei allgemeinbildende Schulen. In Nachrodt und in Wiblingwerde steht jeweils eine Grundschule mit zusammen 291 Schülern. Ferner hat Nachrodt eine Hauptschule mit 146 Schülern (jeweils Stand 15. Oktober 2007).[3]

Im Bereich der Erwachsenenbildung ist die Gemeinde Mitglied im Verbund der „Volkshochschule Lennetal“. Auch besteht eine Stadtbücherei.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Karl Burkardt: Geschichte der Gemeinde Wiblingwerde. Gemeinwohl – Ev. Pfarramt, 1930.
  •  Wilhelm Hainmüller: Nachrodt-Wiblingwerde. Eigenverlag der Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde, 1957.
  •  Heimatbund Märkischer Kreis (Hrsg.): Nachrodt-Wiblingwerde (Märkischer Kreis) Beiträge zur Heimat- und Landeskunde. Eigenverlag, Altena 1984.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Nachrodt-Wiblingwerde – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 31. Juli 2013. (Hilfe dazu)
  2. Messung auf Topographischer Karte
  3. a b Kommunalprofil des LDS NRW (PDF; 220 kB)
  4. Anlage gem. § 4 Abs. 4 der Hauptsatzung der Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde
  5. Bengt Müller: Nachrodt-Wiblingwerde. In: Städte und Gemeinden in Westfalen, Band 10: Der Märkische Kreis. ISBN 3-402-06274-7.
  6. Rolf Dieter Kohl in „Der Märker“, Heft 2/1994, Seite 46
  7. Rolf Dieter Kohl in „Der Märker“, Heft 2/2004, Seite 73
  8. Ev. Kirchengemeinde Wiblingwerde: Die Geschichte der evangelischen Kirchengemeinde Wiblingwerde abgerufen am 25. Januar 2012
  9.  Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817 – 1967. Aschendorff, Münster (Westfalen) 1977, ISBN 3-402-05875-8.
  10. Willi Mues: Der große Kessel. Eine Dokumentation über das Ende des Zweiten Weltkrieges zwischen Lippe und Ruhr/Sieg und Lenne. Erwitte 1984.
  11. Willi Mues: Der große Kessel. Eine Dokumentation über das Ende des Zweiten Weltkrieges zwischen Lippe und Ruhr/Sieg und Lenne. Erwitte 1984, S. 500–501.
  12.  Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817–1967. Aschendorff, Münster Westfalen 1977, ISBN 3-402-05875-8, S. 264.
  13.  Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 75.
  14. LDS NRW: Sonderreihe zur Volkszählung 1987, Band 1.1
  15. Landesdatenbank NRW - Bevölkerungsstand nach Geschlecht - Gemeinden - Stichtag
  16. Landesdatenbank NRW - Bevölkerungsstand und -bewegung (ab 1962) - Gemeinden - Jahr
  17. a b Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik NRW
  18. Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde, Einwohnerzahlen
  19. Peter Kracht: Sauerland, Siegerland und Wittgensteiner Land, Münster, ISBN 3-402-05497-3 S.170
  20. KDVZ – Bundestagswahl 2005 Zweitstimmen
  21. KDVZ – Bundestagswahl 2009 Zweitstimmen
  22. KDVZ – Landtagswahl 2010
  23. KDVZ – Landtagswahl 2012
  24. Landeswahlleiterin NRW – Landtagswahl 2010 Erststimmen
  25. Landtagswahl 2012 Wahlbeteiligung
  26. KDVZ – Landtagswahl 2012 Erststimmen
  27. KDVZ – Landtagswahl 2012 Erststimmen
  28. KDVZ – Bürgermeisterwahl 6. Mai 2012
  29. KDVZ – Bürgermeisterstichwahl 13. Mai 2012
  30. § 2 der Hauptsatzung der Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde. Abgerufen am 9. Dezember 2011 (pdf, 41 kB).
  31. www.brettken.de Homepage des Amateurtheaters Nachrodt „Das Brettken am Drögen Pütt“.
  32. www.kulturschock-nawi.de Homepage des Kulturvereins Kultur-Schock e. V.
  33. Webpräsenz des Heimat- und Verkehrsvereins Nachrodt-Wiblingwerde e. V.
  34. Peter Kracht: Sauerland, Siegerland und Wittgensteiner Land, Münster, ISBN 3-402-05497-3 S.171
  35. HVV Nachrodt-Wiblingwerde: Pressemitteilung vom 10. und 12. Mai 2011
  36. Informationen zur Fauna, Natur und Landschaft in Altena und Nachrodt-Wiblingwerde
  37. Wegeübersicht des Heimat- und Verkehrsvereins Nachrodt-Wiblingwerde
  38. a b Wanderwegeübersicht auf berg-mark-wege.de
  39. Sauerländischer Gebirgsverein Arnsberg: Plackweg
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  42. Heimat- und Verkehrsverein Nachrodt-Wiblingwerde: Veranstaltungstermine Abgerufen am 7. Februar 2012.
  43. Peter Kracht: Sauerland, Siegerland und Wittgensteiner Land, Münster, ISBN 3-402-05497-3 S.172
  44. Zeitungsartikel der Westfälischen Rundschau zur Reaktivierung des Haltepunktes Einsal
  45. Märkischer Kreis: Tageszeitungen in den Gemeinden Abgerufen am 7. Februar 2012.
  46. com-on.de: Lokalmeldungen Nachrodt-Wiblingwerde Abgerufen am 7. Februar 2012.
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  48. Märkischer Kreis: Rettungsdienstbedarfsplan 2011 (PDF, 2,4 MB). Abgerufen am 4. Februar 2012.