Langensendelbach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Langensendelbach
Langensendelbach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Langensendelbach hervorgehoben
49.6411.07296Koordinaten: 49° 38′ N, 11° 4′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Forchheim
Höhe: 296 m ü. NHN
Fläche: 9,59 km²
Einwohner: 2990 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 312 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91094
Vorwahl: 09133
Kfz-Kennzeichen: FO, EBS, PEG
Gemeindeschlüssel: 09 4 74 146
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchweg 1
91094 Langensendelbach
Webpräsenz: www.langensendelbach.de
Bürgermeister: Wolfgang Fees (SPD)
Lage der Gemeinde Langensendelbach im Landkreis Forchheim
Landkreis Nürnberger Land Erlangen Landkreis Bamberg Landkreis Erlangen-Höchstadt Landkreis Bayreuth Bamberg Landkreis Bamberg Wiesenttal Igensdorf Hiltpoltstein Gräfenberg Hallerndorf Forchheim Hausen (bei Forchheim) Heroldsbach Eggolsheim Weißenohe Wiesenthau Weilersbach (Oberfranken) Unterleinleiter Pretzfeld Poxdorf (Oberfranken) Pinzberg Obertrubach Neunkirchen am Brand Leutenbach (Oberfranken) Langensendelbach Kunreuth Kleinsendelbach Kirchehrenbach Hetzles Gößweinstein Effeltrich Ebermannstadt Dormitz IgensdorfKarte
Über dieses Bild
Blick von Adlitz (Gemeinde Marloffstein) nach Langensendelbach, 2011
Barocker Hochaltar der Pfarrkirche

Langensendelbach ist eine Gemeinde im Landkreis Forchheim (Regierungsbezirk Oberfranken).

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Langensendelbach liegt etwa neun Kilometer südlich von Forchheim und sieben Kilometer nördlich von Erlangen.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Langensendelbach gliedert sich in 2 Ortsteile[2]:

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Nachbargemeinden sind Marloffstein im Süden, Neunkirchen am Brand im Südosten, Hetzles im Osten, Effeltrich im Nordosten, Poxdorf im Norden, Baiersdorf im Westen und Bubenreuth im Südwesten.

Geschichte[Bearbeiten]

Langensendelbach gehörte zu den 14 Orten, die 1007 durch Heinrich II. zum Bistum Bamberg kamen. In einer Urkunde vom 13. Juli 1062 wurde Langensendelbach als Schenkung an das Bistum Bamberg erstmals namentlich erwähnt. Das Augustinerkloster in Neunkirchen am Brand war bis 1709 Pfarrort für die Gemeinde. Ab 1500 lag die Ortschaft im Fränkischen Reichskreis. Die Zugehörigkeit zum Hochstift Bamberg endete mit der Säkularisation 1803. Der Ort gehört seit dieser Zeit zu Bayern.

Am 11. April 1979 stürzte ein Phantom-Kampfflugzeug der Bundeswehr in Bräuningshof ab. Die Besatzung und ein Einwohner starben. Zwei weitere wurden schwer verletzt.[3]

Ausgliederungen[Bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurden Gebietsteile mit mehr als 600 Einwohnern (Igelsdorf) an die Stadt Baiersdorf im Landkreis Erlangen-Höchstadt abgetreten.[4]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat von Langensendelbach hat 15 Mitglieder einschließlich des Bürgermeisters.

SPD CSU UWG Bräuningshof Freie Wähler Bürgergemeinschaft Junge Bürger Gesamt
2008 5 4 3 2 1 15 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 2. März 2008)

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: In Rot schräg gekreuzt ein goldener Schlüssel und ein gestürztes goldenes Schwert, darüber eine silberne Blüte, darunter ein wachsender goldener Abtstab.

Bauwerke[Bearbeiten]

Schon vom Pass Marloffstein aus ist die Pfarrkirche St. Peter und Paul der katholischen Kirchengemeinde zu sehen. Sie wurde im frühen 20. Jahrhundert im Jugendstil errichtet und besitzt barocke Stücke aus der Vorgängerkirche (Altäre, Kanzel, Turm). Die Kirche ist mit einem Hochaltar, einer Mariengrotte (aus fränkischem Tuffstein), zwei Seitenaltären und einer Steinmeyer-Orgel (II/21; 1932) ausgestattet.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Langensendelbach liegt im Verkehrsverbund Großraum Nürnberg. Der nächste Bahnhof liegt etwa drei Kilometer entfernt in Baiersdorf bzw. in Bubenreuth an der Bahnstrecke Nürnberg–Bamberg. Nach Baiersdorf fährt die Buslinie 256 des Omnibusverkehrs Franken (OVF). Für Fahrten nach Erlangen eignet sich jedoch besser die Buslinie 208 des OVF. Nachts und am Wochenende verkehrt im Kreisgebiet ein Anrufsammeltaxi.

Die nächsten Autobahnanschlussstellen sind Baiersdorf-Nord und Möhrendorf an der A 73 NürnbergBamberg.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111102/211547&attr=OBJ&val=1208
  3. http://www.feuerwehr-baiersdorf.de/cms/historische-einsaetze/140-absturz-eines-kampfjets-im-april-1979
  4.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 684.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Langensendelbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien