Lichtenberg (Oberfranken)
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberfranken | |
| Landkreis: | Hof | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Lichtenberg | |
| Höhe: | 564 m ü. NN | |
| Fläche: | 9,47 km² | |
| Einwohner: |
1.101 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 116 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 95192 | |
| Vorwahl: | 09288 | |
| Kfz-Kennzeichen: | HO (alt: NAI) | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 4 75 146 | |
| Stadtgliederung: | 8 Ortsteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Marktplatz 16 95192 Lichtenberg |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeisterin: | Elke Beyer (SPD/Freie Wähler) | |
| Lage der Stadt Lichtenberg im Landkreis Hof | ||
Lichtenberg ist eine Stadt im oberfränkischen Landkreis Hof und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Lichtenberg. Die Stadt grenzt unmittelbar an die Ruine der Burg Lichtenberg.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Geografische Lage
Lichtenberg liegt auf einem Berg hoch über dem Selbitztal. Die Stadt gehört zum Naturpark Frankenwald.
[Bearbeiten] Stadtgliederung
Die politische Gemeinde Lichtenberg besteht offiziell[2] aus den 8 Ortsteilen
- Blechschmidtenhammer
- Dörflas
- Dorschenmühle
- Friedensgrube
- Friedrich-Wilhelm-Stollen
- Höllenthal
- Lichtenberg
- Selbitzmühle
[Bearbeiten] Geschichte
Die Ursprünge der Burg reichen bis 814 zurück. Belegt sind Neubau und Erweiterung im 12. Jahrhundert durch die Herzöge von Meranien. 1248 kamen Ort und Burg durch Erbschaft an die Grafen von Orlamünde. Im Jahr 1337 wurde Lichtenberg erstmals urkundlich erwähnt und als Stadt bezeugt; im Jahr 1444 gelang es den Lichtenbergern in der Waldenfelser Fehde einer Belagerung durch ein Nürnberger Heer standzuhalten und dieses schließlich zum Abzug zu zwingen. Vom Spätmittelalter bis 1792 gehörte die Stadt zum zollerschen Fürstentum Brandenburg-Bayreuth. 1792 fiel das ehemalige Kämmereiamt Lichtenberg zusammen mit dem Fürstentum Bayreuth an Preußen. Im Frieden von Tilsit 1807 trat Preußen das Fürstentum Bayreuth an Frankreich ab und im Jahre 1810 kam das Fürstentum Bayreuth und damit auch die Stadt Lichtenberg zu Bayern. Lichtenberg besitzt seit mehr als 670 Jahren die Stadtrechte und gilt als eine der kleinsten Städte in Deutschland.
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
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(Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung)
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Stadtrat
Der Stadtrat (2008-2014) besteht aus 12 Mitgliedern:
- SPD/Parteifreie Bürger Lichtenbergs PBL 5 Sitze
- CSU/Unabhängige Lichtenberger Bürger 5 Sitze
- Liste 4-Lichtenbergs Freie 2 Sitze
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Musik
In Lichtenberg befindet sich die Internationale Musikbegegnungsstätte Haus Marteau in Trägerschaft des Bezirks Oberfranken. Hier werden ganzjährig Meisterkurse angeboten.
[Bearbeiten] Mittelalterfest
Jedes Jahr im September veranstalten die Burgfreunde Lichtenberg ein Mittelalterfest in der Ruine der Burg.
[Bearbeiten] Bauwerke
Der Friedrich-Wilhelm-Stollen ist heute ein Besucherbergwerk.
[Bearbeiten] Erholungszentrum am Frankenwaldsee
Südlich von Lichtenberg liegt der Frankenwaldsee. Das Erholungszentrum am Ufer des Sees bietet vielfältige Freizeitmöglichkeiten: ein Strandbad mit Restaurant, die Mehrzweckhalle, den Campingplatz und das Feriendorf. Da die Stadt Lichtenberg aber kaum die Wartungskosten für das Erholungszentrum zahlen kann, ist es seit 2000 nicht mehr in Betrieb.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Ansässige Unternehmen
- Die LIROS - Rosenberger Tauwerk GmbH war bis 2011 mit ihrem Firmensitz hier beheimatet. Nach dem Umzug der Hauptproduktion nach Berg verbleibt ein Zweigwerk in Lichtenberg.
- Hans Schmidt Kartonagen und Druck GmbH
- Brauerei Sonnenbräu
- Schreinerei Matthias Quehl
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
[Bearbeiten] Ehrenbürger
- Henri Marteau (1874–1934), Violinist und Komponist
- Otto Freiherr von Waldenfels (1889–1974), Königl. bayr. Rittmeister a. D. , Staatsarchivdirektor a. D.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?val=1231&attr=590&modus=automat&tempus=20100925/182442&hodie=20100925/182445
[Bearbeiten] Weblinks
- Lichtenberg (Oberfranken): Wappengeschichte vom HdBG
- Lichtenberg (Oberfranken): Amtliche Statistik des LStDV
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