Magma (Band)

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Magma
Allgemeine Informationen
Genre(s) Zeuhl
Gründung 1969
Website seventhrecords.com
Gründungsmitglieder
Christian Vander
Gesang
Stella Vander
Laurent Thibault
Eddy Rabbin
Claude Engel
Gesang
René Garber
Aktuelle Besetzung
Schlagzeug, Gesang
Christian Vander
Gesang
Stella Vander
Gesang
Isabelle Feuillebois
Gesang
Hervé Aknin
Keyboards
Bruno Ruder
Vibraphon, Keyboards
Benoît Alziary
Gitarre
James Mac Gaw
E-Bass
Philippe Bussonet
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Magma ist eine 1969 gegründete französische Progressive-Rock-Band. Die Band hat das Genre des Zeuhl begründet und trug viele Texte in der Kunstsprache Kobaïanisch vor. Diese Sprache wurde zudem zum wichtigen Stilmerkmal des Zeuhl.

Werdegang[Bearbeiten]

Gründung und klassische Phase (1969 bis 1984)[Bearbeiten]

Magma wurde 1969 vom Schlagzeuger Christian Vander (*21. Februar 1948) gegründet. Zur kurzlebigen Gründungsbesetzung zählten auch Stella Vander (*12. Dezember 1950; Gesang), Laurent Thibault (E-Bass), Eddy Rabbin (Keyboards), Claude Engel (E-Gitarre) und René Garber (Gesang) sowie eine von Teddy Lasry geleitete Bläsergruppe aus der Band von Johnny Hallyday.

Das erste Album, Magma, wurde dann im April 1970 von der Besetzung Christian Vander, Engel, Lasry, Francis Moze (E-Bass), François Cahen (Piano) und Klaus Blasquiz (Gesang) eingespielt, verstärkt durch die Bläser Richard Raux und Alain Charlery, die für das zweite Album durch Yoch'ko „Jeff“ Seffer und Louis Toesca ersetzt wurden. Diese Besetzung blieb bis Sommer 1972 relativ stabil.

Die Musik von Magma wird von der Rhythmusgruppe um Christian Vander dominiert, die von E-Piano und Bläsern unterstützt wird. Im Laufe der Bandentwicklung blieb die Gruppe dieser Klangmischung treu, der Gesangspart entwickelte sich dabei immer mehr in Richtung Chorgesang, so dass gleichzeitig bis zu sechs Sängerinnen und Sänger beteiligt waren. Die Besetzung der Band hat sich somit oft verändert. Praktisch auf jedem Album unterschied sich die Besetzung mehr oder weniger stark von der der vorherigen Veröffentlichung. Die einzigen personellen Konstanten waren und sind Stella und Christian Vander, dessen Schlagzeugstil bis heute die meisten Stücke dominiert, der die meiste Musik komponiert hat und der auch häufig als Sänger in Erscheinung trat.

In der ersten Hälfte der 1970er Jahre entstanden in rascher Folge fünf Alben. Die beiden ersten Magma-Alben, Magma (1970) und 1001° Centigrades (1971), waren dabei noch stärker am Jazz ausgerichtet, die Kompositionen wurden noch von verschiedenen Bandmitgliedern beigesteuert. Erst mit dem dritten Album Mekanïk Destruktïw Kommandöh (1973) begann Christian Vander, das Songwriting zu dominieren.

Zu dieser Zeit wurde das Magma-Lineup für einige Jahre instabil. Moze, Cahen, Lasry, Seffer und Toesca verließen 1972 die Band, es stießen die Keyboarder Jean-Luc Manderlier und Gérdard Bikialo, René Garber (Gesang, Klarinette) und Jean-Pierre Lambert (Bass) zur Band hinzu, die in Zukunft allerdings dennoch mit wechselnden Besetzungen auftrat, da die neuen Musiker auch in anderen Projekten engagiert waren. Im ersten Halbjahr 1973 stieß der Gitarrist Claude Olmos zur Band hinzu, der etwa ein Jahr lang bei Magma blieb und der auch auf Mekanïk Destruktïw Kommandöh zu hören ist.

Die Alben Wurdah Ïtah (1974, eigentlich ein Vander-Solo-Album) und Mekanïk Destruktïw Kommandöh bilden mit dem Stück Theusz Hamtaahk die Trilogie Theusz Hamtaahk. Eine zweite Trilogie aus den Alben Köhntarkösz (1974, mit Gitarrist Brian Godding), K.A (2004) und Ëmëhntëhtt-Rê wurde 2009 fertiggestellt.

Kennzeichnend für Magma wurden also ausufernd lange Kompositionen. Das Album Mekanïk Destruktïw Kommandöh von 1973 etwa, ein zentrales Werk der Gruppe, stellt eine einzige zusammengehörige Komposition dar, auch wenn es in verschiedene Abschnitte unterteilt ist. Ähnlich verhielt es sich mit dem Album Köhntarkösz von 1974. Im Jahr 1975 stellte Magma auf einer Live-Doppel-LP unter Beweis, dass die komplexen, bis zu 40 Minuten langen Stücke auch live spielbar waren. Das Cover des Albums Attahk von 1977, das musikalisch getragener, streckenweise fast schon sakral erscheint, entwarf H. R. Giger.

In diesen Jahren, seit 1975, hatte sich die Band wieder stabilisiert, dauerhafte Mitglieder neben Stella und Christian Vander und Blasquiz waren nun, nach dem Weggang von Olmos und Bikialo der Bassist Jannick Top (mit Unterbrechungen von 1973 bis 1975), der Bassist Bernard Paganotti (ab Januar 1975 teilweise im Wechsel mit Top), der Keyboarder Benoît Wideman (ab Januar 1975, mit Unterbrechungen) und der Gitarrist Gabriel Federow (1975). Auch Bikialo, Graillier und Garber spielten 1975/76 zeitweise wieder mit Magma.

Ab den späten 1970er Jahren wurde es ruhiger um Magma, Ende der siebziger Jahre löste sich die Band sogar kurzzeitig auf. Zum zehnjährigen Bandjubiläum fanden 1980 dann mehrere Konzerte mit Musikern aus den verschiedenen früheren Besetzungen statt. Die beiden dabei entstandenen, Retrospektïw betitelten Alben von 1981 enthalten Aufnahmen der Jubiläumskonzerte. Eine stabile Besetzung bildete sich allerdings auch jetzt nicht heraus, feste Mitglieder blieben lediglich Christian und Stella Vander, Benoît Wideman, die Bassisten Jean-Luc Chevalier und Dominique Bertram (die zur gleichen Zeit zu zweit Bass spielten) der Sänger Guy Khalifa und die Sängerin Lisa Deluxe. Das 1984 erschienene Studioalbum Merci enthielt erstmals Anklänge an Disco und Funk. Es wurde von Christian und Stella Vander, Wideman, Khalifa, Deluxe dem Schlagzeuger Francois Laizeau und dem Bassisten Marc Eliard eingespielt. Die Texte waren nur noch partiell in Kobaïanisch, meist jedoch englisch und französisch. Außergewöhnlich für dieses Album ist auch, dass Christian Vander sich neben der Produktion auf Gesang und Klavier beschränkte und seinen angestammten Platz am Schlagzeug Leizeau überließ. Trotz der mitunter quirligen Melodien wurde im Pressetext darauf hingewiesen, dass die Stücke von Merci alle den Tod zum Thema haben. Mit Ooh ooh baby, dem funkigsten und vielleicht in der gesamten Bandgeschichte am wenigsten charakteristischen Titel, wurde auch erstmals eine Single ausgekoppelt, die jedoch keinen kommerziellen Erfolg hatte.

Nach dem Ende Magmas (1984 bis 1995)[Bearbeiten]

In der Folgezeit erschienen zahlreiche Alben nur unter dem Namen Christian Vanders, bei denen jedoch auch meist Magma-Musiker beteiligt waren, und die sich klanglich teilweise nahtlos in das Magma-Gesamtwerk einfügen (z. B. die beiden Offering betitelten Doppel-LPs von 1986 und 1990 oder auch schon 1974 mit Tristan et Iseult/Wurdah Ïtah). 1987 gründeten Christian und Stella Vander die Plattenfirma Seventh Records. Unter dem Namen Magma erschienen, mit Ausnahme eines Konzerts von 1993, für über zehn Jahre allerdings lediglich nachveröffentlichte Live-Aufnahmen aus den 1970er und frühen 1980er Jahren.

Comeback (1996 bis heute)[Bearbeiten]

Magma live 2007

Anfang der neunziger Jahre traten Christian und Stella Vander mit einer siebenköpfigen Gesangsgruppe auf, die nur spärlich begleitete Versionen klassischer Magma-Stücke interpretierte. Zu den Sängerinnen gehörte auch Isabelle Feuillebois, die später einer neuen Magma-Besetzung angehören sollte. Diese Konzerte sind auf der CD Les Voix dokumentiert.

Um 1996 formierten Christian und Stella Vander mit Feuillebois und Musikern der Magma-Coverband Don’t Die eine verjüngte neue Besetzung, mit der sie ihr altes Material neu einstudierten und erneut als Magma auf Tournee gingen. Die Besetzung war die bis heute stabilste: ihr gehörten neben den Genannten die Sänger Antoine und Himiko Paganotti (die Kinder des ehemaligen Magma-Bassisten Bernard Paganotti), der Gitarrist James MacGaw, der Keyboarder Emmanuel Borghi und der Bassist Philippe Bussonet an. Inzwischen schon lange zur obskuren Kultband avanciert, war die Band sofort gerne gesehen auf zahlreichen Konzerten. In Deutschland waren Magma Ende der 1990er u.a. auf dem Burg-Herzberg-Festival sowie seit 2001 mehrfach im Rahmen der Aktivitäten der Musikinitiative FreakShow Würzburg (Konzerte als Einzelinterpret in der Würzburger St.-Johannis-Kirche, insbesondere aber im Line-Up des FreakShow Artrock-Festivals)[1] zu sehen.

1998 erschien mit der Single Floe Essi/Ektah erstmals seit 1984 neu eingespieltes Material der Band. Im Jahr 2004 legten Magma mit K.A dann ein neues Album vor, das ein Stück aus den siebziger Jahren rekonstruiert und daher stilistisch direkt an die klassische Phase der Band Mitte der 70er Jahre anschließt (und erneut kobaïanische Texte aufweist). Die kurz darauf erfolgte Veröffentlichung Uber Kommandoh ist eine nicht-autorisierte Kompilation. Ab 2006 setzte die Gruppe ihr Rekonstruktionswerk fort und arbeitete an Emëhntëht-Rê, einem albumfüllenden Stück, das 2009 ihre zweite Alben-Trilogie vervollständigte.

Im Februar 2008 gab Stella Vander an, dass die Paganotti-Geschwister und Emmanuel Borghi die Band verlassen haben. Gründe wurden nicht genannt.

Magma gehören zu den wenigen Bands, die in über drei Jahrzehnten einem eigenwilligen und genrebildenden Stil auf hoher musikalischer Ebene treu geblieben sind und die dabei auch kontinuierlich live zu überzeugen wussten. Auch ohne überwältigende kommerzielle Erfolge besteht eine nicht gerade geringe, treue Fangemeinde.

Stil[Bearbeiten]

Die stark von monolithischer rhythmischer Komplexität und geringer melodischer Modulation geprägte, monotone Musik Magmas zeichnet sich von Beginn an durch ausgeprägte Einflüsse von Carl Orff (auf musikalischer Ebene) und John Coltrane (auf spiritueller Ebene, wie Vander betont) aus. Sie wird von der Rhythmusgruppe dominiert, die von E-Piano und Bläsern unterstützt wird. Im Laufe der Bandentwicklung blieb die Gruppe dieser originären Klangmischung treu, der Gesangspart entwickelte sich dabei immer mehr in Richtung ekstatischem, komplexem mehrstimmigen Chorgesang, so dass gleichzeitig bis zu sechs Sängerinnen und Sänger beteiligt waren.

Christian Vanders prägnanter Schlagzeugstil dominiert bis heute die meisten Stücke, er komponierte den Löwenanteil der Musik und er tritt häufig auch als Sänger in Erscheinung. Sein Schlagzeugspiel ist stark vom Jazz-Schlagzeuger Elvin Jones beeinflusst.

Kennzeichnend für Magma wurden ausufernd lange Kompositionen mit vertrackter Rhythmik, die den philosophischen und futuristischen Inhalt weniger mit Science-Fiction-Klängen, sondern mehr in theatralischer und emotionaler Form umsetzen.

Mythos von Kobaïa[Bearbeiten]

Die Musik Magmas erzählt Mythen von dem fiktiven Planeten Kobaïa, der von ausgewanderten Erdenbewohnern kolonialisiert wurde. Die beiden ersten Alben der Band beschreiben die Reise nach Kobaïa, die Erleuchtung und die Rückkehr der Astronauten auf eine dem Untergang geweihte Erde. Erlösung verspricht der Glaube an eine Kreuhn Kohrman genannte Lichtgestalt, die die Menschheit aus dem Theusz Hamtaahk, dem Zeitalter des Hasses, führt. Die Trilogie Theusz Hamtaahk beschreibt eine Konfrontation zwischen Erdenbürgern und Kobaïanern, die zweite Trilogie aus den Alben Köhntarkösz, K.A und Ëmëhntëhtt-Rê berichtet von einer Verbindung des frühen Ägypten mit den Kobaïanern. Die Mythologie ist stark von dem esoterischen Buch Urantia beeinflusst, einer Art Pseudo-Bibel, die religiöse Elemente unterschiedlichsten Ursprungs mit naturwissenschaftlichen Erkenntnissen und Science Fiction verbindet.

Christian Vander und Klaus Blasquiz entwickelten die Kunstsprache Kobaïanisch (frz. Kobaïen), in der die meisten Texte der Band vorgetragen werden. Auch tragen die Mitglieder der Gruppe oft kobaïanische Namen, darunter Zebëhn Straïn dë Ğeuštaah, etwa ['zebɛn ʃtrain dɛ 'gœʃta] (Christian Vander), Klötsz Zaspïaahk, [klots 'zas'pjak] (Klaus Blasquiz) oder Ẁahrğenuhr Reuğhelem/ësteh, etwa ['va:rgɛ'ny:r 'rœgɛlɛ'moʃtɛ:] (Bassist Jannick Top). Daneben sind die Texte auf den Plattenhüllen ebenfalls oft in der Sprache des Planeten verfasst. Auch die Genrebezeichnung Zeuhl ist dem Kobaïanischen entlehnt. Zeuhl oder Zeuhl Wortz ([zœl vorts]) bedeutet ‚himmlische Musik‘, ‚Musik der allumfassenden Macht‘. Kobaïanisch (oder eine seiner Varianten) wurde über die Jahre zum wichtigen Stilmerkmal des Zeuhl, auch bei anderen Bands wie etwa Weidorje, Koenjihyakkei, Zoïkhem oder Ruins.

Dem Musikjournalisten Siegfried Schmidt-Joos erschien das Kobaïanische in seinem 1973 erschienenen Rock-Lexikon als „eine rückwärts gesprochene Melange aus deutschen und slawischen Sprachbrocken“, tatsächlich entwickelten Vander und Blasquiz die Sprache aber aus dem im Jazz verbreiteten Scat-Gesang, einer Art improvisiertem Singen von rhythmisch und melodisch aneinandergereihten lautmalerischen Silbenfolgen ohne semantischen Gehalt (Bedeutung). Die von Vander und Blasquiz gesungenen Silbenfolgen verdichteten sich nach und nach zu wiederkehrenden Mustern, denen in der Folge Bedeutungen zugewiesen wurden:

  • ëmgalaï: ‚Apokalypse
  • glao: ‚Blut‘
  • hamataï: ‚begrüßen‘, ‚Gruß‘; auch: ‚sei gegrüßt!‘
  • hamtaahk: ‚Hass‘
  • hündïn: ‚ewig‘
  • kreuhn: ‚Übergeordnetes Wesen‘, ‚Gott‘
  • ẁurdah: ‚Tod‘
  • theusz: ‚Zeit‘
  • zeuhl wortz: ‚himmlische Musik‘

Einige Wörter scheinen nach französischem bzw. lateinisch/griechischem Vorbild gebildet zu sein, wie z. B.:

  • dëstruktïẁ: ‚Zerstörer‘
  • klawiehr: ‚Klavier‘, ‚Keyboard‘
  • kömmandöh: ‚Kommando‘
  • mëkanïk: ‚Bewegung‘
  • "zeuhl": zu franz. ciel ‚Himmel‘

Allerdings lassen sich lediglich semantische Strukturen identifizieren, Kobaïanisch scheint keinerlei Grammatik aufzuweisen. So bedeutet theusz ‚Zeit‘, hamtaahk ‚Hass‘, und die Verbindung theusz hamtaahk ‚Zeit des Hasses‘. Wie oder ob der Genitiv markiert wird, ist unklar (evtl. durch Wortstellung, Betonung oder Melodie).

Der Beginn des Textes zu Magmas Magnum opus Mëkanïk Dëstruktïẁ Kömmandöh lautet beispielsweise:

Lah ẁortz rëišfünk dëh ẁërëstëgëuhnzür ünd dëh bündëhr drakeïdah kömmandöh ẁürdï hëul zortsüng. Hurẁah dëh zün Hurẁah dëh Zëbëhn Hurẁah dëh Ğëuštaah Hurẁah dëh ğlëšt Hurẁah dëh kümpkah Hurẁah dëh Hürẁah Hurẁah Kamkaï!

Einfluss und Bedeutung[Bearbeiten]

Magmas Einfluss auf die französische Musikszene sowohl des (Progressive) Rock als auch des Jazz ist groß. Zahlreiche bedeutende Musiker aus diesen Bereichen (Jannik Top, Bernard Paganotti, Teddy Lasry) sammelten bei Magma Erfahrungen, die sie später in eine sich neu entwickelnde Musikszene einbrachten. Zudem begründete die Band praktisch im Alleingang den Zeuhl, ein Subgenre des Progressive Rock, dem heute weltweit zahlreiche Bands zuzurechnen sind. Dies umfasst zunächst Bands, die von den zahlreichen im Verlauf der Bandgeschichte involvierten Musikern gegründet wurden (Weidorje, Zao) und weitere französische Bands wie Dün, Eskaton, Shub-Niggurath oder Zoïkhem, aber auch Bands aus England (Guapo) und Belgien (Univers Zéro, Present). Vor allem in Japan wurde das Genre weiterentwickelt und mit Elementen aus Hard Rock, Heavy Metal und Jazz angereichert (Bondage Fruit, Koenjihyakkei, Ruins). Die Protagonisten des Zeuhl bedienen sich dabei nicht nur der von Magma entwickelten Stilelemente, sondern auch gerne des Kobaïanischen oder einer Variante desselben (s. u.).

Diskografie[Bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten]

Live-Alben[Bearbeiten]

  • 1975 – Live (Hhai)
  • 1976 – Inédits
  • 1981 – Retrospektïẁ 1-2
  • 1981 – Retrospektïẁ 3
  • 1984 – Concert Bobino 1981
  • 1992 – „Les Voix“ Concert 1992
  • 1996 – Concert 1971 Bruxelles – Théâtre 140
  • 1996 – Theatre du taur Concert – Toulouse 1975
  • 1996 – Concert 1976 Opéra de Reims
  • 1999 – BBC 1974 Londres
  • 2001 – Theusz Hamtaahk Trilogie
  • 2008 – Bourges 1979
  • 2009 – Live in Tokyo

Live-DVDs[Bearbeiten]

  • 2001 – Theusz Hamtaahk Trilogie
  • 2004 – Concert Bobino 1981
  • 2006 – Mythes et légendes Volume I
  • 2006 – Mythes et légendes Volume II
  • 2007 – Mythes et légendes Volume III
  • 2008 – Mythes et légendes Volume IV
  • 2013 – Mythes et légendes Volume V

Kompilationen[Bearbeiten]

  • 1997 – Kompila
  • 1998 – Flöë Ëssi / Ëktah
  • 1998 – Simples
  • 2008 – Studio Zünd

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Magma (band) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Zum Kobaïanischen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Konzertarchiv der Musikinitiative FreakShow Würzburg