Reichenberg (Unterfranken)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Reichenberg
Reichenberg (Unterfranken)
Deutschlandkarte, Position des Marktes Reichenberg hervorgehoben
49.7316666666679.9183333333333231Koordinaten: 49° 44′ N, 9° 55′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Würzburg
Höhe: 231 m ü. NN
Fläche: 34,79 km²
Einwohner: 4058 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 117 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97234
Vorwahl: 0931
Kfz-Kennzeichen:
Gemeindeschlüssel: 09 6 79 176
Adresse der Marktverwaltung: Kirchgasse 5
97234 Reichenberg
Webpräsenz:
Erster Bürgermeister: Karl Hügelschäffer (CSU)

Reichenberg ist ein Markt im Landkreis Würzburg (Regierungsbezirk Unterfranken).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Reichenberg liegt in der Region Würzburg.

Es existieren folgende Gemarkungen: Reichenberg, Albertshausen, Fuchsstadt, Uengershausen, Lindflur.

[Bearbeiten] Geschichte

Reichenberg war Bestandteil des Rittergutes Albertshausen der Freiherren von Wolfskeel, das 1806 durch das Großherzogtum Würzburg mediatisiert wurde und mit diesem 1814 zu Bayern kam.

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 3.501, 1987 dann 3.732, im Jahr 2000 4.090 Einwohner und am 31. Dezember 2007 4.045 Einwohner gezählt.

[Bearbeiten] Politik

Bürgermeister ist Karl Hügelschäffer (CSU).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1.762.000 Euro, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 268.000 Euro.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft vier, im produzierenden Gewerbe 169 und im Bereich Handel und Verkehr 70 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 301 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1326. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 39 Betriebe, im Bauhauptgewerbe fünf Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 77 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2342 ha, davon waren 2272 Hektar Ackerfläche und 63 Hektar Dauergrünfläche.

[Bearbeiten] Verkehr

Reichenberg liegt an der Bahnlinie Stuttgart–Würzburg zwischen Lauda und Würzburg. Ende 2009 soll ein Haltepunkt in Reichenberg in Betrieb gehen.[1]. Anbindung an die Stadt Würzburg mit Busverkehr besteht im Abstand von 30 bis 60 Minuten.

[Bearbeiten] Bildung

Es gibt folgende Einrichtungen:

  • einen evangelischen Kindergarten im Ortsteil Reichenberg
  • einen gemeindeeigenen Kindergarten im Ortsteil Lindflur
  • eine Grundschule

[Bearbeiten] Besonderheiten

Der Tunnel (Bahnunterführung) spaltet das Dorf in zwei Teilgebiete, vor dem Tunnel und hinter dem Tunnel, welche jeweils als eigene, repräsentative Part gesehen werden. Entgegen der außerhalb Reichenbergs verbreiteten Meinung ist es jedoch nicht eine Frage der Richtung, wo vor und wo hinter dem Tunnel ist: vorm Tunnel bezeichnet die Seite des Dorfkerns, hinterm Tunnel die sogenannten Neubaugebiete.

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

Johann Leonhard Zorn (* 1831 in Reichenberg; † 1876 in Helsinki), der Vater von Anders Zorn, wanderte 1856 nach Uppsala/Schweden aus und 1866 von dort nach Helsinki/Finnland.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Haltepunkt in einem Jahr. In: Main-Post. 12. Dezember 2008 (bei mainpost.de; Stand: 15. März 2009).

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Reichenberg (Lower Franconia) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Persönliche Werkzeuge
Buch erstellen