Pina Bausch

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     Pina Bausch
30. Januar 2009

Pina Bausch, geborene Philippine Bausch,[1] (* 27. Juli 1940 in Solingen; † 30. Juni 2009 in Wuppertal) war eine deutsche Tänzerin, Choreografin, Tanzpädagogin und Ballettdirektorin des nach ihr benannten Tanztheaters in Wuppertal. Pina Bausch avancierte zur Kultfigur der internationalen Tanzszene. Sie gilt in der Fachwelt als die bedeutendste Choreografin der Gegenwart.

Bausch verband erstmals den Tanz mit den Genres Gesang, Pantomime, Artistik, Schauspiel zu einer neuen Kunstgattung. Viele Fachleute halten erst diese neue Kunstform für den Beginn des Tanztheaters.[2] Die herkömmliche Handlungsstruktur löste sie in einzelne Szenen auf und verknüpfte sie mittels Collage und Montage in thematische Zusammenhänge. Der Ausgangspunkt ihrer Stücke war die einzelne Geste, das Darstellen und Äußern eines bestimmten Gefühls, diese innere Bewegung wurde von Pina Bausch erfragt und von den Tänzern mit einer erinnerten Handlung beantwortet. Unbeschwertheit und Ausgelassenheit kontrastierte sie mit dramatischen Szenen und rührte so an die letzten Fragen des Menschseins, was das Publikum häufig in intensiver Weise miterlebte.[3] Viele ihrer Stücke wurden daher als außerordentlich radikal und bewegend zugleich erfahren.[4]

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Stationen

Pina Bausch war das dritte Kind von August und Anita Bausch, die eine Gastwirtschaft mit einem kleinen Hotelbetrieb in Solingen an der Focher Straße führten, wo sie auch geboren wurde. Schon als Kind nahm sie Ballettunterricht und trat in Kinderstücken und Operetten auf. Mit 14 Jahren begann sie 1955 ein Tanzstudium an der Essener Folkwangschule mit dem bedeutenden Tanzneuerer Kurt Jooss als Lehrer. 1958 schloss sie ihr Studium in Bühnentanz und Tanzpädagogik mit dem erstmalig ausgelobten Folkwang-Leistungspreis ab. Wegen dieser Auszeichnung erhielt sie 1959 ein Stipendium des DAAD und konnte in den USA an der berühmten Juilliard School in New York studieren. Choreografen wie José Limón und Antony Tudor waren dort ihre Lehrer. Anschließend bildete sie sich in der Dance Company von Paul Sanasardo und Donya Feuer weiter. 1961 erhielt sie als Mitglied des „New American Ballet“ ein Engagement an der Metropolitan Opera in New York.

Auf Einladung von Jooss kehrte sie 1962 nach Deutschland zurück. Nun tanzte sie im Folkwang-Ballett als Solistin und assistierte zunehmend auch Jooss. Mit diesem Ballett begannen Bauschs bis kurz vor ihrem Tod anhaltende Tourneereisen. Es folgten fast jährliche Einladungen zu den Schwetzinger Festspielen. 1967 arbeitete sie mit dem Tänzer und Choreografen Jean Cébron und 1968 tanzte sie auf den Salzburger Festspielen. Ab 1968 erarbeitete sie auch Choreografien und Stücke. 1969 übernahm sie die Nachfolge von Jooss. Bis 1973 und später wieder von 1983 bis 1989 war sie die künstlerische Leiterin der Tanzabteilung an der Folkwang Hochschule in Essen-Werden.

Seit 1972 unterrichtete sie immer wieder als Gastlehrerin in Modern Dance. Trotz ihrer Bedenken konnte Arno Wüstenhöfer, der Intendant der Wuppertaler Bühnen, sie 1973 als Leiterin der Ballettsparte gewinnen. Er billigte ihr großzügig künstlerische Autonomie zu, und das Tanztheater Wuppertal heißt seitdem auch Tanztheater Pina Bausch.

Mit einem Brecht-Weill-Abend im Jahre 1976 („Die sieben Todsünden“) erprobte Pina Bausch ganz neue Formen der Tanzkunst. Hier brach sie endgültig mit den konventionellen Tanzformen. Seit sie 1981 zum ersten Mal zum Berliner Theatertreffen eingeladen wurde, kann man davon sprechen, dass sich das Tanztheater endgültig im deutschen Theaterleben durchgesetzt hat und neben dem Sprechtheater eine gleichwertige Stellung einnimmt. Dann erfolgte 1983 die Einladung zum Festival von Avignon. Seit Mitte der 1980er Jahre gilt das Wuppertaler Tanzensemble auch im Ausland als wichtigster Vertreter des bundesdeutschen Balletts.

Im Oktober 1998 feierte die Prinzipalin das 25-jährige Bühnenjubiläum ihres Ensembles mit einer Retrospektive ihrer erfolgreichen Stücke. In einem großen, mehrwöchigen Tanzfest mit 428 Künstlern aus 31 Ländern wurde Pina Bausch als unumstrittene Königin der internationalen Tanzkunstszene geehrt.

Anlässlich des dreißigsten Bühnenjubiläums des Tanztheaters Wuppertal im Herbst 2004 wurden neben ihren Stücken auch die Choreographien von Sasha Waltz, Akram Khan, Sidi Larbi Cherkaoui oder Anne Teresa De Keersmaeker gezeigt.

Bausch und ihre Compagnie entfalteten eine Reisetätigkeit auf vier Kontinenten, die sich bis zum Jahr 1998 auf 105 Städte in 38 Ländern erstreckte. Im Jahr 2006 waren es rund 300 Gastspiele in über 40 Ländern seit 1977.[5] Zwei bis drei Monate im Jahr war das Wuppertaler Tanztheater unterwegs, vor allem mit Hilfe der Goethe-Institute [6]. Am häufigsten trat das Ensemble in Frankreich auf, gefolgt von Italien und den USA an dritter und Japan an vierter Stelle.[7] Bei längeren Aufenthalten ließ sich Bausch von ihrer Umgebung inspirieren und entwickelte dort neue Tanzstücke in Zusammenarbeit mit den örtlichen Tanzfachleuten. So entstanden die Stücke Nur Du in Los Angeles, Der Fensterputzer in Hong Kong, Masurca Fogo in Portugal, Wiesenland in Budapest, Água in Brasilien, Nefés in Istanbul, Ten Chi in Japan und 2007 der Bamboo Blues in Indien.[8] Da die Mitglieder ihrer Tanzkompagnie aus vielen Ländern kommen, waren die Tourneen auch ein Zugeständnis an das Fernweh ihrer Tänzer. Andererseits verdankte sich die Sesshaftigkeit von Bausch in der nordrhein-westfälischen Industriestadt ihren regelmäßigen Reisen.[9] Auch in den internationalen Metropolen wiederholte sich wie in Wuppertal die anfängliche Abwehr und Ablehnung gegenüber ihren Aufführungen. Doch bei den nächsten Auftritten bildete sich dort jeweils ein treues Stammpublikum, das alle ihre Aufführungen enthusiastisch erwartete.

[Bearbeiten] Bedeutung

Die Bedeutung von Bauschs Werk lässt sich nicht auf eine Erweiterung des Tanzes mit anderen Genres und Medien sowie dem Verzicht auf eine bestimmte Form beschränken, sondern gewinnt erst durch seine Menschlichkeit an künstlerischer Größe. Das Mitfühlen und Mitgefühl war die wichtigste Motivation zu ihrem Lebenswerk. In einem ihrer seltenen Interviews äußerte sie einmal: „Es ging und geht mir immer nur darum: Wie kann ich ausdrücken, was ich fühle?“[10] Durch ihren Respekt und ihr bedingungsloses Vertrauen zu ihren Tänzern konnte das Ensemble auch seine intimen Empfindungen entdecken und äußern. Der Tanzexperte und Bausch-Biograph Jochen Schmidt hob diese Dimension in seinem Nachruf hervor: „Schon am Ende der siebziger Jahre stand der Name Pina Bausch für ein Theater der befreiten Körper und des befreiten Geistes, für ein Tanztheater der Humanität, das auf der Suche war nach Liebe, Zärtlichkeit und Vertrauen zwischen den Partnern – und nach einer tänzerischen Sprache, die in der Lage sein würde, jene Kommunikation zwischen den Menschen zu ermöglichen, zu denen die bekannten Sprachen nicht mehr fähig waren.“[11]

Pina Bausch sah ihre Werke nie als abgeschlossen an und war daher immer auf der Suche nach Verbesserungen, um etwa eine Geste oder eine Szene noch wahrhaftiger und stimmiger darstellen zu können. Die Prozesshaftigkeit und Offenheit ihrer Arbeitsweise war die Folge dieser Wahrheitssuche, ihrer Suche nach dem authentischen Ausdruck. Zu diesem Zweck nahm sie an jeder Aufführung teil und besprach am nächsten Tag mit ihrem Ensemble das Stück. Der Wuppertaler Intendant Gerd Leo Kuck bezeichnete diese intensive Arbeitsweise als „ganz einmalig“.[12] Nach Meinung von Jochen Schmidt sei der Arbeitsstil von Pina Bausch am ehesten noch vergleichbar mit dem des taiwanesischen Choreographen Lin Hwai-min, dem Gründer des «Cloud Gate Dance Theatre»,[13] da auch er sein Ensemble ausführlich befragt, eine große Offenheit gegenüber Neuem hat und sich für sein Ensemble einsetzt.[14]

[Bearbeiten] Der Stil von Pina Bausch

Die ersten eigenen Choreografien Pina Bauschs waren noch stark dem Modern Dance verpflichtet.

Ab den Sieben Todsünden (1976) und vor allem Blaubart änderte sich ihr Stil dann merklich und wurde zu dem, was später ihr Markenzeichen darstellen sollte: Gesang, Pantomime, Sprache und Alltagsgesten erhielten einen wichtigen Anteil am Bühnengeschehen. In ihren eigenen Worten: „Mich interessiert nicht so sehr, wie sich Menschen bewegen, als was sie bewegt.“ (Schulze-Reuber, Das Tanztheater Pina Bausch)

[Bearbeiten] Pina Bauschs „Fragen“

Ihre Art die Stücke vorzubereiten ist berühmt geworden. Im Laufe der Zeit ging sie dazu über, ihren Tänzern Fragen zu unterschiedlichsten Themen und Situationen zu stellen, die ihrer Intuition nach zum Stück gehören könnten, wie: „Mach mal etwas ganz Kleines. Etwas abbrechen, was ist dann. Etwas Gefährliches mit einem niedlichen Gegenstand tun. Eine Geste, die etwas mit Hilflosigkeit zu tun hat.“ Aus den entstehenden Improvisationen suchte sie das Material aus, das etwas noch nie Gesehenes darstellt, und versuchte dann, es ins entstehende Stück einzubauen. Alle Antworten oder Reaktionen, die sie erhielt, notierte sie auf, ohne Wertung und ohne Kommentar. Auf diese Weise entstand eine riesige Materialsammlung, von der am Ende über 90 Prozent wieder ausgesondert wurden.

[Bearbeiten] Inszenierung

Bauschs Stücke waren Collagen und Montagen, Bilderfolgen an der Grenze zwischen Realität und Traum, mit vielen Parallelhandlungen, die gleichzeitig auf der Bühne ausgeführt wurden. Auch die Wiederholung einer Handlung war bei ihr ein wichtiges Stilmittel, so forderte z. B. das mehrfache Wiederholen der immergleichen Szene (wodurch gerade die Abweichungen besonders betont werden) in Blaubart vom Zuschauer ausgesprochene psychische Belastbarkeit und die Fähigkeit, Nuancen wahrzunehmen.

Die revueartigen Stücke folgten einer inneren Logik, einem Bewusstseinsstrom und nicht einer äußerlich zusammenhängenden Geschichte. Sie arbeitete äußerst akribisch und sagte von sich: „Meine Stücke wachsen nicht von vorne nach hinten, sondern von innen nach außen.“ (J. Schmidt 1992, Tanztheater in Deutschland). Das führte dazu, dass die Szenenfolge manchmal bei der Generalprobe noch nicht ganz feststand. Die letzte Entscheidung traf Pina Bausch dann oft sehr spät.

[Bearbeiten] Ensemble

Szenenbild auf Fahnen in Wuppertal

Für dieses Vorgehen brauchte sie Tänzer, die nicht einer idealen Körpernorm entsprachen und daher auch nicht das klassische Tanzideal verkörperten oder verlangten. Sie mussten bereit sein, wegzugehen von der Schönheit, der idealen Unverwundbarkeit und bereit sein, sich auch als die Menschen und Typen, die sie sind, auf die Bühne zu stellen, Sprache zu verwenden, Mimik zu zeigen, Schwäche zu demonstrieren. In einem Alter, in dem klassische Tänzer nicht mehr auf der Bühne gefragt sind, tanzten Bauschs Ensemblemitglieder immer noch. Sie äußerte einmal, dass sie nicht so interessiert sei an Tänzern, die alles sofort „ganz toll“ machen. Sie bevorzuge die, die sich selbst vielleicht noch nicht so ganz kennen, denen sie vielleicht auch helfen könne, etwas Neues zu entdecken (Schulze-Reuber, s.o.). Das erforderte ein sehr enges, offenes und vertrauensvolles Verhältnis zu den Tänzern ihres Ensembles, von denen einige, wie Dominique Mercy, Jan Minarik, Jo Ann Endicott, Bernd Uwe Marszan und Ruth Amarante fast seit Beginn ihrer Laufbahn über viele Jahre hinweg mit ihr zusammenarbeiteten.

[Bearbeiten] Musik

Auch ihre Musikauswahl war eklektisch: Gershwin kam genau so zum Einsatz wie Purcell, Gluck, Tango, alte Schlager oder ein Kinderlied. Verwendet wurde, was der jeweiligen Szene diente, ihre Stimmung unterstrich oder, indem es sie unterlief, eine Bedeutungsebene hinzufügte.

[Bearbeiten] Bühnenbild

Ebenso wichtig war das Bühnenbild: Da der visuelle Eindruck dieser Art Theater nicht nur von Bewegung abhängt, musste das Bühnenbild das Nach-außen-Bringen des inneren Zustands unterstreichen, dem Zuschauer Zustände und Gefühle vermitteln und dem Ensemble den Raum bieten, in dem sich die psychologische Handlung entfalten konnte. Bauschs erster Bühnenbildner Rolf Borzik setzte bis zu seinem frühen Tod 1980 Maßstäbe mit seinen Bühnenräumen für ihre Aufführungen. Besonders auffällig war bei ihr die Verwendung von natürlichen Materialien: Wasser, Erde, Rasen, Zweige, Nelken, Torf oder trockene Blätter, mit denen der Tanzboden bedeckt war. Das Bühnenbild wurde immer zuletzt auf die Bühne gebracht, um den Ideenfindungsprozess der Tänzer nicht zu beeinflussen.

[Bearbeiten] Inhalte

Pina Bauschs Stücke handelten von sehr persönlichen und gleichzeitig universellen Themen, von Ängsten, Terror, Tod, Verlassenwerden, Liebe und Sehnsucht und dem Verhältnis zwischen den Geschlechtern. Kinderspiele wurden vorgeführt, Männer trugen Frauenkleider, aus Zärtlichkeiten wurde Gewalt und umgekehrt. Menschen prostituierten sich voreinander, um ein Gegenüber zu finden. Immer waren die gefundenen Bilder so ungewöhnlich wie möglich. Die Masken und Verhaltensweisen, die ein Mensch in der Gesellschaft zeigt, wurden grotesk aufs Korn genommen. Arien zeigen die unglückliche Liebesgeschichte zwischen einer Frau und einem Nilpferd. In Café Müller sind zwei Männer im Abendanzug ins Gespräch vertieft. Das „Gespräch“ besteht nicht darin, dass sie miteinander reden, sondern einer bläst Rauchringe in die Luft, während der andere aus einem Glas trinkt und das Getrunkene aus dem Mund übers Kinn rinnen lässt – Komik und Kommunikationslosigkeit zugleich. Das ausgeprägte Ringen mit der kalten Realität und Hoffnungslosigkeit, die ihre frühen Stücke auszeichneten, wichen im Lauf der Zeit nach Ansicht der Kritiker einer größeren Lebenslust (Schulze-Reuber, s.o.).

[Bearbeiten] Reaktionen des Publikums

Die Reaktionen auf Bauschs Tanztheater waren in den ersten Jahren gespalten. Einerseits bildete sich schnell eine feste Gruppe von Bewunderern am Wuppertaler Theater. Andererseits formierte sich bei den Traditionalisten erbitterter Widerstand, der von Buhrufen im Theater über tätliche Angriffe wie Anspucken bis zu nächtlichem Telefonterror reichte.[15] Bausch sprach später von einem Missverständnis, da es ihr nie um Provokation ging, sondern um Ehrlichkeit und Wahrheit.[16]

Pina Bausch verfolgte ihre choreografische Arbeit unbeirrt weiter und erlangte bis Anfang der 1980er Jahre mit einer durchgängig hohen Qualität und ihrem Mut zum künstlerischen Risiko Weltruhm. Das deutsche Tanztheater wurde ein äußerst erfolgreicher deutscher „Kulturexportartikel“ und wirkte sich weltweit auf das choreografische Schaffen aus.

[Bearbeiten] Privatleben

Kondolenz für Pina Bausch am Schauspielhaus in Wuppertal

Pina Bausch lebte und arbeitete mit ihrem Bühnenbildner Rolf Borzik, bis dieser im Jahr 1980 an Leukämie starb. Danach lebte sie mit Ronald Kay zusammen, chilenischer Dichter und Professor für Ästhetik und Literatur an der Universidad de Chile. Mit Kay bekam sie 1981 den Sohn Rolf-Salomon, den sie nach Borzik benannte. Bausch starb am 30. Juni 2009, fünf Tage nach einer Krebsdiagnose; achtzehn Tage nach der Uraufführung ihres letzten Stückes im Wuppertaler Opernhaus.[17] Sie wurde im engsten Familienkreis und den Mitgliedern des Ensembles auf dem evangelisch-reformierten Friedhof in Elberfeld-Varresbeck beerdigt. Eine offizielle Trauerfeier vom Land NRW und der Stadt Wuppertal soll zwischen Ende August und Anfang September folgen.[18]

[Bearbeiten] Sonstiges

Über mehrere Jahre hinweg bemühte sich der Filmemacher Wim Wenders um eine Dokumentation über Pina Bausch und ihr Ensemble. Schließlich gelang es ihm, den Drehbeginn auf September 2009 zu vereinbaren. Mit Hilfe der digitalen 3D-Technologie sollte den Zuschauern die Möglichkeit gegeben werden, sich unmittelbar zwischen den Tänzern zu fühlen. Wenders schrieb zu ihrem Tode ein Abschiedsgedicht.[19]

[Bearbeiten] Werke

  • 1973 Fritz
            Iphigenie auf Tauris
  • 1974 Zwei Krawatten
            Ich bring dich um die Ecke und Adagio – Fünf Lieder von Gustav Mahler
  • 1975 Orpheus und Eurydike
            Frühlingsopfer
  • 1976 Die sieben Todsünden (Libretto: Bertolt Brecht; Musik: Kurt Weill; Ballett mit Pantomime, Tanz und Gesang (Sopran und Männerquartett); Inhalt: Parabel über die Verlogenheit kleinbürgerlicher Doppelmoral; Musikstil: Spätromantik und Jazz; Genre: Parodie und Musical)
  • 1977 Blaubart – Beim Anhören einer Tonbandaufnahme von Béla Bartóks Oper „Herzog Blaubarts Burg
            Komm tanz mit mir
            Renate wandert aus
  • 1978 Er nimmt sie an der Hand und führt sie in sein Schloss, die anderen folgen
            Café Müller
            Kontakthof
  • 1979 Arien
            Keuschheitslegende
  • 1980 1980 – Ein Stück von Pina Bausch
             Bandoneon
  • 1982 Walzer
            Nelken
  • 1984 Auf dem Gebirge hat man ein Geschrei gehört
  • 1985 Two Cigarettes in the Dark
  • 1986 Viktor
  • 1987 Ahnen
  • 1989 Palermo Palermo
  • 1991 Tanzabend II
  • 1993 Das Stück mit dem Schiff
  • 1994 Ein Trauerspiel
  • 1995 Danzón
  • 1996 Nur Du
  • 1997 Der Fensterputzer
  • 1998 Masurca Fogo
  • 1999 O Dido
  • 2000 Wiesenland
            Kontakthof – Mit Damen und Herren ab 65
  • 2001 Água
  • 2002 Für die Kinder von gestern, heute und morgen
  • 2003 Nefés
  • 2004 Ten Chi
  • 2005 Rough Cut
  • 2006 Vollmond
  • 2007 Bamboo Blues
  • 2008 Sweet Mambo
            Kontakthof – Mit Teenagern ab 14 [20]
  • 2009 Neues Stück [21]

[Bearbeiten] Preise und Ehrungen

– Auszug –

[Bearbeiten] Literatur

– Auszug –

  • Leonetta Bentivoglio: Pina Bausch oder Die Kunst, über Nelken zu tanzen. Suhrkamp, Frankfurt a.M. 2007, 180 S., zahlreiche farbige Fotos, ISBN 978-3-518-45859-4
  • Guy Delahaye: Pina Bausch. Edition Braus im Wachter-Verlag, 2007, ISBN 978-3-89904-285-6, Fotoband
  • Jo Ann Endicott: Ich bin eine anständige Frau! Suhrkamp, Frankfurt a.M. 1999, 120 S., ISBN 3-518-39502-5, (Endicotts humorvolles Arbeitsjournal ist eine Hommage an Bausch. Sie war eine ihrer wichtigsten, immer noch aktiven Tänzerinnen.)
  • Jo Ann Endicott: Warten auf Pina. Aufzeichnungen einer Tänzerin. Henschel, Berlin 2009, 128 S., ISBN 978-3-89487-631-9, (Zweites Journal von Endicott über ihre Arbeit mit Pina Bausch als deren Tänzerin, Assistentin und Probenleiterin)
  • Ciane Fernandes: Pina Bausch and the Wuppertal Dance Theater. The Aesthetics of Repetition and Transformation. Lang, Frankfurt a.M. u.a. 2002, XX, 146 S., 9 s/w Abb., ISBN 0-8204-5251-3
  • Raimund Hoghe: Pina Bausch. Tanztheatergeschichten. Mit Fotos von Ulli Weiss. Suhrkamp, Frankfurt a.M. 1986, 163 S., zahlr. Ill., ISBN 3-518-37837-6
  • Ursula Kaufmann: Pina Bausch und das Tanztheater Wuppertal – Nur Du. Müller + Busmann, Wuppertal 1998, 160 S., überw. Ill., farb., ISBN 3-928766-34-1 (großformatige Fotos der Aufführungen von Iphigenie auf Tauris im Jahre 1974 bis Masurca Fogo 1998)
  • Ursula Kaufmann (Hrsg.): Pina Bausch und das Tanztheater Wuppertal. Dt. / Engl. Müller + Busmann, Wuppertal 2002, 168 S., ISBN 3-928766-53-8
  • Anne Linsel: Was Menschen bewegt. Vor 25 Jahren fing alles an: Pina Bausch, die Königin des modernen Tanzes, feiert im Oktober in Wuppertal Jubiläum. In: Süddeutsche Zeitung, Nr. 192, Samstag, 22. August 1998, S. III
  • Alessandro Martinez (Hrsg.): Sur le traces de Pina Bausch. Tracing Pina Bausch's Footsteps. Ubulibri, Milano 2002, 430 S., ISBN 88-901014-0-7, Dokumentation des 7. Europäischen Theaterpreises (1999)
  • Leonore Mau: Ensemble. Pina Bausch, das Tanztheater Wuppertal. Portraits. Ed. Diá, St. Gallen 1988, S. 126, überw. Ill.
  • Meike Nordmeyer und Oliver Weckbrodt (Hrsg.): Pina Bausch – Ein Fest. Fotografien von Jochen Viehoff. Verlag Müller + Busmann, Wuppertal 2000, ISBN 3-928766-41-4
  • Jochen Schmidt: Pina Bausch. „Tanzen gegen die Angst“. Ullstein, Berlin 2002, 256 S., Ill., ISBN 3-548-60259-2
  • Rika Schulze-Reuber: Das Tanztheater Pina Bausch. Spiegel der Gesellschaft. Mit Fotografien von Jochen Viehoff. R. G. Fischer Verlag, Frankfurt a.M. 2005, 240 S., 62 s/w-Fotos, ISBN 978-3-8301-1147-4
  • Norbert Servos: Pina Bausch. Eine Legende, beinah. In: Die deutsche Bühne 1990, 61 (5), S. 8–11, Ill.
  • Norbert Servos: Pina Bausch: Tanztheater. Kieser, München 2003, ISBN 3-935456-05-0
  • Tanztheater Wuppertal - Pina Bausch - Fotokunst-Kalender 2010. Fotografiert von Ursula Kaufmann. DuMont Kalenderverlag, Düsseldorf 2009, ISBN 978-3-8320-1311-0
  • Walter Vogel: Pina. Quadriga, Berlin 2001, 175 S., ISBN 3-88679-360-5
  • Ulli Weiss: Setz dich hin und lächle. Tanztheater von Pina Bausch. Fotogr. von Ulli Weiss. Text: Ille Chamier. Prometheus, Köln 1979, 112 S., überw. Ill.

[Bearbeiten] Filmographie

Tanztheater lebt von der Bewegung, daher sind Filme das am ehesten angemessene Medium für dessen Beschreibung. Eine Mediathek würde daher am Besten dem allgemeinen Informationsbedarf darüber gerecht werden.

  • 1976: Le sacre du printemps. 36 Min. Regie: Pina Bausch und Pit Weyrich; Produktion: ZDF; Choreographie: Pina Bausch; Bühne und Kostüme: Rolf Borzik; Musik: Igor Strawinsky
    – Aufzeichnung einer Aufführung des Tanztheater Wuppertal
  • 1982: Was tun Pina Bausch und ihre Tänzer in Wuppertal? Buch und Regie: Klaus Wildenhahn, Deutschland, 115 Min.
    – Dokumentation der Probenarbeit der Choreographin und ihres Ensembles beim Stück „Walzer“ und die Darstellung der Umgebung und ihrer Bewohner in einer Industriestadt.
  • 1983: Eines Tages fragte mich Pina. Un jour Pina m'a demandé (Originaltitel), Frankreich, 57 Min. Erstsendung: 15. Dezember 1985, NDR, Regie: Chantal Akerman, Dokumentarfilm, Darsteller: Wuppertaler Tanztheater
    – Dokumentation einer Europatournee, auf der die Arbeitsatmosphäre mit Vorbereitungen, Proben und Szenen eingefangen wird. Diese Dokumentation gilt als die gelungenste Würdigung von Bauschs Œuvre, es ist eine Begegnung zweier geistes- und seelenverwandter Künstlerinnen.
  • 1983: Schnappschuß. Regie: Clemens Kuby; Produktion: Kuby Film TV; Dokumentarfilm mit Pina Bausch und Ariane Mnouchkine. BR Deutschland
  • 1983: Fellinis Schiff der Träume. E la nave va. (Originaltitel). Frankreich, Italien 132 Min. Regie: Federico Fellini; Spielfilm; Pina Bausch als Principessa Lherimia
  • 1984: A Primer for Pina. Großbritannien, 30 Min. Drehbuch und Text: Susan Sontag; Produktion: Channel 4
    – Fernseh-Essay am Beispiel von Ausschnitten aus „Blaubart“, „Arien“, und „1980 – ein Stück von Pina Bausch“
  • 1986: Walzer. Ausschnitte aus dem gleichnamigen Stück. 60 Min., Verleih: L’Arche Editeur
    - Das 1982 uraufgeführte Stück - zwischen den Polen leben wollen und sterben müssen, Leben erzeugen und Leben vernichten - ließ erstmals offen auf der Bühne die charakteristische Arbeitsweise erkennen: ein Stück durch Fragen an die Tänzer/innen zu erarbeiten.
  • 1987: Café Müller. 50 Min. Regie und Choreographie: Pina Bausch; Bühne und Kostüme: Rolf Borzik; Musik: Henry Purcell; Produktion: NDR; Verleih: L'Arche Editeur
    – Aufzeichnung einer Aufführung des Tanztheater Wuppertal; Produktion: NDR; Verleih: L'Arche Editeur, 50 Min.
  • 1989: Die Klage der Kaiserin. BR Deutschland/Frankreich/Großbritannien, 95 Min. Regie und Drehbuch: Pina Bausch; Produktion: Wuppertaler Bühnen/ZDF/L'Arche Editeur/La Sept/Channel Four
    – wortlose Collage absurd inszenierter Szenen, die zwischen Komödie und Drama pendeln; das Absurde macht den Schwermut wieder leicht.
  • 1991: Auf der Suche nach Tanz. Das andere Theater der Pina Bausch. Deutschland, 29 Min. Regie: Patricia Corboud. Dokumentation; Portrait; Produktion: Trans Tel, Köln; mit Kommentaren von Pina Bausch und Analysen vom Tanzkritiker Jochen Schmidt anhand von Ausschnitten aus Arien, Kontakthof, Le Sacre de Printemps, Blaubart, Auf dem Gebirge hat man ein Geschrei gehört, Nelken, Bandoneon, Walzer, Palermo, Palermo, Die Klage der Kaiserin.
  • 1992: Un siècle de danse / Tanz im 20. Jahrhundert – de la danse libre à la Tanztheater / vom Freien Tanz zum Tanztheater; l'expressionisme allemand (3. Teil) Frankreich 1992; Dauer: 50 Min. 38. Regie: Sonia Schoonejans; Dokumentation; Produktion: La Sept u.v.a.;
    – zeigt die Entwicklung des modernen Tanzes in Deutschland am Beispiel der Choreographien von Rudolf von Laban, Mary Wigman, Kurt Jooss, Oskar Schlemmer, Hanya Holm, Dore Hoyer, Gret Palucca, Birgit Cullberg und Pina Bausch.
  • 1992: Probe Sacre. Regie: Detlef Erler, Frankreich, 45 Min., Verleih: L’Arche Editeur
    – Pina Bausch und Kyomi Ichida proben Le sacre du printemps im Januar 1987.
  • 1994: Pas de deux zwischen Indien und Europa: Pina Bausch. Regie: Anne Linsel
    – Dokumentation der Gastspiel-Reise des Wuppertaler Tanztheaters durch Indien.
  • 1995: Pinatz. Reverenz an Pina Bausch. Deutschland, 4 Min. Regie und Choreographie: Gert Weigelt.
    – Dieser Clip vom bekannten deutschen Tanzfotografen Gert Weigelt entstand als Auftragsarbeit für eine Tanzsendung beim ZDF.
  • 1994: Das hat nicht aufgehört, mein Tanzen. Buch und Regie: Eva-Elisabeth Fischer und Frieder Käsmann, Deutschland, 1994, 42 Min.
    – In einem langen Interview mit der Tanzkritikerin Eva-Elisabeth Fischer im Jahr 1992 in Venedig spricht Pina Bausch über sich als Tänzerin und Choreographin; Probenmitschnitte und Aufführungssequenzen u. a. aus „1980 - ein Stück von Pina Bausch“, „Viktor“, Ein „Trauerspiel“.
  • 1995: Bandoneón. Pina Bausch en Buenos Aires. Argentinien, 45 Min.; Regie: Milos Deretich, Gabriela Schmidt, Gabriela Massuh; Produktion: Goethe-Institut Buenos Aires, Musik: Astor Piazzolla
  • 1998: Das Tanztheater der Pina Bausch. 25 Jahre Tanztheater Wuppertal. Regie: Christiane Gibiec, Deutschland, 43 Min., Produktion: WDR, Goethe-Institut
    – Dokumentiert wird die Arbeit zu dem Stück „Der Fensterputzer“ bei Proben in Hongkong. Anlässlich des 25-jährigen Bühnenjubiläums werden auch Ausschnitte gezeigt u.a. aus den Stücken Fritz (1974), Le sacre du printemps (1975), Komm, tanz mit mir (1977), Café Müller (1978), Walzer (1982), Danzón (1995), Nur du (1996).
  • 2002: Damen und Herren ab 65. Deutschland, 70 Min., Buch, Regie, Produktion: Lilo Mangelsdorff, Dokumentarfilm
    – Dokumentation der Probenarbeit von Laientänzern ab 65 Jahren beim Stück „Kontakthof“ in Wuppertal.
  • 2002: Sprich mit ihr. Hable con ella (Originaltitel). Spanien, 115 Min., Regie und Drehbuch (= Oscar): Pedro Almodóvar; Gastauftritt des Wuppertaler Ensembles zum Filmbeginn mit Café Müller und am Ende mit Masurca Fogo
  • 2003: Coffee with Pina. Regie: Lee Yanor, Israel, 17 Min., deutsch und englisch, 2005 mit Tanzszenen aus Aguá und Rought Cut erweitert auf 52 Min.
    – Eine Begegnung mit der weltberühmten Choreographin aus Wuppertal.
  • 2006: Pina Bausch. Buch und Regie: Anne Linsel, Produktion: WDR, arte, 43 Min., Inhaltsangabe von arte
  • 2008: Orpheus und Eurydike. Opernaufführung (Opéra Garnier), Frankreich, 110 Min., Regie: Vincent Bataillon, Dirigent: Thomas Hengelbrock, Produktion: arte France, Inhaltsangabe von arte, Interview mit Pina Bausch zur Oper, 3:54 Min.

[Bearbeiten] Einzelne Ensembletänzer

– in Auswahl –

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Pina Bausch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Porträts

Besprechungen & Werkschau

Videos

Bilder

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. In: Jochen Schmidt: Pina Bausch. „Tanzen gegen die Angst“. Ullstein, Berlin 2002, ISBN 3-548-60259-2, S. 27
    Nach Angaben der WAZ lautet ihr Name auf dem Taufschein Philippina Bausch, in: Gudrun Norbisrath: „Die Welt ist ärmer ohne Pina Bausch“, WAZ, 1. Juli 2009
  2. „Pina Bausch brach mit den Traditionen und erfand das Tanztheater.“ In: „Was bleibt ist Tanztheater in seiner reinen Form“, Die Zeit, 2. Juli 2009, Interview mit John Neumeier
    Vladimir Malakhov: „Pina Bausch hat unsere Generation und unsere Sehweise so geprägt wie kein anderer: Sie hat das Tanztheater in Deutschland erfunden, in Wuppertal!“ In: „Pina Bausch war unglaublich schön“, Die Welt, 1. Juli 2009
    Wim Wenders „erinnere [.] sich noch heute an diesen Augenblick der Rührung, des plötzlichen Weinens. In diesem Moment sei ihm eigentlich klar geworden - die Darbietung der Tänzer auf der Bühne, "das war nicht Theater, nicht Ballett, nicht Oper", das sei etwas völlig anderes gewesen: "Bausch ist die Erfinderin einer neuen Art", sagt Wenders.“ In: „Goethe-Preis. Frankfurt würdigt Pina Bausch“, Frankfurter Rundschau, 28. August 2008
  3. So etwa Jochen Schmidt: „Ihre Themen, hat Pina Bausch einige Zeit vorher gesagt, blieben im Grunde immer gleich; nur die Farben der Gemütszustände wie auch der Stücke wechselten. Liebe und Angst, Einsamkeit und Sehnsucht, Zärtlichkeit und körperliche Gewalt werden in neuen Mustern szenisch aufgefaltet.“ In: Jochen Schmidt: Pina Bausch. „Tanzen gegen die Angst“. Ullstein, Berlin 2002, ISBN 3-548-60259-2, S.  115
    Christian Spuck: „Ihr Werk ist beseelt von einer Menschlichkeit und Aufrichtigkeit, die mich unendlich tief berührt hat.“ In: „Die Erneuerin des Tanztheaters ist tot“, dpa / Berliner Zeitung, 1. Juli 2009
  4. Siehe hierzu die Zitate aus Nachrufen: „Reaktionen. Pina Bausch: Picasso des Tanzes“, Der Tagesspiegel, 2. Juli 2009
  5. „Produktionsrecherche Tanztheater Wuppertal, Pina Bausch in Kalkutta und Kerala“, Goethe-Institut Kolkata, 2006
  6. Petra Roggel: „Provokateurin wider Willen: Zum Tod Pina Bauschs“, Goethe-Institut, 3. Juli 2009
  7. In: Jochen Schmidt: Pina Bausch. „Tanzen gegen die Angst“. Ullstein, Berlin 2002, ISBN 3-548-60259-2, S. 216
  8. „Pina Bausch“, The Daily Telegraph, 1. Juli 2009
  9. ebd., S. 216f. Zitat Pina Bausch: „Wenn unser Reisen nicht wäre und was alles passiert - was mir alles passiert ist -, dann wäre ich nicht mehr in Wuppertal.“
  10. Lothar Schmidt-Mühlisch: „Der Anfang bin ich“, Die Welt, 5. Mai 2000, Interview mit Pina Bausch
  11. Jochen Schmidt: „Pina Bausch ist tot. Der einzige deutsche Weltstar in den darstellenden Künsten“, tanznetz.de, 1. Juli 2009
  12. „Pina Bausch wird postum ausgezeichnet“, ddp / WAZ, 1. Juli 2009
  13. Cloud Gate Dance Theatre, englische Wikipedia
  14. Video: „Trauer um Pina Bausch“, 3sat, 1. Juli 2009, 5:06 Min.
    Lin Hwai-min war auch beim Tanzfestival 2008 in Wuppertal eingeladen: Cloud Gate Dance Theatre of Taiwan.
  15. Siehe z.B. Jochen Schmidt: Tanztheater in Deutschland, 1992
  16. In: Pina Bausch. Film-Dokumentation, Deutschland, 2006, 43 Min., Buch und Regie: Anne Linsel, Produktion: Tag/Traum-Produktion, WDR, arte, Inhaltsangabe von arte
  17. „Ein Stück von Pina Bausch. Uraufführung 2009“, Pina Bausch. Tanztheater Wuppertal
  18. „Pina Bausch wurde in aller Stille beigesetzt“, Westdeutsche Zeitung, 8. Juli 20009
  19. „Pina Bausch gestorben“, tagesschau.de, 30. Juni 2009
    „Wim Wenders: Pina Bausch Is Dead“, The Guardian, 1. Juli 2009, Abschiedsgedicht von Wim Wenders (englisch)
  20. Fest mit Pina - Internationales Tanzfestival 2008 - Programm, Stand: 25. September 2008
  21. Ulrich Fischer: „Kontraste prägen Pina Bauschs neues Tanzstück“, dpa / Rhein-Zeitung, 13. Juni 2009
  22. „Ehrung: Pablo-Neruda-Medaille für Pina Bausch“, Tagesspiegel, 15. Januar 2007
  23. „Kyoto-Preis 2007 für Pina Bausch“, dpa / Kölner Stadt-Anzeiger, 8. Juni 2007
  24. „Pina Bausch mit Goldenem Löwen geehrt“, dpa / Frankfurter Rundschau, 21. Juni 2007
  25. „Festakt im Schauspielhaus: Pina Bausch ist Wuppertaler Ehrenbürgerin“, Westdeutsche Zeitung, 27. April 2008
  26. Rudolf Hermes: „Auszeichnung. Eine Choreografin der Extreme“, WAZ, 30. November 2008
  27. Pressemitteilung des Japanischen Generalkonsulats, 9. September 2008, PDF
  28. „Theaterpreis "Faust" für Pina Bausch“, Spiegel online, 1. Juli 2009
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