Seebach (Baden)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Seebach
Seebach (Baden)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Seebach hervorgehoben
48.5766666666678.1761111111111602Koordinaten: 48° 35′ N, 8° 11′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Freiburg
Landkreis: Ortenaukreis
Höhe: 602 m ü. NHN
Fläche: 19,05 km²
Einwohner: 1392 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 73 Einwohner je km²
Postleitzahl: 77889
Vorwahl: 07842
Kfz-Kennzeichen: OG, KEL, LR, WOL
Gemeindeschlüssel: 08 3 17 126
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Ruhesteinstraße 21
77889 Seebach
Webpräsenz: www.seebach.de
Bürgermeister: Reinhard Schmälzle
Lage der Gemeinde Seebach im Ortenaukreis
Ill (Elsass) Ill (Elsass) Frankreich Landkreis Rastatt Baden-Baden Landkreis Calw Landkreis Emmendingen Landkreis Freudenstadt Rheinau (Baden) Lauf (Baden) Sasbach Landkreis Rastatt Landkreis Rottweil Schwarzwald-Baar-Kreis Achern Achern Achern Appenweier Bad Peterstal-Griesbach Berghaupten Biberach (Baden) Durbach Ettenheim Fischerbach Friesenheim (Baden) Gengenbach Gutach (Schwarzwaldbahn) Haslach im Kinzigtal Hausach Hofstetten (Baden) Hohberg Hornberg Kappel-Grafenhausen Kappel-Grafenhausen Kappelrodeck Willstätt Kehl Kehl Kippenheim Kippenheim Kippenheim Lahr/Schwarzwald Lauf (Baden) Lauf (Baden) Lautenbach (Ortenaukreis) Mahlberg Mahlberg Mahlberg Meißenheim Mühlenbach (Schwarzwald) Neuried (Baden) Nordrach Oberharmersbach Oberkirch (Baden) Oberkirch (Baden) Oberkirch (Baden) Oberkirch (Baden) Oberwolfach Offenburg Ohlsbach Oppenau Ortenberg (Baden) Ottenhöfen im Schwarzwald Renchen Renchen Ringsheim Ringsheim Rust (Baden) Rheinau (Baden) Rheinau (Baden) Rheinau (gemeindefreies Gebiet) Sasbach Sasbach Sasbach Sasbachwalden Schuttertal Schutterwald Schwanau Seebach (Baden) Seelbach (Schutter) Steinach (Ortenaukreis) Willstätt Willstätt Wolfach Zell am Harmersbach RheinKarte
Über dieses Bild

Seebach ist eine Gemeinde in Baden-Württemberg und gehört zum Ortenaukreis.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Der staatlich anerkannte Luftkurort Seebach liegt im Nordschwarzwald im oberen Achertal. Die Acher entspringt auf der Gemarkung von Seebach. Das Gemeindegebiet erstreckt sich von 400 Meter Höhe bis zum Gipfel der Hornisgrinde in 1164 Meter über NN. Mehr als 75 Prozent der Gemeindefläche ist mit Wald bedeckt.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Die Gemeinde grenzt im Norden an Sasbachwalden, im Osten an Baiersbronn im Landkreis Freudenstadt, im Süden an Ottenhöfen und im Westen an Kappelrodeck.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Eine Gemeindegliederung im rechtlichen Sinne gibt es nicht. Zur Gemeinde Seebach gehören die Zinken Achert, Bosenstein, Busterbach, Geisdörfle, Grimmerswald, Hinterseebach, Koppenhöfen, Legelsau, Maisental, Markteich, Scherzenteich, Schwarzenbach, Schwarzenkopf, Silbergründle, Tannenteich und Wildenberg, die Höfe Aufs Deckershof, Bohnertshöfe, Hubershof, Knappenhöfen und Schnurrenhof, die Wohnplätze Darmstädterhütte, Mummelsee und Wolfsbrunnen und der Ort Vorderseebach. Im Gemeindegebiet liegen die abgegangenen Ortschaften Illerhöfe (möglicherweise aber auch umbenannt) und Lenderswald.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Das oberen Achertal wurde wohl im 12. Jahrhundert besiedelt, einzelne Gehöfte wurden seit dem 13. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Bedingt durch die teilweise extrem steilen Hanglagen war Landwirtschaft nur im engen Achertal und einigen Seitentälern möglich. So hat Seebach seinen Charakter als Streusiedlung bis ins 20. Jahrhundert hinein bewahren können. Zu einer politisch selbständigen Kommune wurde der Ort erst im Jahr 1818.

Seebach gehörte lange zum Landkreis Bühl, mit dessen südlichem Teil es 1973 an den neuen Ortenaukreis kam.

Religionen[Bearbeiten]

Seebach, das vorwiegend römisch-katholisch geprägt ist, gehörte früher zur Pfarrei in Ottenhöfen. 1924 wurde eine eigene Kirche geweiht und 1932 wurde Seebach auch kirchlich zu einer eigenständigen Gemeinde.

Politik[Bearbeiten]

Die Gemeinde gehört dem Gemeindeverwaltungsverband Kappelrodeck an.

Gemeinderat[Bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 brachte bei einer Wahlbeteiligung von 65,2 % folgendes Ergebnis:

4
2
4
Von 10 Sitzen entfallen auf:
Kommunalwahl 2014
 %
50
40
30
20
10
0
40,8 %
40,1 %
19,2 %

Bürgermeister[Bearbeiten]

  • 1818–1823 Franz Michael Wiegant (Vogt)
  • 1824–1831 Lorenz Hock (Vogt)
  • 1831–1835 Johann Schnurr
  • 1835–1851 Andreas Maier
  • 1851–1861 Leonhard Bürk
  • 1861–1882 Josef Schneider
  • 1882–1909 Lorenz Maier
  • 1909–1933 Josue Bruder
  • 1933–1934 Wilhelm Schnurr
  • 1934–1945 Friedolin Knapp
  • 1945–1969 Karl Sackmann
  • 1969–1993 Gerhard Bär
  • seit 1993 Reinhard Schmälzle

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: In Silber auf grünem Dreiberg eine Tanne in natürlicher Farbe.

Partnerschaften[Bearbeiten]

Seebach unterhält seit 1967 partnerschaftliche Beziehungen zu Ottrott im Elsass in Frankreich.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Naturdenkmäler[Bearbeiten]

Auf dem Gebiet der Gemeinde Seebach liegt direkt an der Schwarzwaldhochstraße der Mummelsee auf über eintausend Metern Höhe.

Justiz[Bearbeiten]

Seebach gehört zum Bezirk des Amtsgerichts Achern.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten]

Seebach verfügt über eine eigene Grundschule. Außerdem gibt es einen Kindergarten im Ort.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2. S. 347–348
  3. Webpräsenz des Schaubergwerks

Weblinks[Bearbeiten]

Webpräsenz des historischen Silberbergwerks: Bergwerk Silbergründle, Seebach

 Commons: Seebach (Baden) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien