Hofstetten (Baden)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Hofstetten
Hofstetten (Baden)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hofstetten hervorgehoben
48.2580555555568.0658333333333259Koordinaten: 48° 15′ N, 8° 4′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Freiburg
Landkreis: Ortenaukreis
Höhe: 259 m ü. NHN
Fläche: 18,15 km²
Einwohner: 1677 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 92 Einwohner je km²
Postleitzahl: 77716
Vorwahl: 07832
Kfz-Kennzeichen: OG, KEL, LR, WOL
Gemeindeschlüssel: 08 3 17 046
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 5
77716 Hofstetten
Webpräsenz: www.hofstetten-schwarzwald.de
Bürgermeister: Henry Heller
Lage der Gemeinde Hofstetten im Ortenaukreis
Ill (Elsass) Ill (Elsass) Frankreich Landkreis Rastatt Baden-Baden Landkreis Calw Landkreis Emmendingen Landkreis Freudenstadt Rheinau (Baden) Lauf (Baden) Sasbach Landkreis Rastatt Landkreis Rottweil Schwarzwald-Baar-Kreis Achern Achern Achern Appenweier Bad Peterstal-Griesbach Berghaupten Biberach (Baden) Durbach Ettenheim Fischerbach Friesenheim (Baden) Gengenbach Gutach (Schwarzwaldbahn) Haslach im Kinzigtal Hausach Hofstetten (Baden) Hohberg Hornberg Kappel-Grafenhausen Kappel-Grafenhausen Kappelrodeck Willstätt Kehl Kehl Kippenheim Kippenheim Kippenheim Lahr/Schwarzwald Lauf (Baden) Lauf (Baden) Lautenbach (Ortenaukreis) Mahlberg Mahlberg Mahlberg Meißenheim Mühlenbach (Schwarzwald) Neuried (Baden) Nordrach Oberharmersbach Oberkirch (Baden) Oberkirch (Baden) Oberkirch (Baden) Oberkirch (Baden) Oberwolfach Offenburg Ohlsbach Oppenau Ortenberg (Baden) Ottenhöfen im Schwarzwald Renchen Renchen Ringsheim Ringsheim Rust (Baden) Rheinau (Baden) Rheinau (Baden) Rheinau (gemeindefreies Gebiet) Sasbach Sasbach Sasbach Sasbachwalden Schuttertal Schutterwald Schwanau Seebach (Baden) Seelbach (Schutter) Steinach (Ortenaukreis) Willstätt Willstätt Wolfach Zell am Harmersbach RheinKarte
Über dieses Bild

Hofstetten ist eine Gemeinde in Baden-Württemberg und gehört zum Ortenaukreis.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Der staatlich anerkannte Erholungsort Hofstetten liegt im mittleren Schwarzwald zwischen 250 und 726 Meter Höhe in einem Seitental des Kinzigtals in ruhiger Lage etwas abseits der Bundesstraße 33. Knapp zwei Drittel der Gemeindefläche ist bewaldet.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Die Gemeinde grenzt im Norden an die Stadt Haslach im Kinzigtal, im Osten an Mühlenbach, im Süden an die Stadt Elzach und Biederbach, beide im Landkreis Emmendingen, sowie im Westen an Schuttertal und Steinach.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Zur Gemeinde Hofstetten gehören das Dorf Hofstetten, der Weiler Mittelweiler, die Zinken Salmensbach und Ullerst, die Höfe Altersbach, Breitebene, Mattenmühle, Schneiben(Schneit)hof, Tochtermannsberg und die Wohnplätze Am weißen Brunnen, Biereck, Halden, Ho(c)hmunde und Lachen.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Hofstetten wurde erstmals 1353 urkundlich erwähnt. Es unterstand damals den Grafen von Fürstenberg. Dort gehörte es seit dem 16. Jahrhundert zum Obervogteiamt Haslach. 1806 fiel der Ort an das Großherzogtum Baden, wo es zunächst weiter zum nun Bezirksamt Haslach genannten Amt gehörte. Bei dessen Auflösung 1857 kam Hofstetten an das Bezirksamt Wolfach, das 1939 zum Landkreis Wolfach umfirmierte. Seit 1973 gehört der Ort zum neugebildeten Ortenaukreis
Siehe auch: Ruine Heidburg

Religionen[Bearbeiten]

Da die Reformation an Hofstetten vorbeiging, ist der Ort auch heute noch vorwiegend römisch-katholisch geprägt.

Politik[Bearbeiten]

Die Gemeinde ist Mitglied der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Haslach im Kinzigtal.

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Hofstetten hat 10 Mitglieder. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 führte zu folgendem vorläufigen Ergebnis[3]. Das amtliche Endergebnis wird vom Statistischen Landesamt gegen Ende des Jahres bekannt gegeben. Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.

Parteien und Wählergemeinschaften %
2014
Sitze
2014
%
2009
Sitze
2009
Kommunalwahl 2014
 %
60
50
40
30
20
10
0
56,4 %
43,6 %
Gewinne/Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
   2
   0
  -2
  -4
+1,7 %p
-1,7 %p
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 56,4 6 54,7 6
FWG Freie Wählergemeinschaft 43,6 4 45,3 4
gesamt 100,0 10 100,0 10
Wahlbeteiligung 66,8 % 70,2 %

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „In Blau auf grünem Schildfuß eine silberne Kirche in Seitenansicht mit hinten angesetztem Turm mit Achtkantaufsatz“.

Die Kirche im heutigen Wappenschild zeigt die im Weinbrenner-Stil (s.u.) 1835 vollendete St.-Erhard-Pfarrkuratiekirche. Bereits 1685 zeigt ein Siegelbild in einem von einem Wolkenschnitt umgebenen Rundschild eine Kirche mit hinten an der Längsseite angefügtem Turm, ein weiteres Siegelbild von 1715 in ähnlich umrahmtem Barockschild ein Haus mit einem an der rechten Ecke vorspringenden Mauerwerk. Der umlaufende Wolkenschnitt erinnert an die ehemalige Zugehörigkeit zu den fürstenbergischen Landen bis 1806. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts zeit das Siegel der Gemeinde eine Kirche (die 1835 vollendete "St.-Erhard-Kirche") mit dem Turm hinten auf einem Grasboden. 1906 wurde das Bild in einen Schild gestellt und in jüngerer Zeit präzisiert.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Katholische Kirche in Hofstetten
  • St. Erhard, kath. Pfarrkuratiekirche im Weinbrenner-Stil, erbaut 1833-1835 von Baurat Hans Voß mit seltenem achteckigen Glockenturmoberteil (Aufsatz) und Turmhelm auf quadratischem Unterbau, bei badischen klassizistischen Kirchen nur noch in St. Johannes Baptist in Oppenau (erbaut von F. Weinbrenners Neffen Johann Ludwig Weinbrenner) zu finden. Der quadratische Glockenturm durchschneidet symmetrisch die Vorderseite des Langhauses und trägt den Haupteingang. Diese Kirche ist seit der Mitte des 19. Jahrhunderts im Ortswappen vertreten.
  • Hansjakobkapelle: Grablege des Pfarrers, Schriftstellers und Politikers Heinrich Hansjakob.
  • Gasthof zu den „Drei Schneeballen“ seit dem Jahre 1493

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Die Haupterwerbsquellen sind die Landwirtschaft und der Tourismus. Es gibt in der kleinen Gemeinde noch etwa 20 landwirtschaftliche Haupterwerbsbetriebe und doppelt so viele Nebenerwerbsbetriebe.

Bildung[Bearbeiten]

In Hofstetten gibt es eine Grund- und Hauptschule. Alle weiterführenden Schulen befinden sich in den nahen Städten Haslach und Hausach.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2. S. 332–333
  3. Vorläufiges Wahlergebnis des Statistischen Landesamts

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hofstetten (Baden) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien