Tafel (Organisation)

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Tafel ist die Bezeichnung für eine gemeinnützige Hilfsorganisation, die Lebensmittel, die im Wirtschaftskreislauf nicht mehr verwendet und ansonsten vernichtet würden, an Bedürftige verteilt oder gegen geringes Entgelt abgibt. In Deutschland sind ein Drittel davon Kinder und Jugendliche. Hier sind Tafeln seit 1993 aktiv. In zahlreichen anderen europäischen Ländern existieren vergleichbare Initiativen (Food Banks). Tafeln sind in Deutschland im „Bundesverband der deutschen Tafeln“ organisiert und zumeist auf der Ebene der Kommunen aktiv. Sie heißen deshalb z.B. Berliner Tafel, Hamburger Tafel oder Hannoversche Tafel.[1] Der Name „Tafel“ ist als eingetragenes Markenzeichen rechtlich geschützt.[2]

Geschichte und Entwicklung der Tafeln in Deutschland[Bearbeiten]

Die Ausgabestelle der Uetersener Tafel

Die im Bundesverband Deutsche Tafel e.V. organisierten Tafeln sind – gemessen an den etablierten Verbänden der freien Wohlfahrtspflege wie etwa der Arbeiterwohlfahrt und der Caritas – eher neue Akteure im Bereich der sozialen Arbeit. Die erste deutsche Tafel wurde 1993 in Berlin durch Sabine Werth und ihrer Initiativgruppe Berliner Frauen e. V. gegründet und organisiert, nach deren Vorbild weitere Tafeln zunächst in den großen deutschen Städten entstanden. Inzwischen (Stand Oktober 2011) gibt es in der Bundesrepublik über 900 Tafeln, die in der Regel mit ehrenamtlichen Helfern verwertbare Lebensmittel einsammeln, die der Handel oder Hersteller als unverkäuflich aussortierten. Dabei handelt es sich um Produkte, die nach eigenen Angaben „kurz vor Ende des Mindesthaltbarkeitsdatums“ (MHD)[3] stehen. In der Praxis erfolgt allerdings auch die Ausgabe abgelaufener Lebensmittel,[4] wobei die Tafeln in dieser Frage von den jeweiligen Vorgaben der örtlichen Veterinärämtern abhängig sind.[5][6] Des Weiteren enthält das Warenangebot Lebensmittel, die aus Überproduktionen stammen oder deren Verpackung beschädigt ist.[7] Die Menge der gelieferten Waren an die Tafeln (etwa 100.000 Tonnen im Jahr) machen hierbei im Vergleich zur Menge der insgesamt im Müll entsorgten Lebensmittel einen relativ geringen Teil aus.[8]

Diese Waren – in geringerem Umfang auch Non-Food-Artikel des täglichen Bedarfs – gelangen über mehr als 3.000 Ausgabestellen in sozialen Einrichtungen oder Tafel-Läden an Bedürftige. Die Abgabe erfolgt kostenlos oder gegen einen symbolischen Betrag. Als Empfänger der Spenden gelten Bezieher von Hartz IV oder von Sozialhilfe, die sich mitunter ausweisen müssen. Die Finanzierung der Tafel-Arbeit läuft ausschließlich über Mitglieder, Sponsoren und Spender. Als privat organisierte Initiativen erhalten die Tafeln keine Mittel von Bund oder Ländern, mitunter jedoch von Kommunen. Indirekt profitieren sie von Zahlungen der Europäischen Union an Lebensmittelbanken (siehe unten).

Die Idee der Tafeln stammt aus Amerika: 1963 hatte John van Hengel in Phoenix/Arizona die erste Food Bank gegründet – ein großes Lagerhaus vor allem für längerfristig lagerfähige Lebensmittelspenden. 1983 nahm in New York die Organisation City Harvest ihre Arbeit auf.

Der Großteil der deutschen Tafeln hat sich 1995 unter Vermittlung der Stiftunglife[9] im Bundesverband Deutsche Tafel e. V. zusammengeschlossen. Entsprechend den Grundsätzen des Bundesverbandes sind Tafeleinrichtungen überkonfessionell, stehen keiner Partei nahe, treten nicht in Konkurrenz miteinander (Gebietsschutz) und helfen möglichst vielen Menschen, die es brauchen. Der Verwaltungssitz des Bundesverbandes ist Berlin-Kreuzberg (Dudenstraße 10).

Seitdem gibt es einmal jährlich das Bundestafeltreffen jeweils in einer anderen deutschen Stadt, das als Mitgliederversammlung aller regionalen Tafel-Vereine ausgerichtet wird. Darüber hinaus können hier Erfahrungen ausgetauscht, prinzipielle Fragen diskutiert sowie Kontakte mit Sponsoren und Dienstleistern hergestellt werden.[10]

Ein Fahrzeug der Hamburger Tafel

Versorgungsorganisation[Bearbeiten]

Die Tafeln versorgten zum Stand 2009 bundesweit ca. 1,5 Mio. Personen[11] im Schnitt einmal pro Woche mit 3,4 Kilogramm Lebensmitteln. Die Tafeln können und wollen dabei keine Vollversorgung bieten - verteilt werden nur gespendete Waren, von denen viele nur sporadisch zur Verfügung stehen. Mit über 50.000 ehrenamtlichen Helfern gelten die Tafeln in Deutschland als eine der größten sozialen Bewegungen der heutigen Zeit.

Als Beispiele seien hier die Zwickauer Tafel (2005 sammelten insgesamt 39 ehrenamtliche Helfer mit zwei Fahrzeugen von 74 Betrieben je Monat ca. 30 Tonnen Nahrungsmittel, die portioniert und verteilt werden) und die Berliner Tafel genannt (im Jahr 2009 wurden mit den eingesammelten Spenden 300 soziale Einrichtungen sowie 45 kirchliche Ausgabestellen beliefert). Damit konnten pro Monat durchschnittlich 125.000 Menschen versorgt werden.[12]

Neben der Verteilung von Nahrungsmitteln zur Selbstversorgung zuhause unterhalten 17 Prozent der Tafeln Suppenküchen. Im Einzelfall werden weitere Hilfen angeboten wie die Abgabe gebrauchter Bekleidung, gebrauchten Spielzeugs, Schulranzen, sogar Kochkurse werden angeboten. Ein Viertel der Bedürftigen, die zu den Tafeln kommen, sind Kinder und Jugendliche. Viele Tafeln organisieren daher inzwischen spezielle Kinder- und Jugendprojekte wie kostenlose Schulspeisung, Kindercafés, Hausaufgabenhilfe, finanzielle Unterstützung bei Klassenfahrten, Weihnachtsfeiern für bedürftige Kinder.

Ein relativ neuer Trend besteht darin, dass in Universitätsstädten vermehrt Studierende auf das Angebot der dortigen Tafeln zurückgreifen. Das ist dadurch möglich, dass viele Studierenden aufgrund ihres geringen aktuellen Einkommens als „bedürftig“ gelten.[13]

Die Zahl der Tafeln in Deutschland ist in den letzten Jahren stark gewachsen:

Aktion Laib und Seele im Rahmen der Berliner Tafel, hier im Ortsteil Berlin-Fennpfuhl
Jahr Anzahl der Tafeln Jahr Anzahl der Tafeln
1994 004 2004 400
1995 035 2005 540
1996 070 2006 657
1997 090 2007 749
1998 100 2008 808
1999 210 2009 861[14]
2000 270 2010 ca. 870[15]
2001 300 2011 ca. 890[16]
2002 310 2012 906
2003 320 2013 ca. 916[17]

2006 war ein großer Teil der abgabebereiten Supermärkte, Großmärkte, Bäckereien und Metzgereien erfasst - so dass neue Tafeln speziell in ländlichen Gebieten, wo es nur noch wenige Einzelhandelsbetriebe gibt, kaum noch gegründet werden können.

Beim Aufbau der logistischen Struktur für die Sammlung und Verteilung der Lebensmittel leistete die Unternehmensberatung McKinsey Unterstützung im Rahmen eines pro-bono-Projekts[18].

Weiterentwicklung als Lebensmittelbanken?[Bearbeiten]

Um künftig weitere Lebensmittelspenden zu erschließen, denkt der Bundesverband der Tafeln über die Beteiligung an einem größeren System zum Abfluss von nicht benötigten Überschüssen und zur Einspeisung von EU-Lagerbeständen nach, das den Arbeitstitel „Food Bank“ (deutsch: Lebensmittelbank) trägt. Diese Lebensmittelüberschüsse gehen heute großenteils an den Tafeln und anderen Hilfsorganisationen vorbei. Im Raum Aachen hat sich 2005 unabhängig von der Tafel-Bewegung als erste deutsche Lebensmittelbank die „Lebensmittelbank AixEuregio Aachen“ gegründet,[19] die deutschlandweit überschüssige Lebensmittel vertreibt. An diesem und einem künftig geplanten Netz von drei bis vier Lebensmittelbanken wollen sich die Tafeln gegebenenfalls beteiligen. Sie selbst werden jedoch nach eigener Auskunft keine eigene Lebensmittelbank gründen.

Im europäischen Ausland gibt es bereits Lebensmittelbanken, die ähnliche Aufgaben wahrnehmen wie in Deutschland die Tafeln, nämlich Lebensmittel einsammeln und an soziale Institutionen abgeben. Seit 1980 kauft die Europäische Kommission Überschüsse aus der Agrarproduktion (Fleisch, Milch, Butter usw.) teils auf und stellt diese den Lebensmittelbanken in den verschiedenen Mitgliedsstaaten zur Verfügung.

Ähnliche Projekte[Bearbeiten]

Inzwischen existieren weitere Hilfsprojekte, die ebenfalls das Wort Tafel im Namen führen, sich jedoch nicht mit der Versorgung von Menschen mit Lebensmitteln befassen.

Tiertafel Deutschland[Bearbeiten]

Die Tiertafel Deutschland e.V. ist ein 2006 von Claudia Hollm gegründeter eingetragener Verein, welcher kostenlos Futter und Sachmittelspenden sowie Beratung für die Haustiere von Bedürftigen (in der Regel Leistungsempfänger nach SGB II bzw. SGB XII) organisiert. Bislang existieren Tiertafel-Ausgabestellen in den deutschen Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein sowie Thüringen. Weitere sind in Planung.

Die Tiertafel Deutschland e.V. hat mit der Tafel-Organisation, wie sie hier im Hauptartikel beschrieben wird, nichts zu tun: Sie distanziert sich ausdrücklich vom Geschäftsgebaren der Tafeln. „Noch Geld von denen zu verlangen, die sowieso nichts haben, ist schon ziemlich unverfroren“, so ein Vorstandsmitglied der Tiertafel Deutschland e.V.[20]

Deutschlandweit existieren noch andere Futterausgabeprojekte, die teilweise auch den Begriff "Tafel" als Namensbestandteil haben, aber mit den unter der Dachorganisation Tiertafel Deutschland e.V. stehenden sogenannten "Ausgabestellen" nicht verbunden sind (zum Beispiel: Osterholzer Tiertafel, Frankfurter TierTafel e.V. usw.).

Medikamententafel Deutschland[Bearbeiten]

In der ARD-Sendung Monitor im Februar 2010 wurde über eine neu gegründete Hilfsinitiative berichtet - die Medikamententafel. Diese bietet die Möglichkeit, verschreibungsfreie Arzneimittel wie Schmerztabletten, Salben u.ä., welche sich die ärmsten Bevölkerungsschichten nicht kaufen können, gegen einen geringen Betrag zu erwerben. Die unbeschädigten, original verpackten Medikamente stammen aus privaten Spenden.[21][22]

In Solingen gibt es ebenso seit 2010 die Medikamententafel.[23] Hier arbeitet die Tafel Solingen e.V. mit dem solimed Ärztenetzwerk zusammen im Projekt "Medizinische Hilfe Solingen". Viele hunderte Rezepte bzw. Patienten erhielten so die Medikamente zu Hälfte des Medikamentenpreis in der Apotheke.

Tafelähnliche Einrichtungen in anderen Ländern[Bearbeiten]

Frankreich[Bearbeiten]

In Frankreich gibt es seit 1985 die Organisation Les Restos du Cœur (umgangssprachlich für 'Restaurants des Herzens'). Im Winter 2012/13 hat die Organisation 960.000 Menschen geholfen und 130 Millionen Mahlzeitren ausgegeben; im Winter 2013/14 rechnet sie mit über 1 Million Menschen. 57 Prozent der Hilfesuchenden sind (Stand 2013) Arbeitslose. Die von RdC ausgegebenen Mittel stammen zu 30 % aus öffentlichen Kassen (auch EU) und zu etwa 70 Prozent von privaten Spendern.[24] In Frankreich ist die Arbeitslosigkeit seit Jahren höher als in Deutschland (siehe auch Eurokrise#Frankreich).

Island[Bearbeiten]

Island war 2007/2008 von einer Krise seines (damals großen) Bankensektors stark betroffen; die Auswirkungen dieser Krise hätten fast zu einem Staatsbankrott geführt. Die anschließende Wirtschaftskrise 2009/10 führte unter anderem zu Rückgängen im Tourismus. Der christliche Verein Missionarinnen der Nächstenliebe (Schwestern des Mutter-Teresa-Ordens) eröffnete 2007 in der Hauptstadt Reykjavík die erste Armenküche, in der zweimal wöchentlich ein kleiner Imbiss kostenlos ausgereicht wird. Die Küche basiert auf Spenden und richtet sich an Menschen, die sich nicht mehr regelmäßig mit Mahlzeiten versorgen können.[25]

Österreich[Bearbeiten]

Logo der Wiener Tafel

In Österreich gibt es seit 1999 die Wiener Tafel, einen unabhängiger Wohltätigkeitsverein mit Aufgaben wie die deutschen Tafeln. Sie betreibt selbst aber keine Ausspeisungsstellen, sondern verteilt die eingesammelten Lebensmittel an Armutsbetroffene über anerkannte Sozialeinrichtungen, die professionelle Beratung und Betreuung anbieten. Dazu finden sich im Internet Berichte wie „Umverteilung zum Vorteil aller“ oder „Versorgen statt entsorgen“.[26] Später kamen die Salzburger und mittlerweile auch die Pannonische Tafel im Burgenland hinzu.

In den letzten Jahren entstanden zudem Sozialmärkte, sowie die Arbeitsgemeinschaft für Sozialbetreuung (ARGE Sozial), in denen Mindestrentenempfänger oder Menschen mit kleinem Einkommen verbilligt Lebensmittel erwerben können oder gratis erhalten. Wie bei der deutschen Tafel stammen die Lebensmittel aus Spenden von Supermärkten oder von Sponsoren. Als Empfänger werden Personen genannt, die monatlich weniger als 700 bis 800 Euro zur Verfügung haben, beim ersten Besuch wird ein Einkommensnachweis verlangt. Die ARGE, von den Kommunen subventioniert, unterhält Tagesstätten zur Ausgabe und zur Bereitstellung warmer Mahlzeiten um 2 Euro pro Portion. Einige dieser Projekte bestehen seit den 1990er-Jahren.[27]

Die Caritas Wien der Erzdiözese Wien führt unter der Bezeichnung Le+O die Aktion Lebensmittelausgabe und Beratung durch. Hier werden entsprechend dem exakt nachzuweisenden Haushaltnettoeinkommen (beispielsweise ein Erwachsener weniger als 912 Euro) oder bei besonderen Notlagen personenbezogene Berechtigungskarten ausgegeben mit einer Gültigkeit für ein Jahr. In festgelegten Ausgabestellen kann damit einmal wöchentlich eine Lebensmittelspende für einen symbolischen Euro entgegengenommen werden.[28]

Die Region Vorarlberg organisiert (Stand 2009) in den Städten Bludenz, Feldkirch, Götzis, Dornbirn und Bregenz die Aktion Tischlein deck dich. Dabei werden wie bei den oben beschriebenen Tafeln bedürftige Personen, die im Besitz einer amtlichen Berechtigungskarte sind, durch ehrenamtliche Helfer mit Lebensmitteln aus Überproduktion und Spenden versorgt. Die Ausgabestellen heißen 'Busstation', weil ein Omnibus die Verteilung in den genannten Orten vornimmt.[29]

Die Statistik Austria gibt (Stand 2009) für Österreich eine Zahl von 1 Mio. Hilfsbedürftigen an, also Menschen, die an der Armutsgrenze leben. Etwa 25 Prozent von ihnen sind Kinder.[30]

Im Jahr 2010 erweiterte die Organisation Team Österreich ihre Aktivität um die Aktion Team Österreich Tafel.

Spanien[Bearbeiten]

Hier gibt es die Fundació Banc dels Aliments (dt. Lebensmittelbank), die wie die oben beschriebenen Tafeln als gemeinnützige Organisation mit ehrenamtlichen Helfern arbeitet und Bedürftige kostenlos mit Lebensmitteln versorgt. Die Nahrung, die in einer riesigen Halle auf dem Hafengelände von Barcelona zwischengelagert wird, kommt manchmal direkt von Herstellern, häufig aus Spendenaktionen von Firmen, auch aus Supermärkten. Auch mit EU-Geldern werden die Unbemittelten unterstützt. Ein Beispiel: die im Überfluss im Land wachsenden Pfirsiche werden von der EU zu Mostereien gebracht, die daraus Saft in speziell für die Lebensmittelbank hergestellte Flaschen abfüllt. Ein Verkauf ist nicht gestattet. In ganz Spanien gibt es Verteilstationen (Suppenküchen), allein in Barcelona wurden 2009 300 derartige Einrichtungen genannt. Diese konnten im Jahr 2009 7500 Tonnen Lebensmittel an 85.000 bedürftige Personen ausgeben.[31]

Schweiz[Bearbeiten]

In diesem zentraleuropäischen Land nimmt die Heilsarmee Aufgaben der Lebensmittelhilfe für Bedürftige wahr; zudem unterhält sie offene Teestuben, betreibt Kinderoasen, führt Lebensberatungen und christliche Veranstaltungen durch.[32] Zudem gibt es die Non-Profit-Organisation Tischlein deck dich, welche ebenfalls Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarfs direkt an armutsbetroffene Menschen in der Schweiz verteilt. Die Schweizer Tafel der «Stiftung Hoffnung für Menschen in Not» in Kerzers wurde 2001 nach dem amerikanischen Vorbild von „City Harvest“ und der „Berliner Tafel“ gegründet und ist in 11 Regionen der Schweiz tätig.

Weitere europäische Länder[Bearbeiten]

Die Metro Group engagiert sich seit der Mitte der 2000er Jahre zunehmend international im Bereich Lebensmittelspenden. An den Standorten der Gruppe wie Ukraine, Ungarn, Polen, Portugal, Spanien, Tschechien oder Türkei wurden Aktionen wie Metro Cash&Carry („Care&Share“) oder der Food Convoi mit dem Einsatz von Mitarbeitern und der Bereitstellung von Lebensmitteln aktiv unterstützt. Außerdem gibt es Kooperationsabkommen mit lokalen Hilfsorganisationen wie der gemeinnützigen Helpica Foundation oder der ungarischen Tafelorganisation für einzelne oder regelmäßige Hilfs- und Spendenaktionen.[33]

Lebensmittelspenden außerhalb von Europa[Bearbeiten]

In den USA gibt es in größeren Städten ähnlich den oben beschriebenen Tafeln Ausgabestellen für Bedürftige, die von kirchlichen Einrichtungen getragen werden. Auch hier werden Lebensmittel von Supermärkten gespendet. [34]

Kritik an der Tafel[Bearbeiten]

Im Rahmen der zunehmenden Verbreitung von Tafeln wurde und wird Kritik an der Konzeption erhoben. Der überwiegende Teil der Kritiker bemängelt nicht, dass Tafeln eine Möglichkeit darstellen, Bedürftigen zu helfen, sondern dass die Tafeln als Nothilfe den Druck reduzieren, die Ursachen der Armut zu reduzieren, durch die Bedürftigkeit erzeugt wird. Anlässlich des zwanzigjährigen Jubiläums der Tafeln im Jahr 2013 gründete der Sozialwissenschaftler Stefan Selke mit Armutsbetroffenen, Vertretern der Verbände und der Wissenschaft, darunter Peter Grottian das Kritische Aktionsbündnis 20 Jahre Tafeln[35], das sich für eine armutsfreie, bedarfsgerechte und existenzsichernde Mindestsicherung einsetzt, die Tafeln und andere mildtätige Angebote in Zukunft überflüssig macht.

Linderung statt Bekämpfung der Armut[Bearbeiten]

Mit der Ausgabe von Lebensmitteln kann Armut gelindert, aber die Armut und deren Ursachen können so nicht beseitigt werden. Horst Krank, Vorsitzender der LudwigsTafel, weist deswegen auf die Verantwortung der Politik hin, unabhängig von den Tafeln Armut zu bekämpfen, und sieht die Tafeln als „Mahner“. Anlass zu kritischen Beurteilungen von Wissenschaftlern und anderen Wohlfahrtsorganisationen zur Außenwirkung der deutschen Tafeln bietet jedoch unter anderem, dass die Tafelarbeit trotzdem in der Medienberichterstattung und Öffentlichkeit teils als genügende Absicherung gegen Armut erscheint, und die eigentliche Armutsbekämpfung laut einigen Kritikern dadurch in den Hintergrund trete.[36]

Kritische Fragen zu Tafeln, verbunden mit einer verbandlichen Positionierung, enthält vor allem das Eckpunktepapier des Deutschen Caritasverbandes. Die Arbeit der Tafeln wird als notwendige und gute Akuthilfe gelobt, dabei aber betont, dass sie keine Dauerlösung sein könnten.[37] Die Ausgabe von Lebensmitteln und Waren sei allein noch nicht geeignet, die individuellen oder auch strukturellen Ursachen von Armut zu bekämpfen. Deshalb solle auch für Bedingungen eingetreten werden, die den „Befähigungsgedanken“' in den Mittelpunkt stellen und den Anspruch des Sozialgesetzbuches auf „selbstbestimmte Teilhabe“ unterstützen. In dem Papier wird gewarnt:

„Es wäre fatal, wenn die politischerseits gern gesehene Tafelbewegung dazu beiträgt, dass sich der Staat mit Hinweis auf die Bürgergesellschaft aus der Daseinsvorsorge seiner Bürger sukzessive zurückzieht.“

Deutscher Caritas-Verband[38]

Grundlage für die Sorge, dass der Staat als Reaktion auf die Hilfe durch Dritte die Mittel kürzen könnte, die er im Rahmen seiner Fürsorgepflicht für Bedürftige aufbringen müsste, ist § 9 SGB I. Dort heißt es: „Wer nicht in der Lage ist, aus eigenen Kräften seinen Lebensunterhalt zu bestreiten oder in besonderen Lebenslagen sich selbst zu helfen, und auch von anderer Seite keine ausreichende Hilfe erhält [sic!], hat ein Recht auf persönliche und wirtschaftliche Hilfe, die seinem besonderen Bedarf entspricht, ihn zur Selbsthilfe befähigt, die Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft ermöglicht und die Führung eines menschenwürdigen Lebens sichert. Hierbei müssen Leistungsberechtigte nach ihren Kräften mitwirken.“

Ebenfalls aus Perspektive der Sozialen Arbeit sehen andere Autoren die Tafeln als Zeichen eines umfangreichen Veränderungsprozesses wohlfahrtsstaatlicher Armutsbekämpfung sowie als Ausdruck einer neuen gesellschaftlichen Spaltung. Sie halten zur Sicherung hinsichtlich des Entstehungsprozesses fest:

„Die Errichtung wohlfahrtsstaatlicher Sicherungssysteme und die Etablierung der beruflichen, fachlich qualifizierten Sozialen Arbeit stellte die Abwendung von mildtätigen, auf Zufall beruhenden Gaben und den damit einhergehenden Abhängigkeiten für bedürftige Menschen dar und stellte diesen individuelle Rechte entgegen, die darauf zielen, die Teilhabe der Gesellschaftsmitglieder zu sichern.“

Fabian Kessl und Holger Schoneville[39]

Die Tafeln hingegen würden lediglich Nothilfe leisten können, und die Nutzung beruhe nicht auf staatlich gesicherten Rechten der einzelnen Personen, sondern auf der Mildtätigkeit Dritter. Die professionelle Soziale Arbeit habe sich dabei die Frage zu stellen: Inwiefern es möglich ist,

„nicht nur Überlebenshilfe, also Notversorgung zu leisten, sondern auch zu einer Befähigung ihrer NutzerInnen beizutragen, und inwiefern […] sie in der Lage [sind], über die Linderung akuter Notlagen hinaus, Menschen bisher nicht verfügbare Handlungsperspektiven zu eröffnen.“

wie vor[39]

Der Soziologe und Buchautor Stefan Selke analysiert die indirekten Auswirkungen der Tafelbewegung in seinen Beiträgen sehr kritisch. Eine zentrale These in seinem Buch Fast ganz unten lautet:

„Statt an einer Abschaffung der Armut mitzuwirken, beteiligen sich die Tafeln – sicher unintendiert – an einer Segmentierung der Gesellschaft in ›Oben‹ und ›Unten‹.“

Stefan Selke[40]

Als negativ betrachtet er dabei die entstehende Abhängigkeit der Armen von den Tafeln und auch die seiner Ansicht nach vermehrt auftretende Nähe der Tafel-Führung zu Politikern (zu Werbezwecken; durch Schirmherrschaften symbolisiert und durch entsprechende Medienbeiträge unterstrichen).[41] Er befürchtet das Paradoxon, dass gerade bei guter Arbeit der Tafeln

„dann der Impuls zu einer nachhaltigen und strukturellen Armutsbekämpfung (auf Dauer) nachlässt.“

wie vor[42]

Die Tafeln werden zunehmend auch von Betroffenenselbstorganisationen wie Arbeitsloseninitiativen kritisiert. In Österreich kritisieren die Aktiven Arbeitslosen die Vertafelung der Gesellschaft.[43]

„Erlernte Hilflosigkeit“ und „identitätsstiftende Hilfsbereitschaft“[Bearbeiten]

Ein grundsätzliches Problem besteht darin, dass viele Kunden einer Tafel Opfer einer erlernten Hilflosigkeit geworden sind und nur meinen, sie könnten sich nicht selbst helfen. Mit richtigen Formen der Hilfe, die Arbeitsfähige ermutigen würde, sich selbst aus ihrer Bedürftigkeit zu befreien, könnte der Opfer-Status dieser Kunden beendet werden. Statt dessen verringert das Angebot von Tafeln ihren Leidensdruck. Wolfgang Hintes Erkenntnis, dass im Arbeitsfeld „Sozialarbeit“ Berufstätige oft einen Hang dazu hätten, Hilfsbereitschaft zu einem Teil ihrer Identität zu machen[44], lässt sich auf ähnlich psychisch strukturierte ehrenamtlich Tätige in Tafeln übertragen. Das Verhalten von Helfern in Tafeln weist durchaus gelegentlich Ähnlichkeiten mit dem von Co-Abhängigen auf, die dem Abhängigen, zu dem sie in einer persönlichen Beziehung stehen, eher schaden als nutzen.

Hinte warnt: „Wer […], fixiert auf eine durchaus zutreffende Analyse sozialer Probleme und daraus folgende sozialpolitische Forderungen nach besseren Bedingungen für die Befriedigung von Bedürfnissen, in naiver Weise daraus ein Handlungsmandat für Betreuung und Befriedigung von Wünschen ableitet, wird allzu leicht Opfer einer durchaus klug agierenden Klientenschaft, die diese Hilfsbereitschaft in pfiffiger Weise für sich zu nutzen weiß.“

Strukturmängel des Sozialstaats[Bearbeiten]

Aus Art. 1 Abs. 1 des Grundgesetzes („Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“) lässt sich der Anspruch jedes Bedürftigen auf eine Unterstützung durch den Staat in Höhe des Existenzminimums ableiten.[45] Wenn Menschen aus Geldmangel darauf angewiesen sind, Angebote einer Tafel in Anspruch zu nehmen, dann kann das nur zwei Gründe haben: Entweder können sie nicht von dem Betrag leben, der als Existenzminimum definiert ist, oder sie wollen es nicht und sind entweder nicht bereit, ihre Ansprüche auf ein Minimum zu reduzieren, oder nicht bereit, ihnen zustehende staatliche Hilfen im vollen Umfang in Anspruch zu nehmen.

Die erste Variante mündet in die Kritik ein, dass die Regelsätze für die Sozialhilfe, insbesondere für „Hartz IV“-Leistungen, zu niedrig seien. So reichten im Mai 2011 Anwälte Bedürftiger eine Eilklage gegen die Neuregelung von Hartz IV als Reaktion auf das BVerfG-Urteil von 2010 ein. Bei der Berechnung des Warenkorbs, dessen Erwerb Bedürftigen zugestanden werden müsse, sind z.B. im Zuge der Hartz IV-Reform Zigaretten und Alkohol nicht mehr berücksichtigt worden. Die Anwälte argumentieren, der Bierkonsum und das Rauchen gehörten ebenso zum kulturellen Existenzminimum eines in Deutschland lebenden Erwachsenen.[46] Dadurch, dass Kosten für Lebensmittel eingespart werden können, ermöglichen Tafeln Bedürftigen den entgeltlichen Konsum von Waren, die eigentlich im Warenkorb berücksichtigt sein müssten.

Der zweiten Variante zufolge weichen Tafeln den Zwang auf, genügend Geld für die Ernährung in die Planung der Verwendung staatlicher Transferzahlungen einzubeziehen. Bedürftige müssten es demnach schaffen, von dem zu leben, was der Staat ihnen zubillige, da per definitionem Sozialhilfesätze als ausreichend gelten. Folgt man diesem Denkansatz, dann ermöglichen Einsparungen bei Lebensmitteln, nicht existenznotwendige Waren zu kaufen. Walter Wüllenweber behauptet, dass in kaum einem Sozialhilfeempfänger-Haushalt anspruchsvolle Unterhaltungselektronik fehle,[47] was für ihn ein Indiz dafür ist, dass viele als bedürftig Geltende über Möglichkeiten verfügen, eine tatsächliche Reduktion ihres Lebensstandards auf das Existenzminimum zu verhindern.

Problematische betriebs- und volkswirtschaftliche Grundlage[Bearbeiten]

In der Öffentlichkeit erscheinen Firmen, die Lebensmittel kostenlos an Tafeln abgeben, häufig als „uneigennützige Spender“. Tatsächlich haben Lebensmittelproduzenten und vor allem -händler große Vorteile, wenn Tafeln Lebensmittel bei ihnen abholen, die auf Grund rechtlicher Vorschriften nicht mehr verkauft werden dürfen, obwohl ihr Verzehr nicht gesundheitsschädlicher als der der verkauften Ware ist: Die Abgeber ersparen sich die Kosten des Transports von Biomüll in Entsorgungsanlagen und die dort anfallenden Gebühren. Wenn die Firmen damit werben, dass sie unverdorbene Lebensmittel vor der Vernichtung bewahrt haben, verbessert das zudem das Image der „Wohltäter“, was sich positiv auf den Marktanteil der betreffenden Firma auswirken kann.

All dies ändert nichts daran, dass die Außer-Wert-Setzung von Sachkapital immer ein Ärgernis darstellt und dass ein Anreiz besteht, dieses Ärgernis durch Strategien der Schwundvermeidung zu minimieren. Firmen, die sich bemühen, weniger potenzielle Ladenhüter (d.h. hier: Lebensmittel, die nicht rechtzeitig verkauft werden können) einzukaufen und konsequent das „Fifo-Prinzip“ („first in, first out“) der Lagerwirtschaft anwenden,[48] haben einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Firmen, die bezahlte Ware kostenlos abgeben oder gar gegen Gebühr entsorgen müssen. Langfristig dürfte es also einen Trend geben, dass weniger Lebensmittel anfallen, die an Tafeln abgegeben werden (können).

Zu einem Rückgang der Menge überschüssiger Lebensmittel könnten auch Kampagnen führen, mit denen über den Unterschied zwischen Mindesthaltbarkeits- und Verbrauchsdatum von Lebensmitteln aufgeklärt werden soll.[49] Bislang besteht noch eine Scheu vieler Kunden, Lebensmittel zu kaufen, die kurz vor dem Ablauf des MHD stehen, weil sie sich Sorgen um ihre Gesundheit machen. Wenn ihnen klar ist, dass diese Sorgen weitgehend unbegründet sind, könnten sie verstärkt auf Sonderangebote des Einzelhandels zurückgreifen und so das Angebot, das Tafeln gemacht werden kann, verringern.

Verschärft wird der Trend zur Verringerung des Angebots von Tafeln auch dadurch, dass zunehmend Biogasanlagen auch mit Stoffen befüllt werden, die für den Verzehr durch Menschen in frischem Zustand geeignet sind, aber nach Ablauf einer vorgegebenen Frist nicht verkauft werden dürfen.[50] Einem derartigen Verkaufsverbot unterliegen neben verdorbenen Lebensmitteln auch solche, die heute noch an Tafeln geliefert werden. Die Vergütungen, die für dieses Wirtschaftsgut von Betreibern von Biogasanlagen gezahlt werden, stellen einen Anreiz für Lebensmittelhändler dar, ihre Ware nicht mehr kostenlos (an Tafeln, Tiergärten usw.) abzugeben.

Insgesamt werden Tafeln zunehmend auf wirklich uneigennützige Lieferungen angewiesen sein bzw. mit Hilfe von Geldspenden Lebensmittel zu regulären Bedingungen einkaufen müssen, die sie anschließend kostenlos oder stark verbilligt weitergeben.[51]

Fehlende Transparenz[Bearbeiten]

Der Umgang mit den Spenden und den Eigenbeträgen der Empfänger führte in der Vergangenheit zu Vorwürfen einer Veruntreuung: Zwanzig Aktive der Leipziger Tafel hatten Ende 2009 einen Brandbrief an die Leitung des Bundesverbandes der Tafeln geschrieben und von angeblichen Missständen bei Geldeinnahme und Abrechnung berichtet, außerdem würden aus 2008 oder evt. früher ordentlich geprüfte Kassenabschlussberichte fehlen. Die Leipziger Tafel dementierte Veruntreuungen.[52] Anfang 2010 bescheinigten unabhängige Wirtschaftsprüfer und Steuerberater der Leipziger Tafel eine vollständige und richtige Buchführung für die Jahre 2006 bis 2008, ein Vorermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft wurde mangels Anfangsverdachts eingestellt und die Gemeinnützigkeit des Leipziger Tafel e.V. wurde vom Finanzamt Leipzig 2010 um fünf Jahre verlängert. Der Bundesverband Deutsche Tafel e.V. bezeichnete die Vorwürfe gegen die Leipziger Tafel in einer Stellungnahme als haltlos.[53]

Der Bundesverband Deutsche Tafel e.V. ist Unterzeichner der Initiative Transparente Zivilgesellschaft.[54]

Umsatzsteuerliche Behandlung[Bearbeiten]

Von der Steuerverwaltung wird es aus Billigkeitsgründen nicht beanstandet, wenn bei der unentgeltlichen Abgabe von Lebensmitteln kurz vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums oder der Verkaufsfähigkeit als Frischware, die aus mildtätigen Zwecken erfolgt, von einer Umsatzbesteuerung abgesehen wird. Voraussetzung hierfür ist, dass eine Zuwendungsbestätigung für Spendenzwecke nicht ausgestellt wird.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Tafel (Organisation) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Deutsche Tafel e.V.: Grundsatz 5
  2. Markenregister
  3. 10 Fragen an die Tafeln. Bundesverband Deutsche Tafel e.V., abgerufen am 13. Februar 2014.
  4. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatStephan Hespos: Tafel-Kunden beanstanden Qualität der Lebensmittel. Wolfenbütteler Zeitung, 29. Oktober 2012, abgerufen am 14. Februar 2014.
  5. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatTafeln in Nordfriesland: Zum Wegschmeißen der Lebensmittel verdammt. shz.de, 22. Mai 2012, abgerufen am 14. Februar 2014.
  6. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatSophie Bissingen und Reinhard Schmitz: Mindesthaltbarkeit: Tafel wirft abgelaufene Lebensmittel auf den Müll. Ruhr Nachrichten, 5. November 2009, abgerufen am 14. Februar 2014.
  7. Wiener Tafel Suppe für JEDERMANN. OTS.at am 5. November 2011.
  8. Christian Gesellmann: Das Thema: Lebensmittelverschwendung. Essen für den Müll (PDF; 101 kB). Entsorgungsdienste Kreis Mittelsachsen.
  9. Stiftunglife: Stiftung (abgerufen am 9. Januar 2013)
  10. Information zum Bundestafeltreffen 2011 in Kassel, abgerufen am 17. Juni 2011.
  11. Ulrich Nettelstroth: Eine Million Menschen werden in Deutschland über Tafeln mit Lebensmitteln versorgt. (Version vom 3. Februar 2009 im Internet Archive) In: Märkische Allgemeine. 29. Januar 2009.
  12. Kai Ritzmann: Ein Segen für die Stadt. 16 Jahre nach ihrer Gründung sind die Lebensmittelspenden der Berliner Tafel gefragter denn je. In: Berliner Woche. 23. Dezember 2009.
  13. Guido Kleinhubbert: Ansturm der Armen. In: Der Spiegel, Ausgabe 52/2013, 21. Dezember 2013, S. 38
  14. aktuelle Angaben unter "Zahlen & Fakten" beim Bundesverband; abgerufen am 31. Januar 2010.
  15. Aus einer Jobanzeige des BV vom Juni 2011.
  16. laut Webseite des Bundesverbandes www.tafel.de im Oktober 2011.
  17. laut Webseite des Bundesverbandes www.tafel.de im Dezember 2013.
  18. Schäfer, Vera (1999): „Deutsche Tafeln“: ein pro-bono-Projekt von McKinsey und Company. In: Forschungsjournal Neue Soziale Bewegungen, 3, 68-74.
  19. Lebensmittelbank AixEuregio Aachen e.V.: Helfen mit allen Lebensmitteln.
  20. tiertafel.de: Tiertafel Deutschland e. V. (Version vom 27. Juli 2013 im Internet Archive)
  21. Monitor vom 25. Februar 2010
  22. Medikamententafel in Dülmen: 115 Rezepte in drei Monaten. In: Allgemeine Zeitung Münsterland. 13. Januar 2010; gefunden am 27. Februar 2010.
  23. http://www.medizinische-hilfe-solingen.de/medikamententafel/ (abgerufen am: 4. Mai 2012).
  24. lefigaro.fr: Les Restos du coeur s'attendent à un record de fréquentation
  25. Wenn die Hypothek das Einkommen auffrisst. Missionarinnen der Nächstenliebe öffnen Armenküchen in Reykjavík. abgerufen am 25. Dezember 2009
  26. Homepage der Wiener Tafel abgerufen am 25. Dezember 2009.
  27. Information der ARGE Kärnten; abgerufen am 25. Dezember 2009
  28. Info Caritas der Erzdiözese Wien und Wiener Pfarren zu Le+O; abgerufen am 25. Dezember 2009
  29. Homepage Tischlein deck dich; abgerufen am 25. Dezember 2009
  30. Info der Caritas Wien; abgerufen am 25. Dezember 2009
  31. Dirk Engelhard: Mundraub kommt wieder in Mode. In Spanien nehmen wegen der Rekord-Arbeitslosigkeit Lebensmitteldiebstähle zu. Andere Arme leben von gespendetem Essen. In: Berliner Zeitung. 22. April 2010, S. 10.
  32. Infos der Heilsarmee Zürich abgerufen am 25. Dezember 2009.
  33. NACHHALTIGKEIT. FORTSCHRITTE 2008 KENNZAHLEN UND ZIELE
  34. Berichtet wurde beispielsweise über solche regelmäßigen Hilfsaktionen in New York, wo die Baptistenkirche diese Aufgabe übernimmt. Information aus einem Bildbericht über die Fifth Avenue in New York, ausgestrahlt bei BR alpha am 29. Januar 2010.
  35. Kernaussagen und Forderungen, Forderungen des Kritischen Aktionsbündnis 20 Jahre Tafeln.
  36. Peter Kolakowski: Diskussion über die Tafelbewegung. Deutschlandfunk, Tag für Tag, 29. Juni 2011.
  37. Existenzunterstützende Angebote dürfen nicht zum dauerhaft etablierten Ausfallbürgen des Staates werden und zur Entwicklung einer Parallelgesellschaft beitragen Position der Caritas zu existenzunterstützenden Angeboten.
  38. Eckpunktepapier des Dt. Caritas-Verbandes, Dezember 2008
  39. a b Fabian Kessl, Holger Schoneville: Soziale Arbeit und die Tafeln – von der Transformation der wohlfahrtsstaatlichen Armutsbekämpfung. In: Stephan Lorenz (Hrsg.): TafelGesellschaft. Zum neuen Umgang mit Überfluss und Ausgrenzung. Bielefeld 2010, S. 35–48.
  40. Stefan Selke: Fast ganz unten. S. 213.
  41. Es ist angerichtet: Tafeln in Deutschland! Telepolis Artikel vom 11. Juli 2009.
  42. Stefan Selke: Tafeln im Spannungsfeld zwischen Pragmatismus und Sozialutopie, Widerspruch. (PDF; 87 kB) April 2009.
  43. Weisse Wochen: Stigmatisiert Wiener Tafel Arme und Arbeitslose als Stinker?! (PDF; 95 kB) Presseaussendung der Aktiven Arbeitslosen, 18. August 2011.
  44. Wolfgang Hinte: Sozialraumorientierung in der Jugendhilfe, Weinheim und München 2007, S. 49f.
  45. Pressestelle des Bundesverfassungsgerichts: Regelleistungen nach SGB II ("Hartz IV- Gesetz") nicht verfassungsgemäß. Pressemitteilung zum Urteil des BVerfG vom 9. Februar 2010.
  46. Brigitte Vallenthin: Eilklage gegen den neuen 364-Euro-Regelsatz (PDF; 76 kB). Hartz4-Platform, 3. Mai 2011.
  47. Walter Wüllenweber: Das wahre Elend. In: Der Stern. 16. Dezember 2004.
  48. Optimale Lagerwirtschaft. Online-Lehrbuch. (Version vom 11. Februar 2007 im Internet Archive) Friedrich-Alexander-Universität, Erlangen-Nürnberg, S. 5.
  49. Mindesthaltbarkeitsdatum: Aigner verwirft FDP-Vorschlag. auf: spiegel-online. 18. Oktober 2011.
  50. Gesellschaft für Bodenanalytik und Umwelttechnik mbH: Biogasanlage zur Verwertung von Speiseresten (PDF; 404 kB). Bensheim 2002.
  51. Guido Kleinhubbert: Ansturm der Armen. In: Der Spiegel, Ausgabe 52/2013, 21. Dezember 2013, S. 39
  52. Aktuelle Information für Mitglieder, Sponsoren und die interessierte Öffentlichkeit. (PDF; 99 kB) 16. Januar 2010.
  53. Stellungnahme des Bundesverbandes Deutsche Tafel e.V. zu den Vorwürfen gegen die Leipziger Tafel (PDF; 282 kB), 6. März 2010.
  54. www.transparency.de, abgerufen am 4. März 2014