Teddy Award

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Der Teddy Award ist ein seit 1987 verliehener Filmpreis für Filme mit schwul-lesbischem bzw. Transgender-Hintergrund. Er wird am Vorabend der Verleihung des Goldenen Bären im Rahmen der Berlinale in Berlin vergeben.

Geschichte[Bearbeiten]

1987 wurde aus einer Idee eines schwul-lesbischen Filmpreises der Teddy geboren. Er erhielt seinen Namen als Reverenz zum Hauptpreis der Berlinale, dem Goldenen Bären. Als Jury benannten Wieland Speck und Manfred Salzgeber Personen, „die alle Filme gesehen hatten“ und gaben der Gruppe den Namen International Gay & Lesbian Film Festival Association (IGLFFA).

Als Gründungsidee wurde gemeinsam formuliert, dass der Teddy über die Homo-Szene hinaus wirken und schwul-lesbischen Filmen die allgemeine und professionelle Medienwirksamkeit verschaffen solle, die ihnen bisher versagt geblieben war.

Der erste Teddy Award ging an Pedro Almodóvar für den Krimi Das Gesetz der Begierde mit dem damals noch fast unbekannten Antonio Banderas.

1990 gab es die erste große Verleihungs-Gala im SchwuZ (Schwulenzentrum) mit rund 400 Gästen, veranstaltet von BeV StroganoV und den Mitarbeitern des schwulen Buchladens Eisenherz.

Im Jahr 1992 erkannte das Organisationskomitee der Berlinale den Preis offiziell an und nahm ihn in die Liste der Berlinale-Preise mit auf.

1997 wurde der gemeinnützige Förderverein Teddy e. V. gegründet. Dieser Förderverein sammelt das ganze Jahr über Gelder für den Teddy und leistet Öffentlichkeitsarbeit.

Der Preis[Bearbeiten]

Es werden derzeit drei verschiedene Preise vergeben:

  • Kurzfilm-Teddy
  • Dokumentar-/Essayfilm-Teddy
  • Spielfilm-Teddy

Der heutige Preis ist ein Teddy aus Metall, welcher auf einem Berliner Pflasterstein sitzt. Die Figur des Teddys basiert auf einer Zeichnung des schwulen Comiczeichners Ralf König, die Statue selbst wurde von dem Schmuckdesigner Pepe Süveges realisiert.

Preisträger[Bearbeiten]

1980er Jahre[Bearbeiten]

1987

1988

1989

1990er Jahre[Bearbeiten]

1990

1991

1992

1993

1994

1995

1996

1997

1998

1999

  • Bester Spielfilm: Raus aus Åmål (Fucking Åmål) – Regie: Lukas Moodysson
  • Bester Dokumentar-/Essayfilm: The Man Who Drove With Mandela – Regie: Greta Schiller
  • Bester Kurzfilm: Liu Awaiting Spring – Regie: Andrew Soo
  • Preis der Teddy-Jury: to all German gay-lesbian Berlinale films ’99 (Aimée & Jaguar, Lola und Bilikid, Gendernauts, Ferkel, NY 'NY 'n why not)
  • Leserpreis der Siegessäule: Trick – Regie: Jim Fall

2000er Jahre[Bearbeiten]

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010er Jahre[Bearbeiten]

2010

2011

2012

2013

2014

Weblinks[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. vgl. Offizielle Pressemitteilung (PDF; 52 kB) bei teddyaward.org, 4. Januar 2010 (aufgerufen am 25. Oktober 2012)
  2. vgl. http://www.berlinale.de/de/das_festival/preise_und_juries/preise_unabh_ngigen_jurys/index.html (aufgerufen am 21. Februar 2011)
  3. Preise unabhängiger Jurys 2012 bei berlinale.de (abgerufen am 18. Februar 2012)