Universität Angers

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Vorlage:Infobox Hochschule/Professoren fehlt

Université d'Angers
Universität Angers
Logo
Gründung 14. Jh.
Wiedergründung 1971
Trägerschaft Staatlich
Ort Angers / Frankreich
Universitätspräsident Daniel Martina
Studenten 17.559 (2006)
Mitarbeiter 2.739 (2003/04)
Website http://www.univ-angers.fr/

Die Universität Angers (französisch: Université d'Angers) ist eine 1971 wiedergegründete, staatliche Universität in der französischen Stadt Angers. Sie hat über 17.000 Studenten und etwa 2.000 wissenschaftlichen Angestellten. Präsident der Universität ist Daniel Martina.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Universität hat eine Vorgängerinstitution, die sich aus den im 14. Jahrhundert sich bildenden Schulen von Angers entwickelte, insbesondere einer Rechtsschule. 1337 nahm sie den Namen Universität an. 1364 erhielt sie von König Karl V. die gleichen Privilegien, die auch der Universität Orléans erteilt worden waren. Sie war damit die 5. Universität in Frankreich, nach Paris, Orléans, Toulouse und Montpellier. 1432 wurde die Artistenfakultät, die die Grundlagen legte für die höheren Fakultäten, eingerichtet sowie die Fakultäten für Medizin und Theologie. Ein Jahr später wurde sie offiziell von Papst Eugen IV. anerkannt. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts besuchten etwa 1000 Studenten die Universität. Die Französische Revolution löste 1793 alle Hochschulen auf und wandelte einige in Zentralschulen um. Nachdem 1875 ein Gesetz private Universitäten erlaubte, wurde allmählich bis 1879 eine katholische Universität Angers aufgebaut. Sie war eine von fünf katholischen Hochschulen und wurde Université Catholique de l’Ouest genannt.

Die staatliche Universität wurde erst 1971 wiedergegründet. Sie entstand aus einigen selbständigen Vorgängereinrichtungen, deren erste, ein universitäres Wissenschaftszentrum, 1958 gegründet wurde.

Studienangebot[Bearbeiten]

Die Universität Angers gliedert sich in Lehr- und Forschungseinheiten (franz. Unités de Recherche et de Formation - kurz UFR) mit 7 Fakultäten, einem Institut und 7 allgemeinen Hochschuleinrichtungen.


Literatur[Bearbeiten]

  • Liliana Sadowska, Izabela Taraszczuk: Trinationale Studentenbegegnung. Deutsch lernen - Deutsch lehren im Loire-Tal (Bericht über eine Studententagung der Université d'Angers, Universität Vechta und Uniwersytet Zielonogórski, 4.-9. November 2008 in Angers) . [In:] „Schlesien heute”, Nr. 4/2009, S. 38. ISSN 1436-5022 48147.
  • Liliana Sadowska, Izabela Taraszczuk: XVIII trilateralne kolokwium studenckie w Angers (Départament Maine-et-Loire): Dlaczego i jak uczymy się języka niemieckiego? (18. Trilaterales Studentenkolloquium in Angers, Départament Maine-et-Loire: Warum und wie lernen wir Deutsch?) [In:] „Uniwersytet Zielonogórski”, Nr. 2/2009, S. 30-31. ISSN 1644-7867. (PDF)

Weblinks[Bearbeiten]