Uwe Johnson

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Detail der Skulptur Uwe Johnsons vor dem John-Brinckman-Gymnasium in Güstrow, geschaffen von Wieland Förster

Uwe Johnson (* 20. Juli 1934 in Cammin, Pommern; † vermutlich in der Nacht vom 23. Februar auf den 24. Februar 1984 in Sheerness on Sea, England) war ein deutscher Schriftsteller. Er gehörte der Gruppe 47 an. In seinem Hauptwerk, dem umfangreichen Roman Jahrestage, formulierte er dem Kritiker Joachim Kaiser zufolge die „tröstliche Utopie“, dass „auch die rücksichtsloseste Diktatur nicht die Seelen ihrer Opfer zu beherrschen“ vermöge.[1]

Leben[Bearbeiten]

Gedenktafel am Haus Niedstraße 14 in Berlin-Friedenau

Johnson war der Sohn eines Landwirts und Ministerialbeamten. Er besuchte 1944/45 eine nationalsozialistische „Deutsche Heimschule“ in Köslin.[2] Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs floh Uwe Johnsons Familie von Anklam nach Recknitz bei Güstrow. Sein Vater wurde verhaftet, im sowjetischen Speziallager Fünfeichen gefangen gehalten und schließlich in die Sowjetunion deportiert, wo er 1946 starb. Die Mutter zog mit Uwe und dessen jüngerer Schwester Elke später nach Güstrow, wo Johnson 1952 die Reifeprüfung an der John-Brinckman-Oberschule ablegte. In Güstrow war er von 1947 bis 1949 Mitglied des evangelischen Jugendkreises um Gerhard Bosinski, aus dem sich später die Junge Gemeinde entwickelte.[3]

Von 1952 bis 1956 studierte Uwe Johnson Germanistik in Rostock[4] und Leipzig mit dem offiziellen Ziel, Verlagslektor zu werden. Im Mai 1953 kam es zwischen Johnson und der FDJ- bzw. SED-Leitung der Universität Rostock zu heftigen Auseinandersetzungen, da sich Johnson auf einer sogenannten „Protestversammlung“ der Philosophischen Fakultät öffentlich für die Junge Gemeinde und für die in der Verfassung der DDR garantierten Rechte auf Meinungs- und Religionsfreiheit einsetzte. Zudem prangerte er die Praktiken des Ministeriums für Staatssicherheit an den Oberschulen an. Johnson wurde zunächst relegiert, dann aber nach dem Aufstand des 17. Juni 1953 wieder zum Studium zugelassen. Im Herbst 1954 wechselte Johnson an die Universität Leipzig, weil er bei Theodor Frings und Hans Mayer studieren wollte. 1956 schloss Johnson sein Studium als Diplom-Germanist mit einer Arbeit über Ernst Barlachs Romanfragment Der gestohlene Mond ab.

Nach der Flucht seiner Mutter 1956 nach West-Berlin blieb Johnson zunächst in der DDR, zog aber 1959 nach West-Berlin – im selben Jahr, in dem sein Debütroman Mutmassungen über Jakob im Suhrkamp Verlag erschien. Zuvor war sein Romanmanuskript Ingrid Babendererde. Reifeprüfung 1953 von mehreren Verlagen abgelehnt worden – auch vom Suhrkamp Verlag, der es erst 1985 aus dem Nachlass als Buch publizierte.[5]

1962 hielt sich Uwe Johnson dank eines Villa-Massimo-Stipendiums in Rom auf. Im selben Jahr heiratete er seine nach dem Mauerbau aus der DDR geflüchtete Freundin Elisabeth Schmidt, mit der er wenig später eine Tochter bekam.[6] Von 1964 bis 1983 unterhielt er einen freundschaftlichen, aber nicht immer ganz reibungsfreien Briefwechsel mit dem Schweizer Schriftsteller Max Frisch. Von 1966 bis 1968 lebte Johnson mit seiner Familie in New York an der Upper Westside in Manhattan. Die genaue Adresse – Apartment 204, 243 Riverside Drive, New York, N.Y. 10025 – ist identisch mit jenem Ort, an dem der Autor Gesine Cresspahl, die Protagonistin seines Hauptwerks Jahrestage, in New York City leben lässt – „eine in der Architektur fast europäische Strasse an der Westküste von Manhattan, mit Blick auf Parkbäume, Wiesen, Bodenschwünge und dahinter den Fluss Hudson so breit wie ein Binnensee in Mecklenburg“.[7] Das erste Jahr über arbeitete er auf Vermittlung der Verlegerin Helen Wolff als Schulbuchlektor beim Verlag Harcourt, Brace & World. In dieser Zeit stellte er ein deutschsprachiges Lesebuch für die High School zusammen, das 1967 unter dem Titel Das neue Fenster erschien. Das zweite Jahr in Manhattan finanzierte ihm ein Stipendium der Rockefeller Foundation. In dieser Zeit arbeitete er an seinem Jahrestage-Roman. Von 1967 bis zu ihrem Tod 1975 verband ihn eine freundschaftliche Beziehung mit der politischen Theoretikerin und Philosophin Hannah Arendt. Die Romanfigur „Gräfin Seydlitz“ trägt Züge Arendts. Arendt war mit dieser Namensgebung nicht einverstanden, da ihre jüdische Identität nicht deutlich werde.[8]

Am 19. Februar 1967 zogen Mitglieder der zum Jahresanfang gegründeten Kommune I in seine West-Berliner Atelier- und Arbeitswohnung ein, die er neben seiner eigentlichen Wohnung in der Stierstraße 3 unterhielt und während seines Auslandsaufenthaltes an Ulrich Enzensberger untervermietet hatte. Er erfuhr davon erst aus der Zeitung. In der Wohnung wurde das „Pudding-Attentat“ auf US-Vizepräsident Hubert H. Humphrey geplant. Es flog auf, führte aber zu ausführlicher Medienberichterstattung. Auf Bitte Johnsons, der zu der Zeit nicht in Deutschland weilte, ließ sein Nachbar und Freund Günter Grass die Wohnung von der Polizei räumen.

Marine Parade in Sherness on Sea. In einem der weißen Häuser auf der linken Straßenseite im Hintergrund lebte Johnson 1974 bis zu seinem Tod 1984.

Ab 1969 war Johnson Mitglied des P.E.N.-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland und der Akademie der Künste in West-Berlin, deren Vizepräsident er 1972 wurde. 1970 erschien Band 1 der Jahrestage, das Hauptwerk Johnsons, an dem er bis ein Jahr vor seinem Tod arbeitete. In den darauffolgenden Jahren erschienen Band 2 (1971) und Band 3 (1973), Band 4 kündigte Johnson für das folgende Jahr an, konnte ihn nach einer schweren privaten und kreativen Krise aber erst zehn Jahre später, 1983, veröffentlichen. 1971 wurde er mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet. Johnson lebte ab 1974 in Sheerness on Sea auf der Themse-Insel Sheppey in Kent, England. 1977 wurde er Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. 1978 trennte sich Elisabeth Johnson von ihrem Ehemann, der ihre frühe Liebesbeziehung mit dem Prager Mozart-Forscher Tomislav Volek, die sie im Rahmen eines Briefwechsels noch zu Anfang der Ehe unterhalten hatte, nicht verwinden konnte. Zudem war Johnson (irrtümlich) davon überzeugt, dass es sich bei dem Prager Liebhaber seiner Frau um einen Geheimagenten der tschechischen oder DDR-Staatssicherheit handeln müsse. 1979 war Johnson der Dozent im Rahmen der Frankfurter Poetik-Vorlesungen; der Text seiner Vorlesung wurde 1980 unter dem Titel Begleitumstände veröffentlicht.

Aus Solidarität mit dem ebenfalls ausgetretenen Franz Xaver Kroetz trat Johnson 1983 aus dem Verband deutscher Schriftsteller aus. Im selben Jahr erschien Band 4 der Jahrestage, der genauso wenig wie die zuvor erschienenen drei Bände als Einzelband gelesen werden sollte, sondern, dem Wunsch des Autors entsprechend, als Teil eines „Romans in vier Lieferungen“. 1984 starb Uwe Johnson in Sheerness an Herzversagen.

Nachlass[Bearbeiten]

Nach Johnsons Tod kam es zu einem Rechtsstreit über die Erbfolge – einschließlich des literarischen Nachlasses – zwischen Witwe und Tochter einerseits und dem Suhrkampverleger Siegfried Unseld andererseits. Das Verfahren wurde zugunsten Unselds entschieden.[9]

Drei Jahre lang konnte das Deutsche Literaturarchiv Marbach (DLA) Johnsons Autorenarchiv verwalten, das aus den Verlagen Suhrkamp und Insel stammte. Nachdem die Finanzierung einer endgültigen Übernahme durch das DLA im Jahr 2012 scheiterte, erhielt die Universität Rostock die Bestände.[10]

Zentrales Thema[Bearbeiten]

Uwe Johnson wurde oft als „Dichter beider Deutschland“ tituliert, was vor dem Hintergrund seiner persönlichen Lebensgeschichte im geteilten Deutschland naheliegend zu sein scheint, aber dennoch in die Irre führen kann. Denn selbst wenn sich „die Grenze“ als zentrales Thema durch Uwe Johnsons gesamtes Werk zieht, haben wir es hier „nicht mit der Gattung Grenzraumliteratur zu tun, sondern vielmehr mit Literatur, die ihre eigenen Grenzen als Sprach(kunst)werk in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, das heißt im Bewusstsein ihrer historischen Situation, auslotet“.[11] Ausgelotet werden diese Grenzen auch vor dem Hintergrund eines grundsätzlichen Zweifelns an der traditionellen Romanform, die den Autor einmal auf die Frage, ob es immer noch möglich sei, in dieser zu schreiben, antworten ließ: „Ich bin sicher, es gibt Geschichten, die man so einfach erzählen kann, wie sie zu sein scheinen. Ich kenne keine.“[12] Bemerkenswert ist zudem Johnsons Eigenart, den Protagonisten seiner Romane ein Fortleben in nachfolgenden Erzählprojekten zu sichern – und damit zugleich den „Motor seiner literarischen Produktivität am Laufen“ zu halten.[13]

Stil[Bearbeiten]

Uwe Johnsons Stil ist unter anderem durch die Relativierung des auktorialen Erzählers[14] sowie eine parataktische Reihung von Hauptsätzen gekennzeichnet.[15] Charakteristisch ist auch eine Polyphonie der Stimmen,[15] etwa in dänischen und englischen Einsprengseln im Roman Jahrestage. Eine besondere Rolle in Johnsons Werk spielt die niederdeutsche Sprache. Auffallend ist zudem im Roman Jahrestage der umfangreiche Einsatz von Zitaten aus der New York Times, mit denen die unmittelbare Gegenwart der Gesine Cresspahl gespiegelt wird, die, mit ihrer Tochter Marie in Manhattan lebend, dieser die Geschichte ihrer Vorfahren erzählt („für wenn wir tot sind“). Sprachliche Präzision und Genauigkeit der Beschreibung werden ergänzt durch Johnsons feinen Humor, seine leise Ironie, die ihn etwa bei der Analyse einer entscheidenden Szene von Goethes Die Wahlverwandtschaften schreiben lässt: „Nachdem die Dame an Bord gegangen ist, lässt ein Komma sie innehalten.“[16]

Literaturhaus[Bearbeiten]

Literaturhaus Uwe Johnson in Klütz

In der Kleinstadt Klütz im Kreis Nordwestmecklenburg wurde am 7. April 2006 das Uwe-Johnson-Literaturhaus eröffnet. Es befindet sich in einem vierstöckigen früheren Bohnen- und Getreidespeicher aus dem Jahr 1890. Der Speicher wurde aufwändig saniert. Zwei Stockwerke beherbergen eine Dauerausstellung zu Johnson, außerdem werden Lesungen veranstaltet. Leiterin ist die Germanistin Anja-Franziska Scharsich. Die Sanierungskosten in Höhe von 1,24 Millionen Euro stammen zur Hälfte aus dem Bundeshaushaltsplan, hinzu kamen EU-Fördermittel und Mittel der Städtebauförderung. Die Stadt Klütz übernahm 280.000 Euro.

In Klütz ist Johnson vermutlich nie gewesen, doch sind Experten der Auffassung, dabei handele es sich um den in seinen Büchern vorkommenden Ort Jerichow. Ein Abschnitt aus den Jahrestagen wird als Beleg angeführt: Darin heißt es: „Jerichow würde zum Zonengrenzbezirk Lübeck gehören. […] Der Flugplatz Jerichow-Nord wäre der Flugplatz Mariengabe, für nichts zugelassen als privates Gerät, Konkurrenz für Lübeck-Blankensee. Manchmal, und immer öfter benähmen sich die Jerichower als seien sie Klützer“.

Uwe Johnson-Gesellschaft[Bearbeiten]

Am 26. Februar 2010 wurde in Rostock auf Initiative zahlreicher Wissenschaftler der Johnson-Forschung mit Unterstützung der Universität und der Stadt Rostock die Uwe Johnson-Gesellschaft gegründet. Sie hat sich entschieden, ihren Namen in der gleichen Schreibung zu führen, in der Uwe Johnson mit Namen zusammengesetzte Wörter schrieb: ohne Bindestrich zwischen Vor- und Nachnamen.

Auszeichnungen und weitere Ehrungen[Bearbeiten]

Uwe Johnson (Mitte) bei der Verleihung des Fontane-Preises 1960

Werke[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Peter Guttkuhn (Hrsg.): „Lübeck habe ich ständig beobachtet“. Rede zur Verleihung des Thomas-Mann-Preises der Hansestadt Lübeck am 25. März 1979. In: Vaterstädtische Blätter. 30. Jahrgang, Lübeck 1979, S. 26–28.
  • Kleines Adreßbuch für Jerichow und New York. Ein Register zu Uwe Johnsons Roman „Jahrestage“ Angelegt mit Namen, Orten, Zitaten und Verweisen von Rolf Michaelis. Suhrkamp, Frankfurt 1983, ISBN 3-518-04530-X. – Digitale Neuauflauge 2012 im Portal Literaturlexikon online, überarbeitet und neu herausgegeben von Anke-Marie Lohmeier.
  • Michael Bengel (Hrsg.) Johnsons „Jahrestage“. Suhrkamp Taschenbuch Materialien, Suhrkamp, Frankfurt 1985, ISBN 3-518-38557-7
  • Tilman Jens: Unterwegs an den Ort, wo die Toten sind - Auf der Suche nach Uwe Johnson in Sheerness. Piper Verlag, München/Zürich 1984, ISBN 3-492-00690-6
  • „Ich überlege mir die Geschichte…“ Uwe Johnson im Gespräch herausgegeben von Eberhard Falke. Suhrkamp, 1988, ISBN 3-518-11440-9
  • Siegfried Unseld und Eberhard Fahlke: Uwe Johnson: „Für wenn ich tot bin“ Schriften des Uwe Johnson-Archivs Band 1, Suhrkamp, Frankfurt 1991, ISBN 3-518-40301-X
  • Peter Nöldechen: Bilderbuch von Johnsons Jerichow und Umgebung - Spurensuche im Mecklenburg der Cresspahls Schriften des Uwe Johnson-Archivs Band 2, Suhrkamp, Frankfurt 1991, ISBN 3-518-40302-8
  • Roland Berbig und Erdmut Wizisla (Hrsg.): „Wo ich her bin…“. Uwe Johnson in der D.D.R. Berlin 1993, ISBN 3-86161-008-6
  • Die Katze Erinnerung. Uwe Johnson - Eine Chronik in Briefen und Bildern zusammengestellt von Eberhard Fahlke, Suhrkamp, Frankfurt 1994, ISBN 3-518-40672-8
  • Bernd Neumann: Uwe Johnson mit 12 Porträts von Diether Ritzert, Hamburg 1994, ISBN 3-434-50051-0
  • Wohin ich in Wahrheit gehöre. Ein Johnson Lesebuch mit einem Nachwort versehen von Siegfried Unseld, Suhrkamp 1994, ISBN 3-518-40639-6
  • Johann Siemon: Linientreue und Subversion. Lehrer als Erziehungsinstanzen in Uwe Johnsons Ingrid Babendererde und Jahrestage. In: Carsten Gansel und Nicolai Riedel (Hrsg.): Uwe Johnson zwischen Vormoderne und Postmoderne. Internationales Uwe-Johnson-Symposium, Walter de Gruyter 1995, Berlin - New York, S. 267–284, ISBN 3-11-014671-1
  • Johann Siemon: Dear Marie, dear Mary, dorogaja Marija: Das Kind als Hoffnungsträger in Uwe Johnsons Jahrestagen. In: Ulrich Fries und Holger Helbig (Hrsg.): Johnson-Jahrbuch. Band 3, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1996, S. 123–145, ISBN 3-525-20902-9
  • Jürgen Grambow: Uwe Johnson. Rowohlts Monographie, Rowohlt, Reinbek 1997, ISBN 3-499-50445-6
  • Roland Berbig: Uwe Johnsons Antwort auf die Umfrage der Zeitschrift „Westermanns Monatshefte“: Das wichtigste Buch (1961). In: Berliner Hefte zur Geschichte des literarischen Lebens. Band 2, 1998, S. 144–146. ISSN 09049-5371
  • Thomas Schmidt: Uwe Johnsons Roman „Jahrestage“. Ein Beitrag zum Problem des kollektiven Gedächtnisses. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2000 (Johnson-Studien 4), ISBN 3-525-20943-6
  • Heinz Ludwig Arnold (Hrsg): Uwe Johnson. TEXT + KRITIK. Zeitschrift für Literatur, Heft 65/66, 2. Auflage, 2001: Neufassung. München: edition text + kritik, ISBN 3-88377-665-3
  • Befreundungen. Gespräche, Dokumente, Essays. Hrsg. v. Roland Berbig gemeinsam mit Thomas Herold, Gesine Treptow und Thomas Wild. Kontext Verlag, Berlin u. a. 2002, ISBN 3-931337-40-5
  • Ulrich Krellner: „Was ich im Gedächtnis ertrage“. Untersuchungen zum Erinnerungskonzept von Uwe Johnsons Erzählwerk. Königshausen & Neumann, Würzburg 2003, ISBN 3-8260-2433-8
  • Heinz Ludwig Arnold: Beschreibung eines Beschreibers - Über Uwe Johnson. In: Heinz Ludwig Arnold: Von Unvollendeten - Literarische Porträts. Göttingen 2005, ISBN 3-89244-866-3
  • Bernd-Rainer BarthJohnson, Uwe. In: Wer war wer in der DDR? 5. Ausgabe. Band 1, Ch. Links, Berlin 2010, ISBN 978-3-86153-561-4.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Uwe Johnson – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Joachim Kaiser: Erlebte Literatur. Piper Verlag, München 1983, S. 337
  2. Mitteilung des Aufbauverlages in dem Buch "Eine Reise wegwohin und andere kurze Prosa"
  3. Uwe Johnson: Johnson-Jahrbuch 5/1998. Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 1998, ISBN 3-525-20904-5, S. 55. (Google books)
  4. Siehe dazu den Eintrag der Immatrikulation von Uwe Johnson im Rostocker Matrikelportal
  5. Vgl. Heinz Ludwig Arnold: Die Unvollendeten. Literarische Porträts. Wallstein Verlag, Göttingen 2005, S. 247. Arnold beschreibt hier auch ein Treffen Johnsons mit Peter Suhrkamp in Berlin, bei dem ihn „der alte Herr“ sogleich angehalten habe, „mitzuarbeiten an der Ablehnung seiner eigenen Arbeit“. Tatsächlich war Suhrkamp selbst für die Annahme des Manuskriptes gewesen – der junge Siegfried Unseld aber „wünschte, das würde kein Buch in Peter Suhrkamps Verlag“.
  6. Eine andere Moral als die anderer Leute Jost Nolte. Die Welt. 9. Dezember 1996
  7. Uwe Johnson: Begleitumstände. Frankfurter Vorlesungen. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1980, S. 410, 411
  8. Arendt an Johnson, 6. Juli 1970
  9. Suhrkamp Verlag: Um Uwe Johnson tobt seit Jahren ein erbitterter Rechtsstreit, Die Zeit, 1996, Nr. 50 und Eine andere Moral als die anderer Leute Jost Nolte. Die Welt. 9. Dezember 1996
  10. Weser Kurier vom 11. Juli 2012, S. 21.
  11. Uwe Johnson: Das Dilemma der Grenze. Zu Uwe Johnsons Frühwerk. Inaugural-Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades der Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, vorgelegt von Leyla Sedghi, München 2004, S. 11
  12. Vgl. Reinhard Baumgart: Deutsche Literatur der Gegenwart. Kritiken, Essays, Kommentare. Carl Hanser Verlag, München Wien 1994, S. 173
  13. Vgl. Ulrich Krellner: Weder Vorstufe noch Parallelerzählung. Plädoyer für die Neulektüre von Uwe Johnsons Nachlasswerk ‚Heute Neunzig Jahr‘. In: Michael Hofmann/Mirjam Springer (Hrsg.): Johnson-Jahrbuch. 16. Jahrgang 2009, Göttingen 2011, S. 53 f.
  14. Peter Horn: Über das langsame Erzählen in Uwe Johnsons Ingrid Babendererde. Abgedruckt in: Manfred Jurgensen: Uwe Johnson. Ansichten – Einsichten – Aussichten. Francke, Bern 1989, S. 167–191.
  15. a b Norbert Mecklenburg: Das Poetische in Uwe Johnsons Prosa. Kommentar zu einem Stück aus „Versuch, einen Vater zu finden“. In: Carsten Gansel, Nicolai Riedel (Hrsg.): Uwe Johnson zwischen Vormoderne und Postmoderne. De Gruyter, Berlin 1995, ISBN 3-11-014671-1, S. 5
  16. Uwe Johnson: Begleitumstände. Frankfurter Vorlesungen. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1980, S. 16
  17. Ratsversammlung vom 18. Mai 2011 (Beschluss-Nr. RBV-822/11), amtliche Bekanntmachung: Leipziger Amtsblatt Nr.11 vom 4. Juni 2011, bestandskräftig seit dem 5.Juli 2011 bzw. 5. August 2011. Vgl. Leipziger Amtblatt Nr.16 vom 10. September 2011.