Weisenheim am Sand
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Bad Dürkheim | |
| Verbandsgemeinde: | Freinsheim | |
| Höhe: | 98 m ü. NN | |
| Fläche: | 13,72 km² | |
| Einwohner: |
4349 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 317 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 67256 | |
| Vorwahl: | 06353 | |
| Kfz-Kennzeichen: | DÜW | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 3 32 050 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Bahnhofstraße 12 67251 Freinsheim |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Dieter Helt (CDU) | |
| Lage der Ortsgemeinde Weisenheim am Sand im Landkreis Bad Dürkheim | ||
Weisenheim am Sand ist eine Ortsgemeinde im rheinland-pfälzischen Landkreis Bad Dürkheim. Sie gehört der Verbandsgemeinde Freinsheim an (ebenso wie das nicht mit ihr zu verwechselnde Weisenheim am Berg). Weisenheim am Sand ist sowohl bezüglich der Fläche als auch von der Einwohnerzahl her die größte Gemeinde innerhalb der Verbandsgemeinde. Die Gemeinde ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Geographische Lage [Bearbeiten]
Weisenheim am Sand liegt in der vorderpfälzischen Rheinebene. Durch Weisenheim fließt der Fuchsbach, der in Frankenthal in die Isenach mündet. Zum Dorf gehört das angrenzende Naherholungsgebiet "Ludwigshain", von den Einheimischen liebevoll „Keschdeberg“ (Kastanienberg) genannt.
Klima [Bearbeiten]
Die Gegend um Weisenheim wird zu den mildesten Regionen in Deutschland gerechnet und eignet sich besonders für den Anbau von Wein und Obst.
Geschichte [Bearbeiten]
Der Ort wurde erstmals im Jahre 771 im Lorscher Codex urkundlich erwähnt.
Friedrich Schiller bezog aus Weisenheim seinen Silbersand zum Trocknen der Tinte.
Politik [Bearbeiten]
Gemeinderat [Bearbeiten]
Der Gemeinderat in Weisenheim besteht aus 20 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.
Sitzverteilung im Gemeinderat:[3]
| Wahl | SPD | CDU | FDP | GRÜNE | FWG | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2009 | 5 | 8 | 3 | 1 | 3 | 20 Sitze |
| 2004 | 6 | 9 | 2 | 1 | 2 | 20 Sitze |
Bürgermeister [Bearbeiten]
Ortsbürgermeister ist Dieter Helt (CDU).
Wappen [Bearbeiten]
Die Wappenbeschreibung lautet: „In Rot ein aufrecht gestellter goldener Palmzweig, beseitet von zwei sechsstrahligen goldenen Sternen“.
Gemeindepartnerschaften [Bearbeiten]
Eine Partnerschaft mit Niederroßla (Thüringen) besteht seit dem 20. April 1991.
Bildergalerie [Bearbeiten]
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Verkehr [Bearbeiten]
Der Ort hat einen Bahnhof an der Bahnstrecke Freinsheim–Frankenthal.
Bildung, Sport und Freizeit [Bearbeiten]
Weisenheim hat drei Kindergärten sowie eine Grundschule mit vier Jahrgängen zu je zwei Klassen. Zur Schule gehört die Gemeindeturnhalle. Die Gemeindebücherei ist mittlerweile vom Rathaus in das Untergeschoss der Grundschule umgezogen.
Der größte Sportverein ist der SV Weisenheim am Sand. Weitere Sportvereine sind der ASV Weisenheim am Sand, der Tennis-Club Ludwigshain (TCL) sowie die Schützengilde Weisenheim am Sand. Als weitere Vereine sind der Reit- und Fahrverein Weisenheim, der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr, der Heimat- und Museumsverein und mehrere Fastnachtsgruppen zu nennen. Jedes Jahr am Fastnachtssonntag findet in der Weisenheimer Fastnachtsumzug,genannt Rieslingwurm, statt, der jedes Mal Zehntausende Besucher anlockt.
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
In Weisenheim wohnen der österreichische Reitsportler Hugo Simon, der 1996 „erfolgreichster Springreiter“ der Welt war, sowie der frühere FIFA-Schiedsrichter und heutige Funktionär des Südwestdeutschen Fußballverbandes Werner Föckler (* 24. Juni 1945). Der Geodät Konrad Schredelseker wurde in Weisenheim geboren.
Literatur [Bearbeiten]
Ernst Merk: Das Wein- und Obstbaudorf Weisenheim am Sand und das Heidedorf Eyersheim. 1960
Siehe auch [Bearbeiten]
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2011 (PDF; 755 kB) (Hilfe dazu)
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
- ↑ Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat
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