Quirnheim
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Bad Dürkheim | |
| Verbandsgemeinde: | Grünstadt-Land | |
| Höhe: | 310 m ü. NN | |
| Fläche: | 4,45 km² | |
| Einwohner: |
777 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 175 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 67280 | |
| Vorwahl: | 06359 | |
| Kfz-Kennzeichen: | DÜW | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 3 32 042 | |
| Gemeindegliederung: | 3 Ortsteile | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Industriestraße 11 67269 Grünstadt |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Hubert L. Deubert (SPD) | |
| Lage der Ortsgemeinde Quirnheim im Landkreis Bad Dürkheim | ||
Quirnheim, pfälzisch „Querem“, ist eine Ortsgemeinde im rheinland-pfälzischen Landkreis Bad Dürkheim und liegt im Nordwesten der europäischen Metropolregion Rhein-Neckar. Sie gehört der Verbandsgemeinde Grünstadt-Land an.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
[Bearbeiten] Geographische Lage
Die Gemeinde liegt in der Pfalz auf einer Anhöhe am Rande der Haardt nahe dem Nordende der Deutschen Weinstraße. Der Ort gehörte zum Landkreis Frankenthal, bis dieser 1969 aufgelöst wurde. 1972 wurde Quirnheim der neugeschaffenen Verbandsgemeinde Grünstadt-Land zugeordnet.
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Quirnheim-Tal und Boßweiler.
[Bearbeiten] Geschichte
[Bearbeiten] Chronik
Im Mai 771 wurde die Kirche St. Maria und St. Martin erstmals urkundlich erwähnt. Sie gilt damit als älteste Kirche des Landkreises. Der Ortsteil Boßweiler wurde bereits 767 im Lorscher Codex erwähnt. 1467 gelangte Quirnheim in den Besitz der Grafen von Leiningen-Westerburg. Im 17. Jahrhundert wurde Quirinus von Merz mit beiden Orten belehnt.
[Bearbeiten] Religionen
2007 waren 41,9 Prozent der Einwohner evangelisch und 32,6 Prozent katholisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[2]
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Gemeinderat in Quirnheim besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.
Sitzverteilung im gewählten Gemeinderat:[3]
| SPD | CDU | WG 1 | WG 2 | Gesamt | |
| 2009 | 2 | 3 | 4 | 3 | 12 Sitze |
| 2004 | 3 | 3 | 3 | 3 | 12 Sitze |
[Bearbeiten] Wappen
Die Blasonierung des Wappens lautet: „In geteiltem und oben gespaltenem Schild, oben rechts wiederum gespalten, rechts von Silber und Blau dreizeilig geschachtet, links in Gold ein goldbekrönter halber schwarzer Adler am Spalt, oben links in Blau ein rotbewehrter und -bezungter silberner Löwe, unten in Silber ein blaues Hufeisen mit abwärts gekehrten Stollen“.
Es wurde 1926 vom bayerischen Staatsministerium des Innern genehmigt und geht zurück auf ein Gerichtssiegel von 1674.[4]
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten und Kultur
- Flugsport
Auf einer Anhöhe des Ortes befindet sich das Segelfluggelände des Luftfahrtvereins Grünstadt und Umgebung.
- Museum
Im Gewerbegebiet auf dem Gelände des ehemaligen US-Armee-Munitionslagers bzw. -Truppenübungsplatzes wurde ein von ehrenamtlichen Kräften geleitetes Motorrad- und Technikmuseum geschaffen. In direkter Nachbarschaft befindet sich der Flugplatz bzw. eine aufgegebene Patriot-Raketenstation.
- Regelmäßige Veranstaltungen
Der Ort feiert zweimal Kerwe: Die Erbsenkerwe wird im Juli, die Dorfkerwe in der ersten Woche im Oktober veranstaltet.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
- Die Vorfahren des Hitler-Widerstandskämpfers Albrecht Mertz von Quirnheim waren mit dem Ort verbunden.
- Hermann Knoll (1897–1935), wirkte hier sieben Jahre lang als Spiritual und Leiter der Hildegardis-Schwestern vom Katholischen Apostolat und war, bis zur Umbettung 1959, auf dem Ortsfriedhof begraben.
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
- ↑ KommWis, Stand: 31. Dezember 2007
- ↑ Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Stadt- und Gemeinderatswahlen
- ↑ Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3
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