Freinsheim

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Dieser Artikel befasst sich mit der Stadt Freinsheim in Rheinland-Pfalz. Für weitere Bedeutungen siehe Freinsheim (Begriffsklärung).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Freinsheim
Freinsheim
Deutschlandkarte, Position der Stadt Freinsheim hervorgehoben
49.50758.2086111111111100Koordinaten: 49° 30′ N, 8° 13′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bad Dürkheim
Verbandsgemeinde: Freinsheim
Höhe: 100 m ü. NHN
Fläche: 13,6 km²
Einwohner: 4964 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 365 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 67251,
67098 (Lindemannsruhe)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahlen: 06353
06322 (Lindemannsruhe)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: DÜW
Gemeindeschlüssel: 07 3 32 019
Adresse der Verbandsverwaltung: Bahnhofstraße 12
67251 Freinsheim
Webpräsenz: www.stadt-freinsheim.de
Stadtbürgermeister: Jürgen Oberholz
Lage der Stadt Freinsheim im Landkreis Bad Dürkheim
Bad Dürkheim Grünstadt Grünstadt Haßloch Meckenheim (Pfalz) Niederkirchen bei Deidesheim Ruppertsberg Forst an der Weinstraße Deidesheim Wattenheim Hettenleidelheim Tiefenthal (Pfalz) Carlsberg (Pfalz) Altleiningen Ellerstadt Gönnheim Friedelsheim Wachenheim an der Weinstraße Elmstein Weidenthal Neidenfels Lindenberg (Pfalz) Lambrecht (Pfalz) Frankeneck Esthal Kindenheim Bockenheim an der Weinstraße Quirnheim Mertesheim Ebertsheim Obrigheim (Pfalz) Obersülzen Dirmstein Gerolsheim Laumersheim Großkarlbach Bissersheim Kirchheim an der Weinstraße Kleinkarlbach Neuleiningen Battenberg (Pfalz) Neuleiningen Kirchheim an der Weinstraße Weisenheim am Sand Weisenheim am Sand Weisenheim am Sand Erpolzheim Bobenheim am Berg Bobenheim am Berg Dackenheim Dackenheim Freinsheim Freinsheim Herxheim am Berg Herxheim am Berg Herxheim am Berg Kallstadt Kallstadt Weisenheim am Berg Weisenheim am Berg Landkreis Alzey-Worms Worms Ludwigshafen am Rhein Frankenthal (Pfalz) Rhein-Pfalz-Kreis Landkreis Germersheim Neustadt an der Weinstraße Landkreis Südliche Weinstraße Landau in der Pfalz Kaiserslautern Landkreis Kaiserslautern Donnersbergkreis Kaiserslautern Landkreis SüdwestpfalzKarte
Über dieses Bild

Freinsheim, pfälzisch „Fränsem“, im Landkreis Bad Dürkheim ist mit rund 5000 Einwohnern eine der kleineren Städte in Rheinland-Pfalz. Sie ist Verwaltungssitz der gleichnamigen Verbandsgemeinde und gehört ihr auch an. Freinsheim ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort und gemäß Landesplanung als Grundzentrum ausgewiesen.[2]

Geographie[Bearbeiten]

Freinsheim liegt in der vorderpfälzischen Rheinebene ungefähr 12 Kilometer westlich von Ludwigshafen zwischen Bad Dürkheim und Grünstadt in der Nähe der Deutschen Weinstraße. Eine Exklave im Pfälzerwald bildet die Waldung um das ehemalige Forsthaus Lindemannsruhe, in dem sich heute ein Waldgasthaus befindet.

Innerhalb des Stadtgebiets entspringt der Fuchsbach, dessen größere Wassermenge über Schrakelbach und Eckbach den Rhein erreicht.

Geschichte[Bearbeiten]

Wie archäologische Grabungen belegen, ist die Gemarkung von Freinsheim seit etwa 5000 Jahren kontinuierlich von Menschen besiedelt. Ein geordnetes Gemeinwesen existierte wahrscheinlich ab dem 6. Jahrhundert, worauf die Entdeckung eines merowingerzeitlichen Reihengräberfriedhofs schließen lässt. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Freinsheim im Jahr 773 in Aufzeichnungen des elsässischen Benediktinerklosters Weißenburg.

Im 15. Jahrhundert fiel Freinsheim an die Kurpfalz, in deren Auftrag die bereits vorhandenen Befestigungsanlagen ausgebaut wurden. Als letztes Bauteil der Stadtmauer wurde 1514 das Eisentor fertiggestellt, dessen Name aus dem pfälzischen Dialektausdruck für Äußeres Tor entstand. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg wurde Freinsheim 1689 stark zerstört, es blieben nur noch Grundmauern stehen. Im frühen 18. Jahrhundert erfolgte der Wiederaufbau. Herausgehobene Verwaltungsfunktionen innerhalb der Kurpfalz, vor allem die Einrichtung eines Unteramts, förderten den wirtschaftlichen Aufschwung. Nach der Französischen Revolution und dem Wiener Kongress kam Freinsheim mit der linksrheinischen Pfalz, dem Rheinkreis, zum Königreich Bayern, das nach dem Ersten Weltkrieg zum Freistaat Bayern wurde.

Freinsheim gehört wie die gesamte Pfalz zum nach dem Zweiten Weltkrieg gebildeten Land Rheinland-Pfalz. Seit 1972 ist es Verwaltungssitz einer Verbandsgemeinde. Mit Wirkung vom 23. Juni 1979 erkannte die Landesregierung Freinsheim wegen seiner historischen Bedeutung den Titel Stadt zu.[3]

Politik[Bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten]

Der Stadtrat in Freinsheim besteht aus 20 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Stadtbürgermeister als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung im Stadtrat:[4]

Wahl SPD CDU GRÜNE FDP FWG Gesamt
2014 6 5 1 1 7 20 Sitze
2009 8 5 2 5 20 Sitze
2004 8 7 1 4 20 Sitze
  • FWG = Freie Wählergruppe der Stadt Freinsheim e.V.

Wappen[Bearbeiten]

Banner, Wappen und Hissflagge
Banner Freinsheim.svg Stadtwappen Freinsheim.svg
Hissflagge Freinsheim.svg

Blasonierung: „Von Blau und Silber geteilt, oben ein wachsender linksgewendeter rotbewehrter, -bezungter und -bekrönter goldener Löwe, unten ein roter Großbuchstabe F, beseitet von je einer grünbestielten blauen Traube.“

Der gekrönte Löwe symbolisiert die historische Kurpfalz, das F steht für den Anfangsbuchstaben der Stadt, die beiden blauen Trauben verdeutlichen, dass in Freinsheim schon früh auf den Anbau roter Rebsorten gesetzt wurde, die hier nahezu die Hälfte der bestockten Rebfläche einnehmen.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Freinsheim unterhält Städtepartnerschaften mit den Kleinstädten Marcigny in Burgund (Frankreich) und Buttstädt im thüringischen Landkreis Sömmerda.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Literarische Auszeichnungen

Zur Erinnerung an den Schriftsteller Hermann Sinsheimer wird seit 1983 der Hermann-Sinsheimer-Preis für Literatur und Publizistik verliehen, der im Jahr 2000 um die Hermann-Sinsheimer-Plakette ergänzt wurde. Bisherige Preisträger sind unter anderen Siegfried Lenz, Hilde Domin, Carola Stern, Marcel Reich-Ranicki und Marion Gräfin Dönhoff.

Literaturfestival

Seit 2010 findet die Literarische Lese statt. Das Literaturfestival wurde von Hasan Özdemir initiiert und wird von Kultur Rhein-Neckar e. V. in Kooperation mit Partnern veranstaltet. Zu Gast waren u. a. Dimitre Dinev, Nora Iuga, Karl-Heinz Ott und Sibylle Lewitscharoff.

Bauwerke[Bearbeiten]

Stadtmauer

Die spätgotische Stadtmauer von Freinsheim mit Türmen und Toren ist fast vollständig erhalten. Sie ist etwa 1300 Meter lang und prägt das Stadtbild. Besonders bemerkenswert ist das Vortor zum Eisentor mit Flankierungstürmen und kurpfälzischem Wappen. Der Stadtkern ist außerordentlich gut restauriert. Aufgrund des intakten historischen Ortskerns wird Freinsheim auch als das „pfälzische Rothenburg“ bezeichnet, in Anlehnung an den fränkischen Ort, der als Sinnbild des romantischen deutschen Städtchens weltweite Bekanntheit erlangt hat.

Protestantische Kirche

Rathaus und protestantische Pfarrkirche

Die alte, heute protestantische Hauptkirche am Markt blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Bereits im 9. Jahrhundert wurde erstmals eine „Basilika“ in Freinsheim erwähnt. Von einer Pfarrkirche St. Peter ist in einer Schenkung an das Kloster Enkenbach 1257 die Rede.

Der Turm der heutigen Kirche ist im Untergeschoss noch romanisch. Als eigentliches Baudatum der sich an den Turm anschließenden Kirche wird häufig das Jahr 1470 genannt, was durch den Baubefund (romanische Grundbauten, spätgotische Anbauten) bestätigt wird. Reste des spätgotischen Gewölbes zeugen von der früheren Gestalt als Hallenkirche.

Nach der Zerstörung der Kirche 1689 im Pfälzischen Erbfolgekrieg wurde beim Wiederaufbau eine Flachdecke eingezogen und das Gotteshaus unter Einbeziehung der romanischen und spätgotischen Reste als barocke Saalkirche gestaltet. Sehenswert sind zudem der Treppenturm mit seinem Portal aus der Renaissancezeit sowie die sechseckige Kanzel aus Sandstein, die ebenfalls während der Renaissance geschaffen wurde.

Ehemaliges Schloss

Die seit 1471 in kurpfälzischem Besitz stehende Wasserburg lag außerhalb der Stadtmauern. Der umgebende Graben ist noch mit Wasser gefüllt, der jetzige Hauptbau ist ein Wohnhaus vom Anfang des 19. Jahrhunderts.

Bildstock

Bildstock Schwarzes Kreuz

In den Weinbergen an der Straße nach Ungstein steht ein spätgotischer Bildstock mit Kreuzigungsgruppe in spitzbogigem Gehäuse. Er trägt den Namen Schwarzes Kreuz; nach ihm ist auch eine Freinsheimer Weinlage benannt.

Kapellenruine

Auf dem Bergfriedhof südlich und etwas außerhalb der Stadt steht ein romanischer Westturm als ehemaliger Eingangsturm in die ebenfalls romanische Kapelle Zu unserer lieben Frau auf dem Berge. Formen am Westportal lassen auf eine Entstehung um die Mitte des 11. Jahrhunderts schließen, die ursprüngliche Dachausbildung ist nicht mehr vorhanden.[5]

Museen[Bearbeiten]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Rotweinwanderung

Die Rotweinwanderung wird am vierten Wochenende des Januars veranstaltet. Zur Eröffnung findet freitags mit Einbruch der Dunkelheit eine Fackelwanderung statt, bei der unterwegs Schwedenfeuer aufgebaut sind. Samstags und sonntags findet die Wanderung über Tag statt. Entlang des Wanderwegs durch die Weinberge um Freinsheim bieten dabei die örtlichen Winzer ausgesuchte Rotweine und begleitende Speisen an.

Blütenfest

Das Blütenfest findet jedes Jahr zur Frühlingszeit statt. Teilnehmer können in den Winzerhöfen mit einer Weinkarte zum Festpreis die verschiedenen neu abgefüllten Weine probieren.

Freinsheimer Altstadtfest

Am ersten Wochenende im Juni findet jährlich das Freinsheimer Altstadtfest statt. Es steht unter dem Motto „Wein und Kultur auf historischen Plätzen“. Die Stadt Freinsheim legt dabei Wert auf anspruchsvolle Kulturdarbietungen, die dann auf dem Marktplatz, im Retzer- oder im Saarhof präsentiert werden. Das Fest dauert in der Regel von Freitag bis Sonntag.

Stadtmauerfest

Das Stadtmauerfest am dritten Wochenende im Juli in der historischen Kulisse zählt zu den bedeutendsten Weinfesten der Region.

Kulinarischer Weinwanderweg

Am vierten Septemberwochenende führt samstags und sonntags der Kulinarische Weinwanderweg durch die Weinberge der Stadt. Winzer und Gastronomiebetriebe offerieren traditionelle Pfälzer Hausmannskost, mediterrane Gerichte sowie Wein und Federweißen.

Weihnachtsmarkt

Der Weihnachtsmarkt an den vier Wochenenden in der Adventszeit wirbt mit seinem Krippenspiel, bei dem als besondere Attraktion lebende Tiere mitwirken.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Größte
Weinbaugemeinden
im Anbaugebiet
Rang unter allen
rheinland-pfälzischen
Weinbaugemeinden
nach Rebfläche
Bestockte
Rebfläche
(in ha)
Rebsorten
weiße  rote 
(in %)
Pfalz 23.363 59,3 40,7
Landau (Pfalz) 1 2.039 59,8 40,2
Neustadt (Weinstr.) 2 2.012 60,8 39,2
Bad Dürkheim 4 855 62,8 37,2
Billigheim-Ingenheim 5 818 56,6 43,4
Kirrweiler 14 594 65,0 35,0
Edesheim 17 500 55,3 44,7
Deidesheim 18 486 83,7 16,3
Wachenheim (Weinstr.) 19 477 71,1 28,9
Göcklingen 22 456 62,5 37,5
Freinsheim 26 432 54,0 46,0
Bockenheim (Weinstr.) 29 415 54,4 45,6
Heuchelheim-Klingen 31 400 57,1 42,9
Ruppertsberg 32 397 74,2 25,8

Freinsheim zählt zu den größten Weinbaugemeinden der Pfalz. Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts hat der Weinbau, vor allem die Kultivierung von roten Rebsorten, den früher vorherrschenden Obstanbau zurückgedrängt. Von 1956 bis Anfang 2010 war die Stadt Sitz eines der großen deutschen Obstsäfte-Hersteller. Dank der historischen Altstadt ist mittlerweile auch der Tourismus zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor geworden.

Verkehr[Bearbeiten]

Schienenverkehr

Der Freinsheimer Bahnhof ist Schnittpunkt der Pfälzischen Nordbahn (Bad DürkheimGrünstadt) und der Bahnstrecke Freinsheim–Frankenthal. Somit gibt es Direktverbindungen in Richtung Neustadt, Frankenthal sowie über Grünstadt nach Monsheim bzw. Ramsen. Von Neustadt und Frankenthal aus bestehen Fernverbindungen in Richtung Mannheim, Saarbrücken und Mainz.

Straßenverkehr

Über die nahe B 271 ist Freinsheim an die A 6 (MannheimSaarbrücken), A 61 (KoblenzSpeyer) und A 65 (LudwigshafenKarlsruhe) angebunden. Außer auf den Hauptdurchfahrtsstraßen (Landesstraßen) ist im gesamten Ort entweder 30 km/h oder verkehrsberuhigte Zone ausgewiesen.

Vereine[Bearbeiten]

In Freinsheim gibt es ein reges Vereinsleben. Die beiden größten Vereine sind der Turn- und Sportverein 1885 und der Diakonieverein. In weiteren Vereinen wird Sport getrieben, das kulturelle Erbe gepflegt, geselliges Miteinander gelebt, und zahlreiche Fördervereine unterstützen gemeinnützige Einrichtungen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

  • Alois von Hornberger (1779–1845), für Tapferkeit hoch dekorierter und geadelter Offizier der Bayerischen Armee
  • Jacob Gottfried Weber (1779–1839), ausgebildeter Jurist, Musiktheoretiker, Musiker am Mannheimer Konservatorium
  • Philipp Lorenz Geiger (1785–1836), Chemiker und Pharmazeut
  • Anna von Szent-Ivanyi (1797–1889), Freifrau halb-ungarischer Abstammung, Wohltäterin von Deidesheim
  • Philipp Tillmann (1809–?), Gutsbesitzer in Edesheim, 1849–1854 und 1863–1881 Mitglied der bayerischen Abgeordnetenkammer
  • Karl Heinrich Fleischmann (1867–1954), Kirchenpräsident
  • Hermann Sinsheimer (1883–1950), in der Zeit des Nationalsozialismus wegen seiner jüdischen Glaubenstradition verfolgter Jurist und Autor, der nach seiner Emigration auch Erinnerungen an seine Kindheit in Freinsheim niederschrieb. Ihm zu Ehren verleiht die Stadt den Hermann-Sinsheimer-Preis und die Hermann-Sinsheimer-Plakette.
  • Franz Lind (1900–1966), Maler und Bildhauer
  • Gert Weber (1927–2010), Gründer und langjähriger Leiter der Stadtbücherei, Initiator von Hermann-Sinsheimer-Preis und Hermann-Sinsheimer-Plakette
  • Manfred Scherer (* 1951), Politiker (CDU)

Weitere Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Nicht in Freinsheim geborene, aber mit der Gemeinde verbundene Persönlichkeiten:

  • Hans-Helmut Görtz (* 1950 in Edenkoben), promovierter Chemiker, Familien- und Heimatforscher, lebt in Freinsheim.[6]
  • Emil Bert Hartwig (1907–1996), Maler, Meisterschüler bei Paul Klee, lebte in Freinsheim und ist dort gestorben.
  • Friedrich Jossé (1897–1994), Maler und Graphiker, wuchs in Freinsheim auf.
  • Johannes Pfeiffer (1886–1965), katholischer Theologe, Professor an der Universität Santiago de Chile, als Emeritus Pfarrer in Freinsheim und dort beigesetzt.
  • Ludwig Sinsheimer (1873–1942), Bruder Hermann Sinsheimers und wie dieser Jurist, wuchs in Freinsheim auf, wurde in der Zeit des Nationalsozialismus wegen seiner jüdischen Glaubenstradition verfolgt und starb nach Deportation im französischen Internierungslager.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Hermann Sinsheimer: Gelebt im Paradies. Beschreibung einer Kindheit und Jugend im Freinsheim des ausgehenden 19. Jahrhunderts. München 1953, ISBN 3-87629-099-6.
  •  Alexander Thon: Freinsheim. In: Jürgen Keddigkeit (Hrsg.): Pfälzisches Burgenlexikon. Beiträge zur pfälzischen Geschichte. Bd. 12/2, Institut für Pfälzische Geschichte und Volkskunde, Kaiserslautern 2002, ISBN 3-927754-48-X, S. 135–139.
  •  Clemens Jöckle: Freinsheim. Schnell und Steiner, Regensburg 1998, ISBN 3-7954-1210-2.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Freinsheim – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, Seite 204 (PDF; 2,6 MB)
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  5. Eduard Finke: Die romanischen Kirchtürme in der Pfalz. Mainz 1994, ISBN 3-929135-03-5
  6. Hans-Helmut Görtz. rzuser.uni-heidelberg.de, abgerufen am 31. Juli 2014.