Lindenberg (Pfalz)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Lindenberg
Lindenberg (Pfalz)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Lindenberg hervorgehoben
49.3809888.09697200Koordinaten: 49° 23′ N, 8° 6′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bad Dürkheim
Verbandsgemeinde: Lambrecht (Pfalz)
Höhe: 200 m ü. NHN
Fläche: 3,79 km²
Einwohner: 1057 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 279 Einwohner je km²
Postleitzahl: 67473
Vorwahl: 06325
Kfz-Kennzeichen: DÜW
Gemeindeschlüssel: 07 3 32 034
Adresse der Verbandsverwaltung: Sommerbergstraße 3
67466 Lambrecht (Pfalz)
Webpräsenz: www.lindenberg-pfalz.de
Ortsbürgermeister: Reiner Koch
Lage der Ortsgemeinde Lindenberg im Landkreis Bad Dürkheim
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Über dieses Bild
Cyriakus-Kapelle im Burggraben von Lindenberg

Lindenberg ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bad Dürkheim in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Lambrecht (Pfalz) an. Lindenberg ist ein staatlich anerkannter Erholungsort.[2]

Geographie[Bearbeiten]

Lindenberg liegt im Naturpark Pfälzerwald. Zur Gemeinde gehören auch die Wohnplätze Alte Maschine, Dörrental, Forsthaus Krankental, Neue Maschine und Nonnental.[3]

Geschichte[Bearbeiten]

Das Straßendorf entstand vermutlich um 1100 aus einer Burg heraus, die zum Hochstift Speyer gehörte. Ende des 13. Jahrhunderts ging Lindenberg als Lehen an die Herren von Frankenstein. 1550 wurde die Burg zerstört.

Religion[Bearbeiten]

Lindenberg hat eine eigenständige katholische Pfarrgemeinde im Bistum Speyer, zu der die katholische Pfarrkirche St. Maria Immaculata sowie die Wallfahrtskapelle St. Cyriakus gehören. Gemeinsam mit dem Nachbarort Lambrecht (Pfalz) existiert eine protestantische Kirchengemeinde, die zur Protestantischen Landeskirche Pfalz gehört.

2013 waren 42,5 Prozent der Einwohner katholisch und 31,9 Prozent evangelisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[4]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Lindenberg besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[5]

Wahl SPD CDU FWG WGR Gesamt
2014 3 5 8 16 Sitze
2009 4 7 5 16 Sitze
2004 3 8 3 2 16 Sitze
  • FWG = Freie Wählergruppe Talgemeinden e.V.

Bürgermeister[Bearbeiten]

Ortsbürgermeister ist Reiner Koch (FWG).

Wappen[Bearbeiten]

Die Blasonierung des Wappens lautet: „Von Gold und Rot gespalten, rechts aus einer anstoßenden roten Zinnenmauer wachsend eine grüne Linde, deren Laub belegt ist mit einem goldenen Schild, darin eine rote Hirschstange, links der heilige Cyriacus mit goldenem Nimbus und in goldenem Ornat, in der Rechten eine grüne Traube mit zwei Blättern, in der Linken einen grünen Palmzweig haltend“.

Die Linde verweist redend auf den Ortsnamen. Die Mauer und die Hirschstange stehen für die abgegangene Burg, die ab 1353 den Herren von Hirschhorn gehörte. Der heilige Cyriacus erinnert an die Kapelle bei der Burg. Das Wappen wurde 1959 vom rheinland-pfälzischen Innenministerium genehmigt.[6]

Vereine[Bearbeiten]

Das Gemeinwesen wird von sechs weltlichen und drei konfessionellen Vereinen sowie der Freiwilligen Feuerwehr Lindenberg geprägt. Außerdem bestehen der katholische und der evangelische Frauenbund sowie ein katholischer Elisabethenverein.

Bildergalerie[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Im Ort gibt es einige handwerkliche Betriebe. Darüber hinaus bestehen zwei Wirtschaften und zwei Pensionen im Ort. Nächstgelegene Bahnstation ist der Bahnhof Lambrecht (Pfalz).

Bildung[Bearbeiten]

  • Katholische Kindertagesstätte „St. Cyriakus“ – In der KiTa werden bis zu 45 Kindern im Vorschul- und Schulalter (Hort) betreut
  • Grundschule Lindenberg

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Lindenberg (Pfalz) – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, Seite 88 (PDF; 2,3 MB)
  4. KommWis, Stand: 31. Dezember 2013
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  6. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3