A Cure for Wellness

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Filmdaten
Deutscher Titel A Cure for Wellness
Originaltitel A Cure for Wellness
Produktionsland USA, Deutschland
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2016
Länge 147 Minuten
Altersfreigabe FSK 16[1]
JMK 16[2]
Stab
Regie Gore Verbinski
Drehbuch Justin Haythe
Produktion David Crockett,
Arnon Milchan,
Gore Verbinski
Musik Benjamin Wallfisch
Kamera Bojan Bazelli
Schnitt Pete Beaudreau,
Lance Pereira
Besetzung

A Cure for Wellness (engl. für „Ein Heilmittel gegen Wellness“) ist ein deutsch-US-amerikanischer Mystery-Thriller von Gore Verbinski aus dem Jahr 2016. Der Film kam am 17. Februar 2017 in die US-amerikanischen und am 23. Februar 2017 in die deutschen Kinos. Premiere hatte er am 10. Dezember 2016 beim Butt-Numb-A-Thon Filmfestival. Das Drehbuch schrieb Justin Haythe. Der Film basiert auf einer von Verbinski und Haythe gemeinsam erdachten Geschichte.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mr. Lockhart arbeitet als ehrgeiziger, junger Angestellter bei einem Unternehmen. Er ist ein Workaholic und tagtäglich mit Optimierungsprozessen und millionenschweren Entscheidungen beschäftigt. Eines Tages wird er nach Europa entsandt, wo eines der Vorstandsmitglieder, Mr. Pembroke, in den Schweizer Alpen in einem luxuriösen Wellness-Resort abgestiegen ist, wie der Vorstand aus einem kryptisch formulierten Brief erfahren hat, den ihm dieser zukommen ließ. Er soll ihn ausfindig machen und nach Amerika zurückbringen, da dieser bei einer Fusion mit einem anderen Unternehmen dringend gebraucht wird. Dort angelangt findet er Pembroke auch schnell, doch genauso schnell ist dieser auch wieder spurlos verschwunden. Lockhart bemerkt, dass das therapeutische Spa-Institut in der Einöde nicht der idyllische Heiltempel ist, als der es sich nach außen hin darstellt. Er will den mysteriösen Ort verlassen, unglücklicherweise kollidiert jedoch das Auto, auf der Rückreise zu dem nahegelegenen Dorf, mit einem Hirsch. So erwacht er mit einem eingegipsten Bein im Spa.

Lockhart versucht den Ungereimtheiten auf den Grund zu gehen und beginnt ungewünschte Fragen zu stellen. Um dies weiter zu verhindern, wird er von dem rätselhaften Leiter der Einrichtung einem Test unterzogen. Des Weiteren diagnostiziert das ebenfalls mysteriöse Personal bei ihm schließlich eine seltsame Krankheit. Ihm werden unterschiedliche Therapien verschrieben, um eine weitere Einmischung in Angelegenheiten des Instituts zu verhindern. Lockhart erkennt, dass er in der Einrichtung gefangen ist und sich sein Aufenthalt auf Grund dessen gegen seinen Willen verlängert. Er ist allerdings nicht der einzige Gast, bei dem diese Diagnose gestellt wurde, denn unter dem Krankheitsbild leiden scheinbar alle Patienten des vorgeblichen Wellness-Centers, die nur nach Heilung lechzen.

Lockhart stellt gemeinsam mit der Langzeitpatientin Hannah Nachforschungen an, um dem seltsamen Treiben hinter den Türen der Einrichtung mit den langen Fluren auf den Grund zu gehen. Sie entdecken, dass die Wellness-Einrichtung zu düsteren Zwecken genutzt wird, die nichts mit der Gesundung ihrer Gäste zu tun haben.

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dane DeHaan (li.) spielt im Film Mr. Lockhart, Jason Isaacs (re.) spieltim Film die Rolle des Leiters der Einrichtung, die Lockhart aufsucht Dane DeHaan (li.) spielt im Film Mr. Lockhart, Jason Isaacs (re.) spieltim Film die Rolle des Leiters der Einrichtung, die Lockhart aufsucht
Dane DeHaan (li.) spielt im Film Mr. Lockhart, Jason Isaacs (re.) spielt
im Film die Rolle des Leiters der Einrichtung, die Lockhart aufsucht

Produktionsgeschichte und Stab[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Regie übernahm der Oscar-Preisträger Gore Verbinski, der sich mit dem Film 15 Jahre nach The Ring erstmals wieder dem Mystery-Horror-Genre zugewandt hatte. Als Drehbuchschreiber beauftragte er Justin Haythe. Mit diesem hatte Verbinski bereits zuvor zusammengearbeitet, aus Haythes Feder stammt aber auch das Drehbuch zum Filmdrama Zeiten des Aufruhrs.[3] Der Titel A Cure for Wellness, der mit „Ein Heilmittel gegen Wellness“ übersetzt werden kann, ist ein Wortspiel, das neben der Heilung durch ein Wellness-Programm auch eine Minderung des eigenen Wohlbefindens verspricht.[3]

Besetzung und Synchronisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hauptrolle von Mr. Lockhart übernahm Dane DeHaan. Der US-amerikanische Schauspieler hatte bereits in dem Film Chronicle – Wozu bist du fähig?, der im Jahr 2012 seinen Durchbruch bedeutete und in der Zombie-Komödie Life After Beth aus dem Jahr 2014 Horror-Erfahrungen der übernatürlichen Art gesammelt.[3] Nur zwei Monate nach dem Ende der Dreharbeiten zu A Cure for Wellness hatte DeHaan mit der Arbeit für den Film Valerian – Die Stadt der tausend Planeten begonnen, in dem der Schauspieler eine weitere Hauptrolle übernahm.

Die Rolle der Langzeitpatientin Hannah wurde mit der britisch-brasilianischen Nachwuchsschauspielerin Mia Goth besetzt. Jason Isaacs spielt im Film die Rolle des Leiters der Einrichtung, die Lockhart aufsucht, um das vermisste Vorstandsmitglied Mr. Pembroke zu suchen, der von Harry Groener gespielt wird. Carl Lumbly spielt im Film Mr. Wilson, Lisa Banes ist in der Rolle von Hollis und Eric Todd in der Rolle von Josh zu sehen. Ivo Nandi spielt Enrico, Magnus Krepper Pieter The Vet, Jason Babinsky Carl, Craig Wroe Morris, Tom Flynn Humphrey und der in Berlin lebende Schauspieler Leonard Kunz Frank. Die deutsche Schauspielerin Judith Hoersch ist in der Rolle von Schwester Greta und der deutsche Schauspieler Axel Buchholz in der Rolle von Doktor Brennan zu sehen. Johnny Otto übernahm die Rolle von Doktor Barlock, und in weiteren Rollen sind der schwedische Schauspieler Tomas Norström (Franc Hill) und Ashok Mandanna (Ron Nair) zu sehen.

In der deutschen Synchronisation spricht Konrad Bösherz Mr. Lockhart, Samira Jakobs Hannah, Wolfgang Müller spricht Dr. Heinreich Volmer, und Joachim Kaps ist im Deutschen als Pembroke zu hören.

Finanzierung und Dreharbeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Die Schwimmhalle des Johannisbades in Zwickau diente im Film dem Spa-Zentrum als Kulisse
Burg Hohenzollern ak.jpg
ebenso die Burg Hohenzollern beim Ortsteil Zimmern der Gemeinde Bisingen
Beelitz Sanatorium interior1.jpg
Das Innere des Sanatoriums in Beelitz-Heilstätten

Der Film wurde zu einem großen Teil durch Mittel aus der deutschen Filmförderung finanziert. Von der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg hatte der Film eine Produktionsförderung in Höhe von 400.000 Euro erhalten, das Medienboard Berlin-Brandenburg gewährte für diese Zwecke 500.000 Euro.[4][5] Die Mitteldeutsche Medienförderung förderte das Filmprojekt mit 400.000 Euro.[6][7] Zu einem großen Teil wurde der Film allerdings vom Deutschen Filmförderfonds unterstützt, der 8,1 Millionen Euro beisteuerte.[8] Aus diesem Grund fanden die Dreharbeiten des Films überwiegend in Deutschland statt und wurden vom Studio Babelsberg als ausführende Produktionsfirma umgesetzt.[9]

Die Dreharbeiten der deutsch-amerikanischen Koproduktion wurden am 16. Juni 2015 begonnen und nach 79 Tagen am 5. Oktober 2015 beendet. Gedreht wurde in den deutschen Bundesländern Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.[7]

Vom 26. Juni bis 7. Juli 2015 fanden die Dreharbeiten in der sachsen-anhaltischen Stadt Schraplau statt, wo unter anderem die Zellerstraße gesperrt war.[10] Weitere Aufnahmen wurden in einem leer stehenden Plattenbau im thüringischen Zella-Mehlis und am Oberhofer Bahnhof gemacht.[11] Anfang Juli 2015 fanden Dreharbeiten in der Schwimmhalle des Zwickauer Johannisbades statt.[12]

Von 13. bis zum 24. Juli 2015 fanden die von einem Team des Studios Babelsberg organisierten Dreharbeiten[13] vor und in der Burg Hohenzollern bei Hechingen statt, die für diese Zeit für den Publikumsverkehr gesperrt wurde. Die Dreharbeiten auf der Burg, die ansonsten im Sommer ein Publikumsmagnet ist[14], fanden von der Außenwelt abgeschirmt statt.[15] Die Burg auf einem Berg der Schwäbischen Alb, die nach einer Umgestaltung im 19. Jahrhundert in ihrem heutigen Zustand als ein typisches Beispiel der Neugotik gilt, und das Gebirge selbst, dienten im Film dem von Mr. Lockhart besuchten Spa-Zentrum in den Schweizer Alpen als Kulisse. Einige Aufnahmen entstanden vom Zellerhorn aus, andere wurden von einem Hubschrauber aus gemacht. Trotz einiger Wetterkapriolen konnte der eng geschnittene Zeitplan der Dreharbeiten eingehalten werden.[13] Für die Dreharbeiten wurde vor der Burg ein Pool angelegt, der sich dort normalerweise nicht befindet, wie Luftaufnahmen vor Beginn der Dreharbeiten zeigten.[14]

Unterstützt wurden die Dreharbeiten an der Burg Hohenzollern und auch die anschließenden Rückbaumaßnahmen von örtlichen Handwerksbetrieben und Dienstleistern, wie Landschaftsbauern und Baumpflegern, einer Schlosserei und einer Flaschnerei, aber auch von einer Stahlhandlung und einem Unternehmen für Elektrotechnik. Am letzten Drehtag war Hausherr Georg Friedrich Prinz von Preußen, Chef des Hauses Hohenzollern und des vormals regierenden Preußischen Königshauses, am Film-Set anwesend und lud Regisseur Gore Verbinski und Studio-Chef Henning Molfenter zur Unterschrift ins Gästebuch der Burg Hohenzollern ein.[13]

Die in Potsdam stattfindenden Dreharbeiten im Studio Babelsberg wurden vom Brandenburger Ministerpräsidenten Dietmar Woidke besucht.[4][16] Während der dortigen Dreharbeiten brach am 29. August 2015 in einer großen Halle ein Feuer aus, in der Spezialeffekte simuliert werden sollten.[17]

Im nahe von Potsdam gelegenen Beelitz-Heilstätten fanden später Innenaufnahmen statt.[18][19] Die ursprünglich ab 1898 errichteten Arbeiter-Lungenheilstätten Beelitz-Heilstätten, ein denkmalgeschütztes Ensemble von 60 Gebäuden auf einer Gesamtfläche von ca. 200 ha, dienten zwischenzeitlich in den Weltkriegen auch als Lazarett und Sanatorium für erkrankte und verwundete Soldaten und nach dem Krieg als größtes Militärhospital der sowjetischen Armee im Ausland. Die Heilstätte ist wegen einer Mischung aus ungewöhnlicher Architektur und Verfall zu einem beliebten Motiv für Filmproduktionen geworden, und einige Gebäude verfügen über außergewöhnlich lange Flure.

Von 18. bis 23. September 2015 waren Dreharbeiten in Hamburg geplant[20], wo der Regisseur einige Momente an der Freihafen-Elbbrücke einfangen wollte.[21] Weitere Dreharbeiten wurden in der Schweiz durchgeführt, wo sich auch der Schauplatz der Geschichte, ein fiktives Sanatorium, das über eine Heilquelle verfügt, befindet.[22]

Nachbearbeitung und Ausstattung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einige Filmaufnahmen wurden später am Computer nachbearbeitet. Im Hintergrund einiger Szenen, die auf der Burg Hohenzollern gedreht wurden, ist nicht Mariazell zu sehen, sondern ein computergeneriertes Gebirge.[15] Auch das im Hintergrund zu sehende Gebirge und der Zug der Rhätischen Bahn in der anfänglichen gezeigten Fahrt über das Schweizer Landwasserviadukt wurden, wie auch der Nebel und der Schnee in dieser Szene, den Aufnahmen im Nachhinein hinzugefügt. Der gezeigte Zug der Baureihe 605 könnte in Wirklichkeit gar nicht auf den Schweizer Schmalspurgleisen fahren.[22][23]

Die Ausstattung der Film-Sets wurde von Eve Stewart verantwortet, die Set-Dekoration stammt von Michael Standish und dem deutschen Filmausstatter Mark Rosinski. Das Bühnenbild ist durch die Werkstätten des Studio Babelsberg-eigenen Art Departement umgesetzt worden.[24]

Filmmusik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Filmmusik wurde von Benjamin Wallfisch komponiert.[25] Der Soundtrack zum Film umfasst 18 Lieder und wurde am 17. Februar 2017 von Milan Records auf CD, in digitaler Version und auf Vinyl (lediglich 14 Stücke) veröffentlicht.[26] Mit Feuerwalzer und Zutritt Verboten sind auf dem Soundtrack auch Lieder mit deutschem Titel enthalten.

Bei dem letzten auf dem Soundtrack enthaltenen Lied I Wanna Be Sedated (auf Deutsch ungefähr Ich möchte sediert werden), das von Mirel Wagner wie ein düsterer Folksong gesungen wurde und von dem eine kurze Passage im ersten Trailer zum Film zu hören ist, handelt es sich um eine Coverversion eines Songs der US-amerikanischen Punkband Ramones.[27] Das Lied war auf dem 1978 aufgenommenen Album Road to Ruin enthalten und wurde von Joey Ramone während eines Krankenhausaufenthaltes geschrieben[28], wo er sich wegen Verbrühungen in Gesicht und Rachen behandeln lassen musste. Das US-Musikmagazin Rolling Stone führt dieses Lied auf Platz 145 in der Liste der „500 besten Songs aller Zeiten“.[29] Bei dem von Wallfisch komponierten Stück Bicycle handelt es sich um Orchestermusik.[27]

Von der österreichischen Band Bilderbuch, ist das Lied Spliff zu hören, sowie eine kurze Sequenz des Liedes „Sinnestäter“ von der deutschen Techno Metall Band Blitzkill.

Titelliste

  1. Hannah and Volmer
  2. Nobody Ever Leaves
  3. Bicycle
  4. The Rite
  5. Feuerwalzer
  6. Magnificent, Isn’t It
  7. Actually I’m Feeling Much Better
  8. Clearly He’s Lost His Mind
  9. Our Thoughts Exactly
  10. Volmer Institut
  11. Terrible Darkness
  12. Lipstick
  13. Waiting
  14. Zutritt Verboten
  15. There’s Nothing Wrong With You People
  16. Lockhart’s Letter
  17. Volmer’s Lab
  18. I Wanna Be Sedated (Cover-Version von Mirel Wagner)

Titelliste der Vinylversion[30]

Seite A

  1. Hannah and Volmer
  2. Nobody Ever Leaves
  3. Bicycle
  4. The Rite
  5. Feuerwalzer
  6. Magnificent, Isn’t It
  7. Actually I’m Feeling Much Better

Seite B

  1. Clearly He’s Lost His Mind
  2. Our Thoughts Exactly
  3. Volmer Institut
  4. Lipstick
  5. Zutritt Verboten
  6. Lockhart’s Letter
  7. Volmer’s Lab

Marketing und Veröffentlichung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach einem ersten Trailer im Oktober 2016[31] und einem ersten internationalen Trailer im Dezember 2016 stellte 20th Century Fox Anfang Februar 2017 im Rahmen des 51. Super Bowls einen neuen Trailer vor.[32]

Der Film feierte am 10. Dezember 2016 im Rahmen des Butt-Numb-A-Thon Filmfestivals seine Premiere und wurde am 29. Januar 2017 in Berlin erstmals einem deutschen Publikum vorgestellt.[33] Am 17. Februar 2017 kam der Film in die US-amerikanischen und am 23. Februar 2017 in die deutschen Kinos.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altersfreigabe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Deutschland ist der Film FSK 16. In der Freigabebegründung heißt es: „Der Film vereint in surrealem Setting Genre-Elemente von Mystery- und Horrorfilm. Der Plot bleibt dabei lange rätselhaft. Neben der düster-bedrohlichen Atmosphäre und diversen verstörenden Bildern können auch einzelne drastische Szenen von Gewalt und Folter Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren emotional überfordern. Doch 16-Jährige sind aufgrund ihrer persönlichen Entwicklung und bereits gesammelter Medienerfahrung in der Lage, den Film zu verarbeiten.“[34]

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film konnte bislang 42 Prozent der Kritiker bei Rotten Tomatoes überzeugen.[35]

Filmkritiker, wie John Campeo, erinnert die Geschichte von A Cure for Wellness an den Film Shutter Island[36][37], andere fühlen sich wegen der Thematik und der Verortung in den Schweizer Alpen an den Bildungsroman Der Zauberberg von Thomas Mann erinnert, in dem Hans Castorp seinen Vetter Joachim Ziemßen in dem Sanatorium Berghof besucht.[38][39]

Mike Reyes von CinemaBlend.com meint, der Film sei das Ergebnis einer Mischung der Film-noir-Nuancen von Shutter Island, der Obertöne von Crimson Peak und zudem einer guten Portion von BioShock.[40]

Jake Pietras von robots-and-dragons.de erklärt, der Film wolle auf unsere von Konsum und Machtgier zerfressene Gesellschaft aufmerksam machen, aber leider entpuppe er sich bereits ab etwa der Mitte als gotisch und ruhig inszenierter Thriller, der nicht so recht weiß, was er jetzt eigentlich vermitteln will. Dem Film fehle die Richtung, so Pietras, obwohl der Anfang recht gelungen sei und in ausgezeichnet gefilmten Kamerafahrten die emsige Geschäftigkeit und die atemberaubende Geschwindigkeit unserer Arbeitswelt vermittele, und auch der Wechsel zum krassen Gegenteil der Heilanstalt in den Schweizer Alpen gelinge gut. Auch schauspielerisch überzeugten nahezu alle Hauptcharaktere, vor allem Dane DeHaan, doch all die einzelnen Teile könnten die Geschichte nicht retten, so Pietras, die in den letzten 20 Minuten des Films leider völlig entgleise.[41]

Einspielergebnis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die weltweiten Einnahmen des Films aus Kinovorführungen belaufen sich bislang auf 24,2 Millionen US-Dollar.[42] In Deutschland verzeichnet der Film 235.525 Besucher (Stand 2. April 2017).[43]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Golden Trailer Awards 2017

  • Auszeichnung in der Kategorie Bester Thriller[44]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für A Cure for Wellness. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF; Prüf­nummer: 165346/K).Vorlage:FSK/Wartung/typ nicht gesetzt und Par. 1 länger als 4 Zeichen
  2. Alterskennzeichnung für A Cure for Wellness. Jugendmedien­kommission.
  3. a b c A Cure for Wellness In: moviepilot.de. Abgerufen am 14. Januar 2017.
  4. a b Ministerpräsident Woidke am Set des Films 'A Cure for Wellness' In: medienboard.de, 19. August 2015.
  5. 500.000 Euro für Verbinskis 'A Cure for Wellness' In: mediabiz.de, 6. Oktober 2015.
  6. Millionenförderung für Filmprojekte In: focus.de, 23. Juli 2015
  7. a b A Cure for Wellness In: crew-united.com. Abgerufen am 14. Januar 2017.
  8. DFFF löste bislang über drei Milliarden Euro an Investitionen aus In: film.mfg.de, 22. Januar 2016.
  9. Regina Retzlaff: Gore Verbinski plant Horror-Thriller Star-Regisseur dreht in Schraplau In: Mitteldeutsche Zeitung, 24. Juni 2015.
  10. Hollywood-Horror in Sachsen-Anhalt. Wo sonst? In: welt.de, 24. Juni 2015.
  11. Jan-Henrik Wiebe: Geheim-Dreh in Oberhof und Zella-Mehlis für ein Horror-Streifen In: Thüringische Landeszeitung, 23. Juli 2015.
  12. Hollywood zu Besuch: Horror-Alarm im Schwimmbad Zwickau In: news.de, 8. Juli 2015.
  13. a b c Roland Beck: Dreharbeiten beendet – Regisseur signiert Gästebuch In: burg-hohenzollern.com, 27. Juli 2015.
  14. a b 'A Cure for Wellness': Drehort Burg Hohenzollern In: burgerbe.de, 24. Juni 2015.
  15. a b Julia Brenner: Burg Hohenzollern: Trailer zu Horrorfilm erscheint In: Schwarzwälder Bote, 19. Oktober 2016.
  16. Film director meets 'state director' In: based-in-babelsberg.de. Abgerufen am 14. Januar 2017.
  17. Feuer bei Filmdreh im Studio Babelsberg In: bild.de, 30. August 2015.
  18. Filmland Brandenburg 2015 In: bbfc.de. Abgerufen am 15. Januar 2017. (PDF; 477 KB)
  19. Jana Haase: Wettkampf um Hollywood In: Potsdamer Neueste Nachrichten, 18. August 2015.
  20. A Cure for Wellness In: ffhsh.de. Abgerufen am 14. Januar 2017.
  21. Volker Behrens: Ein bisschen mehr Hollywood In: Der Hamburger, Ausgabe 28.
  22. a b Hollywood lässt falschen Zug über Landwasserviadukt fahren In: suedostschweiz.ch, 24. Dezember 2016.
  23. Das Landwasser-Viadukt im Film-Trailer In: blick.ch. Abgerufen am 14. Januar 2016.
  24. Referenzen Art Departement Studio Babelsberg: 'A Cure for Wellness' In: ad-sb.de, 17. Februar 2017.
  25. Benjamin Wallfisch Scoring Gore Verbinski’s ‘A Cure for Wellness’ In: filmmusicreporter.com, 14. Juni 2016.
  26. A Cure for Wellness In: soundtrack.net
  27. a b Andrew Sacher: Mirel Wagner & Benjamin Wallfisch cover Ramones for ‘A Cure for Wellness’ OST In: brooklynvegan.com, 13. Januar 2017.
  28. I Wanna Be Sedated In: songfacts.com. Abgerufen am 14. Januar 2017.
  29. 500 Greatest Songs of All Time: I Wanna Be Sedated In: Rolling Stone. Abgerufen am 14. Januar 2017.
  30. ‘A Cure for Wellness’ Soundtrack Details In: filmmusicreporter.com, 7. Dezember 2016.
  31. Brad Miska: The 'A Cure For Wellness' Trailer is a Bucket Filled With WTFs! In: bloody-disgusting.com, 19. Oktober 2016.
  32. A Cure for Wellness In: filmstarts.de. Abgerufen am 7. Februar 2017.
  33. Jana Haase: Premiere von 'A Cure for Wellness'. Horror in den Bergen In: Potsdamer Neueste Nachrichten, 31. Januar 2017.
  34. Freigabebegründung für A Cure for Wellness In: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft. Abgerufen am 24. Februar 2017.
  35. A Cure for Wellness In: Rotten Tomatoes. Abgerufen am 5. Juli 2017.
  36. Jason Isaacs To Star In 'A Cure for Wellness' – AMC Movie News In: youtube.com. Abgerufen am 15. Januar 2017.
  37. Sophie Barker: 'A Cure for Wellness' is giving us serious 'Shutter Island' meets 'Bioshock' Vibes In: mtv.com, 25. November 2016.
  38. Wolfgang Frömberg: Popcorn-Kino 2017: 12 Filme, die ihre Schatten vorauswerfen In: intro.de, 6. Januar 2017.
  39. Bernd Kronsbein: Nicht der Zauberberg. 'A Cure for Wellness' – Neuer Trailer In: diezukunft.de, 21. Dezember 2016.
  40. Mike Reyes: 'A Cure for Wellness' Movie Review. The first true horror film in years In: cinemablend.com. Abgerufen am 7. Februar 2017.
  41. Jake Pietras: Ein Film mit Identitätskrise – Kritik zu A Cure for Wellness In: robots-and-dragons.de, 21. Februar 2017.
  42. A Cure for Wellness In: boxofficemojo.com. Abgerufen am 4. April 2017.
  43. Top 100 Deutschland 2017 In: insidekino.com. Abgerufen am 4. April 2017.
  44. Patrick Hipes: 'Wonder Woman', 'Lego Batman' & Warner Bros Top Winners At Golden Trailer Awards In: deadline.com, 6. Juni 2017.