Achim Weber

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Achim Weber
Personalia
Geburtstag 11. März 1969
Geburtsort KölnDeutschland
Größe 185 cm
Position Mittelstürmer
Junioren
Jahre Station
Wuppertaler SV
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1988–1989 SV Langenberg
1989–1990 1. FC Wülfrath
1990–1991 SC Fortuna Köln 17 0(2)
1991–1992 Wuppertaler SV 15 0(4)
1992–1993 FV Bad Honnef
1993–1994 VfL Gevelsberg
1994–1996 Wuppertaler SV 61 (26)
1996–1999 Rot-Weiß Oberhausen 94 (49)
1999–2000 VfL Bochum 40 (20)
2001–2002 Rot-Weiß Oberhausen 21 0(9)
2002–2004 Rot-Weiss Essen 46 (22)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2006–2007 Wuppertaler SV (Sportdirektor)
2008 SSVg Velbert
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Achim Weber (* 11. März 1969 in Köln) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und seit Karriereende als sportlicher Leiter beziehungsweise Vorstand tätig.

Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er verbrachte seine Karriere hauptsächlich bei Vereinen aus dem Ruhrgebiet. Für den SC Fortuna Köln, Rot-Weiß Oberhausen, den VfL Bochum, den Wuppertaler SV und schließlich Rot-Weiss Essen bestritt er neun Bundesligaspiele (1 Tor), 102 Zweitligaspiele (44 Tore) und 168 Regionalligaspiele (83 Tore).

Für den VfL Bochum erzielte Weber 19 Tore in der Zweitligasaison 1999/2000 und stieg in die Bundesliga auf. Mit dem Wuppertaler SV wurde der Mittelstürmer 1992 Oberligameister und erreichte den Aufstieg in die Zweite Bundesliga, 1997/98 führte er Rot-Weiß Oberhausen mit 18 Saisontoren ebenfalls zur Meisterschaft und dem damit verbundenen Zweitligaaufstieg.

Mit den Oberhausenern erreichte Achim Weber im DFB-Pokal 1998/99 das Halbfinale, wobei er in fünf Spielen sechs Tore erzielte. Im alten Schalker Parkstadion unterlag RWO schließlich vor knapp 50.000 Zuschauern dem FC Bayern München 1:3. Mit dem VfL Bochum kam Weber 1999/2000 bis ins Viertelfinale. Insgesamt erzielte er in zwölf DFB-Pokalspielen zwölf Tore.

Nach seiner aktiven Karriere hat Weber die Trainer-A-Lizenz erworben und arbeitete ab Mai 2006 als Sportdirektor beim Regionalligisten Wuppertaler SV. Aufgrund von internen Auseinandersetzungen wurde er im November 2007 vom Präsidenten Friedhelm Runge entlassen. Im April 2008 unterzeichnete er einen Vertrag bei der SSVg Velbert, der bis zum Saisonende befristet war.

Nachdem Weber erneut als Berater für seinen ehemaligen Klub Wuppertaler SV tätig war, trat er dort im Mai 2010 das Amt des Geschäftsführers an. Nach nur einer Saison endete diese Zusammenarbeit jedoch wieder. Achim Weber war seitdem bei einer Essener PR- und Marketingagentur beschäftigt.[1]

Im Zuge der Jahreshauptversammlung des Wuppertaler SV im Mai 2013, bei der die Führungsriege um den langjährigen Präsidenten Friedhelm Runge abgewählt wurde, kandidierte Achim Weber als Vorstand und war seitdem für die Abteilung Sport im Präsidium des WSV zuständig.

Am 24. Juni 2015 erklärte er mit sofortiger Wirkung seinen Rücktritt von allen Ämtern beim Wuppertaler SV.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. WSV: Achim Weber arbeitet künftig in Essen, RevierSport
  2. WSV: Achim Weber zurückgetreten, RevierSport