Stephan Engels

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Stephan Engels
2011-12-30 Bonn Telekom-Dome Stephan Engels.jpg
Stephan Engels, 2011
Personalia
Geburtstag 6. September 1960
Geburtsort NiederkasselDeutschland
Größe 178 cm
Position Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
1968–1976 Tus Mondorf
1976–1978 1. FC Köln
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1978–1989 1. FC Köln 236 (39)
1989–1990 Fortuna Köln 16 0(7)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1976–1977 Deutschland U-16 3 0(1)
1977–1979 Deutschland U-18 11 0(4)
1982–1983 Deutschland 8 0(0)
1987 Olympia-Auswahlmannschaft 1 0(0)
Stationen als Trainer
Jahre Station
1995–1996 1. FC Köln
1992–1999 1. FC Köln U-23
2004–2005 SCB Viktoria Köln
2013–2015 1. FC Köln II
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Stephan Engels (* 6. September 1960 in Niederkassel) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler. Seit dem Ende seiner aktiven Karriere arbeitet er als Trainer.

Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Engels spielte bereits in der Jugend des 1. FC Köln und 1978/79 seine erste Profisaison für die Geißböcke. Das Mittelfeldtalent entwickelte sich schnell zum Stammspieler und gab bereits 1982 sein Debüt in der A-Nationalmannschaft. Im selben Jahr stand er als Abrufspieler auch im erweiterten Aufgebot für die Weltmeisterschaft in Spanien. Für den DFB bestritt er acht A-Länderspiele und am 18. April 1987 in Cluj-Napoca bei der 0:1-Niederlage gegen die Auswahl Rumäniens ein Länderspiel für die Olympia-Auswahlmannschaft.

Engels größter Erfolg war der DFB-Pokal-Sieg 1983. Zweimal wurde er mit dem FC Vizemeister, ein weiterer Höhepunkt seiner Karriere waren die Spiele im UEFA-Pokal 1986, vor allem die Finalspiele gegen Real Madrid (damals mit Hin- und Rückspiel ausgetragen), in denen sich die Kölner nicht durchsetzen konnten.

Engels erzielte in 236 Bundesligaspielen 39 Tore.[1] Zur Winterpause der Saison 1988/89 wechselte er zum Stadtrivalen SC Fortuna Köln in die 2. Liga. Nach zahlreichen Verletzungen beendete er während der Spielzeit 1989/90 seine Karriere und wurde Trainer. In der Saison 1995/1996 war er Cheftrainer des 1. FC Köln. Er übernahm die Mannschaft nach dem zweiten Spieltag von Morten Olsen; allerdings wurde er nach dem 25. Spieltag durch Peter Neururer ersetzt, da er nicht den erhofften Erfolg hatte. Seither hat er nie wieder als Bundesligatrainer gearbeitet. Er blieb bis zur Saison 1998/99 Trainer der Zweiten Mannschaft des FC. 1999 wechselte er als Manager zum Wuppertaler SV. 2004/05 war er eine Saison lang Trainer des SCB Viktoria Köln. 2005/06 kehrte er zum 1. FC Köln zurück, arbeitete als Chef-Scout und später als Jugend-Koordinator. Ab dem 22. April 2013 war er Trainer der U-21-Nachwuchsmannschaft des 1. FC Köln. Nach der Saison 2014/15 wurde die Zusammenarbeit auf Wunsch von Stephan Engels beendet.

Er spielt in der Traditionsmannschaft des 1. FC Köln und ist seit 2010 Vorsitzender des TuS Mondorf 1910/1920 e.V.

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1995–1996 1. FC Köln
  • 1992–1999 1. FC Köln U23
  • 2004–2005 SCB Viktoria Köln
  • 2013–2015 1. FC Köln II

Als Vereinsmanager[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Deutscher Vizemeister: 1982, 1989
  • Deutscher Pokalsieger: 1983
  • Deutscher Pokalfinalist: 1980
  • UEFA-Pokalfinalist: 1986

Privat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sein Sohn Mario ist ebenfalls Fußballspieler und spielte u. a. für den FSV Frankfurt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Stephan Engels – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Matthias Arnhold: Stephan Engels - Matches and Goals in Bundesliga. RSSSF. 30. November 2017. Abgerufen am 1. Dezember 2017.