Angelica Moser

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Angelica Moser Leichtathletik
Nation SchweizSchweiz Schweiz
Geburtstag 9. Oktober 1997 (20 Jahre)
Geburtsort Plano, Vereinigte Staaten
Größe 169 cm
Gewicht 65 kg
Karriere
Disziplin Stabhochsprung
Bestleistung 4,61 m (22. Juli 2017 in Zürich)
Verein LC Zürich
Trainer Herbert Czingon, Monika Moser
Nationalkader seit 2012
Status aktiv
Medaillenspiegel
U23-Europameisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Juniorenweltmeisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Junioreneuropameisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Olympische Jugendspiele 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Logo der EAA U23-Europameisterschaften
0Gold0 Bydgoszcz 2017 4,55 m
Logo der IAAF Juniorenweltmeisterschaften
0Gold0 Bydgoszcz 2016 4,55 m
Logo der EAA Junioreneuropameisterschaften
0Gold0 Eskilstuna 2015 4,35 m
Olympische Ringe Olympische Jugendspiele
0Gold0 Nanjing 2014 4,36 m
letzte Änderung: 3. Juli 2017

Angelica Moser (* 9. Oktober 1997 in Plano) ist eine Schweizer Stabhochspringerin. Sie hält die Schweizer Juniorenrekorde indoor und outdoor, sowie die Allzeit-Bestleistungen der U23-[1], U20-, U18-, U16- und U14-Kategorien.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2013 feierte Angelica Moser ihren ersten internationalen Erfolg. Beim European Youth Olympic Festival holte sie mit 4,07 m Gold. 2014 siegte sie mit 4,36 m bei den Olympischen Jugendspielen in Nanjing.[2] Ende 2014 gab sie ihren Wechsel vom LV Winterthur zum LC Zürich bekannt, wo ihr Hochsprungtrainer Herbert Czingon engagiert wurde.[3]

2015 schied Moser bei den Leichtathletik-Halleneuropameisterschaften in Prag in der Qualifikation aus. Einem Sieg bei den Leichtathletik-Junioreneuropameisterschaften in Eskilstuna folgte ein Vorrundenaus bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Peking.

2016 erreichte sie in Dornbirn mit 4,50 m die geforderte Mindesthöhe für die olympischen Spiele in Rio de Janeiro. Bei der Leichtathletik-EM in Amsterdam erreichte sie das Finale und belegte den 7. Schlussrang. Bei den Juniorenweltmeisterschaften in Bydgoszcz gewann sie die Goldmedaille. Sie ist damit nach Anita Weyermann erst die zweite Schweizer Juniorenweltmeisterin.[4] Bei den Olympischen Spielen in Rio schaffte sie die Qualifikation für den Finalumgang hingegen nicht. Sie verpasste dabei auch, den 22. Platz, den ihr Vater 1988 als Zehnkämpfer erreicht hatte, zu übertreffen.

2017 erzielte sie im Finale bei den Halleneuropameisterschaften in Belgrad den elften Platz mit übersprungenen 4,40 m.[5] Bei den U23-Europameisterschaften im polnischen Bydgoszcz gewann sie die Goldmedaille mit übersprungenen 4,55 Metern und setzte sich damit klar gegen Maryna Kylypko aus der Ukraine durch.[6] Bei den Weltmeisterschaften in London schied sie mit 4,50 m in der Qualifikation aus.

Abschneiden bei grossen Wettkämpfen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Wettbewerb Austragungsort Rang Besthöhe
2013 Europäisches Olympisches Jugendfestival NiederlandeNiederlande Utrecht 1. 4.07 m
2014 Olympische Jugendspiele China VolksrepublikVolksrepublik China Nanjing 1. 4.36 m
2015 Leichtathletik-Halleneuropameisterschaften TschechienTschechien Prag 21. (Q) 4.10 m
Leichtathletik-Junioreneuropameisterschaften SchwedenSchweden Eskilstuna 1. 4.35 m
Leichtathletik-Weltmeisterschaften China VolksrepublikVolksrepublik China Peking 25. (Q) 4.15 m
2016 Leichtathletik-Europameisterschaften NiederlandeNiederlande Amsterdam 7. 4.45 m
Leichtathletik-Juniorenweltmeisterschaften PolenPolen Bydgoszcz 1. 4.55 m
Olympische Spiele BrasilienBrasilien Rio de Janeiro 23. (Q) 4.45 m
2017 Leichtathletik-Halleneuropameisterschaften SerbienSerbien Belgrad 11. 4.40 m
U23-Leichtathletik-Europameisterschaften PolenPolen Bydgoszcz 1. 4.55 m
Leichtathletik-Weltmeisterschaften Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich London 13. (Q) 4.50 m

Q=Rangierung in der Qualifikation

Persönliche Bestleistungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stabhochsprung:
    • Outdoor: 4,61 m, 22. Juli 2017, Zürich
    • Halle: 4,50 m, 14. Februar 2016, Dornbirn

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fussnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Angelica Mosers «Witzrekord». In: landbote.ch/. (landbote.ch [abgerufen am 23. Februar 2017]).
  2. IAAF: Swiss vaulter Moser is a natural-born champion. 27. August 2014
  3. Angelica Moser wechselt den Verein und startet neu für den LC Zürich. LV Winterthur, 7. November 2014, abgerufen am 15. Januar 2018.
  4. ste/sda: Moser holt Gold an der U20-WM. In: Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). 21. Juli 2016, abgerufen am 23. Juli 2016.
  5. http://www.european-athletics.org/externalmodules/AT/pdf/ATW071101_C73M.pdf
  6. http://www.european-athletics.org/competitions/european-athletics-u23-championships/history/year=2017/results/index.html