Zehnkampf

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Der Zehnkampf (auch Dekathlon, von δέκα déka ‚zehn‘ und ἄθλος áthlos bzw. ἄθλον áthlon ‚Heldentat‘; englisch decathlon) ist ein sportlicher Leichtathletikwettbewerb, bei dem in Form eines Mehrkampfes innerhalb von zwei Tagen zehn Einzelwettkämpfe in verschiedenen Disziplinen ausgetragen werden. Deren Ergebnisse werden nach einer Punktetabelle umgerechnet, die sich am jeweiligen Weltrekord orientiert; der gültige Weltrekord in jeder Einzeldisziplin wird jeweils mit rund 1200 Punkten angesetzt. Sieger ist der Sportler mit der höchsten Punktesumme aus allen zehn Teildisziplinen. Zehnkämpfe werden bei internationalen Meisterschaften nur von männlichen Sportlern der Altersgruppen Jugend, Junioren und Männer mit gleichen Disziplinen und Reihenfolge durchgeführt. Die vier Lauf-, drei Sprung- und drei Wurfdisziplinen erfordern große Vielseitigkeit und Ausdauer der Sportler. Deshalb wird der Zehnkampf auch die Königsdisziplin der Leichtathletik genannt.

110-Meter-Hürdenlauf beim Mehrkampf-Meeting in Götzis, Mai 2017

Die zehn Einzeldisziplinen:

Der Zehnkampf mit diesen Einzeldisziplinen ist seit 1912 Bestandteil der Olympischen Spiele.

Mit Stand 2018 wird der Zehnkampf bei internationalen Höhepunkten nur für Männer ausgetragen. Erst seit Jahresbeginn 2005 wird von World Athletics auch ein Weltrekord für Frauen offiziell geführt, da im Frauensport traditionell Siebenkampf betrieben wird.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Mehrkampf war als Fünfkampf Bestandteil der Olympischen Spiele der Antike, wurde aber in der Entstehungszeit der modernen Leichtathletik, ab ca. 1860, noch nicht betrieben. Bei den Olympischen Spielen 1904 fand ein Vielseitigkeits-Zehnkampf statt. Dessen Disziplinabfolge wies schon große Ähnlichkeit mit dem zu den Olympischen Spielen 1912 eingeführten heutigen Zehnkampf auf.

Die Auswahl der Disziplinen und die Reihenfolge ist seitdem unverändert.

Die ersten Zehnkämpfe nach diesen Regeln wurden 1911 ausgetragen. Am 15. Oktober fand als Test für die Olympischen Spiele 1912 in Stockholm ein Zehnkampf mit drei Teilnehmern statt, der an einem Tag ausgetragen wurde. Gleichzeitig fand in Münster die 1. Zehnkampfmeisterschaft der Deutschen Sportbehörde für Athletik (DSBfA; Vorläufer des Deutschen Leichtathletik-Verbandes) statt. Sieger in Münster wurde Karl Halt (5060 Punkte).

Der erste olympische Zehnkampf 1912 wurde wegen der großen Teilnehmerzahl auf drei Tage aufgeteilt.

Trainingsalltag eines Zehnkämpfers (1985)

Das Gesamtergebnis eines Zehnkampfs wird nach der Punktewertung ermittelt. Die Bewertungstabelle wurde mehrfach geändert; es existieren Tabellen von 1912, 1920, 1936, 1952, 1964 und 1985. Dabei wurde auch die Gewichtung der einzelnen Disziplinen verändert, so dass in der Statistik frühere Bestleistungen bei nachträglicher Umrechnung oft eine höhere Punktzahl als spätere Leistungen ergeben.

Mehrere Zehnkämpfer der Frühzeit wurden später als Sportfunktionäre bekannt: Der spätere Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, Avery Brundage (1887–1975), nahm bei den Olympischen Spielen 1912 im Zehnkampf teil (aufgegeben) und wurde im Fünfkampf Sechster. Der Olympiaachte 1912 im Zehnkampf, Karl Halt (später Karl Ritter von Halt; 1891–1964), wurde im Nationalsozialismus Reichssportführer und war später in der Bundesrepublik Präsident des Nationalen Olympischen Komitees.

Der Zehnkampf ist eine der zwei letzten Männerdisziplinen (neben 110-Meter-Hürdenlauf), die bei internationalen Höhepunkten nicht für Frauen ausgetragen werden (Stand: 2018); statt des Zehnkampfes gibt es für Frauen einen Siebenkampf. Seit 2004 finden Frauenzehnkämpfe statt, und World Athletics registriert Zehnkampfweltrekorde für Frauen.

Die bekannteste Mehrkampfveranstaltung der Saison ist das Mehrkampf-Meeting Götzis Ende Mai/Anfang Juni. Hier wurden drei Weltrekorde aufgestellt, 1980 und 1982 von dem Briten Daley Thompson und 2001 von dem Tschechen Roman Šebrle. In der Weltbestenliste der 50 besten Zehnkämpfer stehen zwölf Ergebnisse aus Götzis (Stand: Juni 2012).

Seit Anfang der 1990er Jahre werden sogenannte Jedermannzehnkämpfe veranstaltet. Sie folgen dem normalen Aufbau eines Zehnkampfs, weichen aber durch einige Erleichterungen, wie etwa niedrigere Hürden und geringe Anfangshöhen bei den Sprüngen, davon ab und bieten meist seitens des Veranstalters eine Betreuung und Anleitung, die auch Anfängern eine erfolgreiche Teilnahme erlaubt.

Meilensteine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Männer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(in Klammern: Umgerechnete Punktezahl nach der seit 1985 gültigen Tabelle)

Frauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erfolgreichste Sportler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Punkteformel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der seit 1985/2005 (Männer/Frauen) gültigen Punkteformel für den Zehnkampf werden die Punkte wie folgt berechnet:

  • Punkte für Laufwettbewerbe:
  • Punkte für Wurf- und Sprungwettbewerbe:

Die Variablen , und haben von World Athletics je nach Wettkampf festgelegte Werte. Die Leistung im entsprechenden Wettbewerb wird in der unten angegebenen Einheit angegeben.[1]

Männer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wettkampf Einheit
100 m 25,4347 18,0 1,81 s
Weitsprung 0,14354 220 1,40 cm
Kugelstoß 51,39 1,5 1,05 m
Hochsprung 0,8465 75 1,42 cm
400 m 1,53775 82 1,81 s
110 m Hürden 5,74352 28,5 1,92 s
Diskus 12,91 4,0 1,1 m
Stabhochsprung 0,2797 100 1,35 cm
Speerwurf 10,14 7,0 1,08 m
1500 m 0,03768 480 1,85 s

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Medaillengewinner der Olympischen Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1912 Vereinigte Staaten Jim Thorpe Schweden Hugo Wieslander Schweden Charles Lomberg
1920 Norwegen Helge Løvland Vereinigte Staaten Brutus Hamilton Schweden Bertil Ohlson
1924 Vereinigte Staaten Harold Osborn Vereinigte Staaten Emerson Norton Estland Aleksander Klumberg
1928 Finnland Paavo Yrjölä Finnland Akilles Järvinen Vereinigte Staaten Ken Doherty
1932 Vereinigte Staaten Jim Bausch Finnland Akilles Järvinen Deutschland Wolrad Eberle
1936 Vereinigte Staaten Glenn Morris Vereinigte Staaten Bob Clark Vereinigte Staaten Jack Parker
1948 Vereinigte Staaten Bob Mathias Frankreich Ignace Heinrich Vereinigte Staaten Floyd Simmons
1952 Vereinigte Staaten Bob Mathias Vereinigte Staaten Milton Campbell Vereinigte Staaten Floyd Simmons
1956 Vereinigte Staaten Milton Campbell Vereinigte Staaten Rafer Johnson Sowjetunion Wassili Kusnezow
1960 Vereinigte Staaten Rafer Johnson Taiwan Yang Chuan-Kwang Sowjetunion Wassili Kusnezow
1964 Deutschland Mannschaft Gesamtdeutsch Willi Holdorf Sowjetunion Rein Aun Deutschland Mannschaft Gesamtdeutsch Hans-Joachim Walde
1968 Vereinigte Staaten Bill Toomey Deutschland BR Hans-Joachim Walde Deutschland BR Kurt Bendlin
1972 Sowjetunion Mykola Awilow Sowjetunion Leonid Lytwynenko Polen Ryszard Katus
1976 Vereinigte Staaten Bruce Jenner Deutschland BR Guido Kratschmer Sowjetunion Mykola Awilow
1980 IOCIOC Daley Thompson Sowjetunion Juri Kuzenko Sowjetunion Sergei Schelanow
1984 Vereinigtes Konigreich Daley Thompson Deutschland BR Jürgen Hingsen Deutschland BR Siegfried Wentz
1988 Deutschland Demokratische Republik 1949 Christian Schenk Deutschland Demokratische Republik 1949 Torsten Voss Kanada Dave Steen
1992 Tschechoslowakei Robert Změlík Spanien Antonio Peñalver Vereinigte Staaten Dave Johnson
1996 Vereinigte Staaten Dan O’Brien Deutschland Frank Busemann Tschechien Tomáš Dvořák
2000 Estland Erki Nool Tschechien Roman Šebrle Vereinigte Staaten Chris Huffins
2004 Tschechien Roman Šebrle Vereinigte Staaten Bryan Clay Kasachstan Dmitri Karpow
2008 Vereinigte Staaten Bryan Clay Belarus Andrej Krautschanka Kuba Leonel Suárez
2012 Vereinigte Staaten Ashton Eaton Vereinigte Staaten Trey Hardee Kuba Leonel Suárez
2016 Vereinigte Staaten Ashton Eaton Frankreich Kevin Mayer Kanada Damian Warner
2020 Kanada Damian Warner Frankreich Kevin Mayer Australien Ashley Moloney

Vielseitigkeits-Zehnkampf der Olympischen Spiele 1904[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Disziplinen: 100-Yards-Lauf, Kugelstoßen, Hochsprung, 880-Yards-Gehen, Hammerwurf, Stabhochsprung, 120-Yards-Hürdenlauf, 56-Pfund-Weitwurf, Weitsprung, 1 Meile.

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1904 Vereinigtes Konigreich Tom Kiely Vereinigte Staaten Adam Gunn Vereinigte Staaten Truxtun Hare

Medaillengewinner der Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Goldmedaille Silbermedaille Bronzemedaille
1983 Vereinigtes Konigreich Daley Thompson Deutschland BR Jürgen Hingsen Deutschland BR Siegfried Wentz
1987 Deutschland Demokratische Republik 1949 Torsten Voss Deutschland BR Siegfried Wentz Sowjetunion Pawlo Tarnowezkyj
1991 Vereinigte Staaten Dan O’Brien Kanada Mike Smith Deutschland Christian Schenk
1993 Vereinigte Staaten Dan O’Brien Belarus Eduard Hämäläinen Deutschland Paul Meier
1995 Vereinigte Staaten Dan O’Brien Belarus Eduard Hämäläinen Kanada Mike Smith
1997 Tschechien Tomáš Dvořák Finnland Eduard Hämäläinen Deutschland Frank Busemann
1999 Tschechien Tomáš Dvořák Vereinigtes Konigreich Dean Macey Vereinigte Staaten Chris Huffins
2001 Tschechien Tomáš Dvořák Estland Erki Nool Vereinigtes Konigreich Dean Macey
2003 Vereinigte Staaten Tom Pappas Tschechien Roman Šebrle Kasachstan Dmitri Karpow
2005 Vereinigte Staaten Bryan Clay Tschechien Roman Šebrle Ungarn Attila Zsivóczky
2007 Tschechien Roman Šebrle Jamaika Maurice Smith Kasachstan Dmitri Karpow
2009 Vereinigte Staaten Trey Hardee Kuba Leonel Suárez Russland Alexander Pogorelow
2011 Vereinigte Staaten Trey Hardee Vereinigte Staaten Ashton Eaton Kuba Leonel Suárez
2013 Vereinigte Staaten Ashton Eaton Deutschland Michael Schrader Kanada Damian Warner
2015 Vereinigte Staaten Ashton Eaton Kanada Damian Warner Deutschland Rico Freimuth
2017 Frankreich Kevin Mayer Deutschland Rico Freimuth Deutschland Kai Kazmirek
2019 Deutschland Niklas Kaul Estland Maicel Uibo Kanada Damian Warner
2022 Frankreich Kevin Mayer Kanada Pierce LePage Vereinigte Staaten Zachery Ziemek

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltrekordentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Männer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das angegebene Datum nennt den Abschlusstag des Wettkampfes.

Die Summe der Weltrekordleistungen der jeweiligen Einzeldisziplinen (Stand 27. Juni 2021) ergibt einen Punktewert von 12.544.

Punkte Name Datum Ort
Punktetabelle von 1920
7485 Estland Aleksander Klumberg 5. Juli 1920 Tallinn
7710 Vereinigte Staaten 48 Harold Osborn 12. Juli 1924 Paris
7820 Finnland Paavo Yrjölä 18. Juli 1926 Viipuri
7995 Finnland Paavo Yrjölä 17. Juli 1927 Helsinki
8053 Finnland Paavo Yrjölä 4. August 1928 Amsterdam
8255 Finnland Akilles Järvinen 20. Juli 1930 Viipuri
8462 Vereinigte Staaten 48 James Bausch 6. August 1932 Los Angeles
8790 NS-Staat Hans-Heinrich Sievert 8. Juli 1934 Hamburg
Neue Punktetabelle ab 1936
7900 Vereinigte Staaten 48 Glenn Morris 8. August 1936 Berlin
8042 Vereinigte Staaten 48 Bob Mathias 30. Juni 1950 Tulare
Neue Punktetabelle ab 1952
7887 Vereinigte Staaten 48 Bob Mathias 26. Juli 1952 Helsinki
7985 Vereinigte Staaten 49 Rafer Johnson 11. Juni 1955 Kingsburg
8014 Sowjetunion 1955 Wassili Kusnezow 18. Mai 1958 Krasnodar
8302 Vereinigte Staaten 49 Rafer Johnson 28. Juli 1958 Moskau
8357 Sowjetunion 1955 Wassili Kusnezow 17. Mai 1959 Moskau
8683 Vereinigte Staaten 49 Rafer Johnson 9. Juli 1960 Eugene
Neue Punktetabelle ab 1962
8206 Taiwan Yang Chuan-Kwang 28. April 1963 Walnut
8230 Vereinigte Staaten Russ Hodge 24. Juli 1966 Los Angeles
8319 Deutschland BR Kurt Bendlin 14. Mai 1967 Heidelberg
8417 Vereinigte Staaten Bill Toomey 11. Dezember 1969 Los Angeles
8454 Sowjetunion 1955 Mykola Awilow 8. September 1972 München
8524 Vereinigte Staaten Bruce Jenner 10. August 1975 Eugene
8538 Vereinigte Staaten Bruce Jenner 26. Juni 1976 Eugene
8618 Vereinigte Staaten Bruce Jenner 30. Juli 1976 Montreal
8622 Vereinigtes Konigreich Daley Thompson 15. Mai 1980 Götzis
8649 Deutschland BR Guido Kratschmer 14. Juni 1980 Filderstadt-Bernhausen
8704 Vereinigtes Konigreich Daley Thompson 23. Mai 1982 Götzis
8723 Deutschland BR Jürgen Hingsen 15. August 1982 Ulm
8743 Vereinigtes Konigreich Daley Thompson 8. September 1982 Athen
8779 Deutschland BR Jürgen Hingsen 6. Juni 1983 Filderstadt-Bernhausen
8798 Deutschland BR Jürgen Hingsen 9. Juni 1984 Mannheim
8798 Vereinigtes Konigreich Daley Thompson 9. August 1984 Los Angeles
Neue Punktetabelle ab 1985
8891 Vereinigte Staaten Dan O’Brien 5. September 1992 Talence
8994 Tschechien Tomáš Dvořák 4. Juli 1999 Prag
9026 Tschechien Roman Šebrle 27. Mai 2001 Götzis
9039 Vereinigte Staaten Ashton Eaton 23. Juni 2012 Eugene
9045 Vereinigte Staaten Ashton Eaton 29. August 2015 Peking
9126 Frankreich Kevin Mayer 16. September 2018 Talence

Frauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Summe der Weltrekordleistungen der jeweiligen Einzeldisziplinen (Stand 27. Juni 2012) ergibt einen Punktewert von 13.372.

Punkte Name Datum Ort
8150 Frankreich Marie Collonvillé 26. September 2004 Talence
8358 Litauen Austra Skujytė 15. April 2005 Columbia

Weltbestenliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Männer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle Zehnkämpfer mit Ergebnissen von 8547 Punkten und mehr. Basis ist die seit 1985 gültige Punkteformel. Letzte Veränderung: 30. Mai 2022 (Datumsangaben jeweils für den zweiten Wettkampftag)

Punkte Name Ort Datum 100 m
(s)
Weit
(m)
Kugel
(m)
Hoch
(m)
400 m
(s)
110 m H
(s)
Disk.
(m)
Stab
(m)
Speer
(m)
1500 m
(min)
12598 Einzel-Weltrekorde 9,58 8,95 23,37 2,45 43,03 12,80 74,08 6,20 98,48 3:26,00
10440 Rekorde innerhalb eines Zehnkampfs 10,12 8,45 17,54 2,27 45,00 13,36 55,87 5,70 79,05 4:05,05
9126 Frankreich Kevin Mayer Talence 16. September 2018 10,55 7,80 16,00 2,05 48,42 13,75 50,54 5,45 71,90 4:36,11
9045 Vereinigte Staaten Ashton Eaton Peking 29. August 2015 10,23 7,88 14,52 2,01 45,00 13,69 43,34 5,20 63,63 4:17,52
9026 Tschechien Roman Šebrle Götzis 27. Mai 2001 10,64 8,11 15,33 2,12 47,79 13,92 47,92 4,80 70,16 4:21,98
9018 Kanada Damian Warner Tokio 5. August 2021 10,12 8,24 14,80 2,02 47,48 13,46 48,67 4,90 63,44 4:31,08
8994 Tschechien Tomáš Dvořák Prag 4. Juli 1999 10,54 7,90 16,78 2,04 48,08 13,73 48,33 4,90 72,32 4:37,20
8891 Vereinigte Staaten Dan O’Brien Talence 5. September 1992 10,43 8,08 16,69 2,07 48,51 13,98 48,56 5,00 62,58 4:42,10
8867 Vereinigte Staaten Garrett Scantling Fayetteville 7. Mai 2022 10,68 7,68 16,12 2,04 48,38 13,59 51,04 5,15 67,16 4:46,37
8847 Vereinigtes Konigreich Daley Thompson Los Angeles 9. August 1984 10,44 8,01 15,72 2,03 46,97 14,33 46,56 5,00 65,24 4:35,00
88321) Deutschland BR Jürgen Hingsen Mannheim 9. Juni 1984 10,70 7,76 16,42 2,07 48,05 14,07 49,36 4,90 59,86 4:19,75
8832 Vereinigte Staaten Bryan Clay Eugene 30. Juni 2008 10,39 7,39 15,17 2,08 48,41 13,75 52,74 5,00 70,55 4:50,97
8815 Estland Erki Nool Edmonton 7. August 2001 10,60 7,63 14,90 2,03 46,23 14,40 43,40 5,40 67,01 4:29,58
8792 Deutschland Demokratische Republik 1949 Uwe Freimuth Potsdam 21. Juli 1984 11,06 7,79 16,30 2,03 48,43 14,66 46,58 5,15 72,42 4:25,19
8790 Vereinigte Staaten Trey Hardee Berlin 20. August 2009 10,45 7,83 15,33 1,99 48,13 13,86 48,08 5,20 68,00 4:48,91
8784 Vereinigte Staaten Tom Pappas Palo Alto 22. Juni 2003 10,78 7,96 16,28 2,17 48,22 14,13 45,84 5,20 60,77 4:48,12
8762 Deutschland BR Siegfried Wentz Bernhausen 5. Juni 1983 10,89 7,49 15,35 2,09 47,38 14,00 46,90 4,80 70,68 4:24,90
8735 Belarus Eduard Hämäläinen Götzis 29. Mai 1994 10,50 7,26 16,05 2,11 47,63 13,82 49,70 4,90 60,32 4:35,09
8725 Kasachstan Dmitri Karpow Athen 24. August 2004 10,50 7,81 15,93 2,09 46,81 13,97 51,65 4,60 55,54 4:38,11
8720 Vereinigte Staaten Kyle Garland Fayetteville 7. Mai 2022 10,63 7,86 16,44 2,16 49,04 13,71 46,16 4,85 59,63 4:43,21
8709 Sowjetunion 1955 Oleksandr Apajtschew Neubrandenburg 3. Juni 1984 10,96 7,57 16,00 1,97 48,72 13,93 48,00 4,90 72,24 4:26,51
8706 Deutschland Frank Busemann Atlanta 1. August 1996 10,60 8,07 13,60 2,04 48,34 13,47 45,04 4,80 66,86 4:31,41
8705 Vereinigte Staaten Dave Johnson Azusa 24. April 1992 10,96 7,43 14,61 2,04 48,19 14,17 49,88 5,28 66,96 4:29,38
8698 Sowjetunion 1955 Grigori Degtjarjew Kiew 22. Juni 1984 10,87 7,42 16,03 2,10 49,75 14,53 51,20 4,90 67,08 4:23,09
8694 Vereinigte Staaten Chris Huffins New Orleans 20. Juni 1998 10,31 7,76 15,43 2,18 49,02 14,02 53,22 4,60 61,59 4:59,43
8691 Deutschland Niklas Kaul Doha 3. Oktober 2019 11,24 7,19 15,10 2,02 48,48 14,64 49,20 5,00 79,05 4:15,70
8680 Deutschland Demokratische Republik 1949 Torsten Voss Rom 4. September 1987 10,69 7,88 14,98 2,10 47,96 14,13 43,96 5,10 58,02 4:25,93
8670 Deutschland Michael Schrader Moskau 11. August 2013 10,73 7,85 14,56 1,99 47,66 14,29 46,44 5,00 65,67 4:25,38
8667 Deutschland BR Guido Kratschmer Bernhausen 14. Juni 1980 10,58 7,80 15,47 2,00 48,04 13,92 45,52 4,60 66,50 4:24,15
8663 Deutschland Rico Freimuth Ratingen 25. Juni 2017 10,44 7,60 14,87 2,01 48,76 13,87 51,56 4,90 62,33 4:37,04
8654 Kuba Leonel Suárez Havanna 4. Juli 2009 11,07 7,42 14,39 2,09 47,65 14,15 46,07 4,70 77,47 4:27,29
8649 Australien Ashley Moloney Tokio 5. August 2021 10,34 7,64 14,49 2,11 46,29 14,08 44,38 5,00 57,12 4:39,19
8644 Vereinigte Staaten Steve Fritz Atlanta 1. August 1996 10,90 7,77 15,31 2,04 50,13 13,97 49,84 5,10 65,70 4:38,26
8644 Jamaika Maurice Smith Osaka 1. September 2007 10,62 7,50 17,32 1,97 47,48 13,91 52,36 4,80 53,61 4:33,52
8634 Vereinigte Staaten Bruce Jenner Montreal 3. Juli 1976 10,94 7,22 15,35 2,03 47,51 14,84 50,04 4,80 68,52 4:12,61
8627 Tschechoslowakei Robert Změlík Götzis 31. Mai 1992 10,62 8,02 13,93 2,05 48,73 13,84 44,44 4,90 61,26 4:24,83
8626 Kanada Mike Smith Götzis 26. Mai 1996 11,23 7,72 16,94 1,97 48,69 14,77 52,90 4,90 71,22 4:41,95
8617 Belarus Andrej Krautschanka Götzis 27. Mai 2007 10,86 7,90 13,89 2,15 47,46 14,05 39,63 5,00 64,35 4:29,10
8605 Deutschland Arthur Abele Ratingen 26. Juni 2016 10,95 7,48 15,79 1,98 49,43 14,07 46,20 4,90 71,89 4:24,12
8604 Estland Maicel Uibo Doha 3. Oktober 2019 11,10 7,46 15,12 2,17 50,44 14,43 46,64 5,40 63,83 4:31,51
8604 Kanada Pierce Lepage Tokio 5. August 2021 10,43 7,65 15,31 1,99 46,92 14,39 47,14 5,00 57,24 4:31,85
8603 Vereinigtes Konigreich Dean Macey Edmonton 7. August 2001 10,72 7,59 15,41 2,15 46,21 14,34 46,96 4,70 54,61 4:29,05
8601 Russland Ilja Schkurenjow Smolensk 10. Juni 2017 10,89 7,58 14,15 2,12 49,00 13,95 44,91 5,30 60,29 4:28,35
8580 Deutschland Kai Kazmirek Rio de Janeiro 18. August 2016 10,78 7,69 14,20 2,10 46,75 14,65 43,25 5,00 64,60 4:31,25
8574 Frankreich Christian Plaziat Split 29. August 1990 10,72 7,77 14,19 2,10 47,10 13,98 44,36 5,00 54,72 4:27,83
8574 Ukraine Oleksandr Jurkow Götzis 4. Juni 2000 10,69 7,93 15,26 2,03 49,74 14,56 47,85 5,15 58,92 4:32,49
8573 Island Jón Arnar Magnússon Götzis 31. Mai 1998 10,74 7,60 16,03 2,03 47,66 14,24 47,82 5,10 59,77 4:46,43
8573 Vereinigte Staaten Zach Ziemek Fayetteville 7. Mai 2022 10,56 7,62 14,97 2,10 50,44 14,71 51,64 5,15 60,10 4:39,60
8571 Russland Lew Lobodin Budapest 20. August 1998 10,66 7,42 15,67 2,03 48,65 13,97 46,55 5,20 56,55 4:30,27
8566 Polen Sebastian Chmara Alhama de Murcia 17. Mai 1998 10,97 7,56 16,03 2,10 48,27 14,32 44,39 5,20 57,25 4:29,66
8558 Deutschland Pascal Behrenbruch Helsinki 28. Juni 2012 10,93 7,15 16,89 1,97 48,54 14,16 48,24 5,00 67,45 4:34,02
8554 Ungarn Attila Zsivóczky Götzis 4. Juni 2000 10,64 7,24 15,72 2,18 48,13 14,87 45,64 4,65 63,57 4:23,13
8548 Deutschland Paul Meier Stuttgart 20. August 1993 10,57 7,57 15,45 2,15 47,73 14,63 45,72 4,60 61,22 4:32,05
8547 Sowjetunion 1955 Igor Sobolewski Kiew 22. Juni 1984 10,64 7,71 15,93 2,01 48,24 14,82 50,54 4,40 67,40 4:32,84
83202) Osterreich Gernot Kellermayr Götzis 30. Mai 1993 10,47 7,66 14,83 1,96 47,56 14,12 42,50 5,00 58,24 4:54,78
84683) Schweiz Simon Ehammer München 16. August 2022 10,56 8,31 14,24 2,08 47,40 13,75 34,92 5,20 53,46 4:48,72
1) Deutscher Rekord
2) Österreichischer Rekord
3) Schweizer Rekord

Frauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es wird keine offizielle Weltbestenliste geführt.[2]

Punkte Name Ort Datum 100
(s)
Disk.
(m)
Stab
(m)
Speer
(m)
400
(s)
100 H
(s)
Weit
(m)
Kugel
(m)
Hoch
(m)
1500
(min)
8358 Litauen Austra Skujytė Columbia 15. April 2005 12,45 46,19 3,10 48,78 57,19 14,22 6,12 16,42 1,78 5:15,86
8150 Frankreich Marie Collonvillé Talence 26. September 2004 12,48 34,69 3,50 47,19 56,15 13,96 6,18 11,90 1,80 5:06,09
7798 Kasachstan Irina Naumenko Talence 26. September 2004 12,58 34,63 3,30 37,57 55,91 14,42 5,98 12,51 1,77 4:59,03


Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wiktionary: Zehnkampf – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Commons: Zehnkampf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Matthias Ludwig: Mathematik + Sport. 1. Auflage. Vieweg+Teubner, Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-8348-0477-8, 1 Mathematik der Mehrkampfformeln.
  2. Zumindest bietet World-Athletics keine Bestenliste für den Zehnkampf der Frauen mehr an. Laut Peter Matthews: Athletics 2012. SportBooks, Cheltenham 2012, S 346f waren die Zehnkämpfe von Skujytė, Collonvillé und Naumenko auch 2012 noch die besten Leistungen in der in den 2000er Jahren empfohlenen Reihenfolge. 1997 hatte Mona Steigauf 7885 Punkte in der Männer-Reihenfolge erreicht. In Athletics 2019. SportBooks, York 2019 werden auf S. 316 nur noch die Leistungen von Skujytė und Collonvillé als Bestleistungen aufgeführt.