Candy Bauer

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Candy Bauer (* 31. Juli 1986 in Zschopau) ist ein deutscher Bobfahrer, der 2017 Weltmeister im Viererbob war.

Leichtathletik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauer begann seine sportliche Laufbahn als Kugelstoßer beim LV 90 Thum, für den er auch nach der Umbenennung zum LV 90 Erzgebirge aktiv war. Bei den Jugend-Weltmeisterschaften 2003 belegte Bauer den fünften Platz, bei den Jugend-Europameisterschaften 2005 erreichte er den zehnten Platz. Seine Bestleistung mit der Erwachsenen-Kugel stellte er 2011 mit 19,88 m und in der Halle 2012 mit 20,10 m auf. Bei deutschen Meisterschaften belegte er 2010 den vierten Platz, in der Halle war er 2012 Zweiter hinter David Storl. Bauer trat auch bei den Hallenweltmeisterschaften 2012 an, erreichte als 15. der Qualifikation aber nicht das Finale.

Bobsport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2013 wechselte Bauer zum Bobsport.[1] Beim BSC Sachsen Oberbärenburg gehört er zum Team um den Bobpiloten Francesco Friedrich. Seine erste internationale Medaille gewann er bei der Bob-Europameisterschaft 2015, als Francesco Friedrich mit den Anschiebern Candy Bauer, Martin Grothkopp und Thorsten Margis den dritten Platz hinter den Viererbobs aus Lettland und Russland erreichte. Bei der Bob-Weltmeisterschaft 2016 gewannen Francesco Friedrich, Candy Bauer, Gregor Bermbach und Thorsten Margis die Silbermedaille hinter dem lettischen Bob. Bei der Bob-Weltmeisterschaft 2017 auf der Kunsteisbahn Königssee belegten zwei deutsche Bobs zeitgleich den ersten Platz. Das Team von Johannes Lochner konnte dabei im vierten Lauf den bis dahin führenden Bob mit Francesco Friedrich, Candy Bauer, Martin Grothkopp und Thorsten Margis noch einholen.[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Klaus Amrhein: Biographisches Handbuch zur Geschichte der Deutschen Leichtathletik 1898–2005. 2 Bände. Darmstadt 2005 publiziert über Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft. S. 50/51

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Porträt beim Bobsportverband abgerufen am 28. Februar 2017
  2. Lochner und Friedrich im Viererbob zeitgleich auf sueddeutsche.de, abgerufen am 28. Februar 2017