Fitou

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Fitou
Wappen von Fitou
Fitou (Frankreich)
Fitou
Region Languedoc-Roussillon
Département Aude
Arrondissement Narbonne
Kanton Les Corbières Maritimes
Gemeindeverband Communauté de communes Salanque Méditerranée
Koordinaten 42° 54′ N, 2° 59′ OKoordinaten: 42° 54′ N, 2° 59′ O
Höhe 0–318 m
Fläche 30,25 km²
Einwohner 1.022 (1. Jan. 2013)
Bevölkerungsdichte 34 Einw./km²
Postleitzahl 11510
INSEE-Code
Website www.fitou.fr

Fitou ist eine südfranzösische Gemeinde mit 1022 Einwohnern (Stand 1. Januar 2013) im Département Aude in der Region Languedoc-Roussillon und zugleich Namensgeber für das Weinanbaugebiet Fitou. Die Einwohner des Ortes nennen sich les Fitounais.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick auf Fitou, im Hintergrund der Étang de Leucate und Leucate

Das Weindorf liegt am Rande einer Hügellandschaft, der Corbières, in einem flachen, V-förmigen Taleinschnitt, der sich zum Étang de Leucate öffnet. Aufgrund der abschüssigen Tallage sammelt sich in dem durch ihn fließenden Bach bei starkem Regen rasch sehr viel Wasser, so dass die Hauptstraße relativ häufig überflutet wird.

Die Gemeinde liegt im Regionalen Naturpark Narbonnaise en Méditerranée.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Burgruine Fitou

In der Burgruine von Fitou, am oberen Ende des Dorfes, ist ein Museum untergebracht, in dem Szenen aus der mittelalterlichen „Ritterzeit“ nachgestellt sind, darunter einige Folterszenen. Außerdem beherbergt es eine Waffensammlung sowie eine Sammlung tatsächlicher oder angeblicher Folterinstrumente.

Das Baudatum der Burganlage ist nicht genau bekannt. Sie tauchte erstmals im Jahr 990 in einem Testament auf, in dem die villa in Fictorius vererbt wird. Das Hoheitsgebiet der Burgherren reichte bis Salses. Bedingt durch seine Lage, war die Burg zahlreichen Angriffen ausgesetzt. Sie wurde mehrmals belagert, verbrannt und wieder aufgebaut. Die Familie d’Aragon waren die letzten der zahlreichen Besitzer der Burg. Sie wohnten dort bis zur Französischen Revolution. Im Jahr 1843 wurde die Burg ausgeraubt und abgebrannt.[1]

Töchter und Söhne der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Fitou – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Geschichte auf fitou.fr (französisch)