Bize-Minervois

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Bize-Minervois
Wappen von Bize-Minervois
Bize-Minervois (Frankreich)
Bize-Minervois
Region Languedoc-Roussillon
Département Aude
Arrondissement Narbonne
Kanton Le Sud-Minervois
Gemeindeverband Le Grand Narbonne
Koordinaten 43° 19′ N, 2° 52′ OKoordinaten: 43° 19′ N, 2° 52′ O
Höhe 34–323 m
Fläche 20,8 km²
Einwohner 1.103 (1. Jan. 2013)
Bevölkerungsdichte 53 Einw./km²
Postleitzahl 11120
INSEE-Code
Website www.bize-minervois.fr

Avenue de la Gare

Bize-Minervois ist eine französische Gemeinde mit 1103 Einwohnern (Stand 1. Januar 2013) im Département Aude in der Region Languedoc-Roussillon.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bize-Minervois befindet sich nördlich von Narbonne im Cessetal. Der Norden der Gemeinde liegt im Minervois. Nachbargemeinden sind im Norden Saint-Jean-de-Minervois, Assignan und Villespassans, Cruzy, Montouliers und Argeliers im Osten, Ginestas und Sainte-Valière im Süden, Mailhac, Aigues-Vives und Agel im Westen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Norden des Gemeindegebiets wurden im Jahr 1827 von Paul Tournal in den Höhlen Las Fonts die zu dieser Zeit ältesten bekannten menschlichen Überreste gefunden.[1] Es konnte nachgewiesen werden, dass Neandertaler und Cro-Magnon Menschen in den Höhlen gelebt haben.[2] Der Name Bize wurde zum ersten Mal um das Jahr 1000 erwähnt. Ab dem Ende des 19. Jahrhunderts entstanden große Weingüter und Weinschlösser wurden gebaut.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der aktuelle Bürgermeister ist seit 2001 Alain Fabre.[3] Am 23. März 2014 wurde er bei den Kommunalwahlen wiedergewählt.[4]

1968 1975 1982 1990 1999 2009 Quelle
1001 921 783 807 875 1 072 [5]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Bize-Minervois gibt es mehrere Sehenswürdigkeiten:

  • Höhle Las Fonts, als Monument historique eingestuft
  • Église Saint-Michel, welche im 18. Jahrhundert erbaut wurde
  • Porte Saint-Michel, Teil der Festungsmauer, im Mittelalter erbaut
  • Weinschlösser, Ende des 19. Jahrhunderts erbaut

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemaliger Bahnhof Bize (2013)

Südlich des Gemeindekerns befindet sich die Departementale 5, welche von Béziers nach Carcassonne führt. Weitere kleinere Straßen führen in die Nachbargemeinden.

Bize besitzt einen Bahnhof an der Bahnstrecke Narbonne–Bize. Diese Strecke wurde am 4. Juli 1887 eröffnet. Der Personenverkehr musste im Jahr 1939 eingestellt werden. Heutzutage findet noch sporadischer Güterverkehr statt.[6] Das Bahnhofsgebäude wird heute als Okzitanische Schule genutzt.[7]

Die Gemeinde befindet sich im Minervois-Weinbaugebiet. Außerdem spielt der Tourismus eine wichtige Rolle.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bize-Minervois – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Paul Tournal auf wiki-narbonne.fr
  2. Le Village auf ville-bize-minervois.com
  3. Le Conseil Municipal de Bize-Minervois auf ville-bize-minervois.com
  4. Elections municipales et communautaires 2014: Résultats Aude(11) - Bize-Minervois auf elections.interieur.gouv.fr, abgerufen am 23. März 2014
  5. Daten aus INSEE (PDF; 665 kB)
  6. Ligne de Narbonne à Bize auf lignes-oubliees.com
  7. L’Ecole Occitane auf ville-bize-minervois.com