Bize-Minervois

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Bize-Minervois
Wappen von Bize-Minervois
Bize-Minervois (Frankreich)
Bize-Minervois
Region Okzitanien
Département Aude
Arrondissement Narbonne
Kanton Le Sud-Minervois
Gemeindeverband Le Grand Narbonne
Koordinaten 43° 19′ N, 2° 52′ OKoordinaten: 43° 19′ N, 2° 52′ O
Höhe 34–323 m
Fläche 20,8 km2
Einwohner 1.185 (1. Januar 2017)
Bevölkerungsdichte 57 Einw./km2
Postleitzahl 11120
INSEE-Code
Website www.bize-minervois.fr

Avenue de la Gare

Bize-Minervois ist eine französische Gemeinde mit 1185 Einwohnern (Stand 1. Januar 2017) im Département Aude in der Region Okzitanien.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bize-Minervois befindet sich nördlich von Narbonne im Cessetal. Der Norden der Gemeinde liegt im Minervois. Nachbargemeinden sind im Norden Saint-Jean-de-Minervois, Assignan und Villespassans, Cruzy, Montouliers und Argeliers im Osten, Ginestas und Sainte-Valière im Süden, Mailhac, Aigues-Vives und Agel im Westen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Norden des Gemeindegebiets wurden im Jahr 1827 von Paul Tournal in den Höhlen Las Fonts die zu dieser Zeit ältesten bekannten menschlichen Überreste gefunden.[1] Es konnte nachgewiesen werden, dass Neandertaler und Cro-Magnon Menschen in den Höhlen gelebt haben.[2] Der Name Bize wurde zum ersten Mal um das Jahr 1000 erwähnt. Ab dem Ende des 19. Jahrhunderts entstanden große Weingüter und Weinschlösser wurden gebaut.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1968 1975 1982 1990 1999 2009 2016
1.001 921 783 807 875 1072[3] 1169

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Höhle Las Fonts, als Monument historique eingestuft
  • Église Saint-Michel, welche im 18. Jahrhundert erbaut wurde
  • Porte Saint-Michel, Teil der Festungsmauer, im Mittelalter erbaut
  • Weinschlösser, Ende des 19. Jahrhunderts erbaut

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemaliger Bahnhof Bize (2013)

Südlich des Gemeindekerns befindet sich die Departementale 5, welche von Béziers nach Carcassonne führt. Weitere kleinere Straßen führen in die Nachbargemeinden.

Bize besitzt einen Bahnhof an der Bahnstrecke Narbonne–Bize. Diese Strecke wurde am 4. Juli 1887 eröffnet. Der Personenverkehr musste im Jahr 1939 eingestellt werden. Heutzutage findet noch sporadischer Güterverkehr statt.[4] Das Bahnhofsgebäude wird heute als Okzitanische Schule genutzt.[5]

Die Gemeinde befindet sich im Minervois-Weinbaugebiet. Außerdem spielt der Tourismus eine wichtige Rolle.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Bize-Minervois – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Paul Tournal auf wiki-narbonne.fr
  2. Le Village (Memento des Originals vom 9. Dezember 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ville-bize-minervois.com auf ville-bize-minervois.com
  3. Daten aus INSEE@1@2Vorlage:Toter Link/www.statistiques-locales.insee.fr (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF; 665 kB)
  4. Ligne de Narbonne à Bize auf lignes-oubliees.com
  5. L’Ecole Occitane (Memento des Originals vom 14. Januar 2010 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ville-bize-minervois.com auf ville-bize-minervois.com