Josh Boileau

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Josh Boileau
Josh Boileau
Geburtstag 2. Juli 1995
Geburtsort Newbridge
Nationalität IrlandIrland Irland
Profi 2016–2018
Preisgeld 12.812 £[1]
Höchstes Break 126[1]
Century Breaks 6[1]
Main-Tour-Erfolge
Weltmeisterschaften
Ranglistenturniersiege
Minor-Turniersiege
Weltranglistenplatzierungen
Höchster WRL-Platz 86[2] (Mai/Juni 2017)

Josh Boileau (* 2. Juli 1995 in Newbridge) ist ein irischer Snookerspieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im August 2010 zog Josh Boileau erstmals in die Finalrunde der U21-Weltmeisterschaft ein und unterlag in der Runde der letzten 32 dem Schotten Rhys Clark.[3] Im Oktober 2011 nahm er an der Alex Higgins International Trophy teil und damit erstmals an einem Turnier der Players Tour Championship. Er schied jedoch in der Vorrunde nach einem 4:3-Sieg gegen Patrick Wallace mit 2:4 gegen Jamie Walker aus. Bei der U21-Europameisterschaft 2012 erreichte er das Achtelfinale und verlor dort nur knapp mit 3:4 gegen den Polen Mateusz Baranowski. Im Mai 2012 versuchte er sich über die Q School für die Main Tour zu qualifizieren, kam dabei aber nicht über das Halbfinale im dritten Turnier hinaus und verpasste damit die Qualifikation.

Nachdem Boileau bei der U21-EM 2013 im Sechzehntelfinale gegen Rhys Clark ausgeschieden war, verpasste er bei der Q School 2013 mit dem Halbfinalaus gegen Ashley Carty erneut die Main-Tour-Qualifikation. Über die Order-of-Merit der Q School konnte er wenige Tage später bei den Australian Goldfields Open erstmals an der Qualifikation eines Weltranglistenturniers teilnehmen, bei der er jedoch in der ersten Runde mit 1:5 gegen den Chinesen Li Hang verlor. In der Vorrunde der Bluebell Wood Open 2013 schied er abermals gegen Rhys Clark aus. Im Dezember 2013 verlor er in der Qualifikationsrunde der Haikou World Open 2014 gegen Yu Delu.

Im März 2014 gelang Boileau nach Siegen gegen Andreas Ploner, Lukas Kleckers und Ashley Carty der Einzug ins Finale der U21-Europameisterschaft, in dem er jedoch dem Engländer Oliver Lines mit 1:6 unterlag. Bei der U21-Weltmeisterschaft 2014 erreichte er ebenfalls das Finale, das er mit 3:8 gegen Hossein Vafaei verlor.[4] Im Juni 2014 schaffte er es bei der Europameisterschaft der Herren erstmals in die Finalrunde, in der er im Achtelfinale gegen Ploner ausschied. Bei den Riga Open 2014 zog er zum ersten Mal in die Hauptrunde eines PTC-Turniers ein, in der eine 0:4-Erstrundenniederlage gegen Aditya Mehta folgte. Nachdem er beim Paul Hunter Classic 2014 in der Vorrunde ausgeschieden war, erreichte er auch bei den Bulgarian Open und den Lisbon Open 2014 sowie bei den Gdynia Open 2015 die Runde der letzten 128.

Bei der U21-EM 2015 schied Boileau in der Runde der letzten 32 gegen Rodion Judin aus. Im April 2015 folgte bei den EBSA Amateur Play Offs das Achtelfinalaus.[5] Einen Monat später kam er bei der Q School nicht über die Runde der letzten 32 hinaus und verpasste damit ein weiteres Mal die Main-Tour-Qualifikation. Im Juli 2015 erreichte er das Halbfinale der U21-WM und unterlag dort dem Waliser Jamie Rhys Clarke mit 3:7. Nachdem er bei den Riga Open und dem Paul Hunter Classic in der Vorrunde ausgeschieden war, zog er bei den Ruhr Open sowie den Bulgarian Open 2015 in die Runde der letzten 128 ein und verlor dort gegen Mark Allen beziehungsweise Stuart Bingham.

Im Februar 2016 gelang Boileau bei der U21-Europameisterschaft nach Siegen gegen Alexander Ursenbacher, Andres Petrov und Joe O’Connor der Einzug ins Finale, in dem er den Engländer Brandon Sargeant mit 6:1 besiegte und sich damit für die Main-Tour-Saisons 2016/17 und 2017/18 qualifizierte.[6]

Seinen ersten Profisieg erreichte er in der ersten Qualifikationsrunde des European Masters 2016 mit 4:2 gegen Jimmy White.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Finalteilnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausgang Jahr Turnier Finalgegner Ergebnis
Amateurturniere
Zweiter 2014 U21-Europameisterschaft EnglandEngland Oliver Lines 1:6
Zweiter 2014 U21-Weltmeisterschaft IranIran Hossein Vafaei 3:8
Sieger 2016 U21-Europameisterschaft EnglandEngland Brandon Sargeant 6:1

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Profil von Josh Boileau bei CueTracker (Stand: 1. Juni 2018)
  2. Players on the Main Tour 2017/2018. In: snooker.org. World Professional Billiards & Snooker Association, 20. Mai 2016, abgerufen im 5. Juni 2018 (PDF, englisch).
  3. 2010 World Under-21 Championship – Men. Cuetracker.net, abgerufen am 13. Februar 2016.
  4. 2014 World Under-21 Championship – Men. Cuetracker.net, abgerufen am 13. Februar 2016.
  5. 2015 EBSA Amateur Play Offs. Cuetracker.net, abgerufen am 13. Februar 2016.
  6. Imperial Boileau gets U21 crown for Ireland. In: ebsa.tv. European Billiards and Snooker Association, 13. Februar 2016, archiviert vom Original am 13. Februar 2016; abgerufen am 13. Februar 2016.