Magnanville

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Magnanville
Wappen von Magnanville
Magnanville (Frankreich)
Magnanville
Region Île-de-France
Département Yvelines
Arrondissement Mantes-la-Jolie
Kanton Mantes-la-Jolie
Gemeindeverband Grand Paris Seine et Oise
Koordinaten 48° 58′ N, 1° 41′ OKoordinaten: 48° 58′ N, 1° 41′ O
Höhe 65–132 m
Fläche 4,26 km2
Einwohner 6.030 (1. Januar 2017)
Bevölkerungsdichte 1.415 Einw./km2
Postleitzahl 78200
INSEE-Code
Website http://www.magnanville.fr/

Rathaus von Magnanville

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Magnanville ist eine französische Gemeinde im Département Yvelines in der Region Île-de-France. Die Gemeinde hat 6030 Einwohner (Stand: 1. Januar 2017) und liegt im Arrondissement Mantes-la-Jolie und im Kanton Mantes-la-Jolie. Die Einwohner werden Magnanvillois genannt.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Magnanville liegt etwa 40 Kilometer westnordwestlich von Paris. Umgeben wird Magnanville von den Nachbargemeinden Buchelay im Norden und Westen, Mantes-la-Ville im Norden und Nordosten, Auffreville-Brasseuil im Osten, Soindres im Süden sowie Fontenay-Mauvoisin im Südwesten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Manamevilla wird der Ort im Jahr 1091 erstmals erwähnt.

Am 14. Juni 2016 war der Ort Schauplatz eines weltweit beachteten Terroranschlages, bei dem ein Polizeihauptkommissar vor seinem Wohnhaus erstochen wurde. Der aus islamistischen Motiven handelnde Täter betrat danach die Wohnung, erstach auch die Ehefrau des Polizeibeamten und nahm das Kind als Geisel. Der Täter wurde getötet, als ein Sondereinsatzkommando die Wohnung stürmte, das Kind blieb unverletzt.[1]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1936 1946 1954 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2011
Einwohner 581 589 550 682 685 3.225 5.001 6.265 5.624 5.444 5.904

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Radrennen Paris–Camembert beginnt in der Regel in Magnanville.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schloss, erbaut von 1750 bis 1753, heute als gerontologisches Zentrum genutzt

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes des Yvelines. Band 1, Flohic Editions, Paris 2000, ISBN 2-84234-070-1, S. 421–424.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Magnanville – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Qui étaient Jean-Baptiste Salvaing et sa compagne, les victimes de l'attaque. In: Le Huffington Post. Abgerufen am 14. Juni 2016.