Settefrati

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Settefrati
Wappen
Settefrati (Italien)
Settefrati
Staat Italien
Region Latium
Provinz Frosinone (FR)
Koordinaten 41° 40′ N, 13° 51′ OKoordinaten: 41° 40′ 13″ N, 13° 51′ 1″ O
Höhe 784 m s.l.m.
Fläche 51 km²
Einwohner 728 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte 14 Einw./km²
Postleitzahl 03040
Vorwahl 0776
ISTAT-Nummer 060072
Volksbezeichnung Settefratesi
Schutzpatron Santo Stefano Protomartire

Settefrati ist eine Gemeinde in der Provinz Frosinone in der italienischen Region Latium mit 728 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2015). Sie liegt 136 km östlich von Rom und 54 km östlich von Frosinone.

Settefrati1.jpg

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Settefrati liegt am Abhang des Rocca Alfiere (2085 m) in den Monti della Meta. Ein großer Teil des Gemeindegebiets gehört zum Nationalpark Abruzzen, Latium und Molise. Settefrati ist Mitglied der Comunità Montana Valle di Comino.

Die Nachbarorte sind Barrea (AQ), Civitella Alfedena (AQ), Gallinaro, Opi (AQ), Picinisco und San Donato Val di Comino

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name des Ortes leitet sich von den Sieben Brüdern (=sette frati), den Söhnen der Felicitas, Märtyrern des 2. Jahrhunderts, her. Eine Kirche der Sette Frati ist erstmals im Jahr 991 bezeugt, von der allerdings heute nur noch ein Portal erhalten ist. Der Besitz des Dorfes war zwischen den Grafen von Alvito und dem Kloster von Montecassino umstritten. 1861 kam es zum Königreich Italien.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1861 1881 1901 1921 1936 1951 1971 1991 2001
Einwohner 3.185 2.718 2.495 3.247 2.464 2.146 1.036 874 855

Quelle: ISTAT

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lorenzo Malizia (Bürgerliste) wurde im Juni 2004 zum Bürgermeister gewählt.

Partnerstadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Stamford, Connecticut

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Santa Maria del Canneto

In beeindruckender Lage auf 1030 m Höhe im Abruzzen-Naturpark, neben der Quelle des Melfa, liegt die Pilgerkirche Santa Maria del Canneto, die 1288 erstmals erwähnt wurde.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alberico da Settefrati wurde um 1100 in Settefrati geboren. Der Mönch aus Montecassino wurde für seine Visionen vom Jenseits bekannt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2015.