Portugiesische Rugby-Union-Nationalmannschaft

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Portugal
Logo
Spitzname(n) Os Lobos
Verband Federação Portuguesa de Rugby (FPR)
Trainer Frankreich Patrice Lagisquet (seit 2019)
Kapitän Tomás Appleton
WR-Kürzel POR
WR-Rang 20. (65,08 Punkte)
(Stand: 26. September 2022)
[1]
Heim
Auswärts
Meiste Länderspiele
Gonçalo Uva, Vasco Uva (je 101)[2]
Meiste erzielte Punkte
Goncalo Malheiro (279)[3]
Meiste erzielte Versuche
Antonio Aguilar (24)[4]
Erstes Länderspiel
Portugal Portugal 5:6 Spanien Spanien Zweite Republik
(13. April 1935)
Höchster Sieg
Tschechien Tschechien 0:93 Portugal Portugal
(23. März 2019)
Höchste Niederlage
Neuseeland Neuseeland 108:13 Portugal Portugal
(15. September 2007)
Weltmeisterschaft
Teilnahmen: 1/9
Bestes Ergebnis: Gruppenletzter 2007

Die portugiesische Rugby-Union-Nationalmannschaft (portugiesisch Seleção Portuguesa de Rugby Union) ist die Nationalmannschaft Portugals in der Sportart Rugby Union und repräsentiert das Land bei allen Länderspielen (Test Matches) der Männer. Die Mannschaft trägt den Spitznamen Os Lobos („die Wölfe“), nach dem Iberischen Wolf. Die organisatorische Verantwortung trägt der 1926 gegründete Verband Federação Portuguesa de Rugby (FPR). Vom Weltverband World Rugby wird die portugiesische Nationalmannschaft in die zweite Stärkeklasse (second tier) eingeteilt. Damit gehört sie zu den stärkeren europäischen Teams außerhalb der Six Nations.

Das erste Test Match fand 1935 gegen Spanien statt. Portugal nahm bisher an einer Weltmeisterschaft teil, kam bei der WM 2007 jedoch nicht über die Gruppenphase hinaus. Die Mannschaft errang bisher einen Titel bei Europameisterschaften und klassierte sich viermal auf dem dritten Platz. Traditionell spielt Portugal in roten Trikots mit weißen Hosen und roten Socken.

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verantwortlich für die Organisation von Rugby Union in Portugal ist die Federação Portuguesa de Rugby (FPR). Der Verband wurde 1926 gegründet und trat 1988 dem International Rugby Board (IRB, heute World Rugby) bei.[5] Die Federação Portuguesa de Rugby war außerdem im Jahr 1934 Gründungsmitglied des Kontinentalverbandes Fédération Internationale de Rugby Amateur (FIRA; jetzt Rugby Europe).[6]

Die höchste Rugby-Union-Liga in Portugal ist die halbprofessionelle Campeonato Português de Rugby mit zwölf Mannschaften. Allerdings ziehen es zahlreiche Spieler wegen der besseren finanziellen Möglichkeiten vor, für Vereine in Frankreich oder anderen westeuropäischen Ländern zu spielen. In Portugal tätige Nationalspieler gehören meist der professionellen Mannschaft Lusitanos XV an, die seit 2021 am Rugby Europe Super Cup teilnimmt. Neben der eigentlichen Nationalmannschaft ruft die FPR weitere Auswahlmannschaften zusammen. Wie andere Rugbynationen verfügt Portugal über eine U-20-Nationalmannschaft, die an den entsprechenden Europa- und Weltmeisterschaften teilnimmt.[7] Hinzu kommt die Siebener-Rugby-Nationalmannschaft. Kinder und Jugendliche werden bereits in der Schule an den Rugbysport herangeführt und je nach Interesse und Talent beginnt dann die Ausbildung.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einführung und langsame Verbreitung von Rugby[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Britische Händler brachten Rugby zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach Portugal und riefen dort verschiedene Mannschaften ins Leben. Das erste dokumentierte Rugbyspiel fand am 11. Dezember 1903 in Cruz Quebrada statt, einem Vorort der Hauptstadt Lissabon. Es trafen zwei Mannschaften aufeinander, deren Spieler ausschließlich Briten waren, die sich aus beruflichen Gründen in der Hauptstadt aufhielten.[8] Die Sportart konnte sich zunächst aber nicht durchsetzen. Gründe dafür waren die wirtschaftlichen und sozialen Probleme nach der Gründung der Ersten Portugiesischen Republik, der Erste Weltkrieg und insbesondere die Dominanz des Fußballs.[9] Erst ab 1922 konnten regelmäßig Partien mit Beteiligung einheimischer Spieler durchgeführt werden. Neben Briten hatten nun insbesondere Franzosen eine führende Rolle bei der Verbreitung des Rugbysports inne – allen voran Maurice Baillehache, der frühere Kapitän des Le Havre AC, der als Spieler und Trainer beim Royal FC wirkte. Bis heute wird die portugiesische Rugbykultur stark vom französischen Einfluss geprägt, beispielsweise bei Fachausdrücken wie ensaio für Versuch (abgleitet von essai).[8]

Der elitäre Charakter des Rugbysports hemmte die Popularisierung, sodass es häufig Schwierigkeiten gab, genügend Spieler, Fans oder sogar Schiedsrichter zu finden. Hinzu kam die Tatsache, dass Rugby in Portugal seit jeher ein typischer Hochschulsport ist und die führenden Vereine auf die Universitätsstädte Lissabon, Porto und Coimbra konzentriert sind. Außerdem war der Zugang zu den wenigen Universitäten lange Zeit eingeschränkt, weshalb Rugby in der breiten Öffentlichkeit auf wenig Interesse stieß. Während der Ära des autoritär-diktatorischen Estado Novo wurde Rugby selbst von der Elite nicht einhellig akzeptiert, im Gegensatz etwa zum faschistischen Italien. Beispielsweise hielt der Autor Henrique Galvão Rugby für „unvereinbar mit der portugiesischen Rasse“, denn sie könne „nicht die notwendige Gelassenheit und Loyalität bewahren, die notwendig ist, um ein Rugbyspiel nicht in eine Reihe von Boxkämpfen verfallen zu lassen“.[8]

Trotz aller Widrigkeiten wurde 1926 der Rugbyverband Federação Portuguesa de Rugby (FPR) gegründet, der ein Jahr darauf erstmals eine Meisterschaft organisierte. 1934 gehörte die FPR zu den Gründungsmitgliedern der Fédération Internationale de Rugby Amateur (FIRA), die als Konkurrentin zum angelsächsisch dominierten International Rugby Board (IRB, heute World Rugby) auftrat.[10] Dennoch blieben internationale Begegnungen eine Seltenheit. Am 13. April 1935 fand in Lissabon das erste Länderspiel statt, das mit einer 5:6-Niederlage gegen Spanien endete. Ein Jahr später folgte das erste Auswärtsspiel in Madrid, das ebenfalls verloren ging. Fehlendes Interesse hatte zur Folge, dass das nächste Länderspiel erst 1954 ausgetragen werden konnte, gefolgt von einer weiteren, über zehnjährigen Pause.

Regelmäßige internationale Kontakte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die portugiesische Nationalmannschaft von 1966

Erst ab Mitte der 1960er Jahre gab es regelmäßig internationale Begegnungen, als Portugal in der zweiten Division des FIRA-Nationenpokals 1965/66 antrat und somit erstmals an einer Europameisterschaft teilnahm. Dabei gelang am 27. März 1966 in Madrid der erste Sieg über Spanien. Vier Wochen später sicherten sich die Portugiesen mit einem Unentschieden gegen Belgien den Aufstieg in die erste Division.[11] Beim FIRA-Nationenpokal 1966/67 verloren die Portugiesen alle drei Partien gegen Italien, Rumänien und die französischen Reserven, worauf sie wieder abstiegen.[12] Ein Jahr später, in der zweiten Division des FIRA-Nationenpokals 1967/68, gelangen ein Sieg über Belgien und ein Unentschieden gegen Marokko.[13] Auch in den folgenden Jahren verpasste Portugal den angestrebten Wiederaufstieg, wobei sich zu den bisherigen Gegnern auch die Niederlande gesellten. Knapp verpasst wurde der Aufstieg beim FIRA-Nationenpokal 1972/73, als die Portugiesen in der Vorrunde Italien schlugen und gegen Jugoslawien unentschieden spielten, aber im Finale an Polen scheiterten.[14] Nach zwei Niederlagen gegen Italien und Deutschland zum Auftakt des FIRA-Pokal 1973/74 zog sich die portugiesische Nationalmannschaft als Folge der Nelkenrevolution vom 25. April 1974 aus dem Wettbewerb zurück.[15]

Mit Ausnahme eines Freundschaftsspiels gegen die Schweiz im März 1979 ruhte der internationale Spielbetrieb bis Februar 1981. In der dritten Division des FIRA-Pokals 1980/81 blieb Portugal gegen die Schweiz, Belgien, Dänemark und Schweden ungeschlagen.[16] Die nächsten Jahre waren von einer allmählichen Verbesserung in der zweiten Division geprägt. Von Mai 1983 bis Oktober 1985 blieben die Portugiesen in acht von neun Spielen unbesiegt. Im FIRA-Pokal 1983/84 verpassten sie den Aufstieg in die erste Division lediglich wegen eines Unentschiedens gegen Spanien, das am Ende eine bessere Punktedifferenz aufwies.[17] Der Aufstieg gelang ein Jahr später beim FIRA-Pokal 1984/85, als sie die Tschechoslowakei, Polen und Marokko hinter sich ließen.[18] Die Division 1 des FIRA-Pokals 1985–1987 erwies sich dann als zu anspruchsvoll für die Portugiesen, denn sie verloren alle zehn Partien gegen die französischen Reserven, die Sowjetunion, Rumänien, Italien und Tunesien.[19] Erwartungsgemäß erhielt die Mannschaft 1987 vom IRB keine Einladung für die erste Weltmeisterschaft. Allerdings wurde der portugiesische Verband ein Jahr später in den IRB aufgenommen.[20]

Den FIRA-Pokal 1987–1989 der zweiten Division beendete Portugal auf dem dritten Platz. Daran anschließend beteiligte sich die Mannschaft im Oktober 1989 an der Qualifikation für die WM 1991, wobei sie zuerst die Tschechoslowakei bezwang und daraufhin gegen die Niederlande ausschied. Beim FIRA-Pokal 1989/90 belegte die Mannschaft den ersten Platz in der Gruppe A der zweiten Division, das Finale in Sevilla gegen Spanien (Erstplatzierter der Gruppe B) verlor sie hingegen mit 6:29 und verpasste somit den Aufstieg.[21] Aufgrund einer Modusänderung rutschten die Portugiesen automatisch in die erweiterte erste Division des FIRA-Pokals 1990–1992, verpassten aber deutlich den Einzug in die Finalrunde.[22] Beim FIRA-Pokal 1992–1994 schieden sie in der zweiten Phase aus. Einzelne Spiele zählten auch als zweite Runde der Qualifikation für die WM 1995. Hinter den erstplatzierten Spaniern zogen die Portugiesen in die dritte Runde ein, in der sie sowohl Wales als auch Spanien unterlagen.[20] Die nächste Europameisterschaft erstreckte sich über einen Zeitraum von zweieinhalb Jahren. Zunächst qualifizierten sich die Portugiesen 1994/95 als Zweitplatzierte der Vorrundengruppe B für die zweite Phase, die 1995/96 ausgetragen wurde. In dieser belegten sie mit einer ausgeglichenen Bilanz von je zwei Siegen und Niederlagen den dritten Platz.[23]

Der Weg zum Europameistertitel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Jahre 1997 bis 1999 waren eine Ära des Umbruchs im europäischen Rugby, da sich die FIRA einerseits dem IRB als Kontinentalverband unterordnete und sich gleichzeitig von den außereuropäischen Mitgliedern trennte. Außerdem nahmen mit Frankreich und Italien die beiden stärksten Teams nicht mehr an Europameisterschaften teil. Aus diesen Gründen fanden stattdessen Ersatzturniere statt, die nicht den Status von Kontinentalmeisterschaften hatten. In der ersten Runde des FIRA-Turniers 1996/97 setzte sich Portugal zunächst gegen die Niederlande und Portugal durch, in der zweiten Runde auch gegen Georgien. Das Finale um den Turniersieg gegen Spanien endete mit einer 18:25-Niederlage. Die Finalteilnahme bedeutete jedoch, dass Portugal die erste Runde der Qualifikation für die WM 1999 überspringen konnte. In der zweiten Qualifikationsrunde belegte Portugal erneut den zweiten Platz hinter Spanien und stieß dadurch in die dritte Runde vor, deren Spiele alle im November 1998 im Murrayfield Stadium in Edinburgh stattfanden. Dort verlor man mit 11:85 gegen Schottland und mit 17:21 gegen Spanien. Sowohl Schottland als auch Spanien qualifizierten sich für die WM-Endrunde, während die Portugiesen im abschließenden Playoff gegen Uruguay um einen der beiden letzten Startplätze antreten mussten. Das Hinspiel am 13. März 1999 in Montevideo ging mit 6:49 verloren, das Rückspiel am 3. April in Lissabon mit 24:33; somit lautete das Gesamtergebnis 79:33 zugunsten Uruguays.[24] Nach Abschluss der Umstrukturierung des europäischen Rugbysports spielten die Portugiesen in der ersten Division des European Nations Cup 1999/2000, wobei sie den letzten Platz belegten. Sie entgingen dem Abstieg nur deshalb, weil das besser platzierte Marokko zur Afrikameisterschaft wechseln musste.[25]

Im September 2001 übernahm Tomaz Morais das Amt des Nationaltrainers. Während seiner neunjährigen Tätigkeit gelang es ihm, die spielerische Qualität der Nationalmannschaft markant anzuheben und das portugiesische Rugby in eine „goldene Ära“ zu führen. Einerseits setzte er auf besonders talentierte Schlüsselspieler, andererseits kamen diese oftmals auch in der ebenfalls von ihm betreuten Siebener-Rugby-Nationalmannschaft zum Einsatz, die einige beachtliche Erfolge feierte. Da eine relativ kleine Gruppe sehr oft miteinander spielte, entwickelte sich über die Jahre ein taktisch sehr gut eingespieltes Team.[8] Beim European Nations Cup 2001/02 belegte Portugal den vierten Platz, was jedoch ausreichend war, um in die dritte Runde der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2003 einzuziehen. Diese fand im Frühjahr 2002 statt und verlief äußerst ausgeglichen, da am Ende alle drei Teilnehmer je einen Sieg und eine Niederlage aufwiesen: Während Spanien mit einer Gesamtpunktzahl von 49:48 in die vierte Runde einzog, schieden Portugal (60:60) und Polen (53:54) sehr knapp aus.[26]

Beim European Nations Cup 2002–2004 spielten die Portugiesen überragend und gewannen neun von zehn ausgetragenen Spielen, die einzige Niederlage resultierte im Februar 2004 auswärts gegen Rumänien. Die Entscheidung fiel einen Monat später, als sie in Coimbra in ihrem letzten Spiel mit einem knappen 19:18-Heimsieg über Russland den ersten Tabellenplatz verteidigten. Somit errangen sie vor den Rumänen, die im Vorfeld als haushohe Favoriten gehandelt worden waren, überraschend den Europameistertitel.[27] Dieser Erfolg war sehr bemerkenswert, zumal Portugal damals noch in der dritten Stärkeklasse war und nur bescheidene finanzielle Möglichkeiten hatte. Die Nationalmannschaft wurde im Oktober 2004 vom IRB in der Kategorie „Mannschaft des Jahres“ nominiert, während Morais zusätzlich eine Nomination als „Trainer des Jahres“ erhielt.[28]

Erste Weltmeisterschaftsteilnahme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Portugal gegen Italien bei der Weltmeisterschaft 2007

2006 rief der IRB ein Förderprogramm ins Leben, um verschiedene Nationalmannschaften so zu unterstützen, dass sie das Niveau der zweiten Stärkeklasse erreichten. Beispielsweise erhielt der portugiesische Verband für eine Dauer von vier Jahren finanzielle Zuwendungen in der Höhe von 1,1 Millionen Euro zugesprochen.[29] Teil dieses Förderprogramms ist der Nations Cup, dessen erste Ausgabe im selben Jahr stattfand. An diesem Turnier in Lissabon nahmen neben dem Gastgeber auch Russland sowie die zweiten Mannschaften Argentiniens und Italiens teil. Mit nur einem Unentschieden gegen die italienischen Reserven belegte Portugal den letzten Platz.[30]

Der European Nations Cup 2004–2006 war zugleich der Auftakt zur Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2007. Mit sechs Siegen, einem Unentschieden und zwei Niederlagen beendeten die Portugiesen den Wettbewerb hinter Rumänien und Georgien auf dem dritten Tabellenplatz. Dies war ausreichend, um in die nächste Runde einzuziehen, die im Oktober 2006 zwischen Italien, Russland und Portugal ausgespielt wurde. Sowohl die Portugiesen als auch die Russen erlitten deutliche Niederlagen gegen die Italiener, die direkt die Endrunde erreichten. Im letzten Spiel in Lissabon setzte sich Portugal mit 26:23 gegen Russland durch und erreichte die letzte europäische Qualifikationsrunde. Diese bestand aus einem Hin- und Rückspiel gegen Georgien, den Zweitplatzierten der anderen Qualifikationsgruppe. Portugal verlor auswärts mit 3:17 und erreichte zuhause ein 17:17-Unentschieden, sodass Georgien als WM-Teilnehmer feststand. Als Teilnehmer eines zweiteiligen interkontinentalen Play-offs bestand für die Portugiesen jedoch die Chance, sich einen der beiden letzten verfügbaren WM-Startplätze zu sichern. Im Januar 2007 spielten sie zweimal gegen Marokko und setzten sich zuhause mit 10:5 sowie auswärts mit 16:15 durch. Die Entscheidung fiel schließlich im März 2007 in der zweiten Play-off-Runde gegen Uruguay. Während die Portugiesen das Hinspiel in Lissabon mit 12:5 gewannen, verloren sie das Rückspiel in Montevideo mit 12:18. Mit einem Gesamtergebnis von 24:23 qualifizierten sie sich denkbar knapp für die Endrunde, gleichbedeutend mit Portugals erster Teilnahme an einer Weltmeisterschaft.[31]

Allein schon die Tatsache, dass eine fast ausschließlich aus Amateuren zusammengesetzte Mannschaft die Endrunde in Frankreich erreicht hatte, galt als im In- und Ausland als Sensation. Entsprechend waren die Erwartungen an die Portugiesen nicht besonders groß. Immerhin gelang es ihnen, phasenweise gut mitzuhalten. Auf die 10:56-Niederlage zum Auftakt gegen Schottland folgte die Begegnung mit Neuseeland. Auch wenn die 13:108-Niederlage gegen die drückend überlegenen All Blacks die höchste in der Verbandsgeschichte war, erzielten die Portugiesen immerhin einen Versuch. Bei der 5:31-Niederlage gegen Italien verwehrten sie dem Gegner den Gewinn eines Bonus-Tabellenpunktes. Im abschließenden Spiel gegen Rumänien lagen die Portugiesen zweimal in Führung, konnten diese aber nicht über die Zeit retten und unterlagen knapp mit 10:14, sicherten sich aber aufgrund der Defensivleistung einen Bonus-Tabellenpunkt. Allgemein wurde die portugiesische Mannschaft für ihre Hingabe und Leidenschaft gelobt.[32][33]

Lang anhaltende Durststrecke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spanien gegen Portugal am 16. März 2013 in Santiago de Compostela
Polen gegen Portugal am 24. März 2018 in Łódź

Nach der Weltmeisterschaft hatte Portugal einige Herausforderungen zu meistern, darunter den Rücktritt mehrerer Schlüsselspieler; in der Rückrunde des darauf folgenden European Nations Cup 2006–2008 gelang den Portugiesen nur ein Sieg gegen Tschechien. Sie erreichten lediglich den fünften Platz, gleichbedeutend mit dem schlechtesten Ergebnis seit 2002. Im November 2008 nahm Portugal erstmals an den End-of-year Internationals teil, bei denen sie ein Heimspiel gegen Kanada mit 13:21 verloren.[34] Der European Nations Cup 2008–2010 bildete einen Teil der Qualifikation für die Rugby-Union-Weltmeisterschaft 2011. Nach einer Niederlage gegen Russland und einem Unentschieden gegen Georgien handelten sich die Portugiesen bereits vor dem dritten Spiel einen Rückstand ein, den sie im weiteren Verlauf des Wettbewerbs nicht mehr aufholen konnten. Dazu trugen auch drei weitere Niederlagen gegen Russland, Georgien und Rumänien bei, sodass sie letztlich nur den vierten Schlussrang belegten. Auf den dritten Platz, der für die Teilnahme an der nächsten Qualifikationsrunde erforderlich gewesen wäre, fehlten zwei Tabellenpunkte.[35] Angesichts dieses Misserfolgs trat Morais im März 2010 als Nationaltrainer zurück, war aber anschließend weitere fünf Jahre als technischer Direktor der Nationalmannschaft tätig.[36]

Seine häufig wechselnden Nachfolger konnten nicht verhindern, dass die Leistungen der Nationalmannschaft weiterhin stagnierten, auch wenn sie sich nun in der zweiten Stärkeklasse etabliert hatte. Sowohl beim European Nations Cup 2010–2012 als auch beim European Nations Cup 2012–2014 belegten die Portugiesen jeweils den fünften Platz in der höchsten Division, wodurch sie das angestrebte Ziel einer weiteren Weltmeisterschaftsteilnahme deutlich verpassten (für den Einzug in die nächste Qualifikationsrunde wäre 2014 mindestens der dritte Platz erforderlich gewesen).[37] Sowohl 2011 als auch 2012 nahmen sie am Nations Cup teil; beide Male enttäuschten sie mit den letzten Platz unter jeweils sechs Teilnehmern. Noch schlechter verlief für sie der European Nations Cup 2014–2016, als sie den sechsten Platz belegten und absteigen mussten; neun Niederlagen stand ein einziger Heimsieg über Deutschland gegenüber.[38]

In der zweitklassigen Rugby Europe Trophy 2016/17 dominierten die Portugiesen ihre Gegner nach Belieben. Als ungeschlagene Tabellenerste spielten sie anschließend gegen Belgien, den Letztplatzierten der Rugby Europe Championship, um den Wiederaufstieg, unterlagen aber beim Relegationsspiel in Brüssel mit 18:29. Somit bestand auch keine Möglichkeit mehr, sich für die Weltmeisterschaft 2019 zu qualifizieren.[39] Die Rugby Europe Trophy 2017/18 war weitgehend eine Wiederholung dieser Ereignisse. Als ungeschlagene Tabellenerste trafen die Portugiesen im Relegationsspiel auf Rumänien und verloren in Bukarest mit 6:36.[40] Schließlich klappte es beim dritten Anlauf: Bei der Rugby Europe Trophy 2018/19 erneut unbesiegt geblieben, trafen die Portugiesen im Spiel um den Aufstieg auf Deutschland und setzten sich in Frankfurt am Main mit 37:32 durch.[41]

Zweite Weltmeisterschaftsteilnahme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter dem neuen Trainer Patrice Lagisquet, einem früheren französischen Nationalspieler, konnten sich die Portugiesen in der höchsten Division der Europameisterschaft behaupten und klassierten sich bei den drei ersten Turnieren jeweils im Mittelfeld. Die Ergebnisse der Rugby Europe Championship 2020/21 und 2021/22 zählten zusammengerechnet als Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2023. Zunächst schien es so, als ob sich Spanien als Zweitplatzierter direkt für die Endrunde qualifiziert hätte und Portugal als Viertplatzierter ausgeschieden wäre. Aufgrund des Einsatzes nicht teilnahmeberechtigter Spieler in zwei Spielen bestrafte der Weltverband jedoch die spanische Nationalmannschaft jeweils mit dem Abzug von fünf Tabellenpunkten, die dadurch auf den vierten Platz abrutschte. Spaniens Startplatz ging an Rumänien, während Portugal anstelle Rumäniens als neuer Drittplatzierter die nächste Qualifikationsrunde bestreiten durfte.[42][43] Diese fand im November 2022 im Rahmen eines Vierländerturniers in Dubai statt. Dort gewannen die Portugiesen zunächst gegen Hongkong und Kenia, ehe sie zum Abschluss gegen die USA 16:16 unentschieden spielten. Sowohl Portugal als auch die USA wiesen die gleiche Anzahl Tabellenpunkte auf, doch Portugal gewann das Turnier dank der besseren Spielpunktedifferenz und qualifizierte sich somit für die Endrunde in Frankreich.[44]

Trikot, Logo und Spitzname[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Portugal spielt traditionell in roten Trikots mit weißen Hosen und roten Socken. Das Auswärtstrikot ist grün mit weißen Hosen und grünen Socken.

Aktueller Trikotausrüster der Nationalmannschaft ist der italienische Sportartikelhersteller Macron,[45] Trikotsponsor ist die portugiesische Lotteriestiftung Jogos Santa Casa.[46] Auf den Trikots erscheint das Verbandslogo auf der rechten Seite, das Ausrüsterlogo links und das Sponsorenlogo in der Mitte.

Das Logo des Verbandes Federação Portuguesa de Rugby zeigt das Wappen Portugals auf einem stilisierten Rugbyball in rot, mit dem Schriftzug Portugal Rugby darunter. Der Spitzname der Nationalmannschaft lautet Os Lobos („die Wölfe“), abgeleitet vom Iberischen Wolf.

Heimstadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Portugals Heimstadion ist das Estádio Universitário de Lisboa. Es steht auf dem Gelände der Universität Lissabon, wurde 1956 eröffnet und bietet 8000 Zuschauern Platz. Dort fanden bisher etwas mehr als drei Viertel aller Heimspiele statt. Zweithäufigster Spielort ist Coimbra.

Test Matches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Portugals Position in der World-Rugby-Weltrangliste seit dem 10. Oktober 2003

Portugal hat 127 seiner bisher 295 Test Matches gewonnen, was einer Gewinnquote von 43,05 % entspricht. Die Statistik der Test Matches von Portugal gegen alle Nationen, alphabetisch geordnet, ist wie folgt (Stand Ende Januar 2023):[47]

Land Spiele Gewonnen Unent-
schieden
Verloren % Siege
Andorra Andorra 3 3 0 0 100
Belgien Belgien 15 10 2 3 66,67
Brasilien Brasilien 6 4 0 2 66,67
Chile Chile 4 4 0 0 100
Danemark Dänemark 2 2 0 0 100
Deutschland Deutschland 12 7 0 5 58,33
Fidschi Fidschi 2 0 0 2 0,00
Georgien Georgien 24 4 3 17 16,67
Hongkong Hongkong 2 1 0 1 50,00
Italien Italien 12 1 1 10 8,33
Japan Japan 1 0 0 1 0,00
Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien 4 2 1 1 50,00
Kanada Kanada 5 1 0 4 20,00
Kenia Kenia 2 1 0 1 50,00
Litauen Litauen 1 1 0 0 100
Marokko Marokko 14 7 2 5 50,00
Moldau Republik Moldau 2 2 0 0 100
Namibia Namibia 8 2 0 6 25,00
Niederlande Niederlande 17 13 1 3 76,47
Neuseeland Neuseeland 1 0 0 1 0,00
Polen Polen 10 7 0 3 70,00
Rumänien Rumänien 27 4 0 23 14,81
Russland Russland 21 7 1 13 33,33
Schottland Schottland 1 0 0 1 0,00
Schweiz Schweiz 6 6 0 0 100
Schweden Schweden 2 2 0 0 100
Simbabwe Simbabwe 4 2 0 2 50,00
Sowjetunion Sowjetunion 2 0 0 2 0,00
Spanien Spanien 42 12 2 28 28,57
Tschechien Tschechien 10 10 0 0 100
Tschechoslowakei Tschechoslowakei 3 2 0 1 66,67
Tonga Tonga 1 0 0 1 0,00
Tunesien Tunesien 10 3 0 7 30,00
Ukraine Ukraine 5 4 0 1 80,00
Uruguay Uruguay 10 3 0 7 30,00
Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 3 0 1 2 0,00
Wales Wales 1 0 0 1 0,00
Gesamt 295 127 14 154 43,05

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Portugal hat bisher an einer Weltmeisterschaft teilgenommen. Dabei schied man 2007 ohne Sieg bereits in der Vorrunde aus.

Jahr Resultat Spiele Siege Unent. Ndlg. +/- Punkte
1987 Nicht eingeladen
1991 Nicht qualifiziert (1. Qualifikationsrunde)
1995 Nicht qualifiziert (3. Qualifikationsrunde)
1999 Nicht qualifiziert (Relegationsrunde)
2003 Nicht qualifiziert (3. Qualifikationsrunde)
2007 Vorrunde 4 0 0 4 38:209 1
2011 Nicht qualifiziert (5. Qualifikationsrunde)
2015 Nicht qualifiziert (5. Qualifikationsrunde)
2019 Nicht qualifiziert (6. Qualifikationsrunde)
2023 qualifiziert
2027 noch ausstehend
2031 noch ausstehend

Europameisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1935 nimmt die portugiesische Nationalmannschaft an der Europameisterschaft teil, mit einer Pause in den Jahren 1974 bis 1980. Bisher entschied die Mannschaft eine Austragung für sich.

Nations Cup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Portugal beteiligte sich von 2006 bis 2012 dreimal am Nations Cup. Beste Platzierung war ein vierter Rang bei der ersten Teilnahme.

Weitere Test Matches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Rugbynationen unternahmen die Portugiesen während der Amateurära keine ausgedehnten Touren nach Übersee. Ihre Gegner beschränkten sich während dieser Zeit auf europäische und nordafrikanische Länder im Rahmen der FIRA-Wettbewerbe. Erst seit den 1990er Jahren reist die Nationalmannschaft regelmäßig in Länder außerhalb dieser Regionen. Heute stehen für Spiele gegen solche Mannschaften zwei Zeitfenster zur Verfügung, die Mid-year Internationals im Juni und die End-of-year Internationals im November. Im Gegensatz zu anderen Rugbynationen spielt Portugal dabei jedoch um keine Trophäen gegen seine Gegner.

Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktueller Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgenden Spieler bildeten den Kader während der Rugby Europe Championship 2022/23:[48]

Hintermannschaft (zagueros)

Spieler Position Mannschaft Länderspiele
Duarte Azevedo Gedrängehalb Belenenses 8
João Bello Gedrängehalb CDUP 22
Pedro Lucas Gedrängehalb Belenenses 11
Domingos Cabral Verbinder Agronomia 1
Francisco Menéres Verbinder Belenenses 0
Jerónimo Portela Verbinder Direito 20
Tomás Appleton (C)ein weißes C in blauem Kreis Innendreiviertel CDUL 57
José Lima Innendreiviertel Narbonne 50
Vasco Ribeiro Innendreiviertel Agronomia 13
António Vidinha Innendreiviertel Cascais 15
Rodrigo Marta Außendreiviertel Dax 26
José Paiva dos Santos Außendreiviertel Belenenses 0
Vincent Pinto Außendreiviertel Pau 8
Raffaele Storti Außendreiviertel Béziers 19
Simão Bento Schlussmann Mont-de-Marsan 7
Manuel Cardoso Pinto Schlussmann Agronomia 26
Nuno Sousa Guedes Schlussmann CDUP 33

Stürmer (atacantes)

Spieler Position Mannschaft Länderspiele
Lionel Campergue Hakler Bassin d’Arcachon 17
Duarte Diniz Hakler Direito 30
André Arrojado Pfeiler Agronomia 1
David Costa Pfeiler Direito 19
Pierre Fernandes Pfeiler Chambéry 0
Diogo Ferreira Pfeiler Dax 31
Antonio Machado Pfeiler Belenenses 0
António Prim Pfeiler Direito 4
Martim Bello Zweite-Reihe-Stürmer Cascais 2
Steevy Cerqueira Zweite-Reihe-Stürmer Chambéry 9
José Madeira Zweite-Reihe-Stürmer Grenoble 26
José Rebelo de Andrade Zweite-Reihe-Stürmer Agronomia 18
Duarte Torgal Zweite-Reihe-Stürmer Direito 18
Xavier Cerejo Flügelstürmer CDUL 1
Thibault de Freitas Flügelstürmer Floirac 25
João Granate Flügelstürmer Direito 26
Nicolas Martins Flügelstürmer Soyaux Angoulême 3
Nuno Peixoto Flügelstürmer Direito 0
Manuel Picão Flügelstürmer Direito 20
Manuel Pinto Flügelstürmer Belenenses 0
Rafael Simões Flügelstürmer CDUL 23
David Wallis Flügelstürmer Belenenses 18

Spielerstatistiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Samuel Marques (2016)
Pedro Leal (2016)
Gonçalo Uva (2018)

Nachfolgend sind die wichtigsten Statistiken aufgelistet, die Spieler Portugals betreffen. Die mit * markierten Spieler sind noch aktiv und können sich weiter verbessern.

(Stand: Januar 2023)

Meiste Spiele im Nationalteam[49]
Rang Name Zeitraum Spiele
01 Vasco Uva 2003–2016 101
02 Gonçalo Uva 2004–2018 101
03 Joaquim Ferreira 1993–2007 087
04 Antonio Aguilar 1999–2014 083
05 João Correia 2003–2014 081
06 Pedro Leal 2005–2017 076
07 Diogo Mateus 2000–2010 074
08 Luís Pissarra 1996–2007 072
09 Miguel Portela 1996–2010 065
10 Gonçalo Foro 2007–2017 063
Meiste Spiele als Kapitän[50]
Rang Name Zeitraum Spiele
01 João Correia 2008–2014 35
02 Tomás Appleton * 2019–2022 24
03 Vasco Uva 2006–2015 20
04 Francisco Magalhães 2015–2017 12
05 Luís Pissarra 2003–2005 10
06 Rohan Hoffmann 2002–2002 07
07 João Queimado 1990–1994 05
08 Joaquim Ferreira 1998–2007 04
09 Francisco Magalhães 2016–2016 04
10 Salvador Amaral 1999–1999 01
Meiste erzielte Punkte[51]
Rang Name Zeitraum Punkte
01 João Queimado 1984–1994 269
02 Gonçalo Malheiro 1998–2007 267
03 Pedro Leal 2005–2017 265
04 Samuel Marques * 2012–2022 187
05 Pedro Cabral 2006–2011 183
06 José Gomes 1989–2000 120
07 Joe Gardener 2010–2012 117
08 Gonçalo Foro 2007–2017 115
09 Antonio Aguilar 1999–2014 115
10 Nuno Mourão 1993–2000 114
Meiste erzielte Versuche[52]
Rang Name Zeitraum Versuche
01 Gonçalo Foro 2007–2017 23
02 Antonio Aguilar 1999–2014 23
03 Rodrigo Marta * 2018–2022 21
04 Raffaele Storti * 2019–2022 15
05 Tomás Appleton * 2014–2022 14
06 Vasco Uva 2003–2016 14
07 Nuno Durão 1983–1995 13
08 Diogo Mateus 2000–2010 13
09 Rohan Hoffmann 1996–2002 12
10 Nuno Garvão 2001–2005 10

Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2019 ist der Franzose Patrice Lagisquet portugiesischer Nationaltrainer.[53]

Name Jahre
Portugal António Carqueijeiro 1965–1969
Portugal Vasco Pinto Magalhães 1969–1974
Portugal Pedro Lynce 1979–1983
Portugal João Paulo Bessa 1983–1986
Portugal Olegário Borges 1986–1991
Portugal Vasco Lynce 1991–1992
Schottland Andrew Cushing 1992–1994
Portugal João Paulo Bessa 1994–1999
Neuseeland Evan Crawford 1999–2001
Portugal Tomaz Morais 2001–2010
Neuseeland Errol Brain 2010–2013
Portugal Frederico Sousa 2013–2014
Portugal João Luís Pinto 2014–2015
FrankreichFrankreich Olivier Baragnon 2015–2016
Schottland Ian Smith 2016–2016
Portugal Martim Aguiar 2016–2019
Frankreich Patrice Lagisquet seit 2019

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Richard Bath: The Complete Book of Rugby. Seven Oaks, 1997, ISBN 1-86200-013-1.
  • Huw Richards: A Game for Hooligans: The History of Rugby Union. Mainstream Publishing, Edinburgh 2007, ISBN 978-1-84596-255-5.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Portugiesische Rugby-Union-Nationalmannschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. World Rugby Rankings. world.rugby, 26. September 2022, abgerufen am 28. September 2022.
  2. Most matches. ESPN, abgerufen am 29. Januar 2023 (englisch).
  3. Most points. ESPN, abgerufen am 29. Januar 2023 (englisch).
  4. Most tries. ESPN, abgerufen am 29. Januar 2023 (englisch).
  5. Portugal. World Rugby, abgerufen am 29. Januar 2023 (englisch).
  6. Historical Rugby Milestones 1930s. Rugby Football History, abgerufen am 22. Januar 2023 (englisch).
  7. World Rugby U20 Championship. World Rugby, abgerufen am 29. Januar 2023 (englisch).
  8. a b c d João Tiago Pedroso de Lima: O Rugby em Portugal. Breve panorâmica. In: Apropos (Perspektiven auf die Romania). Band 2. Hamburg University Press, 2019, ISSN 2627-3446, S. 127–132, doi:10.15460/apropos.0.1367 (portugiesisch, uni-hamburg.de [PDF; abgerufen am 29. Januar 2023]).
  9. Andrew W. Shepherd: The British impact on the development of sport in Portugal. In: British Historical Society of Portugal (Hrsg.): British Historical Society of Portugal Annual Report. Band 47, 2020, S. 39 (Online [PDF; abgerufen am 29. Januar 2023]).
  10. About us. (Nicht mehr online verfügbar.) Rugby Europe, archiviert vom Original am 20. Januar 2017; abgerufen am 29. Januar 2023 (englisch).
  11. 1965/66 FIRA Nations Cup – Division 2. rugbyarchive.net, 2023, abgerufen am 29. Januar 2023 (englisch).
  12. 1966/67 FIRA Nations Cup. rugbyarchive.net, 2023, abgerufen am 29. Januar 2023 (englisch).
  13. 1967/68 FIRA Nations Cup – Division 2. rugbyarchive.net, 2023, abgerufen am 29. Januar 2023 (englisch).
  14. 1972/73 FIRA Nations Cup – Division 2. rugbyarchive.net, 2023, abgerufen am 29. Januar 2023 (englisch).
  15. 1973/74 FIRA Nations Cup – Division 2. rugbyarchive.net, 2023, abgerufen am 29. Januar 2023 (englisch).
  16. 1980/81 FIRA Nations Cup – Division 3. rugbyarchive.net, 2023, abgerufen am 29. Januar 2023 (englisch).
  17. 1983/84 FIRA Nations Cup – Division 2. rugbyarchive.net, 2023, abgerufen am 29. Januar 2023 (englisch).
  18. 1984/85 FIRA Nations Cup – Division 2. rugbyarchive.net, 2023, abgerufen am 29. Januar 2023 (englisch).
  19. 1987–89 FIRA Nations Cup – Division 1. rugbyarchive.net, 2023, abgerufen am 29. Januar 2023 (englisch).
  20. a b Bath: Complete Book of Rugby. S. 73.
  21. 1989/90 FIRA Nations Cup – Division 2. rugbyarchive.net, 2023, abgerufen am 29. Januar 2023 (englisch).
  22. 1992–94 FIRA Nations Cup – Division 1. rugbyarchive.net, 2023, abgerufen am 29. Januar 2023 (englisch).
  23. 1994–96 FIRA FIRA Trophy. rugbyarchive.net, 2023, abgerufen am 29. Januar 2023 (englisch).
  24. 1999 Rugby World Cup – Qualifiers repechage. rugbyarchive.net, 2023, abgerufen am 29. Januar 2023 (englisch).
  25. 2000 European Nations Cup – Division 1. rugbyarchive.net, 2023, abgerufen am 29. Januar 2023 (englisch).
  26. 2003 Rugby World Cup 3rd qualifying round (ENC relegation tie break). rugbyarchive.net, 2023, abgerufen am 29. Januar 2023 (englisch).
  27. 2002–2004 European Nations Cup – Division 1. rugbyarchive.net, 2023, abgerufen am 29. Januar 2023 (englisch).
  28. IRB announce player of the year nominations. ESPN, 6. Oktober 2004, abgerufen am 29. Januar 2023 (englisch).
  29. IRB grants: Who will benefit? rugby365.com, 14. Mai 2008, abgerufen am 29. Januar 2023 (englisch).
  30. 2006 Nations Cup. rugbyarchive.net, 2023, abgerufen am 29. Januar 2023 (englisch).
  31. Richards: A Game for Hooligans: The History of Rugby Union. S. 279.
  32. Rugby World Cup 2007: Overview. rugbyworldcup.com, 2019, abgerufen am 29. Januar 2023 (englisch).
  33. Richards: A Game for Hooligans: The History of Rugby Union. S. 281.
  34. Pritchard seals win. wn.com, 3. November 2008, abgerufen am 29. Januar 2023 (englisch).
  35. 2008–2010 Nations Cup – Division 1. rugbyarchive.net, 2023, abgerufen am 29. Januar 2023 (englisch).
  36. Fim da linha para Tomaz Morais. Record, 10. Juni 2016, abgerufen am 29. Januar 2023 (portugiesisch).
  37. 2012–14 European Nations Cup – Division 1A. rugbyarchive.net, 2023, abgerufen am 29. Januar 2023 (englisch).
  38. 2014–16 European Nations Cup – Division 1A. rugbyarchive.net, 2023, abgerufen am 29. Januar 2023 (englisch).
  39. 2016/17 Rugby Europe Trophy. rugbyarchive.net, 2023, abgerufen am 29. Januar 2023 (englisch).
  40. 2017/18 Rugby Europe Trophy. rugbyarchive.net, 2023, abgerufen am 29. Januar 2023 (englisch).
  41. 2018/19 Rugby Europe Trophy. rugbyarchive.net, 2023, abgerufen am 29. Januar 2023 (englisch).
  42. Spain stripped of Rugby World Cup place for second time after using ineligible player. BBC, 28. April 2022, abgerufen am 29. Januar 2023 (englisch).
  43. Independent Judicial Committee decision: Rugby World Cup 2023 European qualifying. World Rugby, 28. April 2022, abgerufen am 29. Januar 2023 (englisch).
  44. Samuel Marques kicks Portugal to Rugby World Cup 2023. rugbyworldcup.com, 18. November 2022, abgerufen am 29. Januar 2023 (englisch).
  45. Macron expands portfolio with Portugal Rugby. Sportbusiness, 25. November 2016, abgerufen am 29. Januar 2023 (englisch).
  46. Jogos Santa Casa renovam o seu patrocínio com a FPR. Federação Portuguesa de Rugby, 16. Juni 2020, abgerufen am 29. Januar 2023 (portugiesisch).
  47. International Rugby Union Statistics – Portugal. ESPN, abgerufen am 29. Januar 2023 (englisch).
  48. Convocatoria Nº3 da Selecao Nacional de XV. Federação Portuguesa de Rugby, 16. Januar 2023, abgerufen am 2. Februar 2023 (portugiesisch).
  49. Total matches played (descending). ESPN, abgerufen am 29. Januar 2023 (englisch).
  50. Total matches played as captain (descending). ESPN, abgerufen am 29. Januar 2023 (englisch).
  51. Total points scored (descending). ESPN, abgerufen am 29. Januar 2023 (englisch).
  52. Total tries scored (descending). ESPN, abgerufen am 29. Januar 2023 (englisch).
  53. David Andrade: Patrice Lagisquet vai ser o novo seleccionador nacional. Público, 14. Juni 2019, abgerufen am 29. Januar 2023 (portugiesisch).