Riedering

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Riedering
Riedering
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Riedering hervorgehoben
Koordinaten: 47° 50′ N, 12° 12′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Rosenheim
Höhe: 493 m ü. NHN
Fläche: 37,94 km2
Einwohner: 5551 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 146 Einwohner je km2
Postleitzahl: 83083
Vorwahl: 08036
Kfz-Kennzeichen: RO, AIB, WS
Gemeindeschlüssel: 09 1 87 167
Gemeindegliederung: 70 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Söllhubener Str. 6
83083 Riedering
Webpräsenz: www.riedering.de
Bürgermeister: Josef Häusler (Wählergemeinschaft Söllhuben)
Lage der Gemeinde Riedering im Landkreis Rosenheim
Chiemsee (Gemeinde)Chiemsee (Gemeinde)ChiemseeÖsterreichLandkreis AltöttingLandkreis EbersbergLandkreis ErdingLandkreis MiesbachLandkreis MünchenLandkreis Mühldorf am InnLandkreis TraunsteinRosenheimRotter Forst-SüdRotter Forst-NordAlbachingAmerangAschau im ChiemgauBabenshamBad AiblingBad EndorfBad FeilnbachBernau am ChiemseeBrannenburgBreitbrunn am ChiemseeBruckmühlEdlingEggstättEiselfingFeldkirchen-WesterhamFlintsbach am InnFrasdorfGriesstättGroßkarolinenfeldGstadt am ChiemseeHalfingHöslwangKiefersfeldenKolbermoorNeubeuernNußdorf am InnOberaudorfPfaffing (Landkreis Rosenheim)Prien am ChiemseePruttingRamerbergRaublingRiederingRimstingRohrdorf (am Inn)Rott am InnSamerbergSchechenSchonstettSöchtenauSoyenStephanskirchenTuntenhausenVogtareuthWasserburg am InnKarte
Über dieses Bild

Riedering ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Rosenheim und liegt am Simssee.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Riedering hat 71 Ortsteile[2]:

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stephanskirchen Bad Endorf Rimsting
Nachbargemeinden Prien a.Chiemsee
Rohrdorf (am Inn) Frasdorf

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Riedering gilt als keltische Gründung. Als „Hrodheringas“ wurde es erstmals 788 urkundlich erwähnt. Später gehörte der Ort zur Hofmark Neubeuern unter den Freiherren von Thurn und den Grafen von Preysing. Die Urpfarrei Riedering unterstand seit Mitte des 12. Jahrhunderts dem Kloster Herrenchiemsee. Riedering wurde 1818 im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern eine selbstständige politische Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Söllhuben und Neukirchen am Simssee sowie Teile der aufgelösten Gemeinde Pietzing eingegliedert.[3]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Kommunalwahl am 16. März 2014 setzt sich der Gemeinderat von Riedering wie folgt zusammen:

Partei / Liste Sitze Wahl 2008
CSU 5 6
SPD 2 1
FWG Riedering 4 5
Wählergemeinschaft Söllhuben (WGS) 4 3
Bürgerwahlgemeinschaft Neukirchen (BWGN) 3 2
Freie Bürger Pietzing (FBP) 1 1
Wählerunion Söllhuben (WUS) 1 1
Bürgerliste Söllhuben (BLS) - 1
Gesamt 20 20

Zusätzlich gehört dem Gemeinderat auch der direkt gewählte Bürgermeister an.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen zeigt auf rotem Grund einen weißen Sparren (aus dem Stammwappen der Freiherren von Thurn) und ein gelbes Tatzenkreuz (ehemaliges Chorherrenstift Herrenwörth) über Wellen, die Bezug nehmen sowohl auf den Simssee als auch auf den Chiemsee.

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Riedering hat das Chiemgauer Volkstheater, ein weit über die bayerischen Landesgrenzen hinaus bekanntes Volkstheater, seinen Hauptsitz. Ferner sind hier die Riederinger Sänger beheimatet, eine schon sehr lange bestehende Volksmusikgruppe. Inzwischen sind auch die Jungen Riederinger Musikanten bekannt geworden, die neben ihren Auftritten quer durch Bayern auch im Münchner Volkstheater die Stücke Geierwally, Der Räuber Kneissl, Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben und Peer Gynt musikalisch untermalen.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111022/220451&attr=OBJ&val=523
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 588.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Riedering – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien