Frasdorf

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Frasdorf
Frasdorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Frasdorf hervorgehoben
Koordinaten: 47° 48′ N, 12° 17′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Rosenheim
Höhe: 598 m ü. NHN
Fläche: 32,72 km2
Einwohner: 3122 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 95 Einwohner je km2
Postleitzahl: 83112
Vorwahl: 08052
Kfz-Kennzeichen: RO, AIB, WS Vorlage:Infobox Verwaltungseinheit in Deutschland/Wartung/Kfz enthält Kleinbuchstaben
Gemeindeschlüssel: 09 1 87 132
Gemeindegliederung: 74 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstr. 32
83112 Frasdorf
Webpräsenz: www.frasdorf.de
Bürgermeisterin: Marianne Steindlmüller (CSU)
Lage der Gemeinde Frasdorf im Landkreis Rosenheim
Chiemsee (Gemeinde)Chiemsee (Gemeinde)ChiemseeÖsterreichLandkreis AltöttingLandkreis EbersbergLandkreis ErdingLandkreis MiesbachLandkreis MünchenLandkreis Mühldorf am InnLandkreis TraunsteinRosenheimRotter Forst-SüdRotter Forst-NordAlbachingAmerangAschau im ChiemgauBabenshamBad AiblingBad EndorfBad FeilnbachBernau am ChiemseeBrannenburgBreitbrunn am ChiemseeBruckmühlEdlingEggstättEiselfingFeldkirchen-WesterhamFlintsbach am InnFrasdorfGriesstättGroßkarolinenfeldGstadt am ChiemseeHalfingHöslwangKiefersfeldenKolbermoorNeubeuernNußdorf am InnOberaudorfPfaffing (Landkreis Rosenheim)Prien am ChiemseePruttingRamerbergRaublingRiederingRimstingRohrdorf (am Inn)Rott am InnSamerbergSchechenSchonstettSöchtenauSoyenStephanskirchenTuntenhausenVogtareuthWasserburg am InnKarte
Über dieses Bild

Frasdorf ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Rosenheim zu Füßen der westlichen Chiemgauer Alpen mit den Ortsteilen Wildenwart, Leitenberg, Frasdorf und Umrathshausen. Der Ferienort hat eine eigene Auf- und Abfahrt zur A 8, die München mit Salzburg verbindet.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frasdorf liegt unmittelbar an der Bundesautobahn 8 mit eigener Anschlussstelle, ein Lärmschutzwall schützt die Siedlung vor übermäßiger Lärmbelästigung. Nach München sind es 78 km, nach Rosenheim 20 km, nach Prien am Chiemsee acht Kilometer, nach Traunstein 32 km, nach Salzburg 63 km und nach Kufstein 34 km (über Sachrang) bzw. 45 km (über Bundesautobahn 93). Die nächste Bahnstation befindet sich bei Umrathshausen etwa 3,5 km von Frasdorf entfernt.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt 74 Ortsteile:[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frasdorf wurde 1135 als Fradelsdorf das erste Mal urkundlich erwähnt. Wildenwart, Frasdorf und Umrathshausen gehörten vor 1800 zur mit der Hochgerichtsbarkeit ausgestatteten Herrschaft Wildenwart bzw. zu der mit ihr verbundenen Herrschaft Hohenaschau. Frasdorf wurde im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern 1818 eine selbständige politische Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1857 wurde die Gemeinde Walterting nach Frasdorf eingemeindet.[3] Gebietsteile der aufgelösten Gemeinden Wildenwart und Umrathshausen wurden im Zuge der Gemeindegebietsreform am 1. Mai 1978 eingegliedert.[4]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat hat folgende Zusammensetzung:

2014[5] 2008[5] 2002 [5]
Sitze insgesamt 14 14 14
CSU 4 4 5
Freie Wählergruppe Frasdorf 5 5 4
Freie Wählerschaft Wildenwart 3 3 3
Freie Wählergemeinschaft Umrathshausen 2 2 2

Bürgermeisterin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeisterin ist Marianne Steindlmüller (CSU).

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wird wie folgt amtlich blasoniert: geteilt; oben dreimal gespalten von Blau und Silber, unten ein silberner Drache auf rotem Feld.

Die dreifache Spaltung von Blau und Silber weist auf das Adelsgeschlecht der Gundrichinger, die im Ortsteil Ginnerting ansässig waren, hin. Die schon im 12. Jahrhundert nachgewiesene Frasdorfer Pfarrkirche ist der Hl. Margaretha geweiht. Deren Attribut, der Drache, versinnbildlicht dies im Wappen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswert sind die vier Frasdorfer Kirchen: Hl. Blut in Umrathshausen, die Christkönigskirche zu Wildenwart und St. Margaretha im Ortskern ebenso, wie die gotische Wallfahrtskirche St. Florian mit ihrer barocken Brunnenkapelle. Landschaftlich bedeutend ist das Karstgebiet "Laubenstein" mit seinen Höhlen. In Frasdorf sind ein Heimat- und Kulturverein, ein Höhlenmuseum und ein Dorfmuseum ansässig. Das Schloss Wildenwart liegt über dem Tal der Prien.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Maria Furtner (* 1821, † 1884), die Wassertrinkerin von Frasdorf
  • Wolfgang von Gronau (* 1893 in Berlin; † 1977), Seeflieger und Luftfahrtpionier
  • Thomas Fischer, Kabarettist und Dorfschmied von Westerndorf

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 4. Januar 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111022/195113&attr=OBJ&val=506
  3. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München Dezember 1953, DNB 451478568, S. 8.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 589.
  5. a b c Kommunalwahlen in Bayern

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Frasdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien