Schenkenberg (Uckermark)

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Schenkenberg führt kein Wappen
Schenkenberg (Uckermark)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Schenkenberg hervorgehoben
53.36713.9543Koordinaten: 53° 22′ N, 13° 57′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Uckermark
Amt: Brüssow (Uckermark)
Höhe: 43 m ü. NHN
Fläche: 30,16 km²
Einwohner: 586 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 19 Einwohner je km²
Postleitzahl: 17291
Vorwahl: 039851
Kfz-Kennzeichen: UM, ANG, PZ, SDT, TP
Gemeindeschlüssel: 12 0 73 490
Adresse der Amtsverwaltung: Prenzlauer Straße 8
17326 Brüssow
Webpräsenz: www.amt-bruessow.de
Bürgermeister: Hans-Ludwig Müller
Lage der Gemeinde Schenkenberg im Landkreis Uckermark
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Über dieses Bild

Schenkenberg ist eine amtsangehörige Gemeinde im äußersten Norden des Landkreises Uckermark in Brandenburg. Die Gemeinde gehörte von 1992 bis zu dessen Auflösung 2001 zum Amt Prenzlau-Land und wechselte mit Wirkung zum 1. November 2001 zum Amt Brüssow (Uckermark)[2] mit Sitz in der Stadt Brüssow.

Geografie[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet liegt auf einer Grundmoräne, die sich zwischen den parallel verlaufenden Tälern der Ucker und Randow ausbreitet. Sie ist durch viele kleine Seen und Tümpel sowie durch eine intensive Landwirtschaft und wenige Waldgebiete gekennzeichnet. In der Umgebung findet man eine große Zahl an Windenergieanlagen. Schenkenberg liegt zwischen den uckermärkischen Städten Brüssow und Prenzlau.

Ortsteile[Bearbeiten]

Zu Schenkenberg gehören die Ortsteile Ludwigsburg und Schenkenberg sowie die Gemeindeteile Baumgarten, Dauerthal, Kleptow und Wittenhof. Der frühere Ortsteil Blindow schied mit Wirkung zum 1. November 2001 aus dem Gemeindeverband aus und wurde nach Prenzlau eingegliedert.[3]

Geschichte[Bearbeiten]

1256 wird der Ort als Schenkenberc urkundlich erstmals erwähnt.

Die Gemeinde Ludwigsburg, die am 1. Juli 1961 durch den Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Gemeinden Baumgarten und Kleptow entstand,[4] wurde am 31. Dezember 2001 eingemeindet.[5]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner
1875 210
1890 173
1910 280
1925 288
1933 246
1939 234
1946 324
1950 323
1964 502
1971 478
Jahr Einwohner
1981 375
1985 366
1989 354
1990 333
1991 324
1992 330
1993 327
1994 323
1995 309
1996 304
Jahr Einwohner
1997 470
1998 484
1999 491
2000 466
2001 732
2002 720
2003 707
2004 689
2005 667
2006 636
Jahr Einwohner
2007 639
2008 634
2009 629
2010 583
2011 603
2012 603
2013 572
2014 586

Gebietsstand des jeweiligen Jahres[6][7], ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik[Bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten]

Die Gemeindevertretung von Schenkenberg besteht aus 7 Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 ergab folgende Sitzverteilung:[8]

  • Wählergruppe Gemeinsame Liste Schenkenberg 3 Sitze
  • Einzelbewerber Michael Gall 1 Sitz
  • Einzelbewerber Gerd Runge 1 Sitz
  • Einzelbewerber Thomas Golz 1 Sitz
  • Einzelbewerber Stephan Hübner 1 Sitz

Verkehrsanbindung[Bearbeiten]

Zwischen Schenkenberg und den Ortsteilen Kleptow und Ludwigsburg führt die Ostseeautobahn A 20 hindurch, wenige Kilometer westlich verläuft die Bundesstraße 109 von Pasewalk nach Prenzlau. Bis zum Sommer 1972 hatte Schenkenberg einen Haltepunkt an der Bahnstrecke Prenzlau–Klockow. Danach wurde der Bahnbetrieb eingestellt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmale in Schenkenberg (Uckermark) stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Denkmäler.

Literatur[Bearbeiten]

  • Liselott Enders: Historisches Ortslexikon für Brandenburg, Teil VIII, Uckermark. Weimar 1986, ISBN 3-7400-0042-2

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Schenkenberg (Uckermark) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2014 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Änderung des Amtes Brüssow (Uckermark) Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 5. Oktober 2001. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 12. Jahrgang, 2001, Nummer 43, Potsdam, den 24. Oktober 2001, S.672 PDF
  3. Eingliederung des Ortsteils Blindow der amtsangehörigen Gemeinde Schenkenberg in die Stadt Prenzlau. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 12. Jahrgang, 2001, Nummer 40, Potsdam, den 4. Oktober 2001, S.634 PDF
  4. Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Statistisches Bundesamt. Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7.
  5. Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2001. Statistisches Bundesamt.
  6. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Uckermark. S. 26–29
  7. Bevölkerung im Land Brandenburg nach kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden 1991 bis 2014
  8. Amtliches Ergebnis der Kommunalwahl vom 25. Mai 2014