Steinreich

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Dieser Artikel behandelt den Ort in Brandenburg. Siehe auch: Fränkisches Steinreich, Geopark Nordisches Steinreich, Mecklenburg-Vorpommern / Schleswig-Holstein, bzw. Geopark "Porphyrland. Steinreich in Sachsen".
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Steinreich führt kein Wappen
Steinreich
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Steinreich hervorgehoben
51.94777777777813.474166666667103Koordinaten: 51° 57′ N, 13° 28′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Dahme-Spreewald
Amt: Unterspreewald
Höhe: 103 m ü. NHN
Fläche: 41,95 km²
Einwohner: 522 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 12 Einwohner je km²
Postleitzahl: 15938
Vorwahl: 035452
Kfz-Kennzeichen: LDS, KW, LC, LN
Gemeindeschlüssel: 12 0 61 471
Webpräsenz: Gemeinde Steinreich

Amtsseite

Bürgermeister: Wolfgang Luplow (FWG)
Lage der Gemeinde Steinreich im Landkreis Dahme-Spreewald
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Steinreich (niedersorbisch Wjeliki Šenkojce) ist eine Gemeinde im Landkreis Dahme-Spreewald in Brandenburg und gehört zum Amt Unterspreewald.

Geografie[Bearbeiten]

Die Gemeinde umfasst dem im Landkreis Dahme-Spreewald liegenden Teil des Fläming. Ein landschaftlicher Höhepunkt ist die Wacholderschlucht zwischen Hohendorf / Sellendorf / Schönerlinde - sie ist Teil des Naturschutzgebietes, das dort beginnt.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde Steinreich gliedert sich laut Hauptsatzung[2]:

mit den Gemeindeteilen Damsdorf und Schenkendorf
mit den Gemeindeteilen Hohendorf und Schöneiche

sowie den Wohnplätzen Eichbusch und Schönerlinde[3]

Zu Steinreich zählen die Orte Glienig, Schenkendorf (niedersorbisch Šenkojce[4]), Schöneiche, Sellendorf, Schönerlinde und der sogenannte „Eichbusch“, mit zwei Häusern nördlich von Sellendorf sowie Hohendorf - im Jahr 1455 erstmals erwähnt und mit Ortsnamen und Recht freigekauft.

Geschichte[Bearbeiten]

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Die Gemeinde entstand am 31. Dezember 2002 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Glienig und Sellendorf.[5]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Steinreich Glienig Sellendorf
1875 - 169 307
1910 - 86 246
1939 - 323 253
1946 - 451 441
1950 - 575 458
1971 - 436 563
1990 - 339 387
1995 - 314 378
2000 - 314 357
2001 - 304 358
2002 659
2005 612
2010 568
2011 544
2012 539
2013 536
2014 522

Gebietsstand des jeweiligen Jahres[6][7], ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik[Bearbeiten]

Die Gemeindevertretung von Steinreich besteht aus 8 Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 ergab folgende Sitzverteilung:[8]

  • Freie Wählergemeinschaft Steinreich 6 Sitze
  • Frischer Wind Steinreich 2 Sitze

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirche in Schenkendorf
1899 erbaute Gaststätte in Sellendorf
Rittergut Sellendorf um 1860, Sammlung Alexander Duncker

In der Liste der Baudenkmale in Steinreich und in der Liste der Bodendenkmale in Steinreich stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Denkmale.

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Kirche in Schenkendorf, ein mittelalterlicher Findlingsbau mit Außentreppe am Turm
  • Gaststätte in Sellendorf, ein historistisches Gebäude mit Saalanbau

Sport[Bearbeiten]

Mini WM Sommer 2006 in Hohendorf. Es wurde die große Fußball-WM 2006 in Deutschland kopiert und im Maßstab (Kleinfeld Dorffest mit etwa 400 Spielern und Fans) erfolgreich umgesetzt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

  • Brennerei Sellendorf

Verkehr[Bearbeiten]

Motorisierung 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014
Zugelassene PKW (zum 1.1.)[9] 339 345 347 337 332 322 314
PKW je 1.000 Einwohner (31.12.Vj.) 558 581 595 593 610 597 586

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2014 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Hauptsatzung der Gemeinde Steinreich vom 4. Dezember 2008 PDF bzw. 1. Satzung zur Änderung der Hauptsatzung der Gemeinde Steinreich vom 20. Juni 2013 PDF
  3. Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg: Gemeinde Steinreich
  4. Deutsch-Niedersorbisches Wörterbuch, Stichwortsuche → Schenkendorf / Šenkojce
  5. Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt
  6. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Dahme-Spreewald. S. 30–33
  7. Bevölkerung im Land Brandenburg nach kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden 1991 bis 2014
  8. Amtliches Ergebnis der Kommunalwahl vom 25. Mai 2014
  9. Kraftfahrt-Bundesamt Statistik Fz3

Literatur[Bearbeiten]

Hohendorf bietet zur 550-Jahr-Feier eine kleine Chronik mit Fotos und Berichten, nicht nur über das Dorf, sondern auch über die Umgebung von Hohendorf.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Steinreich – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien