Unterspreewald (Gemeinde)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Unterspreewald
Unterspreewald (Gemeinde)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Unterspreewald hervorgehoben
Koordinaten: 52° 5′ N, 13° 52′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Dahme-Spreewald
Amt: Unterspreewald
Höhe: 72 m ü. NHN
Fläche: 26,01 km2
Einwohner: 845 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 32 Einwohner je km2
Postleitzahl: 15910
Vorwahl: 035473
Kfz-Kennzeichen: LDS, KW, LC, LN
Gemeindeschlüssel: 12 0 61 510
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Hauptstraße 41
15938 Golßen
Webpräsenz: www.unterspreewald.de
Bürgermeister: Lothar Lorenz (Wählergruppe Freiwillige Feuerwehr)
Lage der Gemeinde Unterspreewald im Landkreis Dahme-Spreewald
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Über dieses Bild

Die Gemeinde Unterspreewald (niedersorbisch Dolne Błota) liegt im Landkreis Dahme-Spreewald in Brandenburg. Sie wird vom Amt Unterspreewald verwaltet.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsteile

Wohnplätze

  • Kietz
  • Koplin
  • Wutscherogge[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde entstand am 31. Dezember 2001 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Neuendorf am See, Leibsch und Neu Lübbenau.[4]

Leibsch wurde im Jahr 1004 als Liubsi erstmals urkundlich erwähnt. Das alte Fischerdorf Neuendorf am See war um 1200 ein Vorwerk des Klosters Mönchehofe (heute Münchehofe). Die „Colonie Neu Lübbenau“ wurde Mitte des 18. Jahrhunderts gegründet. Der ursprüngliche Name des Orts war „Libbenauerei im Schadowschen Busch“.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
2001 906
2002 898
2003 892
2004 889
2005 869
2006 857
Jahr Einwohner
2007 871
2008 863
2009 860
2010 862
2011 860
2012 868
Jahr Einwohner
2013 855
2014 830
2015 851
2016 845

Gebietsstand des jeweiligen Jahres,[5][6] ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindevertretung von Unterspreewald besteht aus 10 Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 ergab folgende Sitzverteilung:[7]

  • Wählergruppe Freiwillige Feuerwehr 7 Sitze
  • Einzelbewerber Bernd Rocher 1 Sitz
  • Einzelbewerber Manfred Krüger 1 Sitz
  • Einzelbewerber Daniel Neumann 1 Sitz

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2003–2014: Arno Pötschick[8]
  • seit 2014: Lothar Lorenz (Wählergruppe Freiwillige Feuerwehr)

Lorenz wurde in der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014 mit 76,5 % der gültigen Stimmen für eine Amtszeit von fünf Jahren[9] gewählt.[10]

Lorenz ist gleichzeitig Ortsbürgermeister des Ortsteils Neu Lübbenau. Bärbel Kernchen ist Ortsbürgermeisterin des Ortsteils Neuendorf am See, Bernd Rocher Ortsbürgermeister des Ortsteils Leibsch.[11]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wurde am 13. März 2015 vom Ministerium des Innern des Landes Brandenburg genehmigt.

Blasonierung: „Unter grünem Schildhaupt, darin drei silberne Kienäpfel balkenweise, in Gold eine schwarze Libelle mit blauen Flügeln, nach der Figur begleitet von zwei schwarzen Rohrkolben mit abgeknickten Blättern.“

Die Gemeinde übernahm das 1996 dem alten Amt Unterspreewald genehmigte Hoheitszeichen.

Kirche Neu Lübbenau

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Denkmalliste steht die 1939 erbaute Dorfkirche Neu Lübbenau. Zur Gemeinde gehört auch der Neuendorfer See.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Unterspreewald liegt an der Bundesstraße 179 zwischen Märkisch Buchholz und Groß Leuthen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Martin Delius (* 1984), Politiker (Piratenpartei, Die Linke), wuchs in Neu Lübbenau auf

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Unterspreewald – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2016 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Ortsnamen Niederlausitz; siehe auch: Deutsch-Niedersorbisches Wörterbuch, Stichwortsuche;
    sowie: ISBN 3-515-08664-1 Die Ortsnamen des Kreises Beeskow-Storkow; Seiten 226 bis 228
  3. Dienstleistungsportal der Landesverwaltung Brandenburg. Gemeinde Unterspreewald
  4. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2001
  5. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Dahme-Spreewald, S. 30–33
  6. Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2015 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7
  7. Amtliches Ergebnis der Kommunalwahl vom 25. Mai 2014
  8. Kommunalwahlen 26.10.2003. Bürgermeisterwahlen, S. 23
  9. Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz, § 73 (1)
  10. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014
  11. Website des Ames Unterspreewald