Neu Zauche

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Neu Zauche führt kein Wappen
Neu Zauche
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Neu Zauche hervorgehoben
51.93305555555614.09972222222255Koordinaten: 51° 56′ N, 14° 6′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Dahme-Spreewald
Amt: Lieberose/Oberspreewald
Höhe: 55 m ü. NHN
Fläche: 38,82 km²
Einwohner: 1126 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 29 Einwohner je km²
Postleitzahl: 15913
Vorwahl: 035475
Kfz-Kennzeichen: LDS, KW, LC, LN
Gemeindeschlüssel: 12 0 61 352
Adresse der Amtsverwaltung: Kirchstraße 11
15913 Straupitz
Bürgermeister: Norbert Janetzki
Lage der Gemeinde Neu Zauche im Landkreis Dahme-Spreewald
Alt Zauche-Wußwerk Bersteland Bestensee Byhleguhre-Byhlen Drahnsdorf Eichwalde Golßen Groß Köris Halbe Heideblick Heidesee Jamlitz Kasel-Golzig Königs Wusterhausen Krausnick-Groß Wasserburg Lieberose Lübben Luckau Märkisch Buchholz Märkische Heide Mittenwalde Münchehofe Neu Zauche Rietzneuendorf-Staakow Schlepzig Schönefeld Schönwald Schulzendorf Schwerin Schwielochsee Spreewaldheide Steinreich Straupitz Teupitz Unterspreewald Wildau Zeuthen BrandenburgKarte
Über dieses Bild

Neu Zauche, niedersorbisch Nowa Niwa, ist eine kreisangehörige Gemeinde im südöstlichen Landkreis Dahme-Spreewald (Brandenburg). Die Gemeinde bildet zusammen mit sieben anderen Städten und Gemeinden das Amt Lieberose/Oberspreewald.

Geografie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Der Ort liegt am nördlichen Rand des Spreewaldes zwischen den Städten Lübben (Spreewald) und Lieberose.

Ortsteile und bewohnte Gemeindeteile[Bearbeiten]

  • Briesensee - niedersorbisch: Brjazyna nad jazorom
  • Caminchen - niedersorbisch: Kamjenki

bewohnte Gemeindeteile:

  • Am See (Pśi jazorje)
  • Kietz (Kicyna)
  • Siedlung
  • Weinberg (Winica)

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort wurde erstmals 1334 urkundlich erwähnt. Im Zuge der kommunalen Neuordnung Brandenburgs wurden am 26. Oktober 2003 die bis dahin selbständigen Gemeinden Caminchen und Briesensee nach Neu Zauche eingegliedert.[2]

Zu DDR-Zeiten errichtete und unterhielt ein volkseigenes Druckmaschinenwerk im Ortsteil Briesensee ein Betriebs-Ferienlager für Kinder seiner Betriebsangehörigen.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner
1875 1 054
1890 1 053
1910 1 121
1925 1 040
1933 1 019
1939 973
1946 1 418
1950 1 300
1964 1 067
1971 1 013
Jahr Einwohner
1981 917
1985 873
1989 936
1990 938
1991 916
1992 909
1993 889
1994 897
1995 877
1996 870
Jahr Einwohner
1997 873
1998 860
1999 858
2000 830
2001 825
2002 821
2003 1 270
2004 1 257
2005 1 257
2006 1 244
Jahr Einwohner
2007 1 233
2008 1 228
2009 1 203
2010 1 160
2011 1 142
2012 1 125
2013 1 128
2014 1 126

Gebietsstand des jeweiligen Jahres[3][4], ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik[Bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten]

Die Gemeindevertretung von Neu Zauche besteht aus 8 Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister Norbert Janetzki. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 ergab folgende Sitzverteilung:[5]

  • Fremdenverkehrsverein Neu Zauche 2 Sitze
  • Jugend Neu Zauche 2 Sitze
  • Einzelbewerber Ralf Raith 1 Sitz
  • Sportverein Neu Zauche 06 1 Sitz
  • Einzelbewerber Harald Kloas 1 Sitz
  • Einzelbewerber Guido Hahn 1 Sitz
Gutshaus
Kirche

Bemerkenswerte Bauwerke[Bearbeiten]

Das Ortsbild wird geprägt von der neugotischen Dorfkirche Neu Zauche. Der kreuzförmige Backsteinbau wurde zwischen 1859 und 1862 errichtet. In der Denkmalliste des Orts steht auch das Gutshaus Neu Zauche. Zu erwähnen ist überdies auch das Gasthaus Zum Oberspreewald, das seit 1990 in Privatbesitz ist und umfangreich saniert wurde. Es entstand aus einem im Jahr 1898 errichteten Backsteinbau. Ein benachbartes Bauerngebäude wurde zu einer Bundeskegelbahn umgestaltet.[6]

siehe auch: Liste der Bodendenkmale in Neu Zauche

Verkehr[Bearbeiten]

Motorisierung 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014
Zugelassene PKW (zum 1.1.)[7] 733 738 734 726 735 709 708
PKW je 1.000 Einwohner (31.12.Vj.) 594 601 610 626 644 630 628

Personen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Neu Zauche – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2014 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003
  3. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Dahme-Spreewald. S. 26–29
  4. Bevölkerung im Land Brandenburg nach kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden 1991 bis 2014
  5. Amtliches Ergebnis der Kommunalwahl vom 25. Mai 2014
  6. Homepage Gasthaus
  7. Kraftfahrt-Bundesamt Statistik Fz3