Wikipedia:Wiki Loves Monuments 2020/Deutschland/Preisträger

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Plätze 1 bis 10[Quelltext bearbeiten]

1. Platz: Martin Kraft mit Treppenhaus des Colombischlössle in Freiburg im Breisgau
Bewertung der Jury: „‚Stairway to heaven‘! Das Siegermotiv des diesjährigen Wettbewerbs ist kein Märchenschloss, kein einsam wachender Leuchtturm und keine mystische Kathedrale, sondern ein perfekt in Szene gesetztes Treppenhaus. Der Fotograf schafft es, das Auge des Betrachters durch die zahlreichen auf den ersten Blick wild durch den Raum laufenden Linien zu führen, und ermöglicht ihm, die Symmetrie des Gebäudes zu erfassen. Der Blick durch das Treppenhaus im Colombischlössle, einem historistischen Herrenhaus im Stil der Tudorgotik, führt vorbei an verspielten Eisengeländern und Stufen, über die täglich Museumsbesucher gehen, durch das Glasdach in den scheinbar unendlichen Himmel.“
2. Platz: DXR mit Würzburger Residenz
Bewertung der Jury: „Die Südfassade der Würzburger Residenz, dessen Bau 1744 beendet wurde, wurde in einer Zentralperspektive aufgenommen. Technisch, also Schärfe, Beleuchtung und Geometrie, ist das Bild des Barockbaues auf dem höchsten Niveau. Der Betrachter erhält die Sicht auf die gesamte Fassade und wird nicht durch fremde Bildelemente wie beispielsweise Fußgänger gestört.“
3. Platz: Matthias Süßen mit Grab 4 der Großsteingräber bei Goosefeld im Kreis Rendsburg-Eckernförde
Bewertung der Jury: „Wiese, Himmel, Stein! Mehr braucht es nicht, um ein eindrucksvolles Bild zu erzeugen. Der Fotograf präsentiert die Megalithanlage der Trichterbecherkultur als weithin sichtbares Objekt in der Landschaft. Dabei hat er eine perfekte Raumaufteilung gewählt. Saftige grüne Wiesen und ein sanft bewölkter Himmel erzeugen eine Stimmung, die das Objekt zeitlos und entrückt erscheinen lassen. Dieses Foto zeigt eindrucksvoll, dass Schleswig-Holstein nicht nur meerumschlungen, sondern auch steinreich ist.“
4. Platz: Moahim mit St.-Nikolai-Kirche in Stralsund im Landkreis Vorpommern-Rügen
Bewertung der Jury: „Ein eindrucksvolles Stadtpanorama aus sehr ungewöhnlicher Perspektive. Der historische Stadtkern mit dem dominierenden gotischen Kirchenbau ist mit seinen baulichen Strukturen im richtigen Licht überzeugend dargestellt und kontrastiert klar zu der umgebenden Wasser- und Insellandschaft. Als Abbild einer großen urbanen Fläche beispielgebend gelungen.“
5. Platz: T meltzer mit Treppenhaus im Jagdschloss Granitz bei Binz im Landkreis Vorpommern-Rügen
Bewertung der Jury: „Das Bild zeigt den Blick von unten ins Innere des zentralen Turms des Jagdschlosses Granitz, der wesentlich durch die freitragende Wendeltreppe und wenige Jagdtrophäen gestaltet wird. Die Fotografie überzeugt durch einen klaren symmetrischen Aufbau, durchgehende Schärfe und ausgewogene Lichtverhältnisse. In der überschneidungsfreien Darstellung der Treppe mit ihren filigran gestalteten gusseisernen Stufen wird die Höhe dieses ungewöhnlichen Raums deutlich, sodass sich das Raumerlebnis eines Besuchers erahnen lässt.“
6. Platz: Rainer Halama mit Tropföler in der Maschinenhalle der Zeche Zollern in Dortmund
Bewertung der Jury: „Die Kohle hat das Ruhrgebiet verlassen, zahlreiche technische Errungenschaften um den Bergbau sind verschwunden, aber ein Juwel ist geblieben, die Maschinenhalle auf Zeche Zollern. Hier konnte historische Technik in einer wundervoll im Jugendstil gestalteten Halle bewahrt werden. Diesen Charme einer vergangenen Zeit hat der Fotograf gekonnt in ein Bild umgesetzt.“
7. Platz: DXR mit Marktkirche in Wiesbaden
Bewertung der Jury: „Die Marktkirche in Wiesbaden wurde 1853–1862 als „Nassauer Landesdom“ erbaut und dementsprechend mit allen künstlerischen Mitteln der Neugotik ausgestattet. Diese Aufnahme gibt die durch die kunstvolle Bemalung und sorgfältig geplante Beleuchtung der Kirche entstehende Wirkung überzeugend wieder. Standpunkt und Bildausschnitt sind geschickt gewählt, das reiche Licht- und Schattenspiel wird gut eingefangen und die große Auflösung und hervorragende Schärfe des Photos erlauben es, auch kleinste Details der Ausstattung zu studieren.“
8. Platz: Dietmar Rabich mit Ventile im Schalthaus Ost im Landschaftspark Duisburg-Nord in Duisburg
Bewertung der Jury: „Jahrzehntelang ein Ort der Stahlerzeugung bietet das stillgelegte Hüttenwerk in Duisburg-Nord zahlreichen Fotografen eine unverwechselbare Kulisse. Zwischen dahinrostender Hochofentechnik und zweckentfremdeter Nachnutzung finden sich unzählige Motive, mal größer, mal kleiner, wie eindrucksvoll mit dieser Aufnahme belegt wurde. Dem Fotografen ist es gekonnt gelungen, den Prozess des Alterns und Rostens, sprich die Vergänglichkeit, in seinem Bild festzuhalten und zu dokumentieren.“
9. Platz: Diego Delso mit Mariä Verkündigung in Mindelheim im Landkreis Unterallgäu
Bewertung der Jury: „Mit seiner Aufnahme gelingt es dem Fotografen, die barocke Pracht des Chorraums der ehemaligen Klosterkirche prägnant einzufangen – von den Pastellfarben der neobarocken Stuckreliefs der Decke (1907) über den in Gold und Stuckmarmor schwelgenden Hochaltar (1737) zu den zahlreichen kostbaren Details der Ausstattung. Geschickt gewählt ist die Beleuchtungssituation: Der etwas gedämpft einfallende Sonnenschein betont die Plastizität der Altarskulpturen, schafft aber nur wenige überstrahlende Glanzlichter und keine harte Schatten, sodass alle Details gut ausgeleuchtet und erkennbar sind. Der Fotograf hat der Versuchung widerstanden, die Farben und Kontraste künstlich zu verstärken, sodass die von den Künstlern gestalteten Farb- und Helligkeitsnuancen fein abgestuft wiedergegeben werden.“
10. Platz: Superbass mit Gasthaus in Burglahr im Landkreis Altenkirchen (Westerwald)
Bewertung der Jury: „Es sind nicht immer die großen Bauwerke wie prachtvolle historische Kathedralen, Burgen oder Schlösser, auch die eher unscheinbaren bauwerklichen Zeugen unserer Vergangenheit wollen dokumentiert werden. Mit dieser Aufnahme hat der Fotograf ein solches Bauwerk im Bild festgehalten. Ein eher einfach gehaltenes aber interessant verziertes Fachwerkhaus auf Bruchsteinsockel mit bereits abblätterndem Anstrich, dennoch gekonnt und kontrastreich ins rechte Fotolicht gerückt.“


Plätze 11 bis 30[Quelltext bearbeiten]

Plätze 31 bis 50[Quelltext bearbeiten]

Plätze 51 bis 75[Quelltext bearbeiten]

Plätze 76 bis 100[Quelltext bearbeiten]

Kugelpanoramen[Quelltext bearbeiten]

Für Kugelpanoramen wurde ein Sonderpreis ausgelobt, weil man sie nicht mit den üblichen 2D-Bildern vergleichen kann. Die eingereichten Beiträge lagen qualitativ eng beisammen. Das Siegerbild ist: