Tüttendorf

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Wappen Deutschlandkarte
Tüttendorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Tüttendorf hervorgehoben

Koordinaten: 54° 24′ N, 10° 0′ O

Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Rendsburg-Eckernförde
Amt: Dänischer Wohld
Höhe: 22 m ü. NHN
Fläche: 17,74 km2
Einwohner: 1235 (31. Dez. 2021)[1]
Bevölkerungsdichte: 70 Einwohner je km2
Postleitzahl: 24214
Vorwahl: 04346
Kfz-Kennzeichen: RD, ECK
Gemeindeschlüssel: 01 0 58 165
Adresse der Amtsverwaltung: Karl-Kolbe-Platz 1
24214 Gettorf
Website: www.amt-daenischer-wohld.de
Bürgermeister: Thomas Thee (CDU)
Lage der Gemeinde Tüttendorf im Kreis Rendsburg-Eckernförde

Tüttendorf (dänisch: Tyttentorp) ist eine Gemeinde im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet von Tüttendorf erstreckt sich im Bereich der naturräumlichen Haupteinheit Schwansen, Dänischer Wohld (und Amt Hütten) (Nr. 701) auf der letztgenannten Halbinsel zwischen der Eckernförder Bucht im Norden und der Kieler Förde im Süden.[2][3]

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben der namenstiftenden Dorf­lage Tüttendorf befinden sich auch die Dörfer Blickstedt und Eckholz, die Häusergruppen Heidholm, Mischenmoor, Warleberger Mühle und Wehrdamm, die Haus­siedlung Teepott, das Gut Wulfshagen und Wulfshagenerhütten, ein Restgut und Siedlung, die Hofsiedlungen Holand, Kattendiek, Kronshörn, Langenkamp und Mannhagen als weitere Wohnplätze im Gemeindegebiet.[4]

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unmittelbar angrenzende Gemeindegebiete zu Tüttendorf sind:[3]

Lindau Gettorf
Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Felm
Schinkel Neuwittenbek

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Kommunalwahl 2003 hatten von den elf Sitzen in der Gemeindevertretung die Wählergemeinschaft WdGT sieben Sitze, die SPD und die CDU je zwei.

Im Jahre 2008 verschoben sich die Sitzeverhältnisse leicht, die Wählergemeinschaft WdGT hatte sechs Sitze, die SPD drei und die CDU zwei Sitze. Nach der Kommunalwahl 2013 blieb diese Sitzverteilung unverändert.[5]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „Von Grün und Silber im Bogenschnitt zum Schildhaupt gesenkt geteilt. Oben ein goldenes Bauernhaus, rechts und links oben von je einem nach innen gestellten silbernen Eichenblatt begleitet, unten flammende Holzkohle aus acht schwarz-silbernen Scheiten und fünf goldenen Flammen mit rotem Bord.“[6]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Denkmalliste

In Wulfshagen befindet sich das Gut Wulfshagen der Grafen zu Reventlow, ein Bistro sowie ein Café. Das Gutshaus wurde 1699 von Freiherr Andreas Pauli von Liliencron im Stil des niederländischen Barock erbaut, 1787 von der Familie von Qualen erworben und 1903 an die Grafen Reventlow vererbt.

Bis 2011 gab es im Ortsteil Blickstedt ein Radiomuseum, das nach Holzdorf verlegt wurde.[7]

Am Warlebergring, der an der Straße Richtung Neuwittenbek liegt, werden Modellautorennen ausgetragen.

Kulturdenkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt an der Bundesstraße 76 von Kiel nach Eckernförde.

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jürgen Kropp (* 1955), Autor und Dramaturg; lebt im Ortsteil Blickstedt.

Besondere Ereignisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 2004 kam es zum Brand einer Windkraftanlage, der durch einen Blitzschlag verursacht worden war, und der aufgrund der Höhe des Brandherds und der herunterfallenden brennenden Teile nur schwer zu löschen war. Im folgenden Jahr kam es erneut zu einem Brand einer Windkraftanlage.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Susanne Meise: Im Dänischen Wohld. In: Schleswig-Holstein-Topographie. Bd. 10: Timmaspe - Ziethen. Flying-Kiwi-Verl. Junge, Flensburg 2008, ISBN 978-3-926055-92-7, S. 66–68.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Tüttendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2021 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Liste: Zuordnung der Gemeinden zu den Naturräumen. S. 6, abgerufen am 30. November 2021.
  3. a b Relation: Tüttendorf (548492) bei OpenStreetMap (Version #15). Abgerufen am 30. November 2021.
  4. Wohnplatzverzeichnis Schleswig-Holstein 1987. (PDF) Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein, 1992, S. 58, abgerufen am 30. November 2021.
  5. Gemeindevertretung der Gemeinde Tüttendorf. amt-daenischer-wohld, abgerufen am 3. Juni 2017.
  6. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
  7. Radiomuseum Blickstedt zieht nach Seeholz um. In: Eckernförder Zeitung. shz.de, 21. Juni 2010, abgerufen am 6. Juni 2017.