Kreis Steinburg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Kreises Steinburg Deutschlandkarte, Position des Kreises Steinburg hervorgehobenKoordinaten: 53° 55′ N, 9° 31′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Verwaltungssitz: Itzehoe
Fläche: 1.056,13 km2
Einwohner: 131.875 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 125 Einwohner je km2
Kfz-Kennzeichen: IZ
Kreisschlüssel: 01 0 61
Kreisgliederung: 111 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Viktoriastraße 16–18
25524 Itzehoe
Webpräsenz: www.steinburg.de
Landrat: Torsten Wendt (parteilos)
Lage des Kreises Steinburg in Schleswig-Holstein
Bremerhaven (zu Freie Hansestadt Bremen)NiedersachsenFreie und Hansestadt HamburgFreie und Hansestadt HamburgMecklenburg-VorpommernHelgoland (zu Kreis Pinneberg)Königreich DänemarkKreis NordfrieslandFlensburgKielNeumünsterLübeckKreis Herzogtum LauenburgKreis StormarnKreis SegebergKreis OstholsteinKreis PinnebergKreis SteinburgKreis DithmarschenKreis Schleswig-FlensburgKreis PlönKreis Rendsburg-EckernfördeKarte
Über dieses Bild

Der Kreis Steinburg ist ein Kreis im Land Schleswig-Holstein. Er gehört zur Metropolregion Hamburg. Wichtigste Stadt und Verwaltungssitz ist Itzehoe. Dem Kreis wurde 2017 als erstem Kreis in Deutschland von der Deutschen Energie-Agentur das Zertifikat Energieeffizienz-Kommune verliehen.[2][3]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kreis Steinburg grenzt im Norden an den Kreis Rendsburg-Eckernförde, im Osten an den Kreis Segeberg, im Südosten an den Kreis Pinneberg, im Südwesten an die Elbe und das Land Niedersachsen (mit dem Landkreis Stade) und im Westen an den Nord-Ostsee-Kanal, die Grenze zum Kreis Dithmarschen. Die höchste Erhebung im Kreis ist die Itzespitze mit 83,4 m ü. NN. Weitere Erhebungen sind der Moränenkamm bei Itzehoe mit einer Höhe von 72 m ü. NN und die Münsterdorfer Geestinsel mit einer Höhe von 32 m ü. NN.

Im Kreisgebiet liegt in der Wilstermarsch bei Neuendorf-Sachsenbande zudem die tiefste Landstelle Deutschlands (3,54 m unter Normalnull).

Landschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bestimmende Landschaftselemente sind die Marsch in einem 10 bis 15 Kilometer breiten Streifen im Südwesten entlang der Elbe und die durch Moränen geprägte wellige und waldreiche Geest, hier besonders die Heide-Itzehoer Geest. Im Nordosten beginnt der Naturpark Aukrug. Die Stör, der drittlängste Fluss Schleswig-Holsteins, fließt durch den Kreis Steinburg und mündet dort in die Elbe.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name „Steinburg“ rührt von der 1307 zum ersten Mal urkundlich erwähnten, von den holsteinischen Grafen errichteten Schutz- und Trutzburg, der Steinburg her, die bis ins 17. Jahrhundert Sitz des Vogtes, der dieses Amt als erbliches Lehen innehatte, und somit Verwaltungssitz des Amtes Steinburg war. Die Vögte Steinburgs, die im eigenen Interesse ihre Stellung weiter ausbauten, gerieten jedoch zunehmend in Konflikt mit den gräflichen Landesherren. Nach dem Abbruch der Burg ca. 1630 wurde das Amt Steinburg dann zunächst von Glückstadt und sodann von Itzehoe aus verwaltet.

Im Dreißigjährigen Krieg wurde Steinburg zwar mehrfach mit Einquartierungen belegt und geplündert, größere Zerstörungen blieben jedoch meist aus. 1657 im Dänisch-Schwedischen Krieg (1657–1658) kam es indessen zu großen Brandschatzungen durch schwedische Soldaten.

In den napoleonischen Kriegen war Steinburg nur indirekt durch Transit und Einquartierungen sowie finanzielle Belastungen betroffen. Ab 1807 wurde Itzehoe jedoch kurzzeitig die Residenz des vor Napoléon ins Exil geflohenen Kurfürsten Wilhelm I. von Hessen-Kassel.

Vor der Schleswig-Holsteinischen Erhebung, an der ein großer Teil der Einwohner Steinburgs für die deutsch-gesinnte Schleswig-Holsteinische-Bewegung Partei nahm, tagte von 1835 bis 1848 und später erneut von 1852 bis 1863 in Itzehoe die Holsteinische Ständeversammlung und begründete hierdurch die Geschichte des Parlamentarismus in Schleswig-Holstein. Nach dem Deutsch-Dänischen Krieg fiel das Herzogtum Holstein und somit auch Steinburg zunächst an Österreich, dessen Statthalter Ludwig Karl Wilhelm von Gablenz am 11. Juni 1866 die holsteinische Ständeversammlung schließlich ein letztes Mal zusammen rief. Eine Tagung wurde jedoch durch die Begleiterscheinungen des Deutsch-Deutschen Krieges verhindert. Nach Ende des Krieges fiel das Herzogtum Holstein, einschließlich Steinburgs, schließlich an Preußen.

Durch die „Verordnung, betreffend die Organisation der Kreis- und Distriktbehörden, sowie die Kreisvertretung in der Provinz Schleswig-Holstein“ vom 22. September 1867[4] wurden das Amt Steinburg, die Städte Itzehoe, Wilster, Crempe und Glückstadt sowie zahlreiche weitere Ortschaften zum Kreis Steinburg zusammengeschlossen. Die Grenzfestlegung von 1867 hatte bis zur Verabschiedung des zweiten Gesetzes über die Neuordnung von Gemeinde- und Kreisgrenzen sowie Gerichtsbezirken vom 23. Dezember 1969 Bestand.

Mit Wirkung vom 26. April 1970 wurden die Gemeinden Aasbüttel, Agethorst, Besdorf, Bokelrehm, Bokhorst, Gribbohm, Holstenniendorf, Nienbüttel, Nutteln, Oldenborstel, Puls, Schenefeld, Siezbüttel, Vaale, Vaalermoor, Wacken und Warringholz des aufgelösten Kreises Rendsburg in den Kreis Steinburg eingegliedert und dem Amt Schenefeld zugeordnet. Hierdurch wuchs das Kreisgebiet um rd. 120 km² auf die heutige Größe.

Kontroverse um den Neubau der Kreisverwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kreisverwaltung ist zurzeit (2018) in verschiedenen Gebäuden untergebracht, unter anderem im ehemaligen Bahnhofshotel, im Bollhardt’schen Gebäude und im ehemaligen Landratsamt in der Viktoriastraße. Der Kreis plante einen Abriss und einen Neubau moderner Gebäude an dieser Stelle, nur das denkmalgeschützte Landratsamt sollte bestehen bleiben.

  • Im ersten Bürgerentscheid des Kreises wurde dies 2014 verhindert.[5]
  • Die Viktoriastraße wurde als Gesamtheit unter Denkmalschutz gestellt.[6]
  • Im Juni 2017 reichte der Kreis Steinburg Klage gegen den Denkmalschutz ein.[7]
  • Im April 2018 stimmte der Kreistag dem Erhalt der Fassaden zu.[8]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerentwicklung nach jeweiligem Kreisgebiet (blau) und aktuellem Gebietsstand (rot) von 1871 bis 2016 nach nebenstehenden Tabellen

Jeweiliges Kreisgebiet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner Quelle
1890 67.439 [9]
1900 78.836 [9]
1910 83.108 [9]
1925 81.422 [9]
1939 82.999 [9]
1950 156.045 [9]
1960 122.300 [9]
1970 131.800 [10]
1980 128.900 [11]
1990 128.600 [9]
2000 136.027 [12]
2010 132.897 [12]

Heutiger Gebietsstand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Einwohnerzahlen bis 1970 beziehen sich auf den Gebietsstand am 27. Mai 1970.[13]

Jahr Einwohner
1871 (1. Dez.) 64.706
1885 (1. Dez.) 66.033
1895 (2. Dez.) 77.111
1905 (1. Dez.) 84.576
1925 (16. Juni) 86.711
1939 (17. Mai) 91.078
1950 (13. Sep.) 165.255
Jahr Einwohner
1961 (6. Juni) 128.507
1970 (27. Mai) 131.836
1987 (25. Mai) 125.620
2002 (30. Juni) 136.784
2007 (31. Dez.) 134.664
2012 (31. Dez.) 130.135
2016 (31. Dez.) 131.875

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kreiswahl Steinburg 2018[14]
Wahlbeteiligung: 49,3 % (2013: 49,4 %)
 %
40
30
20
10
0
39,3 %
21,2 %
14,3 %
7,4 %
6,1 %
3,9 %
2,0 %
2,0 %
1,7 %
2,1 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2013
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-0,8 %p
-6,5 %p
+2,9 %p
+1,8 %p
+6,1 %p
+1,9 %p
-3,5 %p
-0,6 %p
-0,7 %p
+0,4 %p
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
g Bürgerliste Steinburg
i Wählerinitiative Steinburg
j 2013:
Piratenpartei Deutschland: 2,7 %
Radunski, Helmut: 0,0 %
2018:
Blasberg, Gerhard: 0,8 %
Dr. Hansen, Siegfried: 0,8 %
Frauen für Steinburg: 0,6 %
Sitzverteilung im Kreistag Steinburg 2018
         
Insgesamt 54 Sitze
Kreishaus des Kreises Steinburg in Itzehoe, Viktoriastraße

Direkt gewählter Abgeordneter im Deutschen Bundestag aus dem Kreis Steinburg ist der CDU-Politiker Mark Helfrich. In den ländlichen Gemeinden des Kreises liegt der Stimmenanteil der CDU weit über dem Landesdurchschnitt, bei der letzten Bundestagswahl wurde in einer Gemeinde die SPD drittstärkste Kraft, hinter CDU und FDP. Insgesamt ist der Kreis eher bürgerlich geprägt.

Kreistag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 6. Mai 2018 führte zu folgender Sitzverteilung im Kreistag:

Partei Prozent 2003 Prozent 2008 Mandate 2008 Prozent 2013 Mandate 2013 Prozent 2018 Mandate 2018
CDU 54,5 % 43,9 % 24 40,1 % 18 39,3 % 22
SPD 27,7 % 25,0 % 13 27,7 % 13 21,2 % 12
GRÜNE 8,2 % 9,4 % 5 11,4 % 5 14,3 % 8
FDP 5,5 % 9,3 % 5 5,6 % 3 7,4 % 4
AfD - - - - - 6,1 % 3
DIE LINKE. - 6,1 % 3 2,0 % 1 3,9 % 2
Bürgerliste Steinburg (BLS) - - - 5,5 % 2 2,0 % 1
FREIE WÄHLER - - - 2,6 % 1 2,0 % 1
WählerInitiative Steinburg (WISt) 4,1 % 5,4 % 2 2,4 % 1 1,7 % 1
Blasberg, Gerhard - - - - - 0,8 % -
Dr. Hansen, Siegfried - - - - - 0,8 % -
Frauen für Steinburg - - - - - 0,6 % -
PIRATEN - - - 2,7 % 1 - -
Radunski, Helmut - - - 0,0 % - - -
Demokraten - 0,8 - - - - -
Gesamt 100 100 52 100 45 100 54
Wahlbeteiligung in Prozent k. A. 49.8 49.6 49.3

[15] [16] [17] [18] [19]

Nach der Kommunalwahl 2018 bilden die Kreistagsmitglieder von FREIE WÄHLER und BLS eine gemeinsame Fraktion. Das Kreistagsmitglied der WISt bleibt als einziges fraktionslos.

Landräte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1868–1889: Ernst Christian von Harbou
  • 1889–1891: Ferdinand Berg
  • 1891–1903: Franz Karl Konstantin Hermann Jungé
  • 1903–1904: Konrad von Rittberg
  • 1904–1923: Reinhard Pahlke
  • 1923–1932: Konrad Göppert
  • 1932–1936: Wilhelm Ide
  • 1936–1945: Friedrich Karl von Lamprecht
  • 1945–1946: Adolf Rohde
  • 1946–1946: Carl Stein
  • 1946–1947: Wilhelm Käber, (SPD)
  • 1947–1948: Willi Steinhörster, (SPD)
  • 1948–1950: Adolf Rohde
  • 1950–1954: Georg Pahlke
  • 1955–1972: Peter Matthiessen
  • 1972–1982: Helmut Brümmer
  • 1982–2009: Burghard Rocke, (CDU)
  • 2009–2010: Heinz Seppmann, (CDU)
  • 2010–2012: Jens Kullik, (parteilos) (abgewählt am 14. Mai 2012)[20]
  • 2012–2013: Heinz Seppmann (CDU) (als ehrenamtlicher Stellvertreter des abgewählten Landrates Kullik)
  • seit 2013: Torsten Wendt (parteilos)[21]

Kreispräsidenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1950–1950: Hans Frese
  • 1950–1951: Emil Staben, SPD
  • 1951–1962: Peter Dohrn, CDU
  • 1962–1966: Emil Staben, SPD
  • 1966–1970: Peter Dohrn, CDU
  • 1970–1974: Alfred von Rosenberg
  • 1974–1982: Annemarie Degkwitz, CDU
  • 1982–1990: Georg Rösler, CDU
  • 1990–1994: Doris Reich, CDU
  • 1994–2003: Klaus-Peter Wenzlaff, SPD
  • 2003–2013: Hans-Friedrich Tiemann, CDU
  • Seit 2013: Peter Labendowicz, CDU[22]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „In Rot über blauen Wellen eine silberne Burg mit drei blau bedachten Zinnentürmen; unter dem Zinnenkranz aufgelegt drei Schilde: 1. in Blau der silbern und golden gekleidete Christus mit zum Segen erhobener Rechten, in der Linken die rote Weltkugel haltend; 2. in Rot ein silbernes Nesselblatt; 3. in Rot ein flugbereiter silberner Schwan mit einer goldenen Krone um den Hals.“[23]

Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „Die Flagge des Kreises Steinburg trägt im ersten Drittel des weißen Fahnentuches das Kreiswappen. Das Fahnentuch ist oben und unten durch einen blauen Rand begrenzt, der symbolisch die Flüsse Stör und Elbe darstellt.“[23]

Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zukunftsatlas 2016 belegte der Kreis Steinburg Platz 277 von 402 Landkreisen, Kommunalverbänden und kreisfreien Städten in Deutschland und zählt damit zu den Regionen mit „ausgeglichenem Chancen-Risiko Mix“ für die Zukunft.[24]

Wichtige Straßenverbindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Itzehoe–Hamburg (A 23)
  • Itzehoe–Kiel
  • Itzehoe-Lübeck (B 206)
  • Itzehoe–Heide (A 23)
  • Itzehoe–Brunsbüttel
  • Itzehoe–Glückstadt

Wichtige Fähren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schienenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Häfen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Glückstadt (Außenhafen), Wassertiefe 6,00 m bei MHw (mittleres Hochwasser)
  • Glückstadt (Binnenhafen), Wassertiefe 4,50 m bei Nw (Niedrigwasser)
  • Itzehoe (Suder Hafen), Wassertiefe 3,80 m bei MThw (mittleres Tidehochwasser)

Städte und Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Einwohner am 31. Dezember 2016[25])

Amtsfreie Gemeinden/Städte

Ämter mit amtsangehörigen Gemeinden/Städten (* = Sitz der Amtsverwaltung)

  1. Auufer (138)
  2. Breitenberg (342)
  3. Breitenburg * (1149)
  4. Kollmoor (33)
  5. Kronsmoor (178)
  6. Lägerdorf (2699)
  7. Moordiek (110)
  8. Münsterdorf (1884)
  9. Oelixdorf (1560)
  10. Westermoor (384)
  11. Wittenbergen (164)
  1. Altenmoor (223)
  2. Blomesche Wildnis (679)
  3. Borsfleth (735)
  4. Engelbrechtsche Wildnis (893)
  5. Herzhorn (1113)
  6. Hohenfelde (900)
  7. Horst (Holstein) * (5626)
  8. Kiebitzreihe (2168)
  9. Kollmar (1730)
  10. Krempdorf (208)
  11. Neuendorf b. Elmshorn (846)
  12. Sommerland (766)
  1. Bekdorf (99)
  2. Bekmünde (158)
  3. Drage (243)
  4. Heiligenstedten (1557)
  5. Heiligenstedtenerkamp (728)
  6. Hodorf (208)
  7. Hohenaspe (2004)
  8. Huje (256)
  9. Kaaks (431)
  10. Kleve (569)
  11. Krummendiek (86)
  12. Lohbarbek (696)
  13. Mehlbek (445)
  14. Moorhusen (70)
  15. Oldendorf (1107)
  16. Ottenbüttel (734)
  17. Peissen (265)
  18. Schlotfeld (233)
  19. Silzen (155)
  20. Winseldorf (330)
  1. Brokstedt (2018)
  2. Fitzbek (405)
  3. Hennstedt (609)
  4. Hingstheide (74)
  5. Hohenlockstedt (6232)
  6. Kellinghusen, Stadt * (8020)
  7. Lockstedt (147)
  8. Mühlenbarbek (297)
  9. Oeschebüttel (168)
  10. Poyenberg (401)
  11. Quarnstedt (436)
  12. Rade (104)
  13. Rosdorf (375)
  14. Sarlhusen (461)
  15. Störkathen (89)
  16. Wiedenborstel (11)
  17. Willenscharen (166)
  18. Wrist (2434)
  19. Wulfsmoor (388)
  1. Bahrenfleth (564)
  2. Dägeling (1031)
  3. Elskop (151)
  4. Grevenkop (326)
  5. Krempe, Stadt * (2377)
  6. Kremperheide (2346)
  7. Krempermoor (557)
  8. Neuenbrook (689)
  9. Rethwisch (592)
  10. Süderau (752)
  1. Aasbüttel (139)
  2. Agethorst (199)
  3. Besdorf (247)
  4. Bokelrehm (142)
  5. Bokhorst (150)
  6. Christinenthal (71)
  7. Gribbohm (443)
  8. Hadenfeld (137)
  9. Holstenniendorf (427)
  10. Kaisborstel (78)
  11. Looft (391)
  12. Nienbüttel (115)
  13. Nutteln (257)
  14. Oldenborstel (120)
  15. Pöschendorf (263)
  16. Puls (589)
  17. Reher (722)
  18. Schenefeld * (2568)
  19. Vaale (1204)
  20. Vaalermoor (132)
  21. Wacken (1827)
  22. Warringholz (299)
  1. Aebtissinwisch (55)
  2. Beidenfleth (849)
  3. Brokdorf (1002)
  4. Büttel (36)
  5. Dammfleth (294)
  6. Ecklak (298)
  7. Kudensee (133)
  8. Landrecht (116)
  9. Landscheide (262)
  10. Neuendorf-Sachsenbande (478)
  11. Nortorf (844)
  12. Sankt Margarethen (886)
  13. Stördorf (123)
  14. Wewelsfleth (1351)

Gemeinde- und Ämterkarte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Übersicht

Ehemalige Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgende Liste enthält alle ehemaligen Gemeinden des Kreises Steinburg:[9][26][27][28]

Gemeinde eingemeindet
nach
Datum der
Eingemeindung
Bekhof Oldendorf 1. Januar 1976
Edendorf Itzehoe 1. Juni 1963
Eversdorf Kaaks 1. April 1939
Grönhude Kellinghusen 19. März 1900
Groß Kollmar Kollmar 1. September 1974
Itzehoer Klosterhof Itzehoe 1. April 1936
Klein Kollmar Kollmar 1. September 1974
Moordorf Westermoor 1. März 2008
Mühlenbek Kellinghusen 19. März 1900
Neuendorf bei Wilster Neuendorf-Sachsenbande 1. Januar 2003
Overndorf Kellinghusen 19. März 1900
Rahde Kleve 1. Januar 1978
Rensing Kellinghusen 1. April 1960
Sachsenbande Neuendorf-Sachsenbande 1. Januar 2003
Siebenecksknöll Wulfsmoor 1. April 1970
Siezbüttel Schenefeld 1. Januar 2013
Stellau Wrist 1. April 1938
Sude Itzehoe 1. November 1911
Vorbrügge Kellinghusen 19. März 1900

Die Gemeinde Lockstedter Lager wurde 1956 in Hohenlockstedt umbenannt.

Schutzgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Kreis befinden sich acht ausgewiesene Naturschutzgebiete (Stand Februar 2017).

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juli 1956 wurde dem Kreis bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen IZ (Itzehoe) zugewiesen. Es wird durchgängig bis heute ausgegeben. Die Kombination IZ-AN xx wird nicht ausgegeben (NAZI rückwärts gelesen).[29]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Paul Holtorf: Chronik des Kreises Steinburg 1307 bis 1967. Itzehoe 1967.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kreis Steinburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2016 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Im Klimaschutz die Nummer eins
  3. Kreis Steinburg erhält Auszeichnung für Engagement im Klimaschutz
  4. PrGS 1867, 1587
  5. Kreishaus-fassade : Bürgerentscheid erfolgreich
  6. Denkmalschutz in der Viktoriastraße
  7. Kreishaus-Neubau: Klage gegen Denkmalschutz
  8. Kreishaus-Fassaden bleiben erhalten
  9. a b c d e f g h i Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte. Abgerufen am 2. Januar 2015.
  10. Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1972
  11. Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1981
  12. a b Statistikamt Nord
  13. Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein (Hrsg.): Die Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 1867–1970. Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein, Kiel 1972, S. 21.
  14. http://www.steinburg.de/politik/wahlen.html
  15. [1]
  16. [2]
  17. [3]
  18. [4]
  19. [5]
  20. Steinburgs Landrat abgewählt
  21. Torsten Wendt zum Landrat gewählt
  22. Peter Labendowicz ist neuer Kreispräsident
  23. a b Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
  24. Zukunftsatlas 2016. Abgerufen am 23. März 2018.
  25. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2016 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  26. Gemeindeverzeichnis Kreis Steinburg
  27. territorial.de: Kreis Steinburg
  28. Gemeindelexikon für den Freistaat Preußen: Provinz Schleswig-Holstein Verlag des Preußischen Statistischen Landesamts, 1930
  29. Wunschkennzeichen