Yael Ronen

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Yael Ronen, Oktober 2014

Yael Ronen (hebräisch יעל רונן) [jaʕɛl ronˈɛn] (* 16. September 1976 in Jerusalem) ist eine österreichisch-israelische Theaterregisseurin und Autorin. Im deutschsprachigen Theater gilt sie als „eine Art Generalsekretärin für Weltkonflikte“.[1] und „Meisterin der Deeskalationskomik“.[2] Seit der Spielzeit 2013/2014 ist sie Hausregisseurin am Maxim-Gorki-Theater in Berlin,[3] arbeitet aber auch für das Schauspielhaus Graz, seit der Spielzeit 2015/2016 für das Volkstheater Wien und seit der Spielzeit 2016/2017 für die Münchner Kammerspiele unter der Intendanz von Matthias Lilienthal.[4]

Leben und beruflicher Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Yael Ronen ist familiär vom Theater geprägt: Ihre Mutter Rachel Hafler ist Schauspielerin, ihr Vater Ilan Ronen[5] seit 2004 Intendant des Israelischen Nationaltheaters Habimah in Tel Aviv, ihr jüngerer Bruder Michael Ronen ist ebenfalls Regisseur.

Während ihres zweijährigen Militärdienstes in Israel war sie Kulturkorrespondentin[6]. Danach studierte sie am Studio HB in New York City Szenisches Schreiben und Schauspiel, am Seminar Hakibbutzim College of Education in Tel Aviv drei Jahre lang Regie.[7] Sie begann ihre Arbeit als Regieassistentin ihres Vaters. Seit 2002 schreibt sie Stücke und inszenierte sie in Israel und zunehmend auch im Ausland. In Deutschland wurde sie mit dem Stück Plonter bekannt.

Sie lebt in Berlin und hat bisher in Israel, im deutschsprachigen Raum,[8] aber auch in anderen europäischen Ländern inszeniert. Sie war bis 2015 mit dem Schauspieler Yousef Sweid verheiratet und hat mit ihm einen Sohn.[9]

Künstlerisches Arbeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Arbeitsweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Yael Ronens jüngeren Arbeiten ist der Text für die Schauspieler nicht vorgegeben, sondern er entsteht in einem Gruppenprozess.[10] So stammt etwa das Material für die Szenen von Dritte Generation aus Beobachtungen, die die Mitglieder des Ensembles auf der Straße, im Bus oder in Geschäften gemacht haben und aus den Gesprächen, die sie miteinander geführt haben.[11] In Ronens Bühnentexte fließen die Lebensgeschichten der Schauspieler und Schauspielerinnen ein, die Stücke sind eine Kombination aus Realität und Fiktion.

„Dem Perfektionismus der Deutschen stehen zum Beispiel die Grobheit und der Humor der Israelis gegenüber. Ich suche immer Gruppen, die sich gegenseitig herausfordern. Daraus ergibt sich eine fruchtbare Arbeit.“

Yael Ronen[12]

Meist sind die Texte erst kurz vor der Premiere fertig, die Sprache ist „schnörkellos und alltagstauglich“.[13]

Orit Nahmias, September 2012

Die Schauspielerin Orit Nahmias war bisher in nahezu allen Produktionen von Yael Ronen am Maxim-Gorki-Theater vertreten und wird als Alter Ego der Regisseurin gesehen.[14] Yael Ronen besetzt die Rollen in ihren Stücken teilweise auch „gegen den Herkunftsstrich“: So spielte Orit Nahmias mit blonder Gretchen-Flechtfrisur die polnische Nicht-Jüdin Yadwiga.[15]

Themen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Yael Ronens Stücke haben meist einen aktuellen Hintergrund.[13] Sie widmen sich komplexen, konfliktreichen Themen wie dem Verhältnis von jungen Israelis, Palästinensern und Deutschen oder Menschen, die aus dem ehemaligen Jugoslawien stammen. Positionen werden aufgezeigt, aber keine vereinfachenden Lösungen präsentiert.[10][16] Auch wenn es kein Happy End gibt, liegt Hoffnung auf Verständigung in ihren Theaterprojekten.[17] Yael Ronen ist eine der wenigen Regisseurinnen, die mit israelischen und palästinensischen Schauspielern arbeitet, oft auch mit multinationalen Gruppen.

„Bei mir dreht sich immer alles um drei Themen: Erstens die Frage, was es bedeutet als Frau in dieser Gesellschaft zu leben, zweitens, was es bedeutet Israeli zu sein und sich mit der Politik dieses Landes auseinandersetzen zu müssen, und drittens die Frage nach der Macht des Theaters.“

Yael Ronen[6]

Paarbeziehungen und Geschlechterrollen spielen in den meisten Stücken von Yael Ronen eine große Rolle. Dies lässt sich an den selbst erarbeiteten Stücken zeigen, etwa an Erotic Crisis, aber auch an Stücken nach literarischen Vorlagen wie etwa Feinde – die Geschichte einer Liebe (2016) nach dem Roman von Isaac Bashevis Singer. In der Inszenierung legt Ronen den Schwerpunkt auf das „Beziehungschaos“ und treibt das Singersche Frauenbild „kulturübergreifend und boulevard-spritzig ins Klischee: Was wären Männer ohne Frauen!“[18]:26

Umsetzung in eigenen Inszenierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Humor und Emotionen spielen in ihren Inszenierungen eine große Rolle.

„Keine Frage: Die österreichisch-israelische Regisseurin Yael Ronen ist die lustigste Frau im deutschsprachigen Theater. Sie ist die Tina Fey der Bühne, die Amy Schumer der Stoffentwicklung. Kein noch so schwieriges Thema – vom Nahostkonflikt über Völkermorde bis zur aktuellen Flüchtlingskrise –, das durch ihren trockenen Humor nicht unverzagt mit all seinen Widersprüchlichkeiten ganz nah herangezoomt würde. Ronens Stärke ist es, große, weltpolitisch brisante Fragen in kleinen, persönlichen Geschichten zu verankern.“

Karin Cerny[19]

Es komme, so Stefan Hilpold in Theater heute, auf jedes „Quäntchen Moral (…) eine große Portion Witz, auf jede Banalität eine überraschende Volte.“[13] Seit ihrem Stück Third Generation/Dritte Generation aus dem Jahr 2008 ist das Prinzip dieser Regisseurin: „Yael Ronen geht dahin, wo es wehtut. Und macht darüber Witze. Der Holocaust ist dabei auf die eine oder andere Weise immer präsent.“[1] Die Schauspieler setzt sie auch „gegen den Herkunftsstrich“ ein. So spielte die Israelin Orit Nahmias 2016 in Feinde – die Geschichte einer Liebe mit blonder Gretchen-Flechtfrisur die polnische Nicht-Jüdin Yadwiga.[18]:27

Für Yael Ronens Theaterstil, der feinsinnige, aktuelle Themenlagen aufgreift, wurde bereits ein eigener Gattungsname vorgeschlagen.[13] Die Dramaturgin Irina Szodruch charakterisierte Ronens Technik so: „Die Schauspieler werden zu Figuren, das Erlebte wird zu einer Szene – es ist überspitzt, kombiniert mit anderen Teilen ihres Lebens oder der Biografie von jemand anderem, erweitert, verändert, gepaart mit Yael Ronens Fantasie.“[20] Die Regisseurin gilt als „schneller Brüter des Theaters“.[13] Ihre Stücke wurden 2017 in einem Artikel in der Süddeutschen Zeitung als „das Originellste“ bezeichnet, „das man derzeit an deutschen Stadttheatern sehen kann.“[21]

Leitung des Exil Ensemble am Gorki Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zusammen mit Shermin Langhoff und Sebastian Nübling leitet Yael Ronen das auf zwei Jahre angelegte, von der Kulturstiftung des Bundes und der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin je zur Hälfte geförderte Modellprojekt Exil Ensemble am Maxim Gorki Theater in Berlin.[22][23] Es soll Wege erarbeiten, um geflüchtete Künstler/innen dauerhaft in die deutschen Ensembles zu integrieren.[22] Eine Gruppe aus sieben Schauspielern und Performern, die aus Afghanistan, Syrien und Palästina geflüchtet sind, hat zwei Jahre lang, bis Herbst 2018, Festanstellungen in Vollzeit am Maxim Gorki Theater.[22][2]Dieses Ensemble soll in jeder Spielzeit zwei eigene Produktionen entwickeln und sich ganz generell auf die Arbeit an deutschen Bühnen vorbereiten.[24] Im April 2017 präsentierte das Exil Ensemble am Maxim Gorki Theater seine erste Uraufführung, das Deutschlandprojekt Winterreise.[23]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Plonter (2005)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In diesem Stück weigert sich ein Wehrpflichtiger der israelischen Armee, seinen Dienst anzutreten. Plonter bedeutet Verworren, Wirrwarr, Verstrickung. Klischees werden aufgebrochen: Im ersten Bild besucht ein palästinensisches Ehepaar eine jüdische Familie. Geplant war diese Einladung als Geste der Völkerverständigung. Doch weil die Gäste sich dem Opfer-Klischee der Gastgeberin so gar nicht anpassen wollen, kann es kein Happy End geben. Wie viele andere Stücke beruht auch dieses auf Erfahrungen, die Yael Ronen in ihrem eigenen Umfeld gemacht hat.[25] Erstmals hat sie hier ein Stück mit einer Gruppe von Schauspielerinnen und Schauspielern aus verschiedenen Nationen gemeinsam erarbeitet.

Antigone (2007)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Yael Ronens Bearbeitung[26] des Sophokles-Stoffes ist, anders als im Original, die Katastrophe bereits geschehen, als das Stück beginnt. Sie liegt also außerhalb des Ästhetischen.[27] Schon die Eingangsthese des Stücks

„Ungeheuer ist viel. Doch nichts
Ungeheurer als der Mensch.“

Yael Ronen: Antigone[28]

zeigt, dass dieser Text die Grundsubstanz des Menschen zum Thema hat. Zwar glaubt Antigones Bruder Haimon, in seiner Schwester eine Komplizin gegen das von Vater Kreon verkörperte Reich des Staats gefunden zu haben. Er wird als Selbstmordattentäter enden. Sie aber will „nicht den Staat ändern, sie entzieht ihm den Glauben.“[29] Sophokles' Götter gibt es in diesem Stück nicht mehr.

Third Generation/Dritte Generation (2008)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Basis ist die Geschichte einer deutschen, einer israelischen und einer palästinensischen Familie zwischen Berlin und Jaffa in den Jahren 1939 bis 1949. Zwei Generationen später treffen sie erneut aufeinander und setzen sich mit Erinnerung, Schuld und den Rollen von Tätern und Opfern auseinander, mit einem hohen Maß an Selbstironie.[30]

The Day Before the Last Day (2011)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verschiedene Orte, verschiedene Zeiten, bleibende Themen: Die Auseinandersetzung mit Identität, Glauben und Religion steht im Berlin der Gegenwart und in einem Jerusalem des Jahres 2071 im Zentrum.[31][32]

Hakoah Wien (2012)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Auftrag der israelischen Armee soll der Soldat Michael Fröhlich in Europa Vorträge halten, um deren Image zu verbessern. In Wien spricht ihn die Psychotherapeutin Michaela Aftergut an, weil sie unter den Papieren ihrer verstorbenen Großmutter Liebesbriefe und ein Foto von Michaels Großvater gefunden hat. Die Spurensuche deckt auf, dass die Liebesbeziehung der beiden Großeltern durch die Auswanderung von Michaels Großvater nach Palästina 1936 ein Ende fand, auch, weil dieser mit seinem Wiener Leben abgeschlossen hatte. Michael findet heraus, dass sein Großvater beim jüdischen Sportverein Hakoah Wien Fußball spielte.

„Wien um 1930: Ein junger Jude träumt von einem Leben in Tel Aviv. Tel Aviv 2012: Der Enkel dieses Mannes träumt davon, österreichischer Staatsbürger zu werden. Beide müssen ihre Identität finden und zwar in einer Zeit der Gewalt, des drohenden Krieges. Den Hintergrund für diese Geschichte bildet das berühmte historische Fußballteam Hakoah Wien, aus dessen Reihen junge Männer aufbrachen, um den Staat Israel aufzubauen.

Die Geschichte, die wir erzählen, handelt von zwei Generationen der gleichen Familie, von Emigration, Nationalgefühl, Fußball und Männlichkeit.[33]

Yael Ronen

In diesem Stück werden Geheimnisse aufgedeckt, und bislang verborgene Seiten von Menschen kommen ans Licht[34]: Michaela nimmt ihre jüdische Identität an, Michael fühlt seine österreichischen Wurzeln und Michaelas Mann Oliver entdeckt seine Homosexualität. Ernste Themen werden dem Publikum mit viel Selbstironie und Witz dargeboten.

Niemandsland (2014)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die wahre Geschichte von Osama und Jasmin ist Grundlage dieses Stücks[35]: Die Israelin Jasmina emigriert nach Österreich, um dort für Osama, der aus Palästina nicht ausreisen darf, Asyl zu erlangen. Auch andere Handlungsstränge zeigen Menschen in Spannungsfeldern zwischen unterschiedlichen Nationalitäten.

Common Ground (2014)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieses Stück basiert auf einer Reise des Ensembles, dem fünf Schauspieler aus dem ehemaligen Jugoslawien, eine Deutsche und eine Israelin angehören, nach Bosnien. In Begegnungen mit Familienmitgliedern und Fachleuten brechen Emotionen auf. Besonders in der Konfrontation von Jasmina Music und Mateja Meded wird spürbar, welch existentielle biografische Veränderung der politische Konflikt zur Folge hatte: Beide sind ohne ihre Väter aufgewachsen; der eine ist ein mutmaßlicher Kriegsverbrecher, der keinerlei Reue für seine Taten zeigt, der andere wurde bei einem Pogrom in Bosnien getötet. Im Zentrum stehen die Themen Täter und Opfer, Vergessen, Erinnerung und Verzeihen, Vorurteile und blinde Flecken in der Wahrnehmung.
Dieses Stück wurde von der Kritik sehr gelobt: „Entstanden ist ein berührender Theaterabend, der durch die stellvertretende Versöhnung von Kriegskindern fast selbst zum historischen Ereignis wird.“[36] Die Fachzeitschrift Theater heute stufte Common Ground als eine der Inszenierungen des Jahres 2014 ein.[37]

„Ronens Recherchen zeigen unspektakulär, was passiert, wenn sich die Koordinatensysteme in den Köpfen neu ordnen und gegeneinander verkanten – und dabei die Welt feindlich neu sortieren. Und erinnert, wie schnell auf europäischem Boden die postjugoslawische Normalität zerfallen [ist] und sich in ethnischen Schlächtereien aufgelöst hat. Was wiederum die nächste Generation in ihr Weltbild integrieren muss. Denn ohne Common Ground, wie brüchig auch immer, geht es nicht.[38]

Franz Wille

Erotic Crisis (2014)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erotic Crisis widmet sich, anders als frühere Stücke, keinem ernsten politischen Thema, sondern dem Privatleben: Es geht um Sex in Langzeitbeziehungen und im Singledasein, auch und gerade wenn er nicht stattfindet oder als schlecht empfunden wird.[39][40][41] Das Stück zeigt „das häusliche Schlafzimmer zweier heterosexueller Großstadtpaare und einer überzeugten Singlefrau“ und lebt vom „genaue[n] und bewertungsfreie[n] Blick auf die Erfahrungen der Beteiligten“.[42]

„Das Theater ist wie ein Darkroom, in dem du das Unterbewusstsein von 600 Menschen penetrieren kannst.“

Yael Ronen[43]

Community (2014)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Stück spielt im Schauspielhaus Graz im Jahr 2018. Infolge einer Wirtschaftskrise wurde das Theater aus finanziellen Gründen geschlossen. Eine kleine Gruppe aus dem Ensemble versucht sich zu wehren und, auch unter Einbeziehung des Publikums, eine Solidargemeinschaft zu bilden. Beleuchtet werden Aspekte der beruflichen Realität von Schauspielern und die Frage, „welche Art von Gemeinschaft am Theater (schlimmer noch: am Stadttheater!) überhaupt möglich sein kann.“[44] Aber auch der Wert des Theaters für die Gesellschaft wird thematisiert.[45] Das Stück endet mit der Räumung des Theaters durch die Polizei.

Das Kohlhaas-Prinzip, frei nach Heinrich von Kleist (2015)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Yael Ronen benutzt hier nicht die Biografien der Schauspieler,[46] sondern die Novelle Michael Kohlhaas von Heinrich von Kleist als „dramatisches Skelett“,[47] das sie in die Gegenwart transportiert und auf zwei sich im Verlauf des Stücks begegnende Kohlhaas-Figuren aufspaltet: einen Berliner Fahrradfahrer, -händler und -erfinder, der von einem BMW-Fahrer beim rücksichtslosen Überholen über und über mit Dreck bespritzt wird, und den Unfallzeugen, einen palästinensischen Schafskäsehändler, der vom israelischen Geheimdienst als Kollaborateur eingestuft wurde und in Berlin Asyl beantragt hatte.[48]

Mit viel Aktion, Humor und kurzweiligen Momenten[49] wird ein „Protestbewegungs-Potpourri mit hohem Wiedererkennungs- und entsprechendem Amüsement-Faktor“[50] gezeigt. Nach Meinung von Eva Behrendt von Theater heute geriet bei dem Versuch, „…Das Kohlhaas-Prinzip in globale Zusammenhänge mit verschiedenen Rechtsauffassungen zu stellen […] der Kohlhaassche Kernkonflikt aus dem Fokus: Ist die Rechtsordnung überhaupt eine solche, wenn sie nicht für alle gleichermaßen verbindlich ist? Und wenn man sich wie Kohlhaas aus ihr verabschiedet und eben maßlos wird […], gleicht man dann nicht unweigerlich dem, was man eigentlich bekämpfen will?“.[51]

The Situation (2015)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„The Situation – das ist die vage Bezeichnung, in der im Nahen Osten Palästinenser wie Israelis die Komplexitäten ihres jahrzehntealten Konflikts beschreiben.“[52] In Berlin entsteht ein neuer Naher Osten: Menschen aus Israel und Syrien sind vor den Verhältnissen in ihren Heimatländern hierher gezogen, viele wohnen in Neukölln neben alt eingesessenen deutschen palästinensischen und libanesischen Familien. Es kommt zu „paradoxen Wiederbegegnungen“.[53] Basis für das Stück waren die mit dem Nahost-Konflikt verbundenen Biographien der Schauspieler.[53] In einem Deutsch- und Integrationskurs, der die lose Rahmenhandlung bildet, treffen sechs Darsteller aus Israel, Palästina, Deutschland und Syrien aufeinander, überfordert von der Situation und trotz allem dabei, um ein gutes Leben zu kämpfen.[54] Am Wendepunkt, nach 90 Minuten „befreit belachtem Polit-Kabarett“ outet sich der Deutschlehrer als Migrant aus Kasachstan, ein Masterpiece of Integration, aber immer noch ohne Antwort auf die Frage, die das ganze Stück bestimmt: Wer bin ich?[55] Der Abend endet mit Beispielen des Unmöglichen, „das manchmal doch geschieht“ und einem „There is still hope for us.“[55]

Tobias Becker veranlasste dieses Stück zu dem Urteil: „Ronens Inszenierungen bieten das vielleicht beste politische Kabarett, das es zurzeit in Deutschland zu sehen gibt, aber sie bieten noch mehr: Pathos.“[56] Für Christine Wahl ist der Theaterstil Ronens bereits ein Markenzeichen: „Ronen bleibt Ronen und schlägt am Ende garantiert einen ihrer gewitzten Haken, weil kluger Humor wahrscheinlich wirklich das wirkungsvollste Konfliktentkrampfungsmittel ist.“[57] Jens Schneider nannte The Situation in einem Artikel in der Süddeutschen Zeitung „eine herausragende Produktion, ein kraftvolles Stück“.[58] 2016 wurde The Situation mit einer Einladung zum Berliner Theatertreffen und den Mülheimer Theatertagen ausgezeichnet.[59] Im Simmer 2017 war The Situation zu Gast bei den Bregenzer Festspielen.[60]

Lost and Found (2015)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Geschwister Maryam und Elias und ihre (Ex-)Partner/innen kommen nach langer Zeit wieder einmal in der Wohnung ihrer Kindheit zusammen – um die Beerdigung des Vaters der beiden zu organisieren. Das Modell Familie steht auf dem Prüfstand, neue Konzepte sind gefragt. Da erreicht die Gruppe der Anruf eines aus dem Irak geflohenen Cousins, der darum bittet, am Wiener Westbahnhof abgeholt zu werden. Krieg, Flucht und Neubeginn fordern die Hipster heraus. „Es sind die kleinen, persönlichen Widersprüche, die den Abend tragen; die sympathischen Bioladen-Egomanen mogeln sich durch das Leben, in dem es oft keinen klaren, politisch korrekten Weg gibt.“[19] Das Stück beleuchtet „die Widersprüche und Überforderungen eines Großstadtmilieus, das es sich in seinem guten Gewissen bestens eingerichtet hat. Helfen ist eine gute Sache – nur stimme gerade mal eben das Timing nicht.“[13] Es geht um die „Zwiespältigkeiten und Unklarheiten beim Versuch, wenn schon kein gutes, so doch ein moralisch passables Leben zu führen.“[13] Ronen schafft es, „Betroffenheitskitsch“ zu vermeiden, indem das Stück das Geschehen rund um die Ankunft des Geflüchteten „mit demselben ironischen Unernst verhandelt wie die Luxusprobleme zuvor.“[61]

Geplant war Lost and Found im Auftrag der Intendantin Anna Badora als Stück über junge Menschen, die in den Heiligen Krieg ziehen. Doch eine Schauspielerin am Volkstheater erhielt plötzlich den Anruf eines Cousins aus dem Irak, der am Wiener Westbahnhof angekommen war und Hilfe brauchte. Auch bei der Konzeption dieses Stücks ließ Yael Ronen also Biografisches einfließen.

Denial (2016)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie es der Titel nahelegt, beschäftigt sich das Stück mit der Verdrängung und Verneinung von Leid und Gewalt im familiären und gesellschaftlichen Alltag.

Wenn Michael Jackson als Musterbeispiel für einen Verdränger das erste Kapitel des Stücks eröffnet, wird im Publikum das Wissen über dessen unglückliche Kindheit abgerufen und die idealisierte Welt auf der Bühne durch das Lachen als Schein entlarvt.[62][63] In episodischen Szenen öffnen die Figuren, drei Frauen und zwei Männer, den Zuschauern die Tür zu ihren Traumata: Jimmy (Dimitrij Schaad) berichtet, wie ihm als Kind sexuelle Gewalt angetan wurde.[64] Marian (Maryam Zaree) stellt ihrer Mutter erstmals Fragen zur lange zurückliegenden gemeinsamen Flucht aus dem Iran und erfährt, dass die Eltern im Iran im Gefängnis waren, der Vater sich nur wegen der erwarteten Tochter nicht umbrachte, die Mutter vermutlich gefoltert und in den schwangeren Bauch getreten wurde, ihre Tochter dort mit verbundenen Augen zur Welt bringen musste.[64] Dorit (Orit Nahmias) lässt die Zuschauer an einer schrecklichen Entdeckung teilhaben: Ihr Vater ermordete berufsmäßig Palästinenser, und das, was auf einem Hinweisschild als „römisches Bad“ bezeichnet wurde war einmal ein palästinensisches Dorf, das ihr Vater wohl geschleift hat.[64][62] Olivio (Oscar Olivio) beschreibt ein Coming-out voller Verdrängungen im dominikanischen Milieu seiner Heimatstadt New York City, während hinter ihm die Mutter als aufgekratztes Carmen-Miranda-Double aufflackert.[64][62] Shaydem (Çiğdem Teke) und Marian, ein lesbisches Paar mit Kind, reisen zur Hochzeit der Kusine in die Türkei und müssen ihre Beziehung dort verleugnen. Immer wieder werden kulturelle Unterschiede als Ursache und Rechtfertigung für Verdrängung genannt.

Auf Deutschlandradio Kultur sprach Tobi Müller von einer klugen Komödie,[62][65] Ute Büsing urteilte, das Stück sei „überzeugend gemacht. Aber: Wuchtig.“[66] Kritisch wurde angemerkt, dass der Schwerpunkt des Verdrängten zu sehr im familiären Bereich liege und das Politisch-Gesellschaftliche zu kurz käme.[65] Doch Georg Kasch vertrat die Meinung, die Suche nach dem Politischen im Privaten zeige gerade, wie durch Verdrängen Genozide und andere verleugnete Ungeheuerlichkeiten möglich werden.[64] Während Yael Ronen in früheren Stücken etwa mit einer gemeinsamen Reise (Common Ground) oder einem Deutschkurs (The Situation) eine stückinterne Begründung dafür präsentierte, warum die Figuren gemeinsam auf der Bühne stehen, verzichtet sie hier auf einen narrativen Rahmen und lässt nur durch einen Kostümwechsel den Wechsel von Charakter oder Eigenschaften deutlich werden.[64] Dies, so die Kritik, bewirke, dass Schauspieler und Rolle stark verschmelzen, der Abend streckenweise „an eine Sketchparade“ erinnere und ausufere.[64] Die Meinung zum Schluss des Stücks, einem LSD-Trip ins alles versöhnende Universum, rief ein geteiltes Echo hervor. [67]

Mehrfach wurde beanstandet, das Stück sei „untheatral“, oft stünden die Schauspieler an der Rampe und sprächen ins Publikum.[64] Häufig würden die Eltern ihren Kindern die verdrängten Geschichten in fiktiven Telefongesprächen erzählen, es würden Videoprojektionen eingespielt, aber szenisch finde fast gar nichts statt.[65] Der emotionale Höhepunkt liege zu weit vorne.[64] Doch zeige Denial auch sehr eindrucksvolle und für die Regisseurin typische Momente. Ein Beispiel dafür sei die Szene, in der Marian ihr Geheimnis offenbart. Es gelinge Ronen, durch die Verschmelzung von Erfundenem und biografischer Wirklichkeit der Schauspieler in den Zuschauern den Verdacht zu wecken, Marians Mutter sitze im Publikum und höre die verzweifelten Fragen ihrer Tochter gerade zum ersten Mal.[64] Die Zuschauer blicken in dieser Szene auf den Rücken der Schauspielerin und die leicht verschwommene Projektion ihres Gesichts auf den von oben herabhängenden Papierstreifen. Die maximale Spannung des Stücks, so Franz Wille in Theater heute, sei erreicht, wenn Marians Gesicht „langsam immer mehr die Fassung verliert, wenn [Marian] sich schmerzhaft zu den peinigenden Fragen durcharbeitet, bis sie fast abbrechen muss und sich am Ende bei ihrer Mutter dafür entschuldigt, dass sie erst in diesem Stück wagt, sie darauf anzusprechen.“[20] Trotz komödiantischem Handwerk, hartem Zupacken und vielen Spielverwirrebenen zwischen Text und Biografie der Menschen auf der Bühne könne Yael Ronen am Ende doch die Gefühle der Zuschauer freisetzen, besonders die dunklen.[62] Besonderen Anklang fand bei der Kritik eine Szene mit Schaad als Bauchredner.[67]

Point Of No Return (2016)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Münchner Inszenierung von Yael Ronen sollte ursprünglich Beziehungen im digitalen Zeitalter behandeln.[68] Doch während der Proben ereignete sich der Amoklauf in München, von dem man zunächst dachte, es handle sich um einen Terroranschlag.[68] Das Ereignis hatte eine tiefgreifende Wirkung auf das Ensemble, die dazu führte, dass der Amoklauf zum Thema des Stücks wurde.[68] Nun wird gezeigt, „wie die schreckliche Realität sich mit Angstvorstellungen und falsch verstandenen Erwartungshaltungen verbindet und noch schrecklichere Szenarien auf den Plan ruft“.[69] Die Reaktionen der Schauspieler auf die Ereignisse werden zum Gegenstand des Stücks; dabei vermitteln die Akteure dem Publikum, dass sie durchaus auch in der ernsten Situation am Tag des Amoklaufs Rollen spielten und um ihre Wirkung als Schauspieler besorgt waren. So ließ etwa Wiebke Puls, die zur Tatzeit mit ihren Kindern in einer Theatervorstellung war, ihre Sprösslinge angesichts der Bedrohung malen, als „starkes Statement, dass wir sogar in Zeiten von Gewalt, Hass und Tod die Kunst wählen“ und freute sich, dass ihre Idee bei den anderen Zuschauern so gut ankam.[70]

Die Süddeutsche Zeitung lobte den entlarvenden Humor des Stücks und sah es als wichtigen Beitrag gegen die Hysterie.[69] Negativ bemerkt wurde dort, dass sich die Regisseurin „nicht auf die Kraft der Satire verlässt“, sondern eine „platte Moralkeule“ einsetzt: Ein Darsteller referiert „in aller Breite [...], was statistisch gesehen eine größere Gefahr darstellt als der globale Terror – nämlich so ziemlich alles.“[69] Christine Dössel meinte, dass der Abend „zwar über die dunklen Tiefen des Themas [...] allzu forsch hinwegwitzelt“ und kritisierte „politische Überkorrektheit und diskursive Beliebigkeit´“, lobte aber, dass das Stück „durch die Auflösung vielerlei Ängste im Gelächter auch etwas Befreiendes hat“.[71]

Winterreise (2017)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieses erste von Yael Ronen und dem Exil Ensemble erarbeitete Stück wurde im April 2017 am Maxim-Gorki-Theater in Berlin uraufgeführt. Zu dessen Vorbereitung begaben sich die Künstler mit Yael Ronen auf eine Busreise durch deutsche Landschaften, um das deutsche Wesen, deutsche Rituale und Geschichten zu erkunden.[23] Sie besuchten zehn Städte in Deutschland, Österreich und der Schweiz, um dann dem Publikum vermitteln zu können, wie sie die Alteingesessenen, ihre Sitten und ihre Art des Zusammenlebens empfinden.[23]

Im Stück will der Deutsche Nils Bohrmann seinen Kollegen auf einer Bustour Dresden, Weimar, München, Mannheim, Hamburg und Zürich das „romantische und das klassische Deutschland zeigen“, auch in Zürich wird Station gemacht.[2] Doch die Realität zeigt ein anderes Deutschlandbild: In Dresden muss das Ensemble auf dem Weg zum Hotel durch eine Pegida-Demonstration, und einer der Architekten des KZs Buchenwald bei Weimar baute später Gefängnisse in Syrien, die das Regime bis heute nutzt.[2]

Vom Publikum wurde das Stück bei der Uraufführung mit „enorme[m] Jubel und Bravo-Rufe[n]“ aufgenommen.[72] Auch von der Kritik gab es viel Lob: „Geistreich, mit kraftvoller Emotionalität und dem originellen Einsatz verschiedener Stilmittel, wie Schauspiel, Gesang, Tanz, Video, bildender Kunst“ werde das Leben der Geflüchteten in Deutschland gezeigt, „oft verblüffend witzig, aber auch sehr nachdenklich“.[72] Christine Wahl lobte den für Yael Ronen, die „Meisterin der Deeskalationskomik“ typischen „offensive[n] Entwaffnungswitz“, Tobi Müller sprach von „gelungene[r] Comedy“ und „gute[n] Boulevard-Dialoge[n]“.[2][73] Doch es gab auch kritische Stimmen: Es käme „wenig zum szenischen Miteinander“[74], das Stück sei „konfliktscheu“, „interessante, neue Sichtweisen“ blieben aus[75] und „die einzelnen Stationen dieser Deutschland-Winterreise erstarren mehr oder weniger zu Allgemeinplätzen“[76].

Inszenierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2002 Picasso’s Wives von Yael Ronen, Herzlia Theater Ensemble.
  • 2003 The goodlife guide/The Guide to Good Life (Reiseführer in das gute Leben) von Yael Ronen, Israelisches Nationaltheater Habimah, Tel Aviv und Be’er Scheva Municipal Theater.
  • 2004 Happy New Year to the Farmers in the North von Yael Ronen, Tel Aviv Fringe Center.
  • 2005 Plonter[7] von Yael Ronen und Ensemble, Cameri Theater, Tel Aviv; ausgezeichnet mit dem Rosenblum-Preis der Stadt Tel Aviv; viele Gastspiele weltweit, z. B. beim Stuttgarter Europa-Theatertreffen, 2006; beim 7. Festival Internationale Neue Dramatik in der Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin, 2007; Theater Ulm, 10. April 2008.
  • 2005 Rosenkrantz und Güldenstern sind tot
  • 2005 Die Verrückte
  • 2006 Isabella/Izabella von Yael Ronen, Be’er Scheva Municipal Theater.
  • 2006 Witchcraft von Yael Ronen, Itim Theater Ensemble, Cameri Theater Tel Aviv[77]
  • 2007 Reiseführer in das gute Leben[77] von Yael Ronen, Szenische Lesung, eingerichtet von Barbara Weber, F. I. N. D. 7 – 7. Festival Internationale Neue Dramatik, Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin.
  • 2007 Antigone, Bearbeitung von Yael Ronen, nach Sophokles, Deutsch von Nina Steinhilber, (Staatsschauspiel Dresden, Premiere am 12. Dezember 2007);[77] Teilnahme am Festival Radikal jung am Münchner Volkstheater, 2008.
  • 2008 Nut Case von Yael Ronen, Israelisches Nationaltheater Habimah, Tel Aviv.
  • 2008 Tykocin/Bat Yam von Yael Ronen, Wroclawski Teatr Wspólczesny, Breslau.
  • 2008 Third Generation/Dritte Generationvon Yael Ronen und Ensemble, Koproduktion der Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin, und des Israelischen Nationaltheaters Habimah, Tel Aviv; Uraufführung beim Festival Theater der Welt in Halle, Auftragswerk für dieses Festival; zahlreiche Gastspiele.[78]
  • 2009 The Day Before the Last Day von Yael Ronen und Ensemble, Koproduktion der Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin, und des Israelischen Nationaltheaters Habimah, Tel Aviv, Uraufführung.[79]
  • 2012/2013 Hakoah Wien, von Yael Ronen und Ensemble, (Schauspielhaus Graz), Uraufführung 13. Oktober 2012; 2014/2015: Saisontransfer ans Maxim-Gorki-Theater: 2015/2016: Übernahme vom Volkstheater Wien
  • 2013/2014 Niemandsland[80], von Yael Ronen und Ensemble, Schauspielhaus Graz.
  • 2013 Der Russe ist einer, der Birken liebt von Olga Grjasnowa (Maxim-Gorki-Theater), Berlin, Uraufführung.
  • 2014 Common Ground, Maxim-Gorki-Theater, Berlin, Uraufführung; Gastspiele u. a. am Residenztheater (München) im Oktober 2014[81] und im Juni/Juli 2016 bei Theatertreffen in Peking, Shanghai und Warschau[82]; Teilnahme am Stuttgarter Europa-Theatertreffen (SETT), veranstaltet vom Theater tri-bühne, im November 2014.
  • 2014 Erotic Crisis,[83] Maxim-Gorki-Theater, Berlin, Uraufführung.[84]
  • 2014 Community[85] von Yael Ronen und Company, Schauspielhaus Graz, Uraufführung.
  • 2015 Das Kohlhaas – Prinzip, frei nach Heinrich von Kleist, Maxim-Gorki-Theater, Berlin,[86] Uraufführung 23. Mai 2015
  • 2015 Überzeugungskampf, Volkstheater Wien[87]
  • 2015 The Situation, von Yael Ronen und Ensemble, Maxim-Gorki-Theater, Berlin,[88] Uraufführung 5. September 2015.
  • 2015 Lost and Found, von Yael Ronen und Ensemble, Volkstheater Wien, Uraufführung am 18. Dezember 2015.[89]
  • 2016 Feinde – die Geschichte einer Liebe, von Isaac Bashevis Singer, Maxim-Gorki-Theater, Berlin[90]
  • 2016 Denial, von Yael Ronen und Ensemble, Maxim-Gorki-Theater, Berlin, Premiere am 9. September 2016.
  • 2017 Winterreise von Yael Ronen und dem Exil Ensemble, Maxim-Gorki-Theater, Berlin, Uraufführung am 8. April 2017.

Nominierungen und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutsche Texte von Stücken von Yael Ronen

  • Antigone. In: Kilian Engels, C. Bernd Sucher (Hrsg.): Politische und mögliche Welten. Regisseure von morgen. Henschel, Berlin 2008, ISBN 978-3-89487-613-5, S. 122–145.
  • Plonter. In: Theater heute. Dezember 2005, Nr. 2, S. 56 ff.

Bücher

  • Tobias Ginsburg: Aufarbeitung aufarbeiten: Darstellungen der „dritten Generation“ nach NS und Shoah bei Marcel Beyer, Yael Ronen und Robert Thalheim. Dissertation, München 2011, OCLC 802535571.
  • Christina Haberlik: Regie-Frauen: Ein Männerberuf in Frauenhand. Hrsg.: Deutsches Theatermuseum, München. Henschel, Leipzig 2010, ISBN 978-3-89487-663-0, S. 173–175.

Aufsätze, Artikel, Interviews

  • Kilian Engels, C. Bernd Sucher (Hg.): Politische und mögliche Welten: Regisseure von morgen. Zum Festival Radikal Jung im April 2008, S. 52–61, 8, ISBN 978-3-89487-613-5.0
  • Barbara Burckhardt: Die Liebe ist ein seltsames Spiel. am Berliner Maxim Gorki Theater unterscheidet Yael Ronen mit Isaac Singers Roman 'Feinde – die Geschichte einer Liebe' sehr klar zwischen Mann und Frau, während Marianna Salzmann in 'Meteoriten' die Verwirrungen der Geschlechteridentitäten in die Normalität überführt. In: Theater heute. Nr. 6, Juni 2016, S. 26–28.
  • Wolfgang Kralicek: Spurensuche im Strafraum. Yael Ronen, Hakoah Vienna. In: Theater heute. 2013, Nr. 2, S. 57–58.
  • Peter Kümmel: Das Leben der Vulkane. In: Die Zeit, Nr. 36/2011.
  • Colette M. Schmidt: Mein Großvater wollte niemals um einen Pass bitten. In: Der Standard, 6./7. Oktober 2012.[102]
  • Dirk Pilz: Der Himmel bröckelt. Die Geburt der Tragödie aus dem Geist der Verweigerung: Yael Ronen inszeniert ihre Fassung der Antigone am Staatsschauspiel Dresden. In: Kilian Engels, C. Bernd Sucher (Hrsg.): Politische und mögliche Welten. Regisseure von morgen. Henschel, Berlin 2008, ISBN 978-3-89487-613-5, S. 59.
  • Christine Wahl: An der Wir-Basis. Elfriede Jelineks „Die Schutzbefohlenen“ in Bremen und Freiburg, Yael Ronens Grazer „Community“ und Thomas Freyers NSU-Krimi „mein deutsches deutsches Land“ in Dresden. In: Theater heute. Nr. 2, Februar 2015, S. 10–13.
  • Nurit Yaari: Juifs et Arabes sur la scène israélienne.[103] In: Yod. Revue des études hébraiques et juives. 14/2009, S. 283–301.
  • Yaeli liebt Völkermorde. Gespräch zwischen Yael Ronen, Michael Ronen und Eva Behrendt. In: Theater heute, März 2014, S. 26–30.
  • Yael Ronen über Berlin. Gespräch zwischen Yael Ronen und Verena Mayer In: Süddeutsche Zeitung. Nr. 13, 17./18. Januar 2015, S. 54.
  • Orit Nahmias: Laudatio zur Verleihung des Preises des Internationalen Theaterinstituts an Yael Ronen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Yael Ronen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

In deutscher Sprache

In französischer Sprache

In englischer Sprache

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Mounia Meiborg: Überleben im Dauerprovisorium. Humor ist, wenn man trotzdem lacht: Yael Ronen macht am Berliner Gorki Theater aus Isaac B. Singers Roman „Feinde – die Geschichte einer Liebe“ eine brave Boulevardkomödie vor Holocaust-Hintergrund. In: Süddeutsche Zeitung, 15. März 2016, S. 12.
  2. a b c d e Christine Wahl: Ach, wie deutsch ist uns zumute. Geflüchtete suchen das romantische Deutschland - und finden: Pegida und Polyamorie. Yael Ronen und das neue Exil-Ensemble inszenieren am Gorki eine entwaffnend komische Winterreise. 10. April 2017 (tagesspiegel.de [abgerufen am 14. April 2017]).
  3. Yael Ronen: Kunst passiert. In: chrismon, 02/2015, S. 40–41.
  4. Christine Dössel: Hallo, Hybrid. Der Stadttheater-Schreck Matthias Lilienthal übernimmt die Münchner Kammerspiele. Und wie! In: Süddeutsche Zeitung. 8. Mai 2015, S. 21.
  5. Mitteilung des Habimah-Theaters zu Ilan Ronen, abgerufen am 5. August 2014.
  6. a b Dirk Pilz: Der Himmel bröckelt. Die Geburt der Tragödie aus dem Geist der Verweigerung: Yael Ronen inszeniert ihre Fassung der Antigone am Staatsschauspiel Dresden. In: Kilian Engels, C. Bernd Sucher (Hrsg.): Politische und mögliche Welten. Regisseure von morgen. Henschel, Berlin 2008, ISBN 978-3-89487-613-5, S. 59
  7. a b Kilian Engels, C. Bernd Sucher (Hrsg.): Politische und mögliche Welten. Regisseure von morgen. Henschel, Berlin 2008, ISBN 978-3-89487-613-5, S. 110
  8. Mitteilung des Gorki-Theaters zu Yael Ronen, abgerufen am 5. August 2014.
  9. Nina Scholz: Bühne - Publikumstherapierung. In: freitag.de. 11. März 2016, abgerufen am 8. November 2016.
  10. a b Georg Kasch: Yael Roden fühlt sich in Neukölln an die Heimat erinnert. In: Berliner Morgenpost, 14. März 2014; abgerufen am 5. August 2014
  11. Christina Haberlik: Regie-Frauen: Ein Männerberuf in Frauenhand. Hrsg.: Deutsches Theatermuseum, München. Leipzig, Henschel 2010, ISBN 978-3-89487-663-0, S. 174
  12. Text des Schauspielhauses Graz zu Niemandsland, abgerufen am 5. August 2014.
  13. a b c d e f g Stefan Hilpold: Gute Unterhaltung. In Wien beschäftigt sich Herbert Fritsch mit Molière, Yael Ronen mit der Flüchtlingskrise und Antú Nunes mit Joseph Roth. In: Theater heute, Nr. 2, Februar 2016, S. 22–25.
  14. Fabian Wallmeier: "Theatertreffen? Das klingt nicht gerade glamourös". In: rbb-online.de. 22. Mai 2016, abgerufen am 3. Oktober 2016.
  15. Barbara Burckhardt: Die Liebe ist ein seltsames Spiel. am Berliner Maxim Gorki Theater unterscheidet Yael Ronen mit Isaac Singers Roman 'Feinde – die Geschichte einer Liebe' sehr klar zwischen Mann und Frau, während Marianna Salzmann in 'Meteoriten' die Verwirrungen der Geschlechteridentitäten in die Normalität überführt. In: Theater heute. Nr. 6, Juni 2016, S. 27.
  16. Anne Peter: Euer Krieg ist viel zu chaotisch. Kritik auf nachtkritik.de, 14. März 2014; abgerufen am 5. August 2014.
  17. Christina Haberlik: Regie-Frauen: Ein Männerberuf in Frauenhand. Hrsg.: Deutsches Theatermuseum, München. Henschel, Leipzig 2010, ISBN 978-3-89487-663-0, S. 176
  18. a b Barbara Burckhardt: Die Liebe ist ein seltsames Spiel. am Berliner Maxim Gorki Theater unterscheidet Yael Ronen mit Isaac Singers Roman 'Feinde – die Geschichte einer Liebe' sehr klar zwischen Mann und Frau, während Marianna Salzmann in 'Meteoriten' die Verwirrungen der Geschlechteridentitäten in die Normalität überführt. In: Theater heute. Nr. 6, Juni 2016, S. 26–28.
  19. a b Karin Cerny: Yael-Ronen-Uraufführung in Wien: Eine schrecklich nette Familie. In „Lost and Found“ prallen am Wiener Volkstheater westliche Befindlichkeiten auf das Leben eines Flüchtlings aus dem Irak. Regisseurin Yael Ronen beweist, dass aus den brisantesten Stoffen ein leichter Abend werden kann. Spiegel Online, 19. Dezember 2015; abgerufen am 19. Dezember 2015.
  20. a b Franz Wille: Leben spielen. Theater und Biografie in Berlin: Milo Rau komplettiert mit 'Empire' seine Europa-Trilogie, und Yael Ronen sucht in 'Denial' nach den Spuren von Verdrängung und Verleugnung. In: Theater heute, Nr. 10, Oktober 2016, S. 14.
  21. Verena Mayer: Hip, aber herzlich. In Berlin blüht die israelische Restaurant-Szene. Die neuen Lokale sind vor allem so beliebt, weil sie Essen und Feiern auf entspannte Art zu verbinden wissen. In: Süddeutsche Zeitung, Nr. 47, 25./26. Februar 2017, S. 64.
  22. a b c Kulturstiftung des Bundes - Exil Ensemble. In: kulturstiftung-des-bundes.de. 1. Juni 2017, abgerufen am 5. August 2016.
  23. a b c d Geflüchtete Schauspieler finden Exil am Gorki-Theater. In: rbb-online.de. 20. Juli 2016, abgerufen am 5. August 2016.
  24. Gordon Welters: Turning Traumatic Arrivals Into Art: Exiles Form a Theater Troupe. In: nytimes.com. Abgerufen am 6. Mai 2017 (englisch).
  25. Gerd Brendel: Der Nahost-Konflikt als Bühnenstoff. Die Theaterautorin Yael Ronen aus Israel. Deutschlandradio Kultur, 5. April 2007; abgerufen am 5. August 2014.
  26. Yael Ronen: Antigone nach Sophokles. In: Kilian Engels, C. Bernd Sucher (Hrsg.): Politische und mögliche Welten. Regisseure von morgen. Henschel, Berlin 2008, ISBN 978-3-89487-613-5, S. 122–145
  27. Dirk Pilz: Der Himmel bröckelt. Die Geburt der Tragödie aus dem Geist der Verweigerung: Yael Ronen inszeniert ihre Fassung der Antigone am Staatsschauspiel Dresden. In: Kilian Engels, C. Bernd Sucher (Hrsg.): Politische und mögliche Welten. Regisseure von morgen. Henschel, Berlin 2008, ISBN 978-3-89487-613-5, S. 54
  28. Yael Ronen: Antigone nach Sophokles. In: Kilian Engels, C. Bernd C. Bernd Sucher (Hrsg.): Politische und mögliche Welten. Regisseure von morgen. Henschel, Berlin 2008, ISBN 978-3-89487-613-5, S. 123
  29. Dirk Pilz: Der Himmel bröckelt. Die Geburt der Tragödie aus dem Geist der Verweigerung: Yael Ronen inszeniert ihre Fassung der Antigone am Staatsschauspiel Dresden. In: Kilian Engels, C. Bernd Sucher (Hrsg.): Politische und mögliche Welten. Regisseure von morgen. Henschel, Berlin 2008, ISBN 978-3-89487-613-5, S. 57
  30. Dritte Generation. In: schaubuehne.de. 1. Oktober 2016, abgerufen am 2. Oktober 2016.
  31. Dor Glick: Yael Ronen – eine israelische Regisseurin entkräftet Vorurteile. Goethe Institut; abgerufen am 5. August 2014.
  32. The Day Before the Last Day. In: schaubuehne.de. 1. Oktober 2016, abgerufen am 2. Oktober 2016.
  33. Mitteilung des Schauspielhauses Graz zu Hakoah Wien (Memento vom 3. Februar 2015 im Internet Archive), abgerufen am 5. August 2014.
  34. Wolfgang Kralicek: Spurensuche im Strafraum. Yael Ronen, Hakoah Vienna. In: Theater heute, 2013, Nr. 2, S. 57
  35. Mitteilung des Schauspielhauses Graz zu Niemandsland, abgerufen am 5. August 2014.
  36. Mounia Meiborg: Hallo Welt! Das postmigrantische Gorki Theater in Berlin ist die Bühne des Jahres. In: Süddeutsche Zeitung, Nr. 298, 29. Dezember 2014, Seite 11.
  37. Franz Wille: Die ganz normale Brüchigkeit der Welt. Was ist die Welt? Was heißt normal? Was bedeutet kritisches Theater? Antworten auf große Fragen von Karin Henkel, Signa, Katie Mitchell, Frank Castorf, Yael Ronen, Wolfram Höll, She She Pop und Alain Patel. In: Theater heute, Jahrbuch Reale Utopien, Sondernummer 2014, S. 124–130.
  38. Franz Wille: Die ganz normale Brüchigkeit der Welt. Was ist die Welt? Was heißt normal? Was bedeutet kritisches Theater? Antworten auf große Fragen von Karin Henkel, Signa, Katie Mitchell, Frank Castorf, Yael Ronen, Wolfram Höll, She She Pop und Alain Patel. In: Theater heute, Jahrbuch Reale Utopien, Sondernummer 2014, Seite 128.
  39. Wolfgang Behrens: Diskurstheater XXX. Erotic Crisis – Yael Ronen und Ensemble beleuchten am Gorki Theater Berlin das Liebesleben in Zeiten von YouPorn Kritik auf nachtkritik.de vom 13. September 2014, abgerufen am 21. September 2014.
  40. Irene Bazinger: Sex ist auch keine Lösung. Lust, Lack und Leder: Yael Ronen inszeniert Erotic Crisis am Berliner Maxim Gorki Theater. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 15. September 2014, S. 13.
  41. Mounia Meiborg: Experimentelle Versuchsanordnung. Die ersten zwei Premieren der neuen Spielzeit am Berliner Gorki machen den neuen Geist an dem gefeierten Theater deutlich. In: Süddeutsche Zeitung. Nr. 212, 15. September 2014, S. 11.
  42. Eva Behrendt: Ich ist kein Luxus. Seelenerkundungen der Generation Lau: Falk Richters „Never Forever“ an der Schaubühne; das Männerballett „Fallen“ und Yael Ronens „Erotic Crisis“ am Gorki Theater. In: Theater heute. Nr. 11/2014, Berlin, S. 16–19
  43. Yael Ronen: Kunst passiert In: Chrismon (Zeitschrift). 02/2015, S. 41.
  44. Leopold Lippert: Auf dem Hamsterfahrrad. Community – Yael Ronen konstruiert in Graz eine (Theater-)Dystopie der nahen Zukunft., Nachtkritik vom 20. Dezember 2014., abgerufen am 21. Dezember 2014.
  45. Christoph Leibold: Theater über das Theater. Yael Ronens „Community“ in Graz. Deutschlandradio Kultur, 21. Dezember 2014., abgerufen am 21. Dezember 2014.
  46. Christine Wahl: Das Kohlhaas-Prinzip am Gorki: Angriff der Rache-Raben. in: Der Tagesspiegel, 25. Mai 2015, abgerufen am 25. Mai 2015.
  47. Eberhard Spreng: Kohlhaas am Gorki-Theater Lacht kaputt, was euch kaputtmacht. In: Deutschlandfunk, 24. Mai 2015, abgerufen am 25. Mai 2015.
  48. Ulrich Seidler: Frei nach Heinrich von Kleist „Das Kohlhaas-Prinzip“ im Gorki-Theater. In: Berliner Zeitung, 25. Mai 2015, abgerufen am 25. Mai 2015.
  49. André Mumot: Kohlhaas-Prinzip am Maxim Gorki. Eine Welt im Gerechtigkeitsfuror. In: Deutschlandradio Kultur, 23. Mai 2015, abgerufen am 25. Mai 2015.
  50. Anne Peter: Das Kohlhaas-Prinzip – Yael Ronen denkt mit ihrem Ensemble am Berliner Gorki Theater Kleists Novellenstoff für die Gegenwart. Kohlhaas Global. In: nachtkritik.de, 23. Mai 2015, abgerufen am 25. Mai 2015.
  51. Eva Behrendt: Wenn der Wutpegel steigt. Mittelstandstristesse und Wutbürgertum: Yasmina Rezas Bella Figura an der Schaubühne, Yael Ronens Ensemble-Projekt Das Kohlhaas-Prinzip am Berliner Gorki Theater. In: Theater heute, Nr. 7, Juli 2015, S.30
  52. Barbara Burckhardt: Parkour der Missverständnisse. Yael Ronens '‘The Situation’' am Maxim Gorki Theater verlegt den Nahen Osten nach Neukölln. In: Theater heute, Nr. 10. Oktober 2015, S. 30.
  53. a b Stückbeschreibung des Maxim Gorki Theaters zu The Situation, abgerufen am 11. Juli 2015.
  54. Peter Laudenbach: Das gute Leben. Zwischen Beziehungsboulevard und Politdoku: Yael Ronen inszeniert 'The Situation' in Berlin. In: Süddeutsche Zeitung., Nr. 205, 7. September 2015, S. 13.
  55. a b Barbara Burckhardt: Parkour der Missverständnisse. Yael Ronens 'The Situation' am Maxim Gorki Theater verlegt den Nahen Osten nach Neukölln. In: Theater heute, Nr. 10. Oktober 2015, S. 31.
  56. Tobias Becker: Migrations-Theater: In einem palästinensischen Dorf namens Neukölln. In: Spiegel Online. 7. September 2015, abgerufen am 14. September 2015.
  57. Christine Wahl: „The Situation“ am Gorki Theater. Die Grammatik der Feindseligkeit. Der Tagesspiegel, 6. September 2015; abgerufen am 7. September 2015.
  58. Jens Schneider: Tendenz: steigend. Zuzügler, Touristen, Flüchtlinge: Berlin zieht immer mehr Menschen an. Verkraftet die Hauptstadt das? Über die Wachstumsschmerzen in einer noch immer armen Metropole. In: Süddeutsche Zeitung, 27./28. Februar 2016, S. 12.
  59. Mitteilung zur Einladung von The Situation zu dem Mülheimer Theatertagen muelheim-ruhr.de; abgerufen am 2. März 2016.
  60. Programm der Bregenzer Festspiele 2017
  61. Christoph Leibold: Lost and Found' im Volkstheater Regie-Star Yael Ronen gastiert in Wien. deutschlandradiokultur.de, 18. Dezember 2015; abgerufen am 19. Dezember 2015.
  62. a b c d e Tobi Müller: Yael Ronens „Denial“ im Gorki Theater – Entfesselte Schauspieler vor Psychokunstkulisse. In: deutschlandradiokultur.de. 9. September 2016, abgerufen am 10. September 2016.
  63. Deutschlandradio - Audio-Archiv. Abgerufen am 10. September 2016.
  64. a b c d e f g h i j Blaupausen der Verdrängung. Abgerufen am 10. September 2016.
  65. a b c Premiere Denial von Yael Ronen im Maxim Gorki Theater. In: ondemand-mp3.dradio.de. Abgerufen am 10. September 2016.
  66. Audio Denial – Die Uraufführung am Maxim Gorki Theater. In: ardmediathek.de. 4. September 2016, abgerufen am 10. September 2016.
  67. a b Klaus-Dietmar Gabbert: Weggucken und Verdrängen: Yael Ronens „Denial“ uraufgeführt. In: schwaebische.de. 8. September 2016, abgerufen am 10. September 2016.
  68. a b c Alexander Altmann: Der Amoklauf von München wird Theaterstoff. In: merkur.de. 26. Oktober 2016, abgerufen am 10. November 2016.
  69. a b c Uraufführung «Point Of No Return» in München. In: sueddeutsche.de. 28. Oktober 2016, abgerufen am 10. November 2016.
  70. Christine Wahl: Schlechtes Gewissen auf hohem Niveau. Neue Stücke von Yael Ronen, Laura Naumann und Fritz Kater hadern mit sich, der Welt und scheiternden Visionen. Uraufführungen in München, Memmingen und Bonn. In: Theater heute, Nr. 12, Dezember 2016, S. 24–27.
  71. Christine Dössel: Münchner Kammerspiele – Was das Theater mit dem Terror macht. In: sueddeutsche.de. 28. Oktober 2016, abgerufen am 10. November 2016.
  72. a b Theater: Jubel für die "Winterreise" am Maxim Gorki Theater. In: zeit.de. 9. April 2017, abgerufen am 14. April 2017.
  73. Tobi Müller: "Winterreise" am Maxim Gorki Theater - Auf kultureller Klassenfahrt. In: deutschlandradiokultur.de. 8. April 2017, abgerufen am 14. April 2017.
  74. Ulrich Seidler: "Winterreise" am Gorki-Theater: Skurrile, abstoßende, deutsche Klischeeneurosen. In: berliner-zeitung.de. 14. April 2017, abgerufen am 14. April 2017.
  75. Mounia Meiborg: "Winterreise". In: kulturradio.de. 8. April 2017, abgerufen am 14. April 2017.
  76. Ina Beyer: Die Expedition hat erst begonnen: "Winterreise" am Maxim Gorki Theater – Kultur Info – SWR2. In: swr.de. 5. Februar 2016, abgerufen am 14. April 2017.
  77. a b c Kilian Engels, C. Bernd Sucher (Hrsg.): Politische und mögliche Welten. Regisseure von morgen. Henschel, Berlin 2008, ISBN 978-3-89487-613-5, S. 111
  78. Dritte Generation. In: schaubuehne.de. 1. Oktober 2016, abgerufen am 2. Oktober 2016.
  79. The Day Before the Last Day. In: schaubuehne.de. 1. Oktober 2016, abgerufen am 2. Oktober 2016.
  80. Mitteilung des Schauspielhauses Graz zu Niemandsland., abgerufen am 5. August 2014.
  81. Anna Steinbauer: Vertraut verlorene Schwestern. Das Maxim Gorki Theater gastiert mit „Common Ground“ im Residenztheater. In: Süddeutsche Zeitung. Nr. 277, 2./3. Oktober 2014, Seite R 24.
  82. Maxim Gorki Theater: Maxim Gorki Theater – Common Ground, von Yael Ronen & Ensemble – 21.06.2016, Gastspiel Theatertreffen in Peking. In: gorki.de. 7. Mai 2015, abgerufen am 7. Mai 2016.
  83. Mitteilung des Maxim Gorki Theaters zu Erotic Crisis, abgerufen am 21. September 2014.
  84. Sex ist auch keine Lösung In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. vom 15. September 2014, S. 13.
  85. Mitteilung des Schauspielhauses Graz, abgerufen am 19. Dezember 2014.
  86. Mitteilung des Maxim-Gorki-Theaters zu Michael Kohlhaas, abgerufen am 25. Mai 2015.
  87. Norbert Mayer: Badora bringt am Volkstheater 22 Premieren. In: Die Presse.com, 7. Mai 2015; abgerufen am 25. Mai 2015.
  88. Mitteilung des Maxim-Gorki-Theaters zu The Situation, abgerufen am 7. September 2015.
  89. Mitteilung des Volkstheaters Wien zu Lost and Found. volkstheater.at, abgerufen am 19. Dezember 2015.
  90. Mitteilung des Maxim–Gorki–Theaters zu Feinde. gorki.de, abgerufen am 12. März 2016.
  91. Merav Yudilovitch: Yaeli Ronen nominated for Europe Theatre Prize., ynetnews.com, 27. Dezember 2005, abgerufen am 5. August 2014.
  92. Mounia Meiborg: Das Berliner Theatertreffen. Selten hat sich die Kunst selbst derart in Frage gestellt. Irgendwie müsste man echt was tun. Wir können euch nicht helfen, wir müssen euch ja spielen: Fast alle wollen in diesem Jahr politisch sein. Und stoßen dabei auch oft an Grenzen. In: Süddeutsche Zeitung. 19. Mai 2015, S. 12.
  93. Tobias Becker im Gespräch mit Barbara Behrendt: Ein Glücksjahr für die Gegenwartsdramatik, theaterheute.de, 5. März 2015, abgerufen am 10. März 2015.
  94. Dramatikerpreis und Publikumspreis 2015 – Mülheimer Theatertage NRW - Stücke – Stadt Mülheim an der Ruhr. In: www1.muelheim-ruhr.de. 28. Juni 2015, abgerufen am 7. Mai 2016.
  95. Neff-Preise an Ronen, Reinsperger, Klein und Habjan. In: orf.at. 30. Mai 2016, abgerufen am 27. Juni 2016.
  96. Die Auswertung: Die größte Ehre. In: kultiversum. Die Kulturplattform. Abgerufen am 25. August 2016.
  97. Nestroy-Preis 2016: Die Nominierungen. Presseaussendung vom 27. September 2016, abgerufen am 27. September 2016.
  98. orf.at – Frank Castorf erhält Nestroy für Lebenswerk. Artikel vom 27. September 2016, abgerufen am 27. September 2016.
  99. ITI Germany: ITI-Preis. In: iti-germany.de. Abgerufen am 2. April 2017.
  100. CD: Nachrichten. In: Süddeutsche Zeitung, Nr. 58, 10. März 2017, S. 15.
  101. Christina Haberlik: Regie-Frauen: Ein Männerberuf in Frauenhand. Hrsg.: Deutsches Theatermuseum, München. Leipzig, Henschel 2010, ISBN 978-3-89487-663-0, S. 173–175.
  102. Colette M. Schmidt: Mein Großvater wollte niemals um einen Pass bitten. abgerufen am 5. August 2014.
  103. Nurit Yaari: Juifs et Arabes sur la scène israélienne., abgerufen am 5. August 2014.