Hamburg-Barmbek-Nord

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Wappen von Hamburg
Barmbek-Nord
Stadtteil von Hamburg
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Koordinaten 53° 36′ 19″ N, 10° 2′ 24″ O53.605210.03988Koordinaten: 53° 36′ 19″ N, 10° 2′ 24″ O
Fläche 3,9 km²
Einwohner 39.890 (31. Dez. 2013)
Bevölkerungsdichte 10.228 Einwohner/km²
Vorwahl 040
Bezirk Hamburg-Nord
Quelle: Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein
Bären in der Detmerstraße

Barmbek-Nord ist ein Stadtteil der Freien und Hansestadt Hamburg im Bezirk Hamburg-Nord. Bis 1951 bildete er zusammen mit Barmbek-Süd und Dulsberg den Stadtteil Barmbek.

Geografie[Bearbeiten]

Seebekaue als Grenze zu Bramfeld.

Geografische Lage[Bearbeiten]

Barmbek-Nord liegt im Osten des Hamburger Bezirks Hamburg-Nord.

Nachbarstadtteile[Bearbeiten]

Im Uhrzeigersinn (von Norden ausgehend) grenzt Barmbek-Nord an die Hamburger Stadtteile Ohlsdorf, Steilshoop, Bramfeld, Wandsbek, Dulsberg, Barmbek-Süd und Winterhude.

Geschichte[Bearbeiten]

In dem weitgehend unbesiedelten Gebiet hatten die Barmbeker Bauern ihre Felder. Bis zur Eingemeindung der Nachbardörfer Bramfeld und Steilshoop 1937 durch das Groß-Hamburg-Gesetz bildeten die heutigen Stadtteile Barmbek-Nord und Dulsberg, die damals noch zusammen mit Barmbek-Süd als Barmbeck bezeichnet wurden, einen Teil der Hamburger Ostgrenze zu Preußen. Aber auch die Osterbek bildete eine Grenze: Da Hamburg dem Deutschen Zollverein zunächst nicht beigetreten war, gehörte Barmbek-Süd zum Hamburger Zollinland, Barmbek-Nord zum preußischen Zollgebiet. Um doppelte Zollformalitäten zu vermeiden, siedelte sich die New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie hier an.

1907 nahm die Hamburg-Altonaer Stadt- und Vorortbahn mit dem Bahnhof Barmbeck den Betrieb auf. Gleichzeitig begann der Bau der Hamburger Hochbahn, die im Jahre 1912 ihren Betrieb aufnahm.

1910 eröffnete das in einem Forst am Nordende des Stadtteils, an der Grenze zu Alsterdorf gelegene Krankenhaus Barmbek, dessen Gelände als Park gestaltet wurde. Für die Besucher entstand der Haltepunkt Rübenkamp. 1931 kam der Haltepunkt Alte Wöhr hinzu.

Die Bedeutung Barmbeks für den städtischen Wandel im Laufe der Industrialisierung ist enorm. Barmbek-Nord ist als Pionierstandort der Stadtplanung der 1910er und 1920er Jahre im Stil der „Neuen Sachlichkeit“ ein urbanes Kulturdenkmal von internationalem Rang. [1]

Religionen[Bearbeiten]

Seit der Einführung der Reformation durch Johannes Bugenhagen ist Hamburg lutherisch geprägt. Auch heute ist die evangelisch-lutherische Kirche noch die stärkste Religionsgemeinschaft in Barmbek-Nord, auch wenn ein Großteil der Bewohner inzwischen konfessionslos ist.

Die erste in Barmbek-Nord gebaute Kirche ist die Auferstehungskirche im Tieloh, die von 1916 bis 1920 nach Plänen von Camillo Günther entstand. Zuvor gehörte das Gebiet seit 1903 zur Gemeinde der Heiligengeistkirche in Barmbek-Süd, die für ganz Barmbek und Dulsberg zuständig war. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam am Nordrand des Stadtteils noch die Kirche St. Gabriel am Hartzlohplatz hinzu. Neben diesen beiden evangelisch-lutherischen Kirchen, die inzwischen wieder eine gemeinsame Kirchengemeinde bilden, gibt es im Lämmersieth die in den 1920er Jahren erbaute römisch-katholische St. Franziskus-Kirche, deren Gemeindegebiet auch den Dulsberg umfasst. Des Weiteren stehen in der Schwalbenstraße eine neuapostolische Kirche und in der Fuhlsbüttler Straße eine evangelische Freikirche, nämlich die Christus-Gemeinde Barmbek-Nord (Mülheimer Verband).

Politik[Bearbeiten]

Für die Wahl zur Hamburgischen Bürgerschaft und der Bezirksversammlung gehört Barmbek-Nord zum Wahlkreis Barmbek-Uhlenhorst-Dulsberg. Die Bürgerschaftswahl 2011 brachte folgendes Ergebnis[2]:

  • SPD: 51,7 % (+11,9)
  • GAL: 14,7 % (+2,6)
  • CDU: 13,7 % (-18,1)
  • Die Linke: 8,6 % (-0,6)
  • FDP: 3,9 % (+0,2)
  • Übrige: 7,4 % (+4,1)

Aktuelle Entwicklungen[Bearbeiten]

Fuhlsbüttler Straße

Rund um die Einkaufsstraße Fuhlsbüttler Straße und den U/S- bzw. Bus-Bahnhof Barmbek ist der Stadtteil Barmbek-Nord im Juli 2005 vom Senat zum Sanierungsgebiet erklärt worden. Voruntersuchungen hatten ergeben, dass der südliche Teil der Fuhlsbüttler Straße Potenzial für eine städtebauliche Neugestaltung bietet. Die Hamburger Hochbahn hatte ursprünglich angekündigt, bis 2006 den Bahnhof zu sanieren. Aufgrund der zwischenzeitlich ungesicherten Finanzierung wurde ein Baubeginn für 2008 veranschlagt.[3] Aufgrund von weiteren Verzögerungen begann der eigentliche Umbau jedoch erst im Oktober 2009. Mit einer Fertigstellung wird Anfang 2014 gerechnet.[4] Gleichzeitig will die Stadt den Bahnhofsvorplatz umgestalten lassen. Weiter beinhalten die Pläne eine Erweiterung des Verkaufsflächenangebots, eine Einbeziehung des Kulturquartiers des Museum der Arbeit in das Stadtteilzentrum, die Verbesserung des Parkplatzangebots, die Schließung von Baulücken sowie die Aufwertung öffentlicher Flächen.

Hierzu gehört die beabsichtigte Einrichtung einer neuen Fläche für den Wochenmarkt. Angeschoben wurden die Bemühungen vom Bürgerhaus Barmbek und der Auferstehungskirche Barmbek. Angefangen mit der Wunschbaumaktion hatten die Organisationen die Barmbeker befragt, was im Stadtteil besser werden solle. Seit Beginn der Aktion findet in regelmäßigen Abständen das Stadtteilgespräch statt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

In der ehemaligen New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie an der Maurienstraße entstand 1998 das Museum der Arbeit, das vor allem zeigt, wie sich Arbeit in den letzten 150 Jahren gewandelt hat. Dabei stehen Ausschnitte aus dem für Hamburg typischen Bereichen der Arbeitswelt im Vordergrund (Druck- oder Fischindustrie, Kontor- und Hafenarbeit). Das Museum bietet mit großer Unterstützung durch seinen Trägerverein Kurse an, um alte Arbeitstechniken wie das Goldschmieden oder Drucken zu erlernen. Im Hof des Museums hat das Schneidrad des Elbtunnelbohrers TRUDE (TiefRunterUnterDieElbe), mit dem die vierte Elbtunnelröhre gebohrt wurde, sein neues Zuhause gefunden. Ort und Finanzaufwand für die Aktion waren in Barmbek umstritten.

Ehemaliges Eingangsportal von Margarine-Voss; im Hintergrund die Hauptverwaltung der Techniker Krankenkasse

Bauwerke[Bearbeiten]

Barmbek-Nord ist überwiegend von Backsteinarchitektur geprägt. Die Bandbreite an Gestaltung wie an Qualität ist dabei recht groß. Auch namhafte Architekten wie Karl Schneider und Friedrich Richard Ostermeyer haben Wohnhäuser für diesen Stadtteil entworfen, der durch eine schneller Verkehrsanbindung durch die U-Bahn zunehmend an Beliebtheit in der Arbeiterklasse gewannen. Ostermeyer schuf den Adolf von Elm Hof an der Fuhlsbüttler Straße, neben dem Block am Bendixensweg eines der frühen Zeugnisse des Neuen Bauens.

Fritz Schumacher hat mehrere Schulgebäude und die Polizeiwache am Hartzlohplatz für das Viertel entworfen.

Die Umgestaltungsmaßnahmen der ehemaligen Gummihartwarenfabrik zum Museum der Arbeit haben zu einer Belebung des südlichen Bahnhofsbereichs der S- und U-Bahn-Haltestelle Barmbek geführt. Die städtische Hamburger Wohnungsbaugesellschaft SAGA und die GWG restaurierten ehemalige Fabrikteile und errichteten im Hof des Museums am Osterbekkanal ihre Hauptverwaltungen.

Rundbunker am Barmbeker Bahnhof

In unmittelbarer Nähe zum Museum der Arbeit, gegenüber dem südlichen Ausgang des Bahnhofs, steht ein Rundbunker aus dem Zweiten Weltkrieg. Der Bunker der Bauart "Zombeck" wurde 1939 errichtet und steht seit 2003 unter Denkmalschutz. [5]

An der Straßenecke Habichtstraße/Bramfelder Straße steht der von Henry Grell und Peter Pruter entworfene denkmalgeschützte Eingangsbereich der ehemaligen Margarinefabrik Voss -in jedem Haus die gute Voss-, der heute Teil der Hauptverwaltung der Techniker Krankenkasse ist. Mit dem Rinderkopf und den beiden Mitarbeiterfiguren links und rechts der Eingangstür wurden große Bedeutung der Margarineproduktion für die Belieferung der Bevölkerung mit preiswerten Verzehrfetten symbolisiert.[6]. Auf dem ehemaligen Fabrikgelände wurde von 1985 bis 1989 nach Plänen von Heinz Graaf und Peter P. Schweger die architektonisch interessante Hauptverwaltung der Techniker Krankenkasse errichtet.

Im Norden des Stadtteils befindet sich das Gebiet des ehemaligen Allgemeinen Krankenhauses Barmbek. Nachdem auf dem nördlichen Teils des Geländes die Asklepios Klinik Barmbek neu errichtet wurde, entsteht auf dem südlichen Teil das "Quartier 21".[7] Dabei werden teilweise die alten Pavillon-Häuser des 1913 eröffneten Krankenhauses in Wohnraum umgestaltet, teilweise werden auch neue Bauvorhaben realisiert, wie etwa das Hochtief-Haus an der Fuhlsbüttler Straße, in welchem der Baukonzern im Frühjahr 2012 seine Hamburg-Niederlassungen zusammengeführt hat. Einen markanten Baukörper stellt der Wasserturm_Hamburg-Barmbek dar, der bis 2014 revitalisiert werden soll.

Grünanlage im ehemaligen Wendebecken, rechts sind die Hallen des alten Standortes der Hamburgischen Schiffbau-Versuchsanstalt zu sehen

Parks und Grünanlagen[Bearbeiten]

Das ehemalige Wendebecken der Hamburgischen Schiffbau-Versuchsanstalt ist 2004 zu einer Grünanlage umgewandelt worden. In den Jahren zuvor hatte es politischen Streit um eine dort angesiedelte Bauwagenkolonie gegeben. Während sich FDP und GAL für einen Verbleib der Bauwagenbewohner ausgesprochen hatten, forderten SPD (um die von ihr versprochene Parkanlage zu schaffen), CDU und Partei Rechtsstaatlicher Offensive (jeweils aus grundsätzlicher Gegnerschaft zu Bauwagenplätzen) eine Räumung nach Auslaufen des Vertrages 2004 und konnten sich - unterstützt von einem Bürgerbegehren - damit auch durchsetzen.

Sport[Bearbeiten]

Die bekanntesten Sportvereine in Barmbek-Nord sind der HSV Barmbek-Uhlenhorst, kurz BU genannt und der SC Urania Hamburg, sowie der Barmbeker Kraftsportverein Goliath. Die Fußballer von BU spielten in der Saison 1974/75 sogar in der zweiten Fußball-Bundesliga. Urania ist besonders im Tischtennis erfolgreich, die erste Damen-Mannschaft in dieser Sportart spielt in der Regionalliga Nord. Beide Vereine bieten aber auch fast alle anderen gängigen Sportarten an.

Daneben gibt es noch einige kleinere Sportvereine im Stadtteil, die sich auf einzelne Sparten beschränken. Ebenfalls im Stadtteil aktiv ist die Hamburger Turngesellschaft Barmbeck-Uhlenhorst e.V. von 1876, die an sich im Stadtteil Barmbek-Süd ansässig ist.

Der BKSV Goliath ist der älteste Sportverein in Barmbek. Er existiert bereits seit 1903. Anfang des 20. Jahrhunderts standen tatsächlich Gewichtheben, Steinweitwurf, Ringen und Rasensport im Vordergrund. Heute widmet sich der Verein hauptsächlich den Kampfkünsten. Aikido, Judo, TaiChi und Quigong, Bartitsu, Selbstverteidigung und Fechten können dort erlernt und aktiv betrieben werden.

Sonstige Freizeitangebote[Bearbeiten]

Im ehemaligen Haus der Jugend am Wittenkamp befindet sich das Pfadfinderheim des Stammes Chersonisos aus dem Pfadfinderbund Nord. Im Gemeindehaus der Auferstehungskirche im Tieloh befindet sich der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder, Stamm Astrid Lindgren.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Der Stadtteil wird von Süd nach Nord von der Bramfelder Straße durchzogen, einem Teil des alten Handelsweges, der von Hamburg über die Mundsburg und Barmbek weiter nach Norden führt und über Bergstedt, Bargteheide und Bad Oldesloe schließlich Lübeck erreicht.[8] Bis 2005 war sie Teil der Bundesstraße 434 und auch heute ist sie noch die Magistrale des Stadtteils. Von der Bramfelder Straße gehen mit der SteilshooperStraße und der Fuhlsbütteler Straße direkt nördlich der Osterbek zwei Straßen fächerförmig nach Nordwesten ab, die nicht nur Barmbek-Nord mit den beiden namensgebenden Stadtteilen verbinden sondern auch Haupterschließungsstraßen der Wohngebiete sind. Nördlich des Bahnhofes Barmbek kreuzt mit dem von Osten kommenden Straßenzug Krausestraße / Drosselstraße / Rübenkamp eine weitere wichtige Erschließungsstraße die Bramfelder Straße. Den Norden des Stadtteils zerschneidet von Winterhude aus nach Dulsberg führend mit dem Ring 2 (Straßenzug Lauensteinstraße / Barmbeker-Ring-Brücke / Habichtstraße) der mittlere der drei Hamburger Straßenhalbringe den Stadtteil.

Der Mittelpunkt des ÖPNV-Angebots im Stadtteil ist der Bahnhof Barmbek, der von der U-Bahn-Linie 3, den S-Bahn-Linien 1 und 11 und vielen Buslinien bedient wird. Auch die S-Bahn-Haltestellen Rübenkamp und Alte Wöhr sowie die U-Bahn-Haltestelle Habichtstraße liegen im Stadtteil.

Das Stationsgebäude Rübenkamp, 1913 nach Plänen von Ernst Schmidt erbaut, wurde nach Aufgabe durch die Bundesbahn 1985 vom Verein „Unser Bahnhof e.V.“ erworben und wiederhergestellt.

Kooperative Gesamtschule Benzenbergweg

Bildung[Bearbeiten]

Barmbek-Nord ist als Schulstandort gut ausgebaut. Mit dem Margaretha-Rothe-Gymnasium, der kooperativen Gesamtschule Benzenbergweg, den Haupt- und Realschulen Tieloh und Fraenkelstraße (jeweils mit Grundschulabteilung) und mehreren reinen Grundschulen sind alle Schulformen im Stadtteil vertreten. Neben diesen staatlichen Schulen gibt es mit der Franz-von-Assisi-Schule auch eine römisch-katholische Grundschule im Stadtteil.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Timon Hoppe, Stefan Brauckmann: Nord Barmbeck - Barmbek-Nord. Analyse eines zentrumsnahen Quartiers im aktuellen Strukturwandel. Norderstedt 2009 ISBN 3837099547

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Barmbek-Nord – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hoppe, T.: Nord Barmbeck - Barmbek-Nord S. 192
  2. http://wahlen-hamburg.statistik-nord.de/frameset.php?file=status_karte&wahl=77&frame=true
  3. Hamburger Abendblatt vom 13. Februar 2008
  4. Projekt Bahnhof Barmbek lt. Hamburger Hochbahn AG
  5. Denkmalliste der Freien und Hansestadt Hamburg (PDF; 915 kB), Stand 23. März 2009, Denkmalschutzamt in der Behörde für Kultur, Sport und Medien, S. 209, Denkmallisten-Nr. 1368. Position: 53° 35′ 12″ N, 10° 2′ 42″ O53.58655555555610.044888888889
  6. Hermann Hipp, Freie und Hansestadt Hamburg, Geschichte, Kultur und Stadtbaukunst an Elbe und Alster, DuMont Buchverlag, Köln 1990, S. 444, ISBN 3-7701-1590-2.
  7. Informationen auf der Seite des Bezirks Hamburg-Nord, http://www.hamburg.de/hamburg-nord/wohnen-bauen-verkehr/85074/stadtteile-barmbek-nord.html
  8. Gustav Bolland, Die Bramfelder Brücke in Barmbek, in: Hamburgische Geschichts- und Heimatblätter, Jahrgang 1970, Heft 8, Seiten 217−227.
  9. Almut Nitzsche: Angela Merkel. In: FemBio. FemBio Frauen-Biographieforschung e.V., 2007, abgerufen am 11. Juli 2010.